Hadith

Schlüssel zum Verständnis des Koran: Diakritik und Vokalisation: 65:4 – Heiraten mit Kindern?

Es ist bekannt und durch Manuskripte belegt, dass die sogenannte Diakritik ( إعجام – iʿdschām) und die Vokalisation ( تشكيل – taschkīl, diese umfasst auch die sogenannten حركات – ḥarakāt) der arabischen Buchstaben wie auch die speziellen Symbole und Buchstaben, die als Anweisung für eine genaue Rezitation gelten, erst nach der Offenbarungszeit der Lesung eingeführt wurden, demnach also keineswegs zum ursprünglichen Original gehörten. Es gibt den sogenannten „Rasm“ ( رسم ) der arabischen Buchstaben, also die “Spur” der Buchstaben, in denen diese diakritischen Zeichen nicht vorkommen. Viele der ältesten Manuskripte, welche die Lesung sehr oft nur teilweise beinhalten, sind in diesem Rasm, also ohne diakritische Zeichen, niedergeschrieben. Hier Beispiele von alleinstehenden, ähnlich aussehenden Buchstaben mit diesen „Punktierungen“ (diakritischen Zeichen):

 

ب ت ن ث
ف ق
ز ر
ص ض
ج ح خ
ع غ
ط ظ
د ذ

 

Hier ein Vergleichsversuch für die deutsche Sprache:

 

i ı
ö o
ä a
ü u
b p
q d

 

Ohne diese Punktierungen oder kurzen Striche können die Buchstaben nicht unterschieden werden und nur der sehr geübte Leser (auch für arabische Muttersprachler keine einfache Aufgabe) wird mittels des Kontexts ermitteln können, um welche Worte es sich hierbei handelt. Wer hier in der Forschung von Manuskripten profunde Beiträge leisten will, muss nicht nur die arabische Sprache sehr gut beherrschen, sondern ebenso den arabischen Text der Lesung sehr gut kennen.

Die wichtigste wissenschaftliche Frage ist, seit wann diese diakritischen Zeichen, diese „Punktierungen“ eingeführt wurden. Denn regelmäßig niedergeschrieben wurden diese diakritischen Zeichen erst seit etwa dem zehnten Jahrhundert, also einige Jahrhunderte nach der Offenbarung der Lesung. Auf jeden Fall können wir aufgrund der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse davon ausgehen, dass die Existenz, also das Vorhandensein dieses Systems der diakritischen Zeichen, als sehr früh angenommen werden muss, also sehr nahe zur Offenbarungszeit der Lesung und deshalb die heute vorhandene Punktierung Sinn ergibt. Weitere Informationen lassen sich in der einschlägigen Fachliteratur zu diesem Themenbereich finden16 und an dieser Stelle sei besonders das Projekt „Corpus Coranicum“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hervorgehoben. Bei der Hermeneutik in diesem Buch werden die klassischen diakritischen Zeichen in der Lesung als korrekt vorausgesetzt.

Noch eine kleine Anmerkung zu den Manuskripten. Es gibt laut Professor Tayyar Altıkulaç 2720 Schreibunterschiede, wie etwa fehlende, zusätzliche oder andere Buchstaben, zwischen dem sogenannten „Koran des Kalifen Uṯmān“ im Topkapı-Museum (Istanbul) und der modernen Koranausgabe in der sogenannten „uṯmānischen Orthografie (ar-rasm al-uṯmānī)“ im Kairiner Koran (1924) und im Madina-Koran (1985).17 Davon, dass alle Korankopien völlig identisch seien und sich niemals in auch nur einem Buchstaben unterscheiden würden, kann nicht die Rede sein. Da die Schreibunterschiede aber marginaler Natur sind und an der Bedeutung des Textes kaum etwas ändern, wird sie für die in diesem Buch präsentierte Hermeneutik auch keine Rolle spielen.

 

Falschlesen des Korans und seine Folgen – Heiraten mit Kindern?

Ein weiterer, äußerst wichtiger Betrachtungspunkt ist die Vokalisation. Diese wird im heutigen Dialektarabisch wie auch im modernen Standardarabisch selten gebraucht. In den heutigen Kopien der Lesung findet sich der arabische Text aber durchvokalisiert wieder. Das sieht dann zum Beispiel in Kapitel 9, Vers 3 in etwa wie folgt aus:

 

وَأَذَٟنٌۭ مِّنَ ٱللَّهِ وَرَسُولِهِۦٓ إِلَى ٱلنَّاسِ يَوْمَ ٱلْحَجِّ ٱلْأَكْبَرِ أَنَّ ٱللَّهَ بَرِىٓءٌۭ مِّنَ ٱلْمُشْرِكِينَ ۙ وَرَسُولُهُۥ ۚ فَإِن تُبْتُمْ فَهُوَ خَيْرٌۭ لَّكُمْ ۖ وَإِن تَوَلَّيْتُمْ فَٱعْلَمُوٓا۟ أَنَّكُمْ غَيْرُ مُعْجِزِى ٱللَّهِ ۗ وَبَشِّرِ ٱلَّذِينَ كَفَرُوا۟ بِعَذَابٍ أَلِيمٍ

 

Der arabische Wortlaut ohne Vokalisation und ohne die Zeichen des Tadschwīd würde wie folgt ausschauen:

 

وأذن من الله ورسوله إلى الناس يوم الحج الأكبر أن الله برىء من المشركين ورسوله فإن تبتم فهو خير لكم وإن توليتم فاعلموا أنكم غير معجزى الله وبشر الذين كفروا بعذاب أليم

 

Es sieht freier aus mit „mehr Luft“ zwischen den Buchstaben. Hierin liegt jedoch eine Tücke. Falls Sie sich fragen, wie das auf Deutsch ausschaute, so versuchen Sie einmal folgenden „unvokalisierten“ Text aus Vers 9: 3 zu lesen, bei dem die in der Aussprache kurzen, inneren Vokale entfernt wurden:

 

und ein Ankndgng vn Gtt und Seinm Gsndtn an die Mnschn am Tag dr großn Plgrfhrt, dss Gtt los und ledg ist dr Gtzndienr, und ebns Sein Gsndtr.18

 

So sieht vergleichsweise der arabische Text aus. Bedenken Sie hierbei auch, dass der oben zitierte Text im modernen Deutsch geschrieben wurde. Stellen Sie sich nur einmal vor, wie schwieriger es wird, einen „unvokalisierten“ Text aus Goethes Werken oder aus altdeutschen Texten zu lesen. Dann erhalten Sie einen kleinen Vorgeschmack darauf, welcher Herausforderung Sie begegnen werden, wenn Sie die Lesung auf Arabisch unvokalisiert verstehen wollen. Betrachten wir den Auszug aus dem dritten Vers des neunten Kapitels:

 

أنََّ الله بَرِىءٌ مِنَ المُشْرِكِينَ وَ رَسُولُهُ

 

Ungefähr übersetzt als: dass sich Gott lossagt von den Beigesellern, ebenso Sein Gesandter. Der unvokalisierte Text ist dann:

 

ان الله برىء من المشركين و رسوله

 

Jetzt kann es schnell passieren, wenn man den Text falsch liest, dass sich der Sinn wie folgt ergibt: dass Gott losgesagt ist von den Beigesellern und dem Gesandten.

Dieser Fehler tritt auf, weil falsch rasūlihi ( رسَُولهِِ ) anstelle von rasūluhu ( رسَُولهُُ ) gelesen wurde. Aus dem unvokalisierten Text konnte dies der Ungeübte nicht unterscheiden, weil es keine Zeichen oder Vokalisierung gab, die die richtige Aussprache angezeigt hätten. Die Zeichen oder Akzente zur Vermeidung solcher Probleme wurden erst später eingeführt und entwickelten sich im Wesentlichen dann zu den heutigen bekannten Formen Fatḥa (َ a, oft Anzeige für den akkusativen Fall), Kasra (ِ i, oft für den genitiven Fall) und Damma ( ُ u, oft für den nominativen Kasus)19. Natürlich ist es klar, dass sich Gott nicht vom Gesandten lossagen würde. So würde man schnell aus dem Kontext wissen, dass eben ein Ḍamma und nicht ein Kasra gesetzt werden sollte.

An dieser Stelle haben diejenigen aufgepasst, die dieses System der Vokalisation, der Diakritik und der besonderen Buchstaben in den Versen übernommen haben. Denn sie wussten, dass sich Gott nicht lossagen würde von Seinem eigenen Gesandten. Dennoch waren diese Menschen, deren Beiträge zur arabischen Sprache zweifellos noch heute bedeutend sind, fehlerbehaftete Wesen wie jedermann. So sind also diese in der ursprünglichen Lesung nicht vorhandenen Zeichen nicht als Teil des koranischen Textes zu verstehen, sondern im Allgemeinen als gutgemeinte Ratschläge für den ungeübten Leser. Einige Male ist es passiert, dass ihre Arbeit unvorsichtig war und deshalb Fehler beinhaltet, die ich gleich aufzeigen werde. Dies lässt sich auf verschiedene Fehlerquellen zurückführen, wie etwa Fehler ideologischer (zum Beispiel aus einem patriarchalischen Blickwinkel heraus), exegetischer (Apologetik und Philosophie), kultureller wie auch trivialer Natur (Verschreiber). Wichtig ist hierbei aber anzumerken, dass diese Fehler an manchen Stellen immense Auswirkungen haben können auf das Verständnis dieser Textstelle. Dies werden wir am Beispiel des Verses 65:4 verdeutlichen, wo je nach Lesart die Heirat mit Kindern als erlaubt angesehen werden könnte.

Im Falle einer Scheidung der Ehe beschreibt die Lesung bestimmte Wartefristen, um beide Parteien vor einer übereilten Entscheidung zu schützen. Gott hat für uns den Vorgang der Scheidung so gestaltet, dass beide Parteien bestmöglich geschützt sind. Es besteht kein Zweifel, dass Gottes System einer hohen, gesellschaftsorientierten Ethik entspricht, die für uns gut ist. Die Probleme bezüglich ihrer Umsetzung entstehen leider durch die schlechten, unvorsichtigen, traditionell behafteten Übersetzungen, die sich an klassischer Lesart orientieren und diese nicht oder nur ungenügend hinterfragen. In Bezug auf das Heiraten von Frauen, die noch keine Regelblutung haben, also noch Kinder sind, ist der Einfluss der Aussprüche (aḥādīṯ), nach denen der Prophet Kinder geheiratet haben sollte, leider auch in den deutschen Übersetzungen von 65:4 sichtbar20:

 

Azhar21: Für eure Frauen, die keine Menstruation mehr erwarten, beträgt die Wartezeit drei Monate, wenn ihr Zweifel hegt. Die gleiche Wartezeit gilt für Frauen, die noch keine Menstruation haben. Für die Schwangeren endet die Wartezeit mit der Entbindung. Wer Gott fürchtet, dem macht Gott alles leicht.

Adel T. Khoury: Und für die von euren Frauen, die keine Menstruation mehr erwarten, falls ihr da Zweifel hegt, gilt eine Wartezeit von drei Monaten. Und ebenso für die, die keine Menstruation haben. Für die, die schwanger sind, ist die Frist erreicht, wenn sie gebären, was sie (in ihrem Leib) tragen. Und wer Gott fürchtet, dem schafft Er Erleichterung in seiner Angelegenheit.

Ahmadiyya22: Wenn ihr im Zweifel seid (über) jene eurer Frauen, die keine monatliche Reinigung mehr erhoffen, (dann wisset, daß) ihre Frist drei Monate ist, und (das gleiche gilt für) die, die noch keine Reinigung hatten. Und für die Schwangeren soll ihre Frist so lange währen, bis sie sich ihrer Bürde entledigt haben. Und dem, der Allah fürchtet, wird Er Erleichterung verschaffen in seinen Angelegenheiten.

Rudi Paret: Und wenn ihr bei denjenigen von euren Frauen, die keine Menstruation mehr erwarten, (irgendwelche) Zweifel hegt, soll ihre Wartezeit (im Fall der Ehescheidung) drei Monate betragen. Ebenso bei denen, die (ihres jugendlichen Alters wegen noch) keine Menstruation gehabt haben. Und bei denen, die schwanger sind, ist der Termin (maßgebend), an dem sie zur Welt bringen, was sie (als Frucht ihres Leibes in sich) tragen. Wenn einer gottesfürchtig ist, schafft Gott ihm von sich aus Erleichterung.

Bubenheim / Elyas: Und diejenigen von euren Frauen, die keine Monatsblutung mehr erwarten, wenn ihr im Zweifel seid, so ist ihre Wartezeit drei Monate; und ebenso derjenigen, die (noch) keine Monatsblutung haben. Diejenigen, die schwanger sind – ihre Frist ist (erreicht), wenn sie mit dem niederkommen, was sie (in ihren Leibern) tragen. Und wer Allah fürchtet, dem schafft Er in seiner Angelegenheit Erleichterung.

M. A. Rassoul: Wenn ihr Zweifel hegt (über) jene eurer Frauen, die keine Menstruation mehr erhoffen, (dann wisset, daß) ihre Frist drei Monate beträgt, und (das gleiche gilt für) diejenigen, die noch keine Menstruation gehabt haben. Und für die Schwangeren soll die Frist solange dauern, bis sie zur Welt bringen, was sie getragen haben. Und dem, der Allah fürchtet, wird Er Erleichterung in seinen Angelegenheiten verschaffen.

Amir Zaidan: Und diejenigen von euren Ehefrauen, die keine Menstruation mehr erwarten – solltet ihr Zweifel haben – so ist ihre ´Idda drei Monate lang, ebenso für diejenigen, die noch keine Menstruation hatten. Und für die Schwangeren – deren Frist endet, wenn sie entbunden haben. Und (wer) Taqwa gemäß ALLAH gegenüber handelt, dem gewährt ER in seiner Angelegenheit Erleichterung.

 

Durch eine schreckliche, falsche, ḥadīṯische Verzerrung dieses Verses wird in fast allen Übersetzungen die Wartezeit für Frauen, die noch keine Menstruation hatten, d. h. Kinder, ebenfalls beschrieben. Dies würde aber logisch gesehen bedeuten, dass Kinder überhaupt schon geheiratet werden dürften! Es ist bekannt, dass die anti-koranische, traditionelle Sunna Aussprüche enthält, die den Propheten Mohammed mit der Behauptung der Pädophilie beleidigen, dass er ʿAīsha im Kindesalter geheiratet hätte. Solche Heuchler, schreckliche Missetäter und Ableugner möchte ich auf die Verse 6: 112–116 und ebenso auf Psalm 37 aufmerksam machen!

Der vokalisierte, arabische Wortlaut des Textes:

 

وَالّٰىٔ يَئِسْنَ مِنَ ٱلْمَحِيضِ مِن نِّسَآئِكُمْ إِنِ ٱرْتَبْتُمْ فَعِدَّتُهُنَّ ثَلَٟثَةُ أَشْهُرٍۢ وَالّٰىٔ لَمْ يَحِضْنَ ۚ وَأُو۟لَٟتُ ٱلْأَحْمَالِ أَجَلُهُنَّ أَن يَضَعْنَ حَمْلَهُنَّ ۚ وَمَن يَتَّقِ ٱللَّهَ يَجْعَل لَّهُۥ مِنْ أَمْرِهِۦ يُسْرًۭا

 

Drei Probleme bestehen bei den oben zitierten Übersetzungen:

1. Das Wort „ebenso“ oder die Äußerung „das gleiche“ kommt im arabischen Wortlaut nirgends vor! Obwohl die arabische Sprache diese Wörter umfasst (بالمِثْل – bil-miṯli für das gleiche/ähnliche und كَذَلِكَ – kaḏalika für „ebenso“ oder أَيْضًا – ayḍan für das Wort „auch“), haben die Übersetzer entweder wider besseren Wissens einfach von anderen Übersetzern abgeschaut und den Wortlaut übernommen oder aber sie dachten aufgrund der dem Propheten angedichteten Aussprüche, die ihn der Pädophilie beschuldigen und besagen, dass er ʿAīsha im Kindesalter geheiratet habe, dass dies eine scheinbar bedenkenlose Übersetzung sei. Oder sie hatten einfach Angst, der menschengemachten Tradition zu widersprechen. Sie haben wohl auch deshalb beim Lesen das der Lesung nachträglich hinzugefügte Symbol „dschīm“ nach „lam yaḥiḍna“ als scheinbar zwingenden Stopp genommen:

 

وَالّٰىٔ لَمْ يَحِضْنَ ۚ  وَأُو۟لَٟتُ ٱلْأَحْمَالِ

 

Dieser erhöhte Buchstabe (ج) ist ein Zeichen des Tadschwīd (die Lehre der klassischen Regeln der „richtigen“ Koranrezitation) und steht kurz für waqf dschā’iz ( وقف جائز ), wörtlich erlaubter Stopp, und soll einen empfohlenen oder erlaubten Stopp innerhalb eines Verses anzeigen. Durch solch einen Stopp wird unter Umständen wie in diesem Vers die Bedeutung des Satzes festgelegt, indem die Verbindung zum vorherigen Teil des Verses festgelegt wird. Ohne diesen Stopp kann sich die Bedeutung ändern.

Es sei nochmals wiederholt, dass diese Zeichen kein zwingender Bestandteil der ursprünglichen Schrift sind.

Der arabische Wortlaut ohne Vokalisation und ohne die Zeichen des Tadschwīd schaute wie folgt aus:

 

والءى يئسن من المحيض من نسائكم إن ارتبتم فعدتهن ثلثة أشهر والءى لم يحضن وأولت الأحمال أجلهن أن يضعن حملهن ومن يتق الله يجعل له من أمره يسرا

 

2. Des Weiteren steht im arabischen Wortlaut auch das Wort „noch“ nirgends geschrieben, denn es verstärkt den falschen Eindruck, dass es sich hier um Kinder handle. Einzig Khourys Übersetzung lässt dieses Wort aus, Paret und Bubenheim setzen es in Klammern, um anzudeuten, dass es nicht in der Lesung steht. Alle anderen übersetzen schlicht falsch, indem der Eindruck entsteht, das sei doch der koranische Text.

