Kritisches Denken

christen sagen muslimen

Christen sagen Muslimen, wo es langgeht?

Der katholische Theologe Mariano Delgado sagt, der Islam brauche eine Theologie des Einbezugs anderer Religionen. Gottfried Locher meint, Muslime hätten sich wenn nötig stets erneut von Gewalt zu distanzieren und der Islam kenne keine Gleichberechtigung. Der christliche Religionswissenschaftler Michael Blume glaubt gar, der Islam sei in der Krise und hat dazu ein Buch veröffentlicht. Beispiele wie diese gibt es unzählige und sind vielfältiger Natur.

Die erste emotionale Reaktion von gottergebenen (muslimischen) Frauen und Männern kann vielfältig sein und mitunter auch Empörung hervorrufen. Einen Ausruf wie „Christen sagen Muslimen, wo es langgeht? Geht’s noch, wieso mischen die sich ein?“ konnte ich auch schon mal vernehmen. Diese Beispiele werfen eine allgemeine Frage auf.

 

Dürfen christliche Theologen Muslimen sagen,
mit welchen Themen sie sich theologisch beschäftigen sollten?

Diese Beispiele und auch viele andere sind keine Überraschung, da wir in pluralistisch geprägten Gesellschaften leben. Vielfalt ist, wenn wir damit richtig umgehen können, ein Segen für uns alle. Dort, wo nur noch Einheit und vor allem geistige Isolation vorherrscht, ist Stillstand vorprogrammiert. Wir brauchen also den wohlwollenden Widerspruch und die konstruktive Kritik unserer Mitmenschen und nicht nur den unserer direkten, gottergebenen Geschwister. Was ist jetzt mit wohlwollend gemeint? Wie können wir sicherstellen, ob bspw. eine christliche Theologin oder ein feurig redender Atheist die Aussagen wohlüberlegt formuliert? Was, wenn diese im Hinblick auf die Wirkung und den Rückhalt in der eigenen Gemeinschaft von sich gegeben werden? Wie können wir sicherstellen, dass eine Gruppe oder ein Mensch nicht marginalisiert und bedrängt wird? Etwa durch unberechtigte, teils feindlich gesinnte, populistische Kritik. Diese Problematik greift auch Houssam Hamade auf seiner Webseite auf:

 

„Kritik“ an anderen kann dazu dienen, die eigene Gruppe zu vereinen und Selbstkritik abzuwehren. Als schlecht gelten dann immer die Anderen. Sie sind das Schwarz, das unser Weiß heller scheinen lässt. Und die Idee, der Islam sei eine Religion der Gewalt, ob sie wahr ist oder nicht, erzeugt eine tiefgreifende und messbare Stigmatisierung der Muslime oder derjenigen, die muslimisiert, die also überhaupt erst in die Rolle des muslimisch seins gedrängt werden. Männlichen Muslimen wird so unterstellt, dass sie rückständig und aggressiv seien, Musliminnen hätten angeblich kein Rückgrat und die würden die Logik ihrer Unterdrücker verinnerlichen. An dieser Marginalisierung ändert auch die Behauptung nichts, die Kritik des Islam könne getrennt von der Kritik an Muslimen gedacht werden, wie auch der Champion der deutschen Islamkritik (und der ungenauen Analyse) Hamad Abdel-Samad argumentiert. Analog ließe sich dann auch sagen, wer gegen Faschismus sei, müsse Faschisten nicht unbedingt ablehnen. Das kann nicht überzeugen.

 

Was finden wir in der Lesung dazu?