3. Zu guter Letzt würden die Übersetzer auch erst dann Recht haben, wenn das zweite „allā’i“ (الّٰىٔ – femininer Plural von „diejenigen“ im klassischen Arabisch, im heutigen modernen Standardarabisch bekannt als allātī – اللاتي) vor der Stelle stünde, in der von den schwangeren Frauen die Rede ist. Aber selbst dann ließe sich darüber streiten, ob dies der gewohnten koranischen Grammatik entspricht. Die Trennung zwischen den Frauen, die keine Menstruation hatten, und denen, die schwanger sind, ist in den Übersetzungen künstlich hergestellt, die der Lesung widerspricht. Die Wortwahl ist sehr präzise und das „und“ (wa) im Ausdruck „und schwanger sind“ stellt klar, dass es zum vorigen Satzbeginn dazugehört. Zu diesem Wort „wa“ komme ich bald wieder zurück.

Die sinngemäß korrekte Übersetzung, welche keinen Widerspruch mit der restlichen Botschaft der Lesung erzeugt, müsste lauten:

 

65:4 Für die Frauen, die keine Menstruation mehr erwarten, beträgt die Wartezeit drei Monate, wenn ihr Zweifel hegt. Die Wartezeit für die, die keine Menstruation haben und schwanger sind, endet mit der Entbindung. Wer Gottes achtsam ist, dem erleichtert Gott seine Angelegenheiten.

 

Bild: penso (lina menazzi) / CC BY-NC 3.0

Bild: penso (lina menazzi) / CC BY-NC 3.0

Das bedeutet, dass Frauen, die keine Menstruation haben und schwanger sind, warten müssen, bis sie ihr Kind zur Welt gebracht haben. Es ist also nicht abzuleiten, dass Kinder eine etwaige Wartezeit hätten. Erst wenn man blind und ohne Verstand der traditionellen Lesart der Lesung folgt, könnte man zum Schluss gelangen, zu dem auch die Übersetzer gelangten.

Die Lesung nennt zwar keine konkrete Zahl als Heiratsalter, doch ist aus ihr zu verstehen, dass das Heiratsalter einhergeht mit der geistigen Reife sein Leben selbst zu regeln (4:6) und dem Wissen, was das eheliche Leben ausmacht (4:34–35, 30:21). Ohne dies weiter ausführen zu wollen, kann gesagt werden, dass damit direkt die Möglichkeit der Heirat von Kindern ausgeschlossen wird. Somit ist die traditionelle Übersetzung eine der Lesung selbst widersprechende Variante, die nunmehr ignoriert werden sollte.

Es überrascht nicht, dass der Vers 65:4 aufgrund von den Ergänzungen wie Hadīṯ und Sunna und den Gelehrten verzerrt wurde, welche die Lebensordnung der Gottergebenheit (Islām) mit heidnischen Vorstellungen vermischen und die eine Freikarte suchen, um ihre körperlichen Triebe auszuleben. Es ist bedauerlich, welch satanischer Einfluss in den patriarchalen und pädophilen Köpfen der sich als „Muslime“ ausgebenden Gelehrten zu sehen ist! Es ist bedauerlich, dass selbst heutige Übersetzer nicht aufmerksam lesen, was im arabischen Wortlaut wirklich steht, und dies nicht mit dem Rest der Lesung vergleichen.

Gott bewahre uns vor solchen Leuten, die uns ihre Weltsicht mittels ihren Übersetzungen als Lebensordnung verkaufen wollen, die Gott nie verordnete!

 

42:21 Oder haben sie etwa Teilhaber, die ihnen als Religion verordnet haben, was Gott nicht erlaubt hat? Und gäbe es nicht den Urteilsspruch, wäre es zwischen ihnen entschieden worden. Und für die, die Unrecht tun, ist eine schmerzhafte Pein bestimmt.23

 

Was ist nun die Moral? Falls Sie genügend Arabisch verstehen, dass Sie die Vokale selbst setzen können, dann gehören Sie zu einer glücklichen Minderheit und können mehrdeutige Passagen, wovon es einige gibt, selbst entdecken und analysieren. Falls Sie überhaupt kein Arabisch können, bleibt Ihnen nichts anderes übrig als eine Person Ihres Vertrauens zu fragen, die dies kann und Ihnen hierbei hilft. Im Normalfall und anders als in diesem Beispiel sind diese Zweideutigkeiten aber von geringer Auswirkung, weshalb Sie auch ohne dieses Wissen bei einer guten Übersetzung der Lesung tiefgreifende Interpretationen selbst anstellen können. Im besten Fall können Sie den arabischen Wortlaut mit einer Transliteration entziffern und mit ein wenig Übung wissen Sie auch, wie Sie diese Wörter und Wortstämme in den Wörterbüchern nachschlagen können. Ich empfehle Ihnen diesen Weg einzuschlagen, wenn Sie nicht gleich eine komplett neue Sprache erlernen können oder wollen. Doch vorteilhaft ist es zumindest, die arabischen Buchstaben zu lernen, um ein Wort in seiner geschriebenen Form wiedererkennen zu können, was Sie im Normalfall einige Abende kosten wird.

 

Transliterationen verwenden

Wie Transliterationen hilfreich sein können, um auch ohne Arabischkenntnisse gewisse Begrifflichkeiten zu studieren, sei an folgendem Beispiel demonstriert:

 

Transliteration eines Teils des Verses 10:5
huwa allaḏī dschaʿala asch-schamsa ḍiyā’an wa al-qamara nūran wa qaddarahu manāzila litaʿlamū ʿadada as-sinīna wa al-hisāba …

 

Dies ist die transliterierte Form der arabischen Wörter. Die Transliteration wurde eingeführt, um auch Menschen den Zugang zu ermöglichen, die der arabischen Sprache nicht sehr mächtig sind aber dennoch wissen wollen, was dort genau steht. So können wir aufgrund dieser Transliteration eine Aufstellung der Wörter wiedergeben:

  • Huwa: er
  • allaḏī: (ist) derjenige
  • dschaʿala: er machte
  • asch-schamsa: die Sonne
  • ḍiyā’an: als Leuchte
  • wa: und
  • al-qamara: den Mond
  • nūran: als Licht
  • wa: und
  • qaddarahu: er maß ihm zu
  • manāzila: Stationen
  • litaʿlamū: damit/auf dass ihr wisst
  • ʿadada: (die) Anzahl
  • as-sinīna: der Jahre
  • wa: und
  • al-hisāba: die Rechnung
  • usw.

Nun wissen Sie bereits, dass asch-schams „die Sonne“ bedeutet und werden nun in jeder Transliteration das Wort wiedererkennen können. Zumindest können Sie dadurch nachprüfen, ob ein behauptetes Wort auch wirklich vorkommt. Auf diese Art und Weise werden Sie auch erkennen können, dass abhängig vom Vers unterschiedliche Übersetzer dasselbe Wort ganz anders wiedergeben.

Es kann durchaus sein, dass Sie zu Beginn gewisse Wörter schwer erkennen, doch sind Sie auf diese Weise auf jeden Fall unabhängiger als ohne eine Information zu einem bestimmten Vers. Transliterationen finden Sie im Internet wie auch als gedruckte Bücher, obwohl die gedruckte Variante wesentlich teurer ist.

Hadith: Der Feind im Inneren

Ich habe vor auf Fragen zu antworten, die oft gestellt werden und somit eine Formalisierung der Argumente durchzuführen. Die Argumente für den Koran und gegen die Ahadith sind auf alrahman.de sowieso veröffentlicht. Wir werden daher hier Antworten auf Argumente der Ahlu Hadith geben, die oft als Einwand gegen die koranische Religion und den reinen Islam vorgebracht werden.

Es wird oft zu Wiederholungen kommen, da einige dieser Themen schon anderswo behandelt wurden, aber es ist sicher von Nutzen, dass wir die wichtigsten Argumente unter einem Thema unterbringen. Ich bitte auch alle etwaige Ergänzungen und Anmerkungen zu posten.

 

Hadith: der Feind im Inneren

1. Argument: Gott befiehlt uns im Koran dem Gesandten zu gehorchen:

„Und was euch der Gesandte gibt, das nehmt an; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch.“ (59:7).

Wie können wir dem nachkommen ohne Ahadith?

Antwort: Die Manipulation der koranischen Verse ist keine neue Tatsache, die wir heute vorfinden. Die Menschen, die dieses Argument vorbringen, sind meist diejenigen, die die Offenbarung zu ihrem Gunsten abändern wollen, oder Menschen, die sich in einer Phase des „Lernens“ befinden und diese Frage von einem „Gelehrten“ bekommen haben und sie meist in Foren weiterreichen, ohne sich die Mühe zu machen den Vers selbst zu lesen. Denn genau dort liegt die Antwort auf die Frage:

Was Gott Seinem Gesandten gegeben hat, das ist für Gott und für den Gesandten und für die Verwandten und die Waisen und die Armen und den Sohn des Weges, damit es nicht nur bei den Reichen unter euch umläuft. Und was euch der Gesandte gibt, das nehmt an; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. Und fürchtet Gott; wahrlich, Gott ist streng im Strafen. (59:7)

Es handelt sich dabei daher um eine spezifische Situation der Verteilung von Gütern, die an diese auch gebunden ist. Dies hat daher nichts damit zu tun, dass dieser Vers dem Propheten eine legislative Stellung zuweist, die durch Ahadith für spätere Generationen relevant sein soll. Ein „Zurechtinterpretieren“ des Verses, so dass selbst eine Kleiderordnung inbegriffen werden soll, zeugt von den Ausmaßen der Manipulation des Korans durch „Muslime“.

Und als Gott den Bund mit denen schloss, welchen die Schrift gegeben wurde, (und sprach: ) „Wahrlich, tut sie den Menschen kund und verbergt sie nicht“ da warfen sie sie über ihre Schulter und verkauften sie für einen winzigen Preis. Und schlimm ist das, was sie (dafür) erkaufen! (3:187)

2. Argument: Gott verlangt von uns im Koran, dass wir die Rechtssprechung des Propheten anerkennen und annehmen:

Doch nein, bei deinem Herrn; sie sind nicht eher Gläubige, bis sie dich zum Richter über alles machen, was zwischen ihnen strittig ist, und dann in ihren Herzen keine Bedenken gegen deine Entscheidung finden und sich voller Ergebung fügen. (4:65)

Wie sollen wir dies ohne Ahadith tun?

Antwort: Die Menschen haben zur Lebzeit des Propheten diesen in politischen, wirtschaftlichen und anderen gesellschaftlichen Anliegen unterstütz und seine Rechtssprechung anerkannt. An diesem Umstand gibt es keinen Zweifel: Wir müssen die Rechtsprechung des Propheten anerkennen! Doch es stellt sich die Frage ob der Prophet selbst legislativ tätig war und somit seine Urteile nicht deckungsgleich mit dem Koran waren oder ob der Koran die (einzige) Basis für alle seine Urteile war. Die Antwort auf diese zentrale Frage ergibt sich aus den folgenden Versen:

Wahrlich, zu dir haben Wir das Buch mit der Wahrheit niedergesandt, auf dass du zwischen den Menschen richten mögest, wie Gott es dir gezeigt hat. Sei also nicht ein Verfechter der Treulosen. (4:105)

Und Wir haben das Buch mit der Wahrheit zu dir herab gesandt, das bestätigt, was von der Schrift vor ihm da war und darüber Gewißheit gibt; richte also zwischen ihnen nach dem, was Gott herabgesandt hat und folge nicht ihren Neigungen, von der Wahrheit abzuweichen, die zu dir gekommen ist. Für jeden von euch haben Wir Richtlinien und eine Laufbahn bestimmt. Und wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinde gemacht. Er wollte euch aber in alledem, was Er euch gegeben hat, auf die Probe stellen. Darum sollt ihr um die guten Dinge wetteifern. Zu Gott werdet ihr allesamt zurückkehren; und dann wird Er euch das kundtun, worüber ihr uneins waret. (5:48)

Der Gesandte hat daher nur nach den Vorschriften des Korans Urteil gesprochen. Eine davon trennbare legislative Macht hatte er im Islam nie!
Doch schauen wir es uns an, was geschah, als der Gesandte doch selbst legislativ tätig war, d.h. Recht auf eigene Faust gesprochen hat:

O Prophet! Warum verbietest du das, was Gott dir erlaubt hat, um nach der Zufriedenheit deiner Frauen zu trachten? Und Gott ist Allvergebend, Barmherzig. Wahrlich, Gott hat für euch die Lösung eurer Eide angeordnet, und Gott ist euer Beschützer; und Er ist der Allwissende, der Allweise. (66:1-2)

Der Prophet wird von Gott getadelt! Ähnlich und noch strenger:

Gott verzeiht dir! Warum erlaubtest du ihnen (zurückzubleiben), bis die, welche die Wahrheit sagten, dir bekannt wurden und du die Lügner erkanntest? (9:43)

Doch das Verlangen der Menschen, dass der Prophet etwas anderes als den Koran bringt, wird auch im Koran selbst erwähnt am Beispiel der Juden, wo diese konkret verlangen, er solle selbst legislativ tätig werden und somit eine Alternative zur Offenbarung postulieren:

Wie aber wollen sie dich zum Richter berufen, während sie doch die Thora in ihrem Besitz haben, worin Gottes Richtspruch ist? Hierauf und trotz alledem, kehren sie (Ihm) den Rücken; und sie sind nicht als Gläubige zu bezeichnen. (5:43)

Ähnlich:

Und wenn ihnen Unsere deutlichen Verse verlesen werden, sagen jene, die nicht mit der Begegnung mit Uns rechnen: „Bring einen Quran, der anders ist als dieser oder ändere ihn.“ Sprich: „Es steht mir nicht zu, ihn aus eigenem Antrieb zu ändern. Ich folge nur dem, was mir offenbart wurde. Ich fürchte, falls ich meinem Herrn ungehorsam bin, die Strafe eines gewaltigen Tages.“ (10:15)

Doch Gott ist weit davon entfernt, dass er jemanden (selbst Muhammed) als Rechtssprecher neben Sich und Seiner Offenbarung duldet:

Sprich: „Gott weiß am besten wie lange sie verweilten.“ Ihm gehören das Verborgene der Himmel und der Erde. Wie sehend ist Er! Und wie hörend! Sie haben keinen Helfer außer Ihm, und Er teilt Seine Befehlsgewalt mit keinem. (18:26)

Es stellt sich für alle Sunniten daher folgende Frage auf:

Soll ich denn einen anderen Richter suchen als Gott und Er ist es, Der euch das Buch klar gemacht und herab gesandt hat? Und jene, denen Wir das Buch gegeben haben, wissen, dass es von deinem Herrn mit der Wahrheit herabgesandt wurde, deshalb solltest du nicht unter den Bestreitern sein. (6:114)

3. Argument:

Wahrlich, huldreich war Allah gegen die Gläubigen, da Er unter ihnen einen Gesandten aus ihrer Mitte erweckte, um ihnen Seine Verse zu verlesen und sie zu reinigen und das Buch und die Weisheit zu lehren; denn siehe, sie hatten sich zuvor in einem offenkundigen Irrtum befunden. (3:164)

Die erwähnte Weisheit liegt in den Aussagen, Handlungen und Verhaltensweisen des Propheten, welche sich in den Ahadith befinden.

Antwort: Dieses Argument wurde von Shafi vorgebracht, als ein großer Teil der Muslime nur an den Koran geglaubt hat. Zur damaligen Zeit (2.-3. Jahrhundert) war es selbstverständlich, dass nur der Koran eine religiöse Quelle darstellt. Shafi bringt dieses Argument vor und interpretiert Hikmah (Weisheit) als die in den Ahadith befindliche Sunna des Propheten Muhammed. Diese Interpretation kann man in dieser Form in keinem sunnitischen oder schiitischen oder auch ibaditischen Tafsir vor Shafi finden. Doch sein Argument ist in einem direkten Widerspruch mit einer Vielzahl von Versen im Koran. Shafi versucht nämlich den Umstand zu verdecken, dass der Koran verschiedene Namen für sich benutzt. Einmal ist es das Buch, einmal Furqan, ein andermal Quran, doch handelt es sich immer um ein und dieselbe Offenbarung. Denn das Wort „wa“ (und) steht sehr oft im Koran als ein Bindeglied für die Namen ein und derselben Sache. Dies wird vor allem in den folgenden Versen deutlich, in denen unmissverständlich „Weisheit“ für Koran steht:

Und zu ihnen kamen schon einige Geschichten, die abschreckende Warnungen enthalten vollendete Weisheit; allein selbst die Warnungen richteten (bei ihnen) nichts aus (54:4-5)

10:1 A.L.R, these are the signs of the Scripture of wisdom.

10:1 Alif-lam-ra tilka ayatualkitabi alhakeemi

31:2 These are the signs of the Scripture of wisdom.
31:2 Tilka ayatu alkitabi alhakeemi

usw.

Das Argument, dass die Weisheit etwas Verborgenes ist und somit vom Koran verschieden, wird durch den folgenden Vers widerlegt:

Und gedenkt der Verse Gottes und der Weisheiten, die in euren Häusern verlesen werden; denn Gott ist Gütig, Allkundig. (33:34)

4. Argument: Ihr befolgt die Sunna des Propheten Muhammed nicht, wenn ihr keine Ahadith anerkennt!

Antwort: Zunächst ist es wichtig zu erwähnen, dass nirgendwo im Koran von der „Sunna Muhammeds“ die Rede ist. Wieso Gott keine spezielle Behandlung dieser vornimmt, kann man in den folgenden Versen sehen:

In dieser Weise verfuhren (Wir) mit Unseren Gesandten, die Wir vor dir schickten; und du wirst keine Änderung in Unserem Verfahren (Sunnah) finden. (17:77)
17:77 Sunnata man qad arsalna qablaka minrusulina wala tajidu lisunnatina tahweelan

Derart ist Gottes Vorgehen (Sunnah), wie es zuvor gewesen ist; und nie wirst du in Gottes Vorgehen (Sunnah) einen Wandel finden. (48:23)
48:23 Sunnata Allahi allatee qad khalat minqablu walan tajida lisunnati Allahi tabdeelan

Allah will euch die Wege (Sunnah) derer klar machen, die vor euch waren, und euch dahin leiten und Sich in Gnade zu euch kehren. Und Allah ist Allwissend, Allweise. (4:26)
4:26 Yureedu Allahu liyubayyina lakumwayahdiyakum sunana allatheena min qablikum wayatoobaAAalaykum waAllahu AAaleemun hakeemun

Der Vers 17:77 sagt uns, dass die Sunnah Gottes bei jedem Propheten ist, 48:23 dass diese Sunnah gleich bleibt und 4:26 dass Gott diese Sunnah erklärt und uns zu ihr hinleitet.