Was ist aber eine koranisch begründbare Vorgehensweise in dieser Frage? Aus einigen Stellen der Lesung (Koran) entnehmen wir, dass wir vorerst keinen Filter einsetzen dürfen. Wir müssen jeder Aussage, gleich welchen Geschlechts, welcher religiöser Anschauung und Charakters, dasselbe Gewicht schenken. Die inhaltliche Auseinandersetzung ist wichtiger als die Person oder die Gesinnung. Wir sind also angehalten, argumentum ad hominem und ad populum zu vermeiden. Dabei dürfen wir jedoch nicht naiv sein und ein Wohlwollen einfach blind voraussetzen. In denselben Stellen ermahnt uns Gott nämlich dazu, dem Besten aus den Aussagen zu folgen. Dies nachdem wir ein Verständnis entwickelt haben. Wir setzen also eine intensive, sachliche Auseinandersetzung mit allen Gesprächspartnern voraus. Siehe exemplarisch die Verse 39:18, 2:44, 17:36 und 10:39.

Im Rahmen dieser Denkarbeit entwickle ich Antworten, die mir in erster Linie selbst zugute kommen. Die Beschäftigung lohnt sich also auf jeden Fall. So nehme ich Herrn Delgado primär in seiner Aussage nicht als christlichen Theologen wahr. Ich vermute nichts über seine Absichten, wenn er Sätze mit „Der Islam braucht“ beginnt. Auch dann nicht, wenn er vorschlägt, welche Arbeit muslimische Theologen primär angehen sollten. Ich zwinge mich sozusagen, mich allein auf den Inhalt seiner Aussagen zu beziehen. Ich versuche sie zu verstehen und dahingehend zu prüfen, ob er gewissermaßen Recht haben könnte oder nicht. Im Rahmen dieser geistigen Denkarbeit entwickle ich dann Antworten, die mir in erster Linie selbst zugutekommen. Ich habe dabei nämlich im besten Fall neue Erkenntnisse gewonnen und Möglichkeiten, mich in meiner Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Die Beschäftigung lohnt sich also auf jeden Fall für mich.

 

Meine Antworten werden dadurch besser

Dann kann ich, ohne persönlich zu werden (argumentum ad hominem), in aller Ruhe, aber mit Klarheit antworten, dass wir nicht so ohne Weiteres von „dem“ Islam sprechen können. Die Gottergebenen haben sich nicht unermüdlich von Gewalt zu distanzieren. Sie können stattdessen ihre Position öffentlich kundtun, wie sie grundsätzlich zur Gewalt stehen. Wir haben uns nicht dafür zu rechtfertigen, dass es keine Gleichberechtigung der Geschlechter gäbe. Vielmehr können wir aufgrund unserer Sachkenntnis mitteilen, wie eine systematisch aufgebaute Lesart uns zur kritischen Selbstreflexion zwingt. Diese Lesart kann die Gleichberechtigung nicht nur fordern und fördern, sondern vorantreiben.

Dieselbe Lesart zeigt uns nämlich auch, dass die Lesung („Koran“) zahlreiche Verse beinhaltet, die andere Religionen aktiv miteinbezieht. Es gibt bereits Jugendgruppen, die auch in einen aktiven, friedlichen interreligiösen Dialog treten. Sie diskutieren auch darüber, inwiefern Andersgläubige ihr Seelenheil erhalten können. Sind wir also gar bereits weiter, als Delgado glaubt?

 

Gegenseitiges Zuhören ist eine Voraussetzung

Wir dürfen dann erwarten, dass unsere Ansichten künftig nicht nur wahrgenommen werden, sondern dass man proaktiv auf sie hinweist. Diese Position erlaubt einen allgemeinen Austausch, ohne dass wir in allen Bereichen selbst Experten sein müssen. Wir haben nicht zu befürchten, dass andere unsere Ansichten ablehnen, allein weil wir uns selbst gottergeben oder christlich nennen. Die Ansichten von Kennern sollten wir eingehend studieren. Wir sollten selbst, sofern wir Kenner sind und dies auch sachlich zeigen können, Beachtung für unsere Ansichten erhalten. Ein ergebnisoffener Austausch bringt die Gesellschaft meines Erachtens insgesamt weiter.