Weitere Verse:

Und als sie Unsere Strafe sahen, sagten sie: „Wir glauben an Gott als den Einigen, und wir verwerfen all das, was wir Ihm zur Seite zu stellen pflegten.“ Aber ihr Glaube – als sie Unsere Strafe sahen – konnte ihnen nichts mehr nützen. Dies ist Gottes Gebot (Sunnah), das stets gegenüber Seinen Dienern befolgt worden ist. Und so gingen die Ableugner zugrunde. (4:84-85)

Es bringt den Propheten in keine Verlegenheit, was Gott für ihn angeordnet hat. Das war Gottes Vorgehen (Sunnah) gegen jene, die vordem dahingingen, und Gottes Befehl ist ein unabänderlicher Beschluss jene, die Gottes Botschaften ausrichteten und Ihn fürchteten und niemanden außer Gott fürchteten. Und Gott genügt als Rechner. (33:38-39)

usw.

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5. Argument: Der Koran ist ohne Ahadith schwer verständlich!

Antwort: Diese Behauptung steht unmittelbar im Widerspruch zu den folgenden Versen:

Und wahrlich, Wir haben den Quran zur Ermahnung leicht gemacht. Gibt es also einen, der ermahnt sein mag? (54:17,22,32,40)

Bei dem deutlichen Buch! (44:2)


6. Argument: Der Gesandte ist das beste Beispiel für uns. So steht es im Koran und wir müssen daher, um dieses Beispiel zu erfahren, Ahadith befolgen. Ein Beweis dafür ist:

„Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Gottes ein schönes Vorbild“ (33:21)

Antwort: Dieser Vers wird meistens wie oben falsch zitiert. Es wird immer nur der erste Teil des Verses vorgebracht. Der ganze Vers lautet so:

Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Gottes ein schönes Vorbild für jeden, der auf Gott und den Letzten Tag hofft und Gottes häufig gedenkt. (33:21)

Dies ist deswegen wichtig, weil die „Beispielhaftigkeit“ des Propheten offenbar für gewisse Umstände (z.B. Hoffnung und Gedenken an Allah) gilt und nicht wie viele behaupten in alltäglichen Sachen wie der Kleiderordnung.

Jetzt werden wir aber annehmen, dass die Sunniten recht haben, und dieser Vers wirklich bedeute, dass Ahadith eine religiöse Quelle darstellen und zeigen, dass so ein Standpunkt zu einer Fülle von Widersprüchen führt. Wir tun daher den Sunniten einen Gefallen und lassen uns auf ihr Spiel ein, nur um ihnen am Ende zu zeigen, dass sie in diesem keine Regeln haben.

Sehen wir uns aber nun folgende Verse an:

Ihr habt bereits ein vortreffliches Beispiel an Abraham und denen mit ihm, als sie zu ihrem Volk sagten: „Wir haben nichts mit euch noch mit dem zu schaffen was ihr statt Gott anbetet. Wir verwerfen euch. Und zwischen uns und euch ist offenbar für immer Feindschaft und Hass entstanden; (solange,) bis ihr an Gott glaubt und an Ihn allein“ – abgesehen von Abrahams Wort zu seinem Vater: „lch will gewiss für dich um Verzeihung bitten, obwohl ich nicht die Macht dazu habe, bei Gott für dich etwas auszurichten.“ (Sie beteten: ) „Unser Herr, in Dich setzen wir unser Vertrauen, und zu Dir kehren wir reumütig zurück, und zu Dir ist die letzte Einkehr. (60:4)

Sprich: „Gott spricht die Wahrheit. So folgt der Religion Abrahams, des Lauteren im Glauben, der neben Gott keine Götter setzte.“ (3:95)

Wahrlich, Abraham war ein Vorbild: (er war) gehorsam gegen Gott, lauter im Glauben, und er gehörte nicht zu den Götzendienern, er war dankbar für Seine Wohltaten; Er erwählte ihn und leitete ihn auf den geraden Weg. (16:120-121)

Offenbar gilt dieselbe „Beispielhaftigkeit“ nicht nur für Muhammed, sondern auch für Abraham. Es ist daher natürlich zu fragen, wieso wir die Ahadith, die Muhammed zugeschrieben werden, befolgen müssen und nicht die, die Abraham zugeschrieben werden? Die Argumentation, dass dies so ist, weil „Muhammed der letzte Prophet war“, ist absurd und steht im Widerspruch mit den folgenden Versen:

Der Gesandte glaubt an das, was ihm von seinem Herrn herab gesandt worden ist, ebenso die Gläubigen; sie alle glauben an Gott und an Seine Engel und an Seine Bücher und an Seine Gesandten. Wir machen keinen Unterschied zwischen Seinen Gesandten. Und sie sagen: „Wir hören und gehorchen. Gewähre uns Deine Vergebung, unser Herr, und zu Dir ist die Heimkehr. (2:285)

Diejenigen aber, die an Gott und an Seine Gesandten glauben und zwischen ihnen keinen Unterschied machen, sind es, denen Er ihren Lohn geben wird; und Gott ist Allvergebend, Barmherzig. (4:152)

Sprich: „Wir glauben an Gott und an das, was auf uns herab gesandt worden ist, und was herab gesandt worden ist auf Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und die Stämme (Israels), und was gegeben worden ist Moses und Jesus und den Propheten von ihrem Herrn; wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen, und Ihm sind wir ergeben.“ (3:84)

Die Gleichbehandlung der Propheten muss gewahrt werden! Dies bedeutet, dass wir Hadithbücher von Lot, Abraham, Noah, Jesus, Muhammed, Moses usw. usf. brauchen – das Argument wurde ad absurdum geführt.

Das Beispiel all dieser Propheten ist in keinem dieser Bücher, sondern im Koran selbst:

Wahrlich, in ihren Geschichten ist eine Lehre für die Verständigen. Es ist keine erdichtete Rede, sondern eine Bestätigung dessen, was ihm vorausging, und eine deutliche Darlegung aller Dinge und eine Führung und eine Barmherzigkeit für ein gläubiges Volk. (12:111)

Für die die das Beispiel des Gesandten wirklich befolgen wollen ist dieser Vers sicherlich selbsterklärend:

Und wenn ihnen Unsere deutlichen Verse verlesen werden, sagen jene, die nicht mit der Begegnung mit Uns rechnen: „Bring einen Quran, der anders ist als dieser oder ändere ihn.“ Sprich: „Es steht mir nicht zu, ihn aus eigenem Antrieb zu ändern. Ich folge nur dem, was mir offenbart wurde. Ich fürchte, falls ich meinem Herrn ungehorsam bin, die Strafe eines gewaltigen Tages.“ (10:15)

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7. Argument: Alles was der Gesandte sagt ist im Islam eine Quelle der Religion! Der Koran sagt ja:

„noch spricht er aus Begierde.“ (53:3)

Antwort: Diese Manipulation des Verses ist sicherlich wichtig zu erwähnen, da sie oft als Argument für Ahadith auftaucht. Eine Antwort gibt der nachfolgende Vers:

Beim Stern, wenn er heruntersaust! Euer Gefährte ist weder verwirrt, noch befindet er sich im Unrecht noch spricht er aus Begierde. Vielmehr ist es eine Offenbarung, die (ihm) eingegeben wird. (53:1-4)

Es handelt sich daher stets um die Offenbarung selbst (den Koran) und nichts anderes.

 

8. Argument: Wir müssen dem Gesandten gehorchen! Das ist ein Beweis dass wir Ahadith brauchen. Der Koran sagt ja selbst:

An dem Tage, da ihre Gesichter im Feuer gewendet werden, da werden sie sagen: „O wenn wir doch Allah gehorcht hätten; und hätten wir (doch auch) dem Gesandten gehorcht!“ (33:36)

Antwort: Die Anhänger der Ahlu Hadith behaupten, dass der Vers 33:36 (wie auch andere ähnliche Verse) besagt, dass wir den Koran (Gott gehorchen) und die Ahadith (Gesandten gehorchen) befolgen sollten.

Sie sagen daher:

Allah gehorchen = Koran
dem Gesandten gehorchen = Hadith

Sie bringen keinen einzigen Beweis, dass diese „Gleichungen“ auch wirklich zutreffen. Nirgendwo wird bewiesen, dass mit „dem Gesandten gehorchen“ die Akzeptanz der Ahadith gemeint ist. Doch wie wir es in den obigen Argumenten auch gemacht haben, werden wir auch hier einmal mehr beide Augen zudrücken und das Spiel mitspielen. Wir werden beweisen, dass wenn man die sunnitische Voraussetzung annimmt, dies zu Widersprüchen führt.

Der Widerspruch folgt ohne großes Spektakel aus dem folgenden Vers:

Wer dem Gesandten gehorcht, der hat Gott gehorcht; und wenn sich jemand abwendet, so haben Wir dich nicht zum Hüter über sie gesandt. (4:80)

Dies bedeutet nach der sunnitischen Logik, dass „wer die Ahadith befolgt, befolgt auch den Koran“ – daher reicht es, wenn wir Bukhary befolgen, der Koran wird dann nicht mehr benötigt. Das Argument zeigt sich spätestens hier als absurd und unislamisch und wurde ad absurdum geführt.

Doch es stellt sich, auch für Muslime, die Frage, was es nun heißt, dem Gesandten zu gehorchen bzw. ihm zu folgen? Ironischerweise gibt Gott im Koran sogar eine Definition:

Dies sind jene, die dem Gesandten, dem Propheten folgen, der  unkundig ist; dort in der Thora und im Evangelium werden sie über ihn (geschrieben) finden: er gebietet ihnen das Gute und verbietet ihnen das Böse, und er erlaubt ihnen die guten Dinge und verwehrt ihnen die schlechten, und er nimmt ihnen ihre Last hinweg und die Fesseln, die auf ihnen lagen -; die also an ihn glauben und ihn stärken und ihm helfen und dem Licht folgen, das mit ihm hinabgesandt wurde, die sollen erfolgreich sein. (7:157)

Dem Gesandten folgen heißt also:

  • An ihn glauben
  • ihn stärken und ihm helfen (das konnte man zu seiner Lebzeit)
  • dem Licht folgen, das zu ihm hinab gesandt wurde (Koran)

Nirgendwo ist von Ahadith die geringste Rede. Somit hätten wir auch dieses Argument entkräftet.

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9. Argument: Ihr sagt, der Koran würde alle Antworten enthalten und begründet eure Aussage auf dem folgenden Vers:

Nichts haben Wir in dem Buch ausgelassen. Vor ihrem Herrn sollen sie dann versammelt werden. (6:38)

Dabei zitiert ihr nur einen Teil des Verses und nicht den ganzen. Wenn man aber den ganzen Vers zitiert, so sieht man, dass sich dieser auf Lawhe Mehfooz bezieht.

Antwort: Der ganze Vers lautet:

Es gibt kein Getier auf Erden und keinen Vogel, der auf seinen zwei Schwingen dahinfliegt, die nicht Gemeinschaften wären so wie ihr. Nichts haben Wir in dem Buch ausgelassen. Vor ihrem Herrn sollen sie dann versammelt werden. (6:38)

Dieses Argument schwebt sozusagen im Raum. Zunächst fehlt auch hier die Argumentation, wieso sich dieser Vers auf Lawhe Mehfooz beziehen soll. So etwas kann aus diesem Vers nicht geschlossen werden. Wir werden jedoch wieder beweisen, dass auch wenn man diesen Vers nicht auf den Koran bezogen versteht, das Argument, dass der Koran alles Relevante für die Religion enthält, nicht entkräftet ist. Dies sieht man unmittelbar aus den folgenden Versen:

Und wahrlich, Wir haben für die Menschen in diesem Quran allerlei abgewandelte Beispiele angeführt; aber die meisten Menschen wollen nichts anderes als ungläubig zu sein. (17:89)

Wahrlich, Wir haben in diesem Quran den Menschen allerlei Gleichnisse erläutert, doch von allen Geschöpfen ist der Mensch am streitsüchtigsten. (18:54)

Wahrlich, in ihren Geschichten ist eine Lehre für die Verständigen. Es ist keine erdichtete Rede (Hadith), sondern eine Bestätigung dessen, was ihm vorausging, und eine deutliche Darlegung aller Dinge und eine Führung und eine Barmherzigkeit für ein gläubiges Volk. (12:111)

Und am Tage, da Wir in jeglichem Volk einen Zeugen aus ihren eigenen Reihen gegen sie selbst erwecken werden, wollen Wir dich als Zeugen bringen gegen diese. Und Wir haben dir das Buch zur Erklärung aller Dinge herniedergesandt, und als Führung und Barmherzigkeit und frohe Botschaft für die Gottergebenen. (17:89)

Diese beziehen sich unmissverständlich auf den Koran.

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10. Argument: Der Koran ist doch selbst ein Hadith, der von denselben Menschen übermittelt wurde wie die Ahadith.
Wie könnt ihr die einen anerkennen und die anderen nicht?

Antwort: Dieses Argument bezieht sich auf die Authentizität der Ahadith. Es ist richtig, dass der Koran selbst ein Hadith ist (Wort, Geschichte etc.). Er selbst sagt jedoch zugleich auch, dass er der einzige Hadith ist, dem ein Muslim folgen darf:

Gott hat den schönsten Hadith, ein Buch, hinabgesandt, eine sich gleichartig wiederholende Schrift; vor der denen, die ihren Herrn fürchten, die Haut erschauert; dann erweicht sich ihre Haut und ihr Herz zum Gedenken Gottes. Das ist die Führung Gottes; Er leitet damit recht, wen Er will. Und der, den Gott zum Irrenden erklärt, wird keinen Führer ha ben. (39:23)

An welchen Hadith nach diesem wollen sie denn glauben? (77:50)

Haben sie denn nicht das Reich der Himmel und der Erde betrachtet und alle Dinge, die Gott geschaffen hat, und (haben sie nicht bedacht,) dass sich ihre Lebensfrist vielleicht schon dem Ende nähert? Woran sonst wollen sie wohl nach diesem Hadith glauben? (7:185)

usw.

Weiter beruht diese Argumentation auf geschichtlichem Unwissen. Der Koran wurde zu Zeiten Muhammeds nieder geschrieben und somit komplettiert. Für Ahadith dagegen galt (folgt man den Hadithbüchern selbst) ein Verbot der Niederschrift, das erst Jahrhunderte später gebrochen wurde. Es bedarf erst eines Bukharis aus dem heutigen Uzbekistan, der auf die Idee kam ein Buch gegen die damals herrschende mutazilitischen  Muslime zu schreiben und den Propheten für seine Zwecke zu instrumentalisieren.

Die Gegenfrage lässt sich stellen: Wo sind diese Ahadith? In welchem Museum liegen die Hadithmanuskripte des ersten Jahrhunderts isl. Zeitrechnung? Wenn dies eine religiöse Quelle des Islam ist, wie kann es sein dass wir keine Beweise haben, dass die ersten Generationen der Muslime diese als solche verstanden haben? Wieso argumentiert Shafi für Hadith und gegen Muslime, die nur dem Koran folgen, auf eine Art und Weise, die man in keinem Tafseer vor ihm findet, wenn es doch immer schon der Fall war, dass Muslime an Ahadith geglaubt haben? Wieso verbieten Ahadith Ahadith? Und dies auch nach „der Koransammlung Othmans“?

Geschichtlich spricht also nichts für den Hadithglauben. Es gibt keinen einzigen Beweis dafür. Daher ist es auch absurd, den Koran mit den Ahadith zu vergleichen. Zwischen dem Koran und den heute „anerkannten“ Hadithsammlungen liegen 250 Jahre Sektenkämpfe, politische Unruhen und Bruderzwist. Theologisch lässt sich das Argument ganz einfach mit diesem Vers entkräften:

Wahrlich, Wir Selbst haben diese Ermahnung hinab gesandt, und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein. (15:9)

Gilt dies auch für Hadithe?

 

11. Argument: Wie kann es sein, dass gerade ihr richtig liegt und 99% der Muslime falsch? Es gab so viele Gelehrte und Muslime, die 1400 Jahre Ahadith anerkannt und befolgt haben, und jetzt kommt ihr mit euren Theorien über Nur-Koran.

Antwort: Auch dieses Argument zeugt von geschichtlichem Unwissen. Die sunnitische Propaganda hat in den letzten Jahrhunderten sehr viel Energie dafür verbraucht die Islamische Geschichte als eine homogene Entwicklung darzustellen, in der der Sunnismus den Islam schlechthin darstellt und alle anderen Gruppierungen Abspaltungen von diesem seien. Geschichtlich belegt ist jedoch gerade das Gegenteil: Es gab keinen Sunnismus in den ersten Jahrhunderten des Islam. Die „Rückinterpretation“ einer Tradition, die sich erst Jahrhunderte später entwickelte, auf die Zeit des Propheten ist somit ohne jede Fundierung.

Schenkt man jedoch den Geschichtsquellen als auch den sunnitischen Texten mehr Beachtung so wird man merken, dass die Muslime, die nur den Koran befolgt haben, nicht nur die erste theologische Schule des Islam bilden, sondern zugleich im 8. und 9. Jahrhundert die Staatsreligion der Ummah schlechthin darstellten. Die heutigen Sunniten waren damals nichts anderes als eine kleine Gruppierung die von den Islamischen Theologen missbiligt wurde, da sie viele Glaubensgrundsätze des Juden- und Christentums übernommen hatten. Ich empfehle dazu sowohl „Hadith as scripture“ von Aisha Musa, die eine Übersetzung von Shafis Werk enthält als auch „Der Islam“ von Hans Küng sowie Wolfsons „Philosophy of the Kalam“.

Doch es stellt sich die Frage ob die Anzahl der Gläubigen wirklich ein Kriterium der Wahrheit ist? Dass dem nicht der Fall ist, sehen wir im Koran selbst:

Und wenn ihnen Unsere deutlichen Zeichen verlesen werden, sagen die Ungläubigen zu den Gläubigen: „Welche der beiden Gruppen ist besser gestellt und gibt eine eindrucksvollere Versammlung ab?“ (19:73)

Und wenn du den meisten derer auf der Erde gehorchst, werden sie dich von Gottes Weg irreführen. Sie folgen nur Vermutungen, und sie raten nur (6:116)

Über Wahrheit stimmt man nicht ab!

Justitia

Gleichwertigkeit von Frau und Mann

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Ich wünsche Ihnen Frieden!

Gleich zu Beginn ein Wort zur Überschrift dieses Artikels. Er heißt deshalb „Gleichwertigkeit von Frau und Mann“ (und nicht etwa Gleichberechtigung), weil der Koran die Realität respektiert, die von uns verlangt, die Fähigkeiten des Mannes und der Frau nach Möglichkeit nach Geschlecht einzuordnen. Dies heißt aber auf jeden Fall, dass eine Frau eine Karriere machen, eine Staatsoberhäuptin sein und studieren kann bzw. darf. Vielmehr wird aufgrund der natürlichen biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau differenziert, wie etwa, dass ein Mann kaum biologisch dazu in der Lage ist, ein Kind zu stillen. In diesem Lichte werden auch die unterschiedlichen Pflichten und Rechte aufgeführt. Es kann aber allgemein gesagt werden, dass sowohl der Mann als auch die Frau prinzipiell dieselben Rechte besitzen, also das Prinzip der Gleichberechtigung genauso gültig ist.

Die Stellung der Frau im realen, in gewissen Teilen der Welt gelebten Mainstream-Islam reflektiert leider eine bedauernswerte und verabscheuungswürdige Denkhaltung unter Menschen, die Frauen von Grund auf als Menschen schwächeren Geschlechts – nicht nur etwa körperlicher, sondern auch geistiger Natur – betrachtet. Und so werden die Frauen unterdrückt und ihnen sind viele Rechte verwehrt. Diese Denkhaltungen sind häufig als Gegenstand gewisser Artikeln in Tageszeitungen wiederzufinden und beinhalten viele Anordnungen, die Frauen von den Männern trennen und die uns zu verstehen geben, dass sie manchmal gar von gesellschaftlichen Aktivitäten ausgeschlossen bzw. in ihrer Freiheit eingeschränkt werden sollen. Diese Haltung kann glücklicherweise nicht mittels Koran begründet werden, sondern beruht auf einem antikoranischen, heidnischen Bild über Frauen.

Die unmissverständlichen koranischen Vorstellungen der Positionen von Mann und Frau hingegen beweisen, dass im koranischen Islam sowohl der Mann als auch die Frau vor Gott gleichwertig sind. Die Unterdrückung der Frau widerspricht den Lehren und der Ethik des Koran. Die Erniedrigung, Unterdrückung, die Entehrung und die Missachtung der Frauen sowie sie in schwarze Säcke zu verpacken, ihnen ein nicht im Koran vorkommendes Kopftuch vorzuschreiben, sie vom Beten und Fasten abzuhalten, wenn sie menstruieren… und noch vieles mehr entsteht durch das Ignorieren der Gottesgesetze. Nehmen wir als Beispiel die Taliban, sie unterdrücken sowohl die Menschen als auch insbesondere die Frauen, die als minderwertig eingestuft wurden. Weder dürfen sie das Haus eigenständig verlassen noch dürfen sie sich bilden. Ihre Irrlehren haben nichts mit dem Islam des Koran zu tun. Sie erinnern uns viel eher an die im Koran erwähnte vorislamische Zeit, als die unwissenden und törichten Araber ihre lebendigen Töchter begruben aus Armut (17:31) oder gar aus Scham für das geborene Mädchen (16:58-60, 81:8-9)! Gott hat diese barbarischen Handlungen im Koran strengstens verboten und ermahnt uns, dass dies am Jüngsten Tag geahndet wird. Professor Bernard Lewis kommentiert hierzu:

„Generell gesehen brachte die Ausbreitung des Islam eine enorme Verbesserung der Position der Frau im alten Arabien, die ihnen neben anderen Rechten das Recht auf den Besitz von Eigentum gab; außerdem erhielten sie eine Reihe von Rechtsmitteln zu ihrem Schutz gegen Misshandlungen durch ihre Ehemänner oder Eigentümer. Die Tötung weiblicher Neugeborener, gewohnheitsmäßig toleriert im heidnischen Arabien, wurde durch den Islam verboten. Trotzdem ließ die Rechtsstellung der Frauen weiterhin viel zu wünschen übrig, und sie verschlechterte sich weiter, als die ursprüngliche Botschaft des Islam nicht nur in dieser Hinsicht ihre treibende Kraft verlor und unter dem Einfluss vormals ausgeübter Traditionen und Bräuche modifiziert wurde.“
– Bernard Lewis, Der Mittlere Osten, Weidenfeld & Nicolson, London, 1995, S. 210

Wir dürfen daher zu Recht behaupten: jegliche Frauen verachtende Mentalität entstammt einem Weltbild, das im Islam des Koran keine Berechtigung hat. Im Gegenteil, der Koran erwähnt einige religiöse Frauen als Vorbilder. Maria, die Mutter Jesus‘, wird im Koran als einzige namentlich erwähnt und gilt allgemein als eine der hervorragendsten Frauen. Ein weiteres Vorbild für die Menschheit ist die Ehefrau des Pharaos zur Zeit Moses, die trotz des teuflischen Charakters ihres Mannes als eine rechtschaffene Gottergebene beschrieben wird (66:11-12).

Noch vor einigen Jahrhunderten betrachtete man(n) in Europa die Frauen als minderwertig. Sie besaßen kein Wahlrecht und wurden oft als halbmenschliche Wesen angesehen. Der Koran hingegen gab den Frauen ihr Wahlrecht bereits mit seiner Offenbarung. Nur die Mainstream-Muslime, die den Koran verlassen (25:30) und die Gesetze Gottes mit einer anderen menschlichen Religion eingetauscht haben, die Gott nie verordnet hatte (42:21), haben es geschafft, dieses altertümliche Vorbild der Europäer wieder aufleben zu lassen.

Was die Ungleichheiten betrifft, so sind im Koran nicht nur die Frauen davon „betroffen“, sondern auch die Männer.Die Frage nach der koranischen Stellung der Frau ist zur heutigen Zeit, in der sich die Geschlechterrollen zunehmend vermischen, wichtiger denn je. Eine Reihe von ungeklärten Fragen, Missverständnissen, die häufig auf kulturelle Traditionen aber teils auch auf Vorurteilen zurückzuführen sind, lassen den Islam als eine unermessliche Fülle an Verpflichtungen und Verordnungen erscheinen, welcher die Frau in ihrer Freiheit einengt und ihr viele Sonderpflichten auferlegt. Gott sei Dank ist dies im Islam des Koran keineswegs der Fall. Der Koran gewährt beiden Geschlechtern viele unzählige Freiheiten und ermöglicht so mit seiner flexiblen Botschaft eine Möglichkeit, sich der Zeit anpassen zu können. Bei näherer Betrachtung können wir sehen, dass der Koran den Frauen hohe soziale Positionen zugesteht und große Wertschätzung einräumt.

Die Gebote Gottes über das Verhältnis zwischen Mann und Frau vermitteln uns die Idee einer universalen Gerechtigkeit. Unter diesem Gesichtspunkt sind beide Geschlechter gleich und es wird im Koran ausdrücklich betont, dass beide dieselbe Verantwortung tragen. Gott betont unzählige Male, dass die Gläubigen entsprechend ihrer Handlungen beurteilt werden. Sowohl was die Belohnung als auch die Bestrafung im Jenseits angeht, teilen beide Geschlechter dasselbe Schicksal. Was die religiösen, gottesdienstlichen Pflichten anbelangt, teilen beide dieselben Pflichten. Beide Geschlechter sind von Gott dazu verpflichtet worden, sich gegenseitigen Schutz zu bieten, solidarisch beizustehen und füreinander zu sorgen. Dies wird im folgenden Vers ersichtlich:

2:187 …Sie sind euch ein Kleid, und ihr seid ihnen ein Kleid…

In einem weiteren Vers wird ersichtlich, dass vor Gottes Augen Männer und Frauen gleichwertig sind.

33:35 Wahrlich, die Gottergebenen Männer und die Gottergebenen Frauen,
die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen,
die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen,
die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen,
die standhaften Männer und die standhaften Frauen,
die demütigen Männer und die demütigen Frauen,
die Almosen spendenden Männer und die Almosen spendenden Frauen,
die fastenden Männer und die fastenden Frauen,
die ihre Keuschheit wahrenden Männer und die ihre Keuschheit wahrenden Frauen,
die Gottes häufig gedenkenden Männer und gedenkenden Frauen
– Gott hat für sie Vergebung und großen Lohn vorgesehen.

Des Weiteren hat der Gottergebene (ar.: Muslim) alle Menschen mit Liebe, Toleranz, Güte, Respekt und Barmherzigkeit zu behandeln. Wenn diese Annahme und Lebensweise akzeptiert wird, so kann im Koranischen Islam kein Platz sein für Diskriminierungen irgendwelcher Art, insbesondere was die Frau angeht.

Die Geschichten im Koran, welche Beispiele für moralisch-ethisches Verhalten darlegen (12:111), sind keine unerreichbaren, zeitabhängigen Ideale. Gott gibt uns in den Versen des Koran zu verstehen, dass Verantwortung und Aufgaben der Frauen dieselben wie die der Männer sind.

3:195 Da erhörte sie ihr Herr: „Ich werde keine Handlung unbelohnt lassen, die einer von euch begeht, (gleichviel ob) männlich oder weiblich. Ihr gehört zueinander (ohne Unterschied des Geschlechts)…“

16:97 Wer das Rechte tut, und gläubig ist, sei es Mann oder Frau, dem werden Wir ein gutes Leben geben. Und Wir werden ihn nach seinen besten Werken belohnen.

9:71 Und die Gläubigen, Männer und Frauen, sind einer des anderen Freund. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Unrechte und verrichten das Gebet und zahlen die Almosen und gehorchen Gott und Seinem Gesandten. Wahrlich, Gott erbarmt sich ihrer. Siehe, Gott ist mächtig und weise.

Unzählige weitere Verse im Koran bekräftigen die Ansicht, dass Männer und Frauen gleich sind. Natürlich gibt es auch Ungleichheiten, aber wie bereits eingangs erwähnt, werden in den koranischen Geboten die natürlichen, durch die Biologie bedingten Unterschiede zwischen den Geschlechtern berücksichtigt. Die Ungleichheiten legen Gewicht auf die Aspekte, die am ehesten typischerweise von einem Geschlecht abhängig sind. Diese dienen dem Schutz des jeweiligen Geschlechts und der sozialen Sicherheit im allgemeinen Fall. Was die Ungleichheiten betrifft, so sind im Koran nicht nur die Frauen davon „betroffen“, sondern auch die Männer. Ein Beispiel sei hierfür die dem Manne auferlegte Pflicht, selbst nach der Scheidung für den Unterhalt der Frau und der Kinder aufzukommen. Ein weiteres Beispiel ist auch, dass der Mann die Pflicht hat, beim Herannahen des Todes, wie es etwa durch Krankheiten zu Tage treten kann, dafür zu sorgen, der zurückbleibenden Ehefrau Unterhalt für bis zu einem Jahr nach dem Tod sicherzustellen.

In einigen Fällen erhalten Männer also andere Pflichten als Frauen, und in anderen haben Frauen unterschiedliche Aufgaben als Männer wahrzunehmen. Diese Ungleichheiten sind jedoch ausbalanciert und deshalb kann sich in diesem Sinne in der Gesellschaft eine Gleichberechtigung der Geschlechter entwickeln.

Im Islam sind Frauen keine Objekte, und sie sind im Islam des Koran auch von Geburt aus nicht minder bemittelt. Diese Ansichten entstammen entweder einer heidnischen Denkweise oder den sogenannten Hadith-Büchern (arab. für Aussage, Wort; traditionell das Wort, welches dem Prophet auf Basis der Vermutung zugeschrieben wird), welche unzählige Frauen verachtende Aussagen beinhalten. Diese werden dann als legitim betrachtet, weil diese Aussagen (plural Ahadith) von den „Gelehrten“ dem Propheten höchstpersönlich untergejubelt werden. Der Koran enthält keinerlei solcher Ahadith. Er unterscheidet nur zwischen dem gerechten und schlechten Menschen, gleichgültig wessen Geschlechts er sein mag. Aus diesem Grund wird von der Heirat zwischen gerechten und ungerechten Menschen abgeraten. Sowohl Männer als auch Frauen können schlecht oder gut sein.

24:26 Schlechte Frauen sind für schlechte Männer, und schlechte Männer sind für schlechte Frauen! Und gute Frauen sind für gute Männer, und gute Männer sind für gute Frauen! Diese sind frei von dem, was sie ihnen nachsagen. Vergebung und eine ehrenhafte Versorgung (für sie)!

Auch für die Ehe, die auf freiem Willen beider Partner basiert, gilt Gleichheit. Gott wünscht, dass beide Partner sich gegenseitig beaufsichtigen und beschützen. Viele koranische Gesetze und Gebote behandeln den Schutz der Eherechte der Frauen. Der Koran sieht im Allgemeinen für den Mann die Rolle des Ehemannes vor, der für den Unterhalt seiner Ehefrau und für die Kinder sorgen sollte (4:4), und auch nach der ehelichen Scheidung hat er die Pflichten gegenüber seiner ehemaligen Frau zu erfüllen (65:6).

Die Verse des Korans zeigen auf eine klare Art und Weise, dass der Islam des Koran den sozialen Kontakt zwischen Mann und Frau auf eine rechtliche Grundlage stellt, die von der Gesellschaft ausgeweitet und weiter entwickelt werden kann.

Deshalb ist es für einen Gottergebenen unmöglich, eine scheinheilige Haltung gegenüber Frauen einzunehmen. Ein Volk, das den wahren Islam – den Islam des Koran – in die Tat umsetzt, wird allen Frauen ein erhöhtes Maß an Respekt und Höflichkeit entgegenbringen. Diese moralische Gesellschaft wird den Frauen ein Leben in Sicherheit und Freiheit sicherstellen.

Die Exegese des Korans erfordert die Einhaltung der folgenden grundlegenden Regel: die Erklärung einer Textstelle ergibt sich nur dann, wenn wir den Koran nicht mit der Sicht des fragmentierten „Frage-Antwort“-Prinzips betrachten, sondern ihn in seiner Gesamtheit als ein lebendiges Organ akzeptieren. Jedes Thema ist im Gesamtzusammenhang des Koran zu durchleuchten. Wir haben also die untereinander verknüpften Verse und ihre Beziehung zueinander zu betrachten. Wenden wir diese Faustregel auf unser Thema an, so wird ersichtlich, dass die Ordnungen Gottes, die sich mit dem zwischenmenschlichen Zusammenleben befassen, eine Sozialstruktur bilden, welche es den Geschlechtern ermöglicht, auf eine angenehme und glückliche Weise miteinander zu leben. Wir vertreten die Ansicht, dass ein Volk, in dem die moralischen Tugenden des Koran verständnisvoll und mit sorgfältiger Überlegung praktiziert werden, der Status der Frau noch höher sein wird als in den Gesellschaften, welche wir gewöhnlicherweise als „modern“ ansehen oder bezeichnen.

Selbst der statistische Zusammenhang zwischen Mann und Frau betont die Gleichheit der Geschlechter:

Wort (arabisch)
BedeutungIm Koran erwähnt
RajulMann24 Mal
Maraah (nisa)Frau24 Mal

 

Lassen Sie uns anschließend einige Verse unter die Lupe nehmen, die manchmal auch den Muslimen durchaus Kopfschmerzen bereiten können. Gott ist der einzig wahre Lehrer des Korans (55:1-2) und es ist Seine Aufgabe, uns die Bedeutung der Verse nahe zu bringen (75:19)! Ich möchte an dieser Stelle die LeserInnen höflichst darum bitten, sich stets an das im Vers 17:36 erwähnte Prinzip zu halten:

17:36 Und verfolge nicht das, wovon du keine Kenntnis hast. Wahrlich, das Ohr und das Auge und das Herz – sie alle sollen zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Frauen – ein Saatfeld/Acker der Männer?

2:222-223 Und sie befragen dich über die Menstruation. Sprich: „Sie ist ein Unwohlsein. So haltet euch von den Frauen während der Menstruation fern und schlaft mit ihnen nicht, bis sie rein sind; und wenn sie rein sind, dann geht zu ihnen, wie Gott es euch geboten hat. Wahrlich, Gott liebt diejenigen, die sich (Ihm) reuevoll zuwenden und die sich reinigen.“ Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld wie ihr wollt. Doch schickt (Gutes) für eure Seelen voraus. Und fürchtet Gott und wisst, dass ihr Ihm begegnen werdet. Und verheiße den Gläubigen die frohe Botschaft.

Um die Frauen zu schützen verbietet der Koran nur den Geschlechtsakt während der Menstruation. Frauen, die ihre monatliche Regel bekommen, sollten das Kontaktgebet verrichten, fasten und den Koran lesen (all diese Dinge werden für menstruierende Frauen ohne jegliche Grundlage im Koran im Sunnismus verboten). Die Menstruation stellt einen Reinigungsprozess dar.