Insofern dürfen und sollen alle Menschen, nicht nur Theologen, uns Gottergebenen sagen können, womit wir uns zu beschäftigen haben. Die inhaltliche Auseinandersetzung und die selbstgerichtete Aufklärungsarbeit befähigt uns für weitere Entscheidungen. Dadurch wissen wir, ob wir in diese Richtung gehen wollen, sollen, müssen oder nicht.

So ist es eine willkommene Gelegenheit, die Thesen des Religionswissenschaftlers Michael Blume zur sachlichen Diskussion zu stellen. Er vertritt durchaus denkwürdige Positionen. Genauso ist es wünschenswert, dass muslimische Theologen ihren Mitmenschen gegenüber in der Kritik wohlwollend, konstruktiv und vorwärtsgerichtet auftreten. Auch die Gottergebenen können dann zeitweise den Ton angeben zum Wohle der gesamten Gesellschaft.

Alles in allem können wir bei einer inhaltlichen Auseinandersetzung nur gewinnen. Und wer möchte schon kein Gewinner sein?


Verse aus der Lesung

2:44 Befehlt ihr den Menschen die Aufrichtigkeit und vergesst euch selbst, wo ihr doch die Schrift vortragt. Versteht ihr nicht?

10:39 Nein, sie erklären für Lüge das, wovon sie kein umfassendes Wissen haben, und bevor seine Deutung zu ihnen gekommen ist. So haben es auch diejenigen, die vor ihnen lebten, für Lüge erklärt. So schau, wie das Ende derer war, die Unrecht taten.

17:36 Und verfolge nicht das, wovon du keine Kenntnis hast. Wahrlich, das Ohr und das Auge und die Vernunft – sie alle werden zur Rechenschaft gezogen.

39:18 Diejenigen, die auf das Wort hören und dem Besten davon folgen. Das sind die, die Gott rechtleitet, und das sind die Einsichtigen.

Mein Weg zur Gottergebenheit #5 – „Ich war sehr überrascht vom Koran!“

Anja-Asiyah, 32 Jahre alt

Mein Weg zur Gottergebenheit war, wie der von vielen anderen sicher auch, eher ein langer umständlicher Weg und einer, der auf eher traurigen Anlässen beruht. Aber nun ja, fangen wir mal von vorne an.

Mit knapp 21 Jahren trennte ich mich von meinem langjährigen Partner, nachdem ich erfahren habe, dass er es nicht so genau mit der Treue und Ehrlichkeit nahm wie ich. Da damals die großen Sommerferien anstanden, hatte ich das dringende Bedürfnis aus meinem beschaulichen Heimatort zu verschwinden, am besten so weit weg wie möglich. Ich wollte meine Zeit sinnvoll nutzen um nicht in Selbstmitleid zu baden, ja, vielleicht wollte ich auch gebraucht werden und einfach nur Wertschätzung erfahren nach dieser schmerzhaften Kränkung.

Da ich im Frühjahr auf Studienfahrt in New York war und ich auf Anhieb verliebt in die kulturelle Vielfalt der Stadt war, nahm ich Kontakt auf zu einer katholischen Organisation, welche mir von einer Mitschülerin empfohlen wurde. Ich hätte mich nie als katholisch bezeichnet, auf dem Papier ja, aber keineswegs praktizierende Katholikin. Einen starken Glauben an etwas wie Gott hatte ich immer schon, jedoch widerstrebte mir stets die dogmatische, herrische Art und Weise, die mir in der Kirche vorgelebt wurde.

Die Organisation im Herzen von Manhattan kümmert sich um obdachlose Frauen und Kinder und bietet viermal die Woche warmes Mittagessen an und die Möglichkeit zu duschen. Außerdem werden Kleiderspenden verteilt. Schon komisch, wenn man sich überlegt, dass man in einer Stadt wie New York, in der die Sünde an jeder Straßenecke auf einen wartet, zu Gott findet, aber weiter nach der Reihe.

Ich kam also an und lernte einen Haufen unterschiedlicher Leute kennen, alle Glaubensrichtungen und Weltanschauungen waren unter einem Dach vertreten und siehe da, es funktioniert. Unter meinen Kollegen gab es zwei, die eine Organisation namens „Witness against Torture“ gegründet haben. Diese hat sich zum Ziel gesetzt auf die Schließung des US-amerikanischen Gefangenenlagers auf Guantánamo hinzuarbeiten. Es wurden zahlreiche Aktionen gestartet, um die Menschen und vor allem die Regierung zum handeln zu bewegen. Aus Interesse beschäftigte ich mich viel mit der Thematik, las Briefe und Gedichte der ausschließlich muslimischen Häftlinge und war tief bewegt. Zu der Zeit befanden sich einige Häftlinge im Hungerstreik und aus Solidarität schlossen sich zahlreiche Kollegen an und fasteten, ich versuchte es auch mit der Überzeugung, dass ich es nie einen Tag ohne Essen und Trinken aushalten würde, aber mein Wille belehrte mich eines besseren. Hintergrund des Hungerstreiks war die Tatsache, dass den Insassen der Koran weggenommen wurde und somit wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und fing mal an, darin zu blättern.

Die Bibel hat in meinem Leben nie eine große Rolle gespielt und ich war sehr überrascht und überwältigt von der Wirkung, die der Koran auf mich hatte. Ich war fasziniert, verwirrt und einfach irgendwie glücklich, schwer in Worte zu fassen.

Besonders beeindruckt hat mich auch die Geschichte des britischen Häftlinge mit saudischen Wurzeln, Shaaker Aamer, ein Mann, der trotz widrigster Umstände eine Zufriedenheit im Herzen trägt, von der sich jeder ein Stück abschneiden sollte. Es gab für mich keinen Zweifel mehr am Wert dieses Buches.

Wieder in Deutschland angekommen hatte mich der Alltag schnell wieder und vieles wurde in den Hintergrund gedrängt, bis ich den Wohnort wechselte. In München suchte ich mir auch gezielt muslimische Freunde, in der Hoffnung mehr zu lernen und zu verstehen. Jedoch war dies nicht wirklich der richtige Weg, da ich in türkisch-sunnitischen Frauengruppen landete, in denen ich mich Gott so weit entfernt gefühlt habe wie niemals zuvor.

Das wöchentliche Studieren einiger Ahadith liess mich enorm an meinem Glauben zweifeln, kannte ich solche Geschichten doch zu genüge aus der Bibel und die gleichen Fragen wie: Was ist daran nun wahr und was erfunden? Auch hier hatte ich wieder das Gefühl, wie schon damals in der Kirche, dass man mir einreden wollte, ich könne keine direkte Verbindung zu Gott aufnehmen, sondern müsse einen Mittelmann heranziehen.

Durch Gedankenanstöße zweier Freundinnen hinterfragte ich die Hadith-Lehre immer weiter und fühlte mich meinem Glauben an Gott wieder viel näher. Ich empfand wieder Erleichterung in meiner Beziehung mit Gott. Viele Dinge fielen mir wieder leichter: geduldig sein, hilfsbereit, die Dinge zu nehmen, wie sie sind.

Ich danke Gott für den Weg, auf den Er mich geschickt hat, für jeden Stolperstein und jede Brücke darin und wünsche jedem ans Ziel zu kommen, wo immer das auch sein mag und egal wie lange es dauert.

Mein Weg zur Gottergebenheit #4 – „Wie kann der Prophet so etwas über Frauen sagen?!“

Rahima, 29 Jahre alt

Als ich mir damals neben dem Koran „Die Sammlung der Hadithe“ von Al-Bukhari besorgt habe, in dem Glauben, dadurch den Koran besser zu verstehen, und begonnen habe ein Hadith nach dem anderen zu lesen, fiel es mir mit jedem weiteren Hadith schwer, meinen eigenen Augen zu trauen. Ich las Ahadith, welche ich bis zu dem Zeitpunkt als weitere Primärquelle neben dem Koran gesehen habe, die Frauen mit Tieren gleichsetzten.