Die Menstruation wird in diesem Koranvers manchmal als Unreinheit übersetzt; doch ist es lediglich das weibliche Organ, das durch die Menstruation „verunreinigt“ ist, nicht aber der ganze Körper der Frau oder gar die Seele der Frau. Die Muslime dürfen mit ihren Frauen essen und trinken und sie während ihrer Periode auch umarmen und küssen. Nur der Geschlechtsverkehr ist untersagt, und zwar sowohl aus medizinischen wie auch aus hygienischen Gründen. Frauen dürfen selbstverständlich positive Gefühle, Stolz am Frausein und Glück über die Fruchtbarkeit mit der Menstruation verbinden. Weshalb aber werden Frauen als Acker bzw. Saatfeld bezeichnet? Wie wir aus den Versen 2:222-223 lesen können, handelt es sich hierbei also um die geschlechtliche Beziehung zwischen Mann und Frau. Die Sprache soll kurz und prägnant erläutert werden:

Mit dem Ausdruck „wie ihr wollt (anna)“ ist sprachlich auch gemeint „von welcher Seitenlage ihr wollt“. Der qur’anische Ausdruck „Saatfeld“ für Frauen entspricht in einer unmissverständlichen Weise der Tatsache, dass bei ihnen auch der „Samen“ gesenkt wird, von dem der „Lebensbaum“ weiter sprießt.

Der Grund, wieso Gott die Frauen in diesem Zusammenhang als Saatfelder bzw. Äcker bezeichnet, lautet wie folgt: Der Samen gedeiht in der Frau weiter. Dies ist eine der zahlreichen Stellen im Koran, in denen auf das natürliche, gottgegebene Wesen der Sexualität hingewiesen wird. Die Formulierung „wie ihr wollt“ stellt eine Erlaubnis für die Männer (und gleichzeitig auch für die Frauen) dar, beim ehelichen Geschlechtsverkehr jegliche Position ausüben zu können. Es werden keine speziellen Positionen verboten. Durch dieses Gleichnis der Frau als Acker wird dem Mann indirekt auch mitgeteilt, das Acker dementsprechend zu behandeln. Sorgt sich der Mann um sein Acker respektvoll und aufmerksam, so hat er nichts zu befürchten. Die Aussage „und fürchtet Gott“ bringt dies deutlich zum Ausdruck.

Der Satz „Doch schickt Gutes für eure Seelen voraus…“ bedeutet unter anderem nichts anderes, als dass der Allgütige Gott den Frauen und Männern befohlen hat, vor ihrer lustvollen ehelichen Betätigung zärtlich zueinander zu sein und in einer Art miteinander zu verkehren, dass beide Seelen sich im Wohlsein ergehen können und im Frieden beieinander liegen. Selbst auf dem Höhepunkt fleischlicher Freuden dürfen die moralischen und geistigen Gesichtspunkte nicht vollkommen vergessen werden. Yusuf Ali kommentiert diese Stelle wie folgt:

Die geschlechtliche Bindung stellt eine der wichtigsten Tatsachen des Lebens dar und wird hier mit dem Feld des Landmannes verglichen: für ihn ist dies etwas sehr Ernstes er sät den Samen aus, um die Ernte einbringen zu können. Doch wählt er dazu die richtige Zeit und Art und Weise der Bestellung. Er sät nicht zur unrechten Jahreszeit und bestellt das Feld auch nicht so, dass er den Boden erschöpft. Er geht weise und überlegt vor, treibt nicht Raubbau. Von diesem Gleichnis ausgehend, begreifen wir, dass auch unter den Menschen beiderlei Geschlechts die Berücksichtigung der gegenseitigen Belange von größter Bedeutung ist, vor allem aber, dass auch diese Dinge einen geistigen Aspekt besitzen.

 

Intelligenz der Frauen halb soviel wie der von Männern?

2:282 O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr eine Anleihe gewährt oder aufnehmt zu einer festgesetzten Frist, dann schreibt es nieder. Und ein Schreiber soll es in eurem Beisein getreulich niederschreiben. Und kein Schreiber soll sich weigern zu schreiben, so wie Gott es gelehrt hat. So schreibe er also, und der Schuldner soll es diktieren und Gott, seinen Herrn, fürchten und nichts davon weglassen. Und wenn der Schuldner schwachsinnig oder schwach ist oder unfähig, selbst zu diktieren, dann soll sein Sachwalter getreulich für ihn diktieren. Und lasset zwei Zeugen unter euren Männern es bezeugen, und wenn es keine zwei Männer gibt, dann ein Mann und zwei Frauen von denen, die euch als Zeugen geeignet erscheinen, damit, wenn sich eine der beiden irrt, die andere von ihnen sie daran erinnert. Und die Zeugen sollen sich nicht weigern, wenn sie gerufen werden. Und verschmäht nicht, es niederzuschreiben – seien es große oder kleine Beträge – bis zur festgesetzten Frist. Das ist rechtschaffener vor Gott und zuverlässiger, was die Bezeugung angeht und bewahrt euch eher vor Zweifeln, es sei denn es handelt sich um eine sogleich verfügbare Ware, die von Hand zu Hand geht unter euch; dann ist es kein Vergehen für euch, wenn ihr es nicht niederschreibt. Und nehmt Zeugen, wenn ihr miteinander Handel treibt. Und weder dem Schreiber noch dem Zeugen soll Schaden zugefügt werden. Und wenn ihr es tut, dann ist es wahrlich ein Frevel von euch. Und fürchtet Gott. Und Gott lehrt euch, und Gott ist über alles kundig.

Diese Darstellung finden wir nur beim Geschäftlichen (Anlass dafür: Darlehen). Wer in diesen Vers hinein interpretiert, dass die Frauen weniger intelligent, gedächtnisstark oder vertrauenswürdig als Männer seien, hat ein großes Problem: den Koran. Nirgends wird im Vers angedeutet, dass die Frau weniger Intelligenz besäße. Aus 24:6-9 können wir herauslesen, dass das Zeugnis vor Gott bei einer Frau genau gleich viel Wert trägt wie das Zeugnis eines Mannes. Aus Vers 3:195 lernen wir ausdrücklich, dass Gott Mann und Frau als gleichwertig sieht. Es ist zu folgern, dass dieser Vers lediglich eine Anweisung Gottes darstellt, hinter der keine weitere Bedeutung gefunden werden könnte. Weiter ist anzumerken, dass in der vorislamischen Zeit die Frauen keinerlei Rechte hatten und die damaligen Araber die Frauen, die gewillt waren, sich im Geschäftlichen zu betätigen, auslachten (Ausnahmen gab es natürlich auch). Gott aber sieht gleich zwei Frauen für diese Aufgabe vor und gibt ihnen eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe, die damals hauptsächlich von Männern allein geführt wurde.

Freunde und Verwandte können dazu neigen, Darlehensangelegenheiten nicht schriftlich niederzulegen, weil sie meinen, das sei ein Zeichen für mangelndes Vertrauen. Doch Gott ermahnt dazu, dass alle Übereinkünfte bezüglich Schulden und geschäftliche Dinge aufgeschrieben und bezeugt werden sollten, damit alles seine Ordnung hat. Damit eine völlige Neutralität bei der Niederschreibung einer Schuld gewährleistet ist, wird wohlweislich ein Dritter hinzugezogen. Dieser Schreiber wird zur Gerechtigkeit bei seinem Tun ermahnt. Es wird genau bestimmt, wer die Schuld zu diktieren hat, da zu befürchten ist, dass der Kreditgeber, falls er selber diktiert, sich Vorteile verschaffen und somit den Schuldner schädigen könnte. Deshalb ist es die Aufgabe des Schuldners, dies zu tun. Er befindet sich in der schwächeren Position und es liegt in seinem Interesse, dass das Geschäft zu beider Zufriedenheit abgewickelt wird, wobei auch an ihn die Ermahnung ergeht, Gerechtigkeit walten zu lassen.

Die Anweisung, dass zwei Frauen anstelle eines Mannes Zeugnis ablegen können, hat nichts mit den ethischen oder intellektuellen Fähigkeiten der Frau zu tun; sie kann vielmehr darauf zurückgeführt werden, dass Frauen in der Regel ihr Wort (leider!) nicht immer so verteidigen können wie Männer. Männer tendieren beispielsweise dazu, die Lautstärke ihrer Stimme zu erhöhen, wenn eine Frau in einem Gespräch einen Einwand erheben will. Eine Zeugin kann manchmal dem Zorn einer der Geschäftsparteien ausgesetzt sein und ist in diesem Falle in der Regel körperlich unterlegen. Um dem vorzubeugen, ist es strengstens verboten, sie bei der Wahrheitsfindung auf irgendeine Weise zu behelligen. Der Versuch, auf einen der Zeugen Druck auszuüben, wird als Angriff auf die Gesetze Gottes angesehen.

Es gibt einen Vers, der besagt „und Wir lassen eine Ayah verschwinden für einen noch besseren“. Auf diesen Vers projiziert könnte das also folgendes bedeuten: Wie wir sehen, lernen wir aus diesem Vers, dass es wichtig ist, das Geschäftliche (Darlehen) mit zwei männlichen bzw. einem männlichen und zwei weiblichen Zeugen zu verrichten. Wir wissen aber heutzutage auch, dass das Geschäftliche nicht mehr unter Aufsicht von Zeugen verrichtet wird. Wir haben Dokumente, Schriften, Verträge und dergleichen, die beim Geschäft einsetzt werden und vor dem Gericht als Beweislast (Zeugen) benutzt werden können! Kann dies die Bedeutung von „und eine noch bessere Ayah“ sein?

 

Frauen schlagen!

4:34 Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Gott die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Gottes Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Gott ist Erhaben und Groß.

Dieser Vers wird auf den folgenden Seiten unterschiedlich, aber mit gleichem Ergebnis erklärt:

Gedanken zur Sure 4 Vers 34

Schlüssel zum Verständnis des Koran (siehe Punkt 4)

Dürfen Frauen geschlagen werden?

 

Kopftuch und Frauen?

33:59 O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunter ziehen. Das bewirkt eher, dass sie erkannt werden und dass sie nicht belästigt werden. Und Gott ist voller Vergebung und barmherzig

Der Vers ist ein Ratschlag für Frauen, die Gefahr laufen durch Männer belästigt zu werden, dass sie sich äußerlich abgrenzen sollen um als anständige Frauen erkannt zu werden. Überspitzt und übertrieben gesagt sollten anständige Frauen sich von freizügigen, sexuell offenen Frauen (u.a. auch Prostituierte) unterscheiden – nicht nur im Charakter, sondern als zusätzliche Hilfe auch äußerlich. Weder eine bestimmte äußerliche Erscheinung noch ein bestimmtes Verhalten der Frau ist jemals als Rechtfertigung zu verstehen, unmoralisches Handeln zu legitimieren! Dies stellt nämlich einen Angriff auf die Gesetze Gottes dar.

Das Wort „Überwurf“ im Vers ist eher eine schlechte Wortwahl. Das arabische Wort „jalabib“ ist ein anderes Wort als das Wort in 24:31, was man als „Kopftuch“ verstehen will. Aber weder in 24:31 noch in 33:59 ist von Kopftuch die Rede, sondern von etwas Bedeckendem: die Tücher, die den Körper bedecken. Aus 24:31 können wir sehen, dass es um die Reize einer Frau geht, also um die Brüste und die Beine. Sich zu bedecken und die Tücher über sich herunter ziehen bedeutet, ihre Reize so zu bedecken, dass sie auch nicht durch die Kleidung „erahnt“ werden können. Es geht um das rechtschaffene, gesittete Kleiden. Wenn man nun unbedingt die Haare als Reize einer Frau verstehen will, dann ist das die individuelle, nicht auf dem Koran basierende Entscheidung der Frau selbst, ob sie ihre Haare dennoch bedecken will. Der Mann hat da keinerlei Einfluss – nur, dass die Männer mit ihren Frauen darüber reden können. Zwingen sollten wir sowieso niemanden (2:256).

 

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eine Lebensweise des gegenseitigen Respekts und der Liebe bescherte!

Musik ist nicht verboten

Omar Khairat – The Case Of Am Ahmed

 

Musik ist eine der reinsten und schönsten Erschaffungen des allmächtigen Gottes, DER den Ton und den Rhythmus eines jeden Klangs im Universum festgesetzt hat. Die Musik oder der Gesang kann genau wie alle anderen Schöpfungen von Gott, die heute einen wichtigen Teil unseres täglichen Lebens bilden, angemessen eingesetzt oder vorsätzlich missbraucht werden. Sowohl Musik als auch Gesang sind rein erschaffen worden und wundervoll, so wie unsere frische Luft und frisches Wasser und sie können von Frevlern jeglicher Nationalität, Hautfarbe oder Geschlechts missbraucht oder verunreinigt werden. Die Verdorbenheit mancher Musikshows oder Lieder macht nicht die ganze Musik haram (verboten), genauso wie die Verschmutzung mancher Gewässer oder der Frischluft durch einige Menschen nicht dazu führt, dass das gesamte Wasser oder die ganze Luft als haram (verboten) erachtet wird.

Ein aufrechter Muslim, der dem Koran folgt, wird im Koran kein einziges Verbot von Musik oder Gesang finden. Gott ist sehr präzise und SEINE Gebote sind sehr eindeutig in Bezug auf jedes Verbot, das im Koran angegeben wird. Der barmherzige Gott hat im Koran niemals die Musik oder den Gesang verboten. Jedwedes Verbot von Musik und Gesang, das unter manchen Muslimen besprochen wird, hat keine Grundlage im Koran. Diese Verbote sind Erfindungen, aufgebracht von manchen Gelehrten und ihren Anhängern, die sich nicht scheuen, sich den klaren Anweisungen des Korans zu verweigern. Stattdessen folgen sie von Menschen aufgestellten Gesetzen und Büchern von Hadith und Sunna, die dem Koran und dem schlichten Menschenverstand widersprechen und die Botschaft des Propheten Mohammeds beleidigen. Diese Hadith- und Sunna-Bücher sind über 200 Jahre nach dem Tod des Propheten Muhammad geschrieben worden. Der Prophet Muhammad selbst folgte und predigte NUR den Koran. Diese Gelehrten und ihre Anhänger, die daran scheitern, Gottes Gesetz im Koran zu akzeptieren, suchten in den Auslegungen von Imamen (Führer), Sahaba (Gefährten) und Tabi’in (Folger) nach andersartigen Gesetzen. Sie erfanden ihr eigenes Gesetz und behaupteten, dass „Musik und Gesang haram sind“. Es gibt keine authentischere Quelle als Gottes Wort. Selbst in den „sahih“ Quellen steht der Spruch „hasbuna Kitabuallah“, also Gottes Buch genügt. Diejenigen die verwirrt und unkundig des Korans sind, entscheiden sich den Interpretationen und Gesetzen dieser menschlichen Idole zu folgen und missachten Gottes klare Gebote im Koran. Letztendlich sollten wir uns immer daran erinnern, dass der Koran das Buch ist, das Gott als komplett, perfekt und vollständig detailliert bezeichnet hat.

In den folgenden Abschnitten werden wir sehen, was der Koran zu dieser Haltung sagt. Ich werde die falschen Lehren derer aufzeigen, die die Gebote Gottes im Koran zurückgewiesen und ihr eigenes Gesetz aufgestellt haben, um die Musik und Gesang zu verbieten. Diesen Sachverhalt zu verstehen bedeutet, den Islam (Hingabe) und für was er steht zu verstehen. Es gibt ein bestimmtes Grundverständnis, das Sie kennen sollten, wenn Sie über die Gesetze im Islam (Hingabe) reden. Ich möchte erst kurz über diese Grundlagen reden, so Gott will.

Der Koran ist ein vollständiges, perfektes und vollkommenes Buch, so weit es die Religion betrifft (siehe 6:19,38 und 114; 7:52; 17:12; 11:1; 41:3; 12:111 und 16:89). Diejenigen, die diesen Gedanken des allmächtigen Gottes ablehnen, sollten nicht weiterlesen. Sie werden nichts von dem sehen oder verstehen, was Gott in SEINEM Buch versprochen hat.

  1. Der Prophet Muhammad lebte vom, regierte durch den, predigte und folgte dem Koran alleine. Siehe 5:48-50.
    .
  2. Gott ist die EINZIGE Gesetzesquelle (6:114). Niemand, auch nicht der Prophet Muhammad, kann verbieten, was Gott nicht verboten hat (66:1). Als es der Prophet Muhammad einmal tat, hat Gott ihn öffentlich ermahnt, die Gläubigen daran zu erinnern, dass NUR GOTT verbieten kann. Siehe 66:1 und 33:37.Viele derjenigen, die im Herzen krank sind, führen Vers 59:7 als Beweis an, dass der Prophet Muhammad selbst erlaubt und verboten hätte. Sie hoffen all diese zu verwirren, die nicht mit dem Koran vertraut sind, da dieser Vers über Kriegsbeute handelt und nichts mit irgendwelchen Gesetzen und Verboten zu tun hat.
    .
  3. Zusätzlich zur wiederholten Erinnerung, dass der Koran ausführlich ist, hat uns GOTT gesagt, dass ER uns genau beschrieben hat, was uns verboten wurde, wie zum Beispiel in 6:119. GOTT benötigte keine Unterstützung von irgendwelchen Imamen, Sahaba oder Tabi’in. GOTT hat nicht erwartet oder gewollt, dass der Prophet Muhammad seine eigenen Gesetze aufstellt. Der Prophet Muhammad hat keine anderen Gesetze gebracht als den Koran, jedoch haben die Fabrizierer der Hadith- und Sunnabücher das getan.
    .
  4. GOTT vergisst nicht (19:64). Er hat nicht vergessen, die Musik oder den Gesang zu verbieten und auf jemanden anderen gewartet um dies zu tun. Im Koran kann kein Verbot von Musik und Gesang gefunden werden, weil Gott sie nicht verboten hat.
    .
  5. Diejenigen, die GOTT in SEINEM Buch glauben, glauben, dass der Koran ein vollständiges Buch für den Islam ist, tun dies auch hinsichtlich der Verbote. Die Liste der Verbote im Koran beinhaltet nicht die Musik oder das Singen. Falls erforderlich, sind die Verbote klar und geradeaus, um damit keinen Zweifel in den Gedanken der Gläubigen zu lassen (siehe 39:28).
    .
  6. Einige Menschen wollen GOTT im Koran nicht glauben, wenn ER ihnen sagt, dass ER keinen Mangel an Worten hat. GOTT hätte beide Worte benützen können, Musik und/oder Gesang, oder Worte, die sich direkt und klar auf diese beziehen, wenn Er so gewollt hätte (siehe 31:27 und 18:109). Die wahren Gläubigen wissen, dass diese Worte im Koran fehlen, weil GOTT sie nie verboten hat und nicht deshalb weil GOTT sie nicht benützt, vergisst, nicht kennt oder wie auch immer.
    .
  7. Der Koran lehrt uns, dass GOTT sehr verärgert über diejenigen ist, die irgendetwas verbieten, dass im Koran nicht speziell verboten ist; siehe 16:112-116.
    .
  8. Das Aufrechterhalten irgendwelcher Verbote, die nicht ausdrücklich im Koran erwähnt werden (z. B. Musik und Gesang) ist gleichbedeutend wie Götzendienst (6:142-152). Solche Verbote repräsentieren eine andere Gottheit neben GOTT.
    .
  9. In 7:32 verdammt GOTT erfundene Verbote:

    Sprich: „Wer hat die schönen Dinge Gottes verboten, den Er für seine Diener hervorgebracht hat und die guten Speisen?“ Sprich: „Sie sind den Gläubigen im Diesseits erlaubt, und im Jenseits sind sie ausschließlich für sie bestimmt.“ So stellen Wir die Verse des Koran für die Menschen klar, die sich um Wissen bemühen.

     

  10. GOTT hat jeden anderen Hadith als den Koran als religiöse Vorschrift verboten und nannte SEIN Buch, den Koran, den besten Hadith. GOTT forderte die Gläubigen dazu auf, nur SEINEM Hadith, dem Koran, zu folgen und so hat es der Prophet Muhammad auch getan. Siehe 7:185, 10:36, 31:6, 39:23, 45:6, 52:34, 68:44, 77:50, 39:29, etc.

Bevor wir auf jene eingehen, die Musik und Gesang im Islam (Hingabe) für „haram“ erklären, lassen Sie uns ein wenig nachdenken über unser Universum und die Art und Weise wie Gott diese Welt erschaffen hat.

Wenn wir uns daran erinnern, dass Galileo einst „Mathematik ist die Sprache, in der Gott das Universum geschrieben hat“ sagte, wäre es auch in Ordnung zu sagen, dass die Musik die Stimme des Universums ist.

Jeder aufmerksame Beobachter des Universums wird erkennen, dass das ganze Universum in jeder Ecke mit Musik erschaffen wurde. Unser Sprechen, Weinen, Lachen, Singen, Kreischen, Schreien ist nichts anders als Klang und Musik. Unser Herzschlag, Darmgeräusche, Atemgeräusche, das Geräusch unserer Durchblutung oder sogar das unserer Gehirnströme sind nichts als Musik. Die Vögel, die Tiere, die Bäume, die Meere, der Wind und die Wolken wurden alle mit ihrer eigenen Musik erschaffen. Musik ist in jeder Ecke des Universums. Da in allen Dingen um uns herum Musik ist, wäre es naiv zu denken, dass der Eine GOTT, der diese ganze Musik erschaffen hat, diese verboten hätte. Diejenigen, die Musik und Gesang für „haram“ erklären, lügen über GOTT und verbieten, was GOTT nie verboten hat.

Der Mensch wurde erschaffen und beschenkt mit einem der wertvollsten Geschenke, dem Kehlkopf, der in Wirklichkeit eine Musikbox ist. Dieser Kehlkopf, oder der Larynx, ist ein wichtiges Instrument, dass es uns erlaubt miteinander und mit anderen Geschöpfen um uns herum zu kommunizieren. Unsere Ankunft in und unser Gehen von dieser Welt werden mit dieser speziellen Musik zelebriert, dem Schrei eines Neugeborenen oder dem Schrei eines Scheidenden. Die Ankunft eines Neugeborenen im Leben wird von seinem/ihrem Schrei verkündet, die schönste Musik im Ohr einer Mutter. In den ersten Lebensmonaten eines Menschen besteht die einzige Möglichkeit der Kommunikation in den Tönen, die sein Kehlkopf macht, bis er die höher entwickelte Musik, die Sprache, lernt. Es ist nicht verwunderlich zu entdecken, dass das Hören einer Fremdsprache dem Hören von Musik mit andersartigen Tönen gleicht. Diejenigen, die die Musik verbieten, verstehen weder den Islam (Hingabe), noch die elementaren Gaben, die GOTT ihnen schenkte.

Ein kurzer Blick auf das Leben derjenigen, die die Musik verdammen und verbieten, was Gott nicht verboten hat, und ihre Scheinheiligkeit ist entlarvt. Das Leben um diese Menschen herum ist voll von Musik, eine Musik, die sie weder verstehen noch schätzen; die Musik, die GOTT in ihr Leben gesetzt hat um uns zu beweisen wie falsch sie liegen.

Beispiel für solche Musik um sie herum sind die Türglocke, die Autohupe, der Wecker, das Telefon, der Feueralarm, das Pfeifen des Teekessels, der Computer, das Radio, Fernsehen, Kinderspielzeug, exotische Vögel, der Rasenmäher, usw. All diese sind nichts als einige der Musik erzeugenden Instrumente in unserem Leben. Diejenigen, die den wahren Islam verfehlen, verpassen das wahre Leben; sie verbieten, was GOTT in Seinem vollständigen Buch, dem Koran, nicht verboten hat.

Lassen Sie uns nun ansehen, woran diese Menschen nun gewöhnlich festmachen, dass die Musik und der Gesang „haram“ sind. Zunächst einmal ist es interessant, die verkehrte Logik dieser Menschen zu betrachten. Da sie im Koran keinen Beweis finden, um die Musik zu verbieten, suchen sie durch eigenes Zugeständnis nacheinander Zuflucht bei schwächeren Quellen, um zu versuchen etwas zu beweisen, das sie im Koran nicht finden konnten. Diejenigen, die es ablehnen, den Koran als vollständiges Buch für diese Religion anzuerkennen, wurden von Satan irregeführt alle mögliche Arten von Vorschriften aus Quellen zu erfinden, die außerhalb des Koran sind.

Bei jedem Vers, den sie gebrauchen im Bestreben zu beweisen, dass die Musik haram ist, kamen sie zu dem Schluss, dass der Vers die Musik nicht wirklich verbietet. Trotz alledem haben sie die Botschaft, dass Gott die Musik und den Gesang nicht verboten hat, nie verstanden. Sie scheiterten auch daran, zu verstehen, dass Verbotsgesetze NUR von Gott kommen. Wenn der Prophet Muhammad irgendetwas verboten hat, so kam es NUR AUS DEM Koran und nicht von ihm selbst. Als der Prophet Muhammad einst versuchte etwas selbst zu verbieten, hat Gott ihn öffentlich ermahnt (siehe 66:1). Hier nun die Verse, die sie in Anspruch nehmen, um die Musik und das Singen zu verbieten. Dazu einige Kommentare von meiner Seite.

Gott spricht die Ungläubigen der Quraisch wie folgt an:

53:59-62 Wundert ihr euch denn über diese Botschaft und lacht, statt zu weinen, während ihr euch in Nichtigkeiten amüsiert? Werft euch doch vor Gott nieder und dient (Ihm).


Gott der Erhabene spricht zu Satan wie folgt:

17:64 „Und schrecke mit deiner Stimme auf, wen von ihnen du vermagst, und biete gegen sie deine Kavallerie und dein Fußvolk auf, und nimm von ihnen einen Anteil an Vermögen und Kindern, und mach ihnen Versprechungen.“ Doch Satan verspricht ihnen nur Betörung.


Der dritte und der am häufigsten als Beweis angeführte Vers, um zu beweisen, dass Musik und Gesang (ihrer Meinung nach) verboten sei, wird in Sura Luqmaan ausfindig gemacht:

31:6 Unter den Menschen gibt es manch einen, der ergötzende Unterhaltung einhandelt, um (andere) vom Weg Gottes ohne Wissen abirren zu lassen und ihn zum Gegenstand des Spottes zu nehmen. Für solche ist eine schmähliche Pein bestimmt.


Aufgrund der Äußerung „ergötzend“ haben diese Muslime die Worte und die Logik verdreht, um zu dem Schluss zu gelangen, dass hier Musik und Gesang angesprochen seien. Sie verstehen nicht den Sinn und die Bedeutung, welche für jede/n aufrichtige/n Gläubige/n klar ersichtlich sind. Das Wort ist allgemeingültig und zeigt an, dass jede Art von Zeitvertreib, der Sie davon abhält, Ihren Pflichten gegenüber Gott nachzukommen, Sie dazu führt, eine Sünde zu begehen. Es macht ihn nicht haram (verboten). Wenn es Ihnen Spaß macht, Baseball zu schauen und Sie dabei vergessen, die Kontaktgebete rechtzeitig auszuführen, dann begehen Sie eine Sünde, aber es macht nicht das Baseballspiel verboten. Wenn Sie sich beim Spiel mit Ihren Kindern vergnügen und dabei vergessen, pünktlich zu beten, dann begehen Sie eine Sünde, aber es ist deshalb nicht verboten mit Ihren Kindern zu spielen. Wenn Sie Musik anhören oder Gesang und dabei Ihre Gebete vergessen, dann begehen Sie eine Sünde, aber die Musik wird nicht verboten. Erinnern Sie sich, dass die Musik wie Wasser und Luft ist, sie ist nicht per se verboten, sondern die Art und Weise, wie sie in bestimmten Fällen benutzt wird, regelt den Stellenwert. Ich werde später noch genauer darauf eingehen, so Gott will.

Da Gott weder in diesem noch in irgendeinem anderen Vers die Musik verboten hat, finden diese Gruppe von Muslimen in Menschen, wie die Sahaba, Tabi’in und später die Gelehrten der Tafseer, Idole, um zu verbieten, was Gott nicht verboten hat. Al-Qurtubi, At-Tabari, Ibn Abbas, Al-Hasan, Mudschahid, Ad-Dahhak, Ibn Dscharir usw. sind diesen Leuten wichtiger als Gott.

Diesen Vers als einen Beweis für ein Verbot von Musik und Gesang anzuführen, zeigt nur wie naiv und fehlgeleitet diejenigen sind, die lieber anderen Göttern nachlaufen als dem EINEN GOTT, Der ihnen ein ein vollkommenes Buch geschenkt hat: den Koran. Kein intelligenter Mensch kann hier die „Stimme“ als ein Hinweis auf die Musik und das Singen gelten lassen. Wenn die im Herzen Verwirrten das Wort „Stimme“ hier benützen, um irgendetwas zu verbieten, dann sollten sie vielleicht das Sprechen verbieten und all diese Leute sollten nicht sprechen, weil Satan es tut.

Es ist aus diesem Vers klar ersichtlich, dass es hier kein Verbot gibt. Gott verbietet Dinge ohne Verwirrung zu stiften und ohne Platz für Mutmaßungen zu lassen. Sie zitieren an dieser Stelle Ibn Abbas, indem sie sagen: „Die ‚Stimme‘, die im Vers erwähnt wird, bezieht sich auf jede Art von Aufforderung, die zum Ungehorsam gegen Gott einlädt.“ Wenn diese Form die Einladung beinhaltet, zu jemandem „freundlich zu sprechen“, um ihn/sie dazu zu bringen, ungehorsam gegen Gott zu sein, so macht dieses nicht das „freundliche Sprechen“ verboten. Wenn diese Art von Einladung von Musik oder Gesang begleitet wird, so macht es nicht die Musik oder den Gesang haram, sondern vielmehr ist die Aufforderung verboten, Gott auf irgendeine Weise ungehorsam zu sein. Es gefällt ihnen nicht, was Gott im Koran sagt, aber sie halten es nicht für falsch auf Ibn Abbas zu hören, sogar dann, wenn sie gar nicht wissen, wer Ibn Abbas ist.

Wie schon in den vorangegangen Versen ist es ganz klar fehlerhaft, die Äußerung „ergötzende Unterhaltung“ (lahwal ahadith) dazu zu benutzen um Musik und Gesang zu verdammen. Das entlarvt nur die verwirrten Gemüter und Herzen derjenigen, die nicht verstehen, dass Gott nicht die Worte ausgegangen sind und dass Gott sich aller Sprachen bedient und uns nicht in Mutmaßungen darüber alleine lässt, etwas zu verbieten, was ER nicht verboten hat.

Unsinniges Gerede kann jede Art von Unterhaltung sein und nicht zwingendermaßen Gesang und Musik allein. Es gibt gewöhnlicherweise mehr ergötzende Unterhaltung, die die Menschen dazu auffordert, Gott auf anderen Arten ungehorsam zu sein, als Musik und Gesang. Dies sollte zuerst in Betracht gezogen werden. Hadith- und Sunna-Bücher sind voll von Erfindungen und Lügen, die als unsinniges Gerede angesehen werden sollten, da sie dem Koran und der wahren Botschaft unseres geliebten Propheten Muhammad widersprechen.

Da jedoch der Koran die Musik und das Singen nicht verbietet, sahen sich diese Menschen nach anderen Idolen um, die dies für sie taten. Sie lehnten das Gesetz des Buches ab, das Gott den Besten Hadith (Koran) genannt hat. Sie lehnten es ab, Gott im Koran zu gehorchen, wenn ER ihnen doch gesagt hat, für die religiösen Vorschriften keinem anderen Hadith zu folgen, als dem Koran.

Ein Blick auf das, was sie als Hadith des Propheten geltend machen, wird ihre Irreführung und Verwirrtheit zeigen. Hier ist ein Beispiel davon, was diese Leute zitieren und dem Propheten zuschreiben, was eine klare Lüge ist. Der Prophet kann nicht vom Koran abweichen.

„Der Prophet saws sagte: „Es wird (in einiger Zukunft) Leute aus meiner Umma (Gemeinschaft von Muslimen) geben, die danach streben, folgendes zu legitimieren: die Unzucht, das Tragen von Seide (von Männern), Trinken von Wein und den Gebrauch von Musikinstrumenten (ma’azif). Einige Leute werden auf der Seite eines Berges stehen, und wenn ihr Schäfer am Abend kommt um sie nach ihren Bedürfnissen zu fragen, werden sie sagen: ‚Komme morgen noch mal zu uns zurück‘. Dann wird Allah sie während der Nacht vernichten, indem ER den Berg auf sie herabstürzen lässt, während ER andere in Affen und Schweine verwandelt. Sie werden in diesem Zustand bleiben, bis zum Tag der Auferstehung.“ (berichtet von ‚Imam‘ Al-Bukhari in Fat-hul Baari, eingestuft als ’sahih‘)


Erstens lehrt uns Gott im Koran, dass der Prophet Muhammad die Zukunft nicht kannte. Dies wird sofort die Falschheit dieses Hadiths und ähnlicher entlarven und die Heuchelei derer aufdecken, die beanspruchen Muslime zu sein, die sich aber weigern Gott im Koran zu glauben. Gott hat ihnen gesagt, dass Mohammed die Zukunft nicht kannte.

7:188 Sprich (oh Muhammad): „Ich kann mir selbst weder Nutzen noch Schaden bringen, außer was Gott will. Wenn ich über das VERBORGENE Bescheid WÜSSTE, würde ich mir selbst viel Gutes verschaffen, und das Böse würde mich nicht berühren. Ich bin nur ein Warner und ein Freudenbote für Leute, die glauben.

46:9 Sprich (O Muhammad): „Ich bin keine Neuerscheinung unter den Gesandten. Und ich WEISS NICHT, was mit mir, und auch nicht, was mit euch geschehen wird. Ich folge nur dem, was mir offenbart wird. Und ich bin NUR ein deutlicher Warner.“


Zweitens, in den letzten 1400 Jahren gab es Millionen, die Musik oder Gesang gehört haben, ohne dass Berge auf sie gefallen sind oder ohne dass sie sich in Affen oder Schweine verwandelt haben. Ich denke, wir sollten lieber befürchten, dass alle diese Millionen von Menschen, die sich nun ihren Computern zuwenden, sich in Schweine oder Affen verwandeln, da ihre Computer alle Arten von Musik eingebaut haben. Dies zeigt nur den Unsinn, der in den sogenannten Hadith- und Sunna-Büchern wie eine Krankheit grassiert ist.

Wie ich schon sagte, hat Gott die Musik in unserem Universum erschaffen, so wie die Luft und das Wasser und viele anderen Einrichtungen. Wir können nicht das Wasser verbieten, weil irgendjemand seine schmutzige Wäsche darin wäscht und wir können nicht die Luft verbieten, weil irgendjemand um uns herum raucht. Musik ist genauso rein, wie frisches Wasser und frische Luft. Es liegt an uns, sie zu gebrauchen oder zu missbrauchen. Musik ist eine der schönsten Einrichtungen von Gott, für die wir dankbar sein sollten. Wir sollten sie gebrauchen und uns daran freuen, so wie wir uns über alle anderen Versorgungen freuen.

Wenn Sie es genießen, Ihre Lieblingsspeise zu essen oder Ihren Lieblingssaft zu trinken bis zu dem Punkt, dass Sie keine Zeit haben alle Ihre anderen Aufgaben gegenüber Gott zu erfüllen, dann begehen Sie eine Sünde. Ihre Speise und Ihre Getränke würden nicht haram (verboten) werden. Falls Sie irgendeine Art von Musik oder Gesang genießen, und dies Sie soweit beschäftigt, dass Sie sich nicht an Gott oder an Ihre Verpflichtungen IHM gegenüber erinnern, dann begehen Sie eine Sünde, aber die Musik selbst würde deshalb nicht haram (verboten) sein. Falls jemand ein Lied singt, das zu Verderbtheit oder Fehlverhalten ermuntert, dann wäre es eine Sünde, diesem Lied absichtlich zuzuhören, aber es macht nicht jeden Gesang haram (verboten).

Es ist richtig, das viele der Lieder, die wir heutzutage hören, beunruhigend sind, aber das macht nicht die Musik und den Gesang haram, sondern nur diese speziellen Lieder sind unerwünscht und sollten gemieden werden. Wir müssen unsere Kinder und unsere Familien und Freunde vor diesen schädlichen Liedern und Texten warnen, aber wir sollten nicht verbieten, was Gott nie verboten hat. Wir halten unsere Kinder nicht davon zurück, Bücher, Zeitungen oder Magazine zu lesen, weil irgendjemand ein pornographisches Buch, Zeitung oder Magazin erstellt hat. Wir werden niemals unterbinden, dass unsere Kinder Fernsehen oder Videos schauen, weil einige Leute schlechte Filme, Programme oder Videos machen. Falls sie es tun, werden sie all die großartigen Programme, Filme oder Videos verpassen, die sie lehren, Gott und SEINE Schöpfung zu würdigen. Wir werden sie stattdessen lehren, die richtigen Programme zu wählen.

Diejenigen, die die Musik und die wundervollen Stimmen, die Gott geschaffen hat, wirklich zu würdigen wissen, schätzen Gottes Schöpfungen mehr und sind Gott näher, als diejenigen die verbieten, was Gott nicht verboten hat und die Übles in allen schönen Erschaffungen von Gott sehen.

7:32 Sprich: „Wer hat die schönen Dinge Gottes verboten, den Er für seine Diener hervorgebracht hat und die guten Speisen?“ Sprich: „Sie sind den Gläubigen im Diesseits erlaubt, und im Jenseits sind sie ausschließlich für sie bestimmt.“ So stellen Wir die Verse des Koran für die Menschen klar, die sich um Wissen bemühen.


Musik und Gesang waren von Gott nie verboten. Sie sind Teil der schönsten Schöpfungen von Gott. Solange sie die Menschen nicht dazu auffordern oder sie ermutigen, Sünden zu begehen, sind sie für die wahren Gläubigen, um sich daran zu freuen, während sie an Gott denken, mit jedem wundervollen Ton oder Rhythmus. Diejenigen, die verbieten, was Gott im Koran nie verboten hat, werden am Jüngsten Tag erstaunt sein, wenn der Gesandte Gottes sich bei Gott über sie beschweren wird (siehe 25:30).

Es ist noch Zeit aufzuwachen und dem Koran anstatt den von Menschen aufgestellten Gesetzen zu folgen!!!

34:10 Und fürwahr, Wir verliehen David Unsere Gnade: «O ihr Berge, singet mit ihm (Gottes) Lob, und ihr Vögel (ebenfalls)!» Und Wir machten das Eisen weich für ihn.

 

übersetzt von Kerem A.

Hadith & Sunna: satanische Erfindungen

45:6 Welchen Hadith, außer dem Gottes und Seiner Offenbarung, halten sie aufrecht?

12:111 Der Koran ist kein fabrizierter Hadith; … er detailliert alles.

31:6 Manche Menschen halten nutzlose Hadith hoch um andere von Gottes Weg abzubringen.

Die einzige Sunna, der wir folgen sollen, ist die Sunna Gottes (17:77, 33:62, 48:23, 6:114)

Der Koran teilt uns mit, dass einige Feinde des Propheten, beschrieben als „menschliche und Dschinn- Teufel“, Lügen erfinden und diese dem Propheten zuschreiben werden (6:112, 25:31). Das ist genau das, was nach dem Tod des Propheten Mohammed passierte; Hadith (mündlich) und Sunna (Handlungen) wurden erfunden und dem Propheten zugeschrieben. Hadith und Sunna sind satanische Erfindungen, da sie:

  1. sich über die göttlichen Versicherung hinwegsetzen, dass der Koran vollständig, perfekt und völlig detailliert ist und er die einzige Quelle für die religiöse Leitung sein soll (6:19, 38, 114 & 45:6-7),
  2. gegen den Propheten lästern und ihn als einen lasterhaften Tyrann darstellen, der sich nicht an den Koran hielt und
  3. falsche Vorschriften hervorbringen, die auf Aberglaube, Ignoranz und unhaltbaren unsinnigen Traditionen basieren.

Dem Propheten Mohammed wurde mit sehr starken Worten untersagt, irgendwelche andere religiöse Lehren als den Koran zu erstellen (69:38-48).

Einige Muslime machen Kompromisse: „Wenn ein Hadith mit dem Koran übereinstimmt, werden wir ihn akzeptieren, und wenn er dem Koran widerspricht, werden wir ihn ablehnen!“. Solch eine Prämisse beweist, dass diese Menschen nicht an Gottes Versicherungen glauben, dass der Koran „komplett, perfekt und völlig ausreichend“ ist.

In dem Moment, in dem sie irgendeine Anleitung außer dem Koran nehmen, egal wie „richtig“ sie scheint, tappen sie in Satans Falle (63:1), da sie Gottes Wort zurückweisen und eine andere Gottheit neben Gott einsetzen (18:57). Das mathematische Wunder des Koran liefert einen zusätzlichen mathematischen Beweis, dass der Koran unsere einzige Quelle für Religionslehren sein sollte.

Hier sind nur 2 Beispiele:

  1. „Wir haben nichts in diesem Buch ausgelassen,“ steht in Vers 38 (19×2) und besteht aus 19 arabischen Buchstaben (6:38).
  2. „Er hat das Buch vollständig detailliert herabgesandt,“ steht in Vers 114 (19×6) und besteht aus 19 arabischen Buchstaben (6:114).

übersetzt von Kerem A.

Ein Dutzend Gründe, dem Koran allein zu folgen

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen des Barmherzigen

1- Der Koran befiehlt allen Muslimen, dem Koran alleine zu folgen. Dieser Befehl ist in zahlreichen Versen zu finden. Folgende sind nur Beispiele:

45:6 Dies sind Gottes Offenbarungen, das Wir dir in Wahrheit verlesen. An welchen Hadith nach Gott und Seinen Offenbarungen glauben sie?
تلك ءايت الله نتلوها عليك بالحق فباي حديث بعد الله وءايته يومنون
telka ayato Allahe natlowha åalayka beAlħaqqe fabeayye ħadithen baåda Allahe wayatehe yowmenowna

6:114 Soll ich etwa jemand anderen als Gesetzesgeber suchen als Gott, wenn Er doch euch dieses Buch vollständig detailliert offenbart hat?

2- Der Koran besteht darauf, dass die einzige Sunna die Sunna Gottes ist. Nirgends im Koran finden wir die Erwähnung der Sunna Mohammeds!!!!

„Die Sunna Gottes ist die einzige Sunna“ (33:62, 35:43, 48:23)

3- Der Koran besteht darauf, dass die einzige Aufgabe des Gesandten Mohammeds (oder sonst eines Gesandten) die Verkündung/Überlieferung der Botschaft Gottes ist, und nicht, dass daneben andere Lehren gelehrt werden.

5:99 Die einzige Pflicht des Gesandten ist die Verkündung der Botschaft Gottes
(und auch in 5:92, 16:35, 16:82, 24:54, 29:18, 42:48, 64:12)

4- Gott befiehlt den Gläubigen, dem Gesandten zu gehorchen, dabei stellt Gott aber auch klar, dass Gehorsam gegenüber dem Propheten in Zusammenhang mit Gehorsam zur überlieferten Botschaft und nichts anderem steht. Dem Gesandten zu gehorchen bedeutet nicht, dass er eine Sunna hatte, der man gehorchen soll.

Die Bestätigung, dass der Gehorsam gegenüber dem Gesandten in Zusammenhang mit Gehorsam gegenüber der überlieferten Botschaft (der Koran) steht, finden wir im folgenden Vers:

64:12 Gehorcht Gott und gehorcht dem Gesandten. Doch wenn ihr euch abkehrt, dann ist die einzige Pflicht Unseres Gesandten die Verkündigung der Botschaft (Koran)

5:92 Gehorcht Allah und dem Gesandten und nehmt euch in acht! Wenn ihr euch abwendet, müsst ihr wissen, dass unser Gesandter nur die Botschaft deutlich auszurichten hat.

Bemerken Sie, wie der Gehorsam gegenüber dem Gesandten mit der Überlieferung des Koran im selben Vers in Zusammenhang steht?

5- Sie werden nirgends im Koran Wörter wie „Gehorcht Gott und gehorcht Mohammed“ (oder Jesus, Moses… etc.) lesen. Wir lesen immer das Wort „Gesandter“. Dies deshalb, um hervorzuheben, dass die Botschaft Gottes zu befolgen ist und nicht die eigenen Wörter eines Gesandten.

6- Der Koran bestätigt, dass Mohammed befohlen wurde, keine weiteren Lehren zu lehren, da er ansonsten eine grässliche Strafe Gottes erleiden müsste:

69:43-47 Es (der Koran) ist eine Offenbarung vom Herrn der Welten. Hätte er (Muhammad) weitere Lehren verbreitet, hätten Wir ihn an der Rechten gepackt und ihm dann die Herzader durchschnitten. Und keiner von euch hätte ihm helfen können.

7- Mohammed musste schwören, dass die einzige Offenbarung von Gott, die er erhielt, der Koran war. Der folgende Vers bestätigt, dass alles, was als „Hadith Qudsi“ („Heiliger Hadith“, der auf Gott zurückgeführt wird) bekannt ist, pure Lügen sind und dem Propheten hinzugedichtet werden:

6:19 Sprich: „Was für ein Testament wiegt schwerer?“ Sprich: „Gott ist mein und euer Zeuge. Und dieser Koran ist mir offenbart worden, auf dass ich euch damit warne und jeden, den er erreicht.“

Wenn die Ahadith al-qudsiya wirklich von Gott kämen, wie sie fälschlicherweise behaupten, würde der Vers nicht ein Testament/Zeugnis darauf aussprechen???

Nirgends im Koran finden wir einen Indiz dafür, dass Mohammed etwas anderes als den Koran als verbindliche Botschaft erhalten hat.

8- Bereits der Prophet selber befahl seinen Leuten, seine Ahadith nicht zu schreiben; dies wird in Muslim und anderen Büchern dokumentiert:

„Schreib nichts nieder von mir außer den Koran. Wer auch immer etwas Weiteres schreibt, soll es vernichten.“ (Ahmed, Ausgabe 1, Seite 171… siehe auch Sahih Muslim)

9- Für die ersten 150 bis 200 Jahre nach dem Tode des Propheten war die Ahadith-Niederschrift verboten, entsprechend den Befehlen des Propheten. Der erste, der eine umfassende Sammlung von Ahadith zusammengestellt hat, war Al-Bukhary (bitte halten Sie sich in Gedanken, dass Al-Bukhary im Jahre 198 nach Hidjrah geboren wurde………. bringt Sie das zum Nachdenken?)

Sogar wenn wir den Ahadith folgen müssten, wie genau könnte eine Sammlung von Aussprüchen sein, die zwei Jahrhunderte nach dem Propheten zusammengestellt wurden und von Hunderten von Tausenden von Lügen aussortiert werden mussten?

10- Gott befiehlt dem Propheten zu sagen, dass er unfehlbar in der Überlieferung der Botschaft ist, aber Fehler begehen könnte, wenn es um seine eigene Meinung und Ahadith geht:

34:50 Sprich: „Wenn ich irregehe, so nur aufgrund meiner Fehler. Wenn ich rechtgeleitet bin, geschieht das durch die Offenbarung, die mir mein Herr herabsendet. Er hört alles und ist uns nahe.“

Trotz dieser Bestätigung und weiteren sechs Vorkommnissen im Koran (8:67-68; 9:43; 9:113-114; 33:37; 66:1 und 80:1-11), in denen der Prophet für seine begangenen Fehler getadelt wird, gibt es Menschen, die Mohammed idolisieren und behaupten, er sei unfehlbar!

11- Der Koran erwähnt, dass es für jeden Propheten Feinde unter den Menschen und unter den „Djinn“ gibt, die prunkende Reden erfinden und sie dem Propheten zuschreiben werden, um die Menschen irrezuführen:

6:112 Und so hatten Wir für jeden Propheten Feinde bestimmt: die Satane (aus den Reihen) der Menschen und der Djinn. Sie geben einander prunkende Rede ein, um irrezuführen.

Gott versichert, dass nur Ungläubige an solchen Erfindungen glauben werden (siehe 6:113).

12- Zum Abschluss wird uns gesagt, dass der Koran aus folgenden Gründen für die aufrichtigen Gläubigen völlig ausreicht:

A- Der Koran braucht keinen Zusatz, da er komplett ist:

6:115 Das Wort deines Herrn ist in Wahrheit und Gerechtigkeit vollständig.

B- Der Koran braucht keine erklärende Hinzufügung, da er deutlich und nicht unklar ist:

12:1 A.L.R. Dies sind die Zeichen des deutlichen Buches.

44:58 Wir haben es (den Koran) zum Verstehen leicht gemacht und in deiner Zunge (Sprache), auf dass du ermahnt seist.

C- Der Koran braucht keine verbessernde Anleitung, da er vollkommen und widerspruchsfrei ist:

11:1 A.L.R. Dies ist ein Buch, dessen Verse vervollkommnet wurden.

D- Der Koran braucht keine Schritt-für-Schritt Gebrauchsanweisung, da er vollständig detailliert ist:

6:114 Soll ich etwa jemand anderen als Gott zum Gesetzesgeber erheben, wo Er euch doch dieses Buch vollständig detailliert offenbart hat?

Aufgrund all dieser Gründe
sollte ein Muslim dem Koran folgen,
dem ganzen Koran und
nichts als dem Koran.

GEPRIESEN SEI GOTT!

übersetzt von Kerem A.

Tierrechte im Islam

Nasikh-Mansukh: Die Katastrophe der Abrogation

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

2:106 Wenn Wir einen Beweis/ein System (ayetin) aufheben (nansakh) oder in Vergessenheit geraten lassen, so bringen Wir ein besseres oder ein gleichwertiges Zeichen/System hervor. Weißt du nicht, dass Gottes Macht zu allem ausreicht?

Dieser Vers wird dazu missbraucht, um den Nasikh-Glauben zu legitimieren, welcher in der Geschichte des Islam in seiner Bedeutung am meisten verfälscht wurde und einer der Hauptgründe darstellt, wieso die Gemeinschaft (Ummah) Mohammeds sich vom Koran entfernt hat.

Jene, die behaupteten, dass Koranverse andere Verse aufheben, und die die Bedeutung der Wörter im Koran verzerrt und sie in ihren Übersetzungen und Kommentaren übernommen haben, nahmen danach im Koran Operationen und Eingriffe nach Lust und Laune vor.

Es muss eine Zwiespältigkeit oder Uneinigkeit zwischen den Versen vorhanden sein, damit ein Vers einen anderen Vers aufheben kann. Das heißt also, dass ein Widerspruch vorliegen muss. Die Uneinigkeits-Gelehrten, welche die Uneinigkeit als ihre Gnade empfinden, haben vier Bedingungen hervorgebracht, damit im Koran ein Naskh existiert:

  1. Es sollte ein zu abrogierender Vers vorhanden sein (mansukh).
  2. Es sollte ein Vers vorhanden sein, der einen anderen abrogiert (nasikh).
  3. Der Nasikh muss nach dem Mansukh herabgesandt worden sein.
  4. Zwischen beiden sollte eine offensichtliche Uneinigkeit vorzufinden sein.

Der magische Nasikh-Mansukh-Stab half ihnen dabei, alle Verse zu abrogieren, die sie selber nicht verstanden. Sie haben jene Verse, die ihren Neigungen nicht passten oder die den Ahadith aus den selbsternannten „sahih“ Büchern widersprachen, mit diesem magischen Stab auf einen Schlag aufgehoben. Wie bereits in allen Themen zuvor, spalteten sich auch hier ihre Meinungen untereinander. Je nach Verständnis abrogieren die einen fünf, die anderen zwanzig und andere wiederum 66 Verse…

Einige gingen sogar noch weiter und erfanden neue „Verse“. Beispielsweise haben die Heiden um den Islam mit ihrer Tradition der Steinigung zu infizieren, trotz allen klaren Versen des Korans (24:1-2), einen neuen „Vers“ in schlechter arabischer Sprache erfunden. Nachdem sie merkten, dass sie dieses Geschwätz nicht in den Koran hinzufügen konnten, begannen sie zu behaupten, dass nach dem Tode des Propheten Mohammeds eine Ziege diese Verse aufgefressen habe, aber dass dieser „aufgefressene Vers“ die koranischen Verse abrogiere. In den Büchern wie Bukhary, Muslim und Ibni Hanbal’s Musnad lässt sich der von einer Ziege aufgefressene Vers finden, der dennoch Gültigkeit besitzen soll, der etwa wie folgt lautet: „es seyhu ves seyhetu iza zeneya fercumuhuma elbettete bima kadev lezzeten minha“.

Einige Kleriker wurden dadurch immer noch nicht zufriedengestellt und behaupteten, dass Ahadith koranische Verse abrogieren könnten. Auf diese Weise haben sie die Gültigkeit vieler Verse annulliert. Sämtliche Rechtsschulen befolgen einige koranischen Verse in der Praxis der Ahadith wegen nicht. Einige der „Gelehrten“ der Rechtsschulen waren sogar so dreist, diese teuflische Anwendung auch noch theoretisch zu verteidigen.

Die Bedeutung von „Ayah“ im Koran

Gemäß dem Koran enthält alles in der Schöpfung „ayat“: Pflanzen; Menschen; Ereignisse, die früheren Stämmen geschehen sind; Tag und Nacht etc.

Wenn wir im Koran das Wort „Ayah“ betrachten, so sehen wir uns mit einem sehr interessanten Detail konfrontiert. Die Pluralform des mutaschabih (d. h. mehrdeutigen) Wortes „Ayah“ lautet „Ayat“ und wird in den Bedeutungen „Wunder“, „Koranverse“, „Beweise“, „Belege“ und/oder „Zeichen“ gebraucht. „Ayet“ jedoch wird im Koran an 84 Stellen genannt und bedeutet in diesen Stellen Wunder, Beweis, Beleg und/oder Zeichen. Das in der singularen Form vorkommende Wort „Ayah“ wird nirgends dafür gebraucht, um „koranische Verse“ zu bedeuten! Die Liste der Vorkommnisse des Wortes „Ayah“ (singular):

2:106,118,145,211,248,259; 3:13,41,49,50; 5:114; 6:4,25,35,37,109; 7:73,106,132,146,203; 10:20,92,97; 11:64,103; 12:105; 13:7,27,38; 15:77; 16:11,13,65,67,69,101; 17:12; 19:21; 20:22,47,133; 21:5,91; 23:50; 25:37; 26:4,8,67,103,121,128,139,154,158,174,190,197; 27:52; 29;15,35,44; 30:58; 34:9,15; 36:33,37,41,46; 37:14; 40:78; 43:48; 51:37; 54:2,15; 79:20

Die Substitution einer Ayah mit einer anderen wird in Kapitel 16 des Korans erwähnt:

16:101 Und wenn Wir ein Zeichen an Stelle eines anderen bringen – und Gott weiß am besten, was Er offenbart -, sagen sie: „Du bist ein Erdichter!“ Nein, aber die meisten von ihnen wissen es nicht.

Wenn wir aufmerksam diesen Vers und die umliegenden Verse untersuchen, so sehen wir, dass der Grund für die obige Beschuldigung gegenüber dem Propheten als Erfinder nicht in der Abrogation der Koranverse liegt, sondern dass der Prophet der Erfindung beschuldigt wurde, weil er verkündete, dass es Gott war, Der den Koran gesandt hatte.

16:103 Wir wissen sehr wohl, dass sie sagen: „Ein Mensch bringt es ihm (den Koran) bei.“

Der Sachverhalt der im Vers 2:106 erwähnten Nasikh=Außerkraftsetzung ist nicht zwischen den Versen des Korans zu verstehen, sondern zwischen den Wundern, Belegen und Gesetzen, welche die Propheten überliefert haben. Diese Auffassung wird in vielen Versen unterstützt. Wenn wir nicht mit einem minderwertigen Verständnis die Beziehungen zwischen den Versen ignorieren und den Vers 2:105 betrachten, so wird das Thema deutlicher werden:

2:105 Weder die Ungläubigen unter den Schriftbesitzern noch die Götzendiener haben es gern, dass euch von eurem Herrn Gutes offenbart wird. Gott schenkt Seine Gnade wem Er will. Gottes Gabenfülle ist unermesslich.

Die Antwort, welche den Schriftbesitzern und den Heiden, die neidisch darauf sind, dass die Muslime die Hilfe und die Wunder Gottes erhalten, gegeben wird, ist sehr offensichtlich: Gott schenkt Seine Gnade, wem Er will. Denn der nächste Vers berichtet, dass Gottes Macht dazu ausreicht, die alten Wunder und Beweise durch neue, bessere oder ähnliche zu ersetzen. Der Koran abrogiert in dieser Hinsicht die Torah und das Evangelium der früheren Gemeinschaften.

Es gibt auch andere Verse, die besagen, dass jedes Wunder (ayah) eine bestimmte Zeitspanne hat, und die von der Aufhebung der Wunder sprechen. Beispielsweise:

13:38-40 Wahrlich, schon vor dir entsandten Wir Gesandte und gaben ihnen Frauen und Kinder. Kein Gesandter brachte ein Zeichen/Wunder (ayetin), ohne dass Gott es erlaubte. Für jede Zeitspanne gibt es eine Vorsehung. Gott löscht aus und lässt bestehen, was Er will, und bei Ihm ist die Mutterschrift. Und ob Wir dich einen Teil von dem sehen lassen, was Wir ihnen androhen, oder ob Wir dich sterben lassen – dir obliegt nur die Verkündigung; Uns die Abrechnung.

 

Fragen

Bevor wir einige Verse untersuchen werden, welche die Ulema als Mansukh abgestempelt und außer Kraft zu setzen versucht hat, wollen wir denjenigen, die behaupten, dass im Koran „nasikh-mensukh“ Verse existierten, einige Fragen stellen:

Behaupten diejenigen, die hervorbringen, der Koran enthielte viele Unstimmigkeiten, nicht, dass der Koran Menschenwort ist?

4:82 Studieren sie den Koran etwa nicht? Wenn er von einem anderen als Gott wäre, würden sie darin viele Unstimmigkeiten/Widersprüche finden.

Leider studieren sie den Koran nicht. Ihr, die ihr euch dem Volk als „Gelehrte“ verkauft, wie könnt ihr mit eurem Nasikh-Mansukh Glauben behaupten, dass ihr an den Koran glaubt, trotz dem Vers, der Unstimmigkeiten als Zeichen menschlicher Schwäche bewertet und der behauptet, der Koran enthielte keine Widersprüche?

Wie viele Verse, die ihr nicht verstehen konntet oder die euren persönlichen Neigungen nicht passten oder die sich mit euren Ahadith widersprachen, habt ihr als mansukh abgestempelt, außer Kraft gesetzt und verleugnet? Was ist der Grund für eure Uneinigkeit über die Anzahl?

Habt ihr nie darüber nachgedacht, dass das Verhalten die einen Verse des Koran als „nasikh“ und die anderen als „mansukh“ abzustempeln und somit einen Teil des Korans abzulehnen dem törichten Verhalten, welches in 15:89-99 beschrieben wird, gleicht? Wieso räumt ihr es nicht ein, dass ihr es seid, die den Koran aufteilen und einen Teil annehmen und den anderen leugnen? Seid nicht ihr es, die die Worte der Menschen den Gesetzen Gottes beigesellen oder gar vorziehen?

Was für ein Gesetz ist das, einem Teil des Buches zu glauben und den anderen abzulehnen? Seid ihr euch denn sicher, dass ihr nicht zur Beschreibung des 2:85 Verses passt?

Wieso verzerrt ihr den Vers 2:106 in seiner Bedeutung, in dem ihr die singuläre Form des Wortes „Ayah“ nicht so übersetzt, wie es im Koran in wirklicher Form zu finden ist, nur um euren katastrophalen Glauben des „Nasikh-Mansukh“ zu legitimieren? Wieso entstellt ihr dieses Wort, das im Koran an 84 Stellen gebraucht wird und nirgends „Koranverse“ bedeutet? Wieso wiederholt ihr denselben Fehler der früheren Juden, die die Bedeutung der Wörter verdreht haben, um ihre eigenen Gelüste zu befriedigen? Wieso zieht ihr eure Aufmerksamkeit nicht auf die Verse 2:41 und 5:41?

Wieso lasst ihr den Vers vor 2:106 aus eurer Betrachtung aus? Was hat der Sachverhalt der Eifersucht der früheren Gemeinschaften in Bezug auf die Offenbarung des Koran mit euren Behauptungen zu tun?

Wieso versucht ihr es nicht, die Bedeutung und Beziehung zwischen den Versen 13:38-40 und 2:105-106 zu verstehen?

Nehmen wir an, dass im Koran nasikh und mensukh Verse existierten. Wie werden wir darüber entscheiden können, welcher Vers nasikh und welcher mansukh ist? Wie werden wir die Offenbarungschronologie bestimmen können, wenn die Ahadith diesbezüglich selbst Unstimmigkeiten aufweisen? Wenn wir die verfügbaren Quellen untersuchen, realisieren wir, dass es keinen Konsens über die chronologische Reihenfolge der Koranischen Offenbarungen gibt. Dasselbe gilt für die Reihenfolge der Ahadith. Unter den Umständen bleibt die einzige Autorität, die über diese Sache entscheidet, den sektiererischen Imamen überlassen. Wir sind auf ihre „Gnade“ angewiesen. Kann eine solche Schlussfolgerung wirklich gemacht werden? Ist es nicht eine Tatsache, dass der einzige Besitzer des Koran Gott selbst ist? Habt ihr durch diese Situation nicht die Möglichkeit und Autorität erhalten, einige Gesetze des Korans zu abrogieren und wurdet ihr nicht somit zu „Erschaffern von Religionen“? Wie wir bereits wissen, wählt ihr aus Tausenden von widersprüchlichen Ahadith diejenigen, die euch am besten passen. Habt ihr somit die Religion Gottes, über die Gott die einzige unanfechtbare Autorität besitzt, nicht zu einem Spielzeug gemacht? Habt ihr den Propheten mit der Abrogation nicht beleidigt und ihm unterstellt, sich gegen Gottes Verfügungen gestellt zu haben? Ist es nicht Gott allein, der seine Bücher aufheben lassen kann?

Zurück zur chronologischen Reihenfolge: Gibt es eine Liste der Offenbarungschronologie, der wir trauen können? Wenn sie vorhanden ist, wo ist sie? Wie könnt ihr, nachdem die Erfindungen nicht in den Koran gelangen konnten, und ihr den Vers von einer Ziege auffressen lassen habt, die Gültigkeit dieser Verse für alle Zeiten als verbindlich erklären? Wo ist der gleichartige oder bessere „Vers“, welcher mit der Ziege abrogiert wurde?

Einige von euch gingen sogar noch weiter und behaupteten wirklich allen Ernstes, dass die Lügen aus der Zeit der Abbasiden und der Umayyaden den Koran abrogieren könnten! Was ist die Beschreibung für diejenigen, die den Koran mit spekulativen Gerüchten abrogieren? Wer ist es, der nach Gott und Seinen Versen an andere Ahadith glaubt? (45:6)

 

Die fünf berühmtesten Abrogationsfälle

Nachdem diese Fragen an die Religionsgelehrten gestellt wurden, welchen der Koran nicht ausreicht, werden wir die fünf berühmtesten Fälle der Abrogationsbehauptungen unter die Lupe nehmen:

 

1- RAUSCHMITTEL

Die Verse bzgl. Rauschmittel sind: 2:219, 4:43, 5:90, 16:67

Gemäß der Abrogation soll Vers 5:90 in Widerspruch mit den anderen drei Versen stehen. Gemäß der Meinung der selbsternannten Islamwissenschaftler ist die koranische Formulierung „in Rauschmitteln und Glücksspielen gibt es auch Nutzen“ falsch.

Hätten die selbsternannten Gelehrte, welche dem Erhabenen Gott die Belieferung von Falschinformation unterstellen (39:67), nicht die Lehren der Vorfahren dem Koran vorgezogen, so hätten sie daran geglaubt, dass der Koran keine Widersprüche enthält und deshalb keine abrogierten Verse im Koran vorkommen können (4:82).

Die Verse bzgl. den Rauschmitteln erklären und unterstützen einander; sie enthalten nichts Widersprüchliches. Würde in einem Vers stehen, dass die Rauschmittel und das Glücksspiel etwas Gutes darstellen, so stünde das mit dem Vers in Widerspruch, der sie als Teufelswerk bezeichnet. Dies ist aber nicht der Fall; denn ansonsten hätten unsere „Abrogatoren“ recht.

Wir akzeptieren den Koran in seiner Gesamtheit wie ein lebendiges Organ. Wir haben die einander erklärende Sicht der Verse und ihre Beziehung zueinander zu betrachten.

Es ist eine Tatsache, dass es Menschen gibt, die Alkoholgetränke oder andere Drogen konsumieren, aber das Gebet nicht missachten, was gemäß Koran eine selbstverständliche Pflicht ist. Dies zeigt, dass alle Verse ihre Funktionen zu erfüllen haben; kein Vers hebt die Gültigkeit eines anderen Verses auf.

[Anm. des Übersetzers: das Thema ‚Alkohol und Berauschendes‘ haben wir bereits an anderer Stelle behandelt, weshalb wir hier die Erklärung abkürzen.]

 

2- FRIEDEN UND KRIEG

109:6 Euch euer Glaube, und mir mein Glaube.

9:5 Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt…

Diejenigen, die meinen, der Kriegsbefehl aus Vers 9:5 widerspreche dem Vers 109:6, behaupten, dass die im Vers 109:6 formulierte Meinungs- und Religionsfreiheit abrogiert sei.

Jedoch ist die Meinungs- und Religionsfreiheit einer der Hauptprinzipien des Koranischen Islam (18:29; 2:256; 10:99; 50:45; 88:22). Die Menschen können aufgrund ihres Glaubens nicht bestraft werden. Frieden ist der essenzielle und natürliche Zustand gemäß Koran. Krieg ist der Status, welcher erforderlich wird, wenn die Muslime Objekt einer Aggression werden. Nur denjenigen gebührt die Strafe, welche die Muslime aufgrund ihres Glaubens aus dem Land vertreiben, sie foltern und peinigen und die abgehaltenen Verträge einseitig brechen. Werden die Verse vor und nach 9:5 betrachtet, sieht man, dass dieser Befehl des Tötens und der Belagerung nicht allgemein sein kann, sondern eine notwendige Schlussfolgerung einer speziellen Situation darstellt. Im Islam findet der Krieg nur zu Verteidigungszwecken statt, die Verse 60:8-9 verdeutlichen diese Prinzipien auf eine klare Art und Weise.

Jene, die die im Koran enthaltene Meinungsfreiheit und die Verse in Bezug auf den Frieden abrogieren wollen, verkünden das Muslimsein als Kriegstreiber und den Islam als Blut vergießende Religion. Wenn diese Leute auch die Verse 60:8-9 abrogieren wollen, so sollen sie die Verse 4:89-91 lesen. Wenn auch diese abrogiert sein sollen, dann die Verse 2:85 und 15:89-99!

 

3- TESTAMENT

2:180 Wenn es bei einem von euch aufs Sterben geht, und wenn er Vermögen hinterlässt, ist euch vorgeschrieben, in rechtlicher Weise eine letztwillige Verfügung zugunsten der Eltern und der nächsten Verwandten zu treffen. (Dies gilt) als eine Verpflichtung für die Gottesfürchtigen.

Wenn einen Menschen der Tod erwartet, so ist es seine Pflicht, seine Hinterlassenschaft mit einer rechtsgültigen letztwilligen Verfügung (Testament) aufzuteilen. Das Erbe derjenigen, die diese Bürde nicht einhalten oder unerwartet sterben und deswegen das Testament nicht schreiben konnten, wird nach den Bestimmungen aus 4:11-12 aufgeteilt.

Die in mehreren Versen des vierten Kapitels vorkommende Formulierung „nach Bezahlung eines etwa gemachten Testamentes oder einer Schuld“ lässt es unmissverständlich verstehen, dass das Testament und die Schulden an oberster Stelle liegen. Die Verfügungen Gottes sind folgende:

  1. Die Person sollte vor dem Tod das Vermögen selbst aufteilen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Umstände, in denen die Mutter, der Vater, die Kinder und die jeweiligen Ehepartner leben, berücksichtigt werden.
  2. Das Vermögen derjenigen, die dieses Gebot vernachlässigten oder deren Testament befolgt wurde und etwas übrig blieb, sollten nach der Bezahlung etwaiger Schulden gemäß den Gesetzen der Verse 4:11-12 verteilt werden.

Hier liegt nirgends ein Widerspruch zwischen 2:180 und 4:11-12 vor; im Gegenteil, die Verse erklären einander. Denn die Formulierung „min ba’di wasiyyetin“ am Ende des Verses 4:11 bestätigt den Vers 2:180 und setzt die Priorität auf das Testamentschreiben. Dies ist in den Versen leicht ersichtlich.

Was ist also das Problem derjenigen, die diese zwei (drei) sich einander erklärenden und ergänzenden Verse je nach Vers entweder als nasikh oder als mansukh bezeichnen und die die Verse Gottes verleugnen und den Koran zweiteilen?

  • Weil sie den Versen nicht glauben, dass der Koran detailliert, deutlich, leicht zu verstehen, vollständig, perfekt ist und alles Notwendige erklärt und das Buch Gottes als von Hunderten von Ahadith und Fiqh-Büchern bedürftig, summarisch, geschlossen, schwer zu verstehen, alleine nicht ausreichend und unvollständig akzeptieren, werden sie den Koran nie verstehen – dies ist das Vorgehen/Gesetz Gottes (die Sunnatu’llah) für sie.
  • Sie haben durch die Verzerrung der Bedeutung der koranischen Wörter einen katastrophalen Glauben des nasikh-mansukh in die Gemeinschaft (Ummah) der Muslime eingeführt und befolgen diesen Glauben blind. Aus diesen Gründen versuchen sie die Beispiele der abrogierten Verse zu vermehren. Sie sehen es als ein notwendiges Verhalten an, zwischen den Versen Widersprüche suchend die Verse aneinander reiben zu lassen. Auf diese Weise eifern sie nicht dem Verständnis der Verse, sondern dem NICHT-Verständnis der Verse nach.
  • Sie ziehen die aus dem Hadith aus Abu Dawud, Vesaya: 6, Buyu: 88 entspringende Formulierung „Gott hat den rechtmäßigen Besitzern ihr Recht gegeben, es kann fortan kein Testament mehr geben.“ dem Vers 2:180 vor. Der Koran kritisiert solche Heiden, die nach den Versen Gottes Menschenworten glauben:

    45:6-7 Dies sind die Verse Gottes, die Wir dir in Wahrheit verlesen. An was für eine (weitere) Verkündigung (Hadith) nach Gott und seinen Versen wollen sie denn glauben? Wehe jedem sündigen Lügner!

Wir möchten auch folgenden Vers denjenigen ans Herz legen, die die erfundenen Ahadith als „sahih“ akzeptieren und dem Koran vorziehen:

12:111 … Dies(er Koran) ist kein erdichteter Hadith, sondern eine Bestätigung dessen, was ihm vorausging, und eine deutliche Erklärung aller Dinge und eine Führung und eine Barmherzigkeit für ein gläubiges Volk.

Diejenigen, die nicht daran glauben, dass die koranischen Verse alles erklären, haben mit einem erfundenen Hadith aus Abu Dawud und Darimi auch den Vers 52:34 abgeleugnet.

Der Koran sagt