Wie können der Prophet Mohammed und seine Anhänger so etwas über Frauen denken und sagen?! Der Prophet wurde von Gott auserwählt, ihm hat er den Koran offenbart, in dem Mann und Frau vor Gott gleichwertig sind und ihm hat er den rechten Weg gelehrt.

Ich beruhigte mich, in dem ich mir einredete, dass es sich bei den Hadithen um nicht-authentische Hadithe handelt, denn so etwas kann auf gar keinen Fall vom Propheten stammen. Ich wollte herausfinden, ob die Hadith-Wissenschaft diese Ahadith als authentisch eingestuft hat. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass die frauenfeindlichen Ahadith als authentisch identifiziert wurden. Ich legte daraufhin das Buch im wahrsten Sinne des Wortes angewidert weg.

Verstört vom Islam-Bild, das mir Al-Bukhari vermittelt hatte, suchte ich verzweifelt nach Antworten im Internet. Über eine Blog-Seite stoße ich auf die Internetseite von Alrahman.de, wo ich zum ersten Mal meine Gedanken, die ich nicht auszusprechen wagte, in den Artikeln wiederfinde. Ich las, dass die Ahadith nicht zulässig seien, diese den Koran nicht ergänzen, sondern ihn umschreiben und damit den Islam verzerren und neu erfinden würden.

Als die Ahadith für mein Islamstudium wegfielen, weil sie Gott, dem Propheten und seinen Anhängern einen Islam unterstellen, der sich nicht im Koran wiederfindet, und dadurch für mich an Glaubwürdigkeit verloren haben, blieb eine einzige Quelle übrig: der Koran.

Ich habe endlich angefangen den Koran als Primärquelle bewusst zu lesen. Vorher habe ich ihn zu meiner Beschämung nur gelesen, um ihn wie alle anderen gelesen zu haben, aber nicht verstanden zu haben.

Beim Lesen hielt ich beim Vers 96:1 inne:

 

Lies im Namen deines Herren, der erschuf.

 

In all der Zeit habe ich zugelassen, dass mir andere meinen Glauben, meine Religion vordiktierten. Dieser Vers ist nicht nur an den Propheten Mohammed gerichtet, sondern an jeden Einzelnen, der ihn liest. Gott spricht in diesem Vers nicht nur den Propheten Mohammed an, sondern jeden Gottergebenen. Er fordert uns auf zu lesen und zu verstehen.

Ich fühlte, wie ich durch die Koranverse direkt von Gott angesprochen werde, wie er mich auffordert, seine Worte zu lesen, seine Schöpfung zu studieren, das Gewohnte zu hinterfragen und mir mein eigenes Urteil fälle. Hier erinnere ich mich, wie mir einmal gesagt wurde, dass das Infragestellen zur Ableugnung (kufr) führe. Sieht sehr danach aus, dass mich das Fragen zu Gott geführt hat.

Nach und nach lösten sich die Ketten in meinem Kopf. Ich fühlte mich immer freier.

Ich fühle mich Gott viel näher als vorher. Vorher lag etwas zwischen uns, etwas, das mich daran hinderte zu ihm aufzusehen, ihn anzurufen. Es ist der Irrglaube, dass z.B. Mädchen und Frauen während der Menstruation, die im Sunnitentum als „unrein“ gesehen wird, den Koran nicht lesen oder fasten dürfen, dass mich daran gehindert hat, die Nähe zu Gott zu finden.

Mein ganzes Leben habe ich mich den Zwängen des Sunnitentums gebeugt, in dem Glauben, dadurch Gott zu gefallen. Heute weiß ich, dass es richtig und wichtig ist, kritisch zu sein, und das Gewohnte zu hinterfragen, in dem man sich hinsetzt und selber recherchiert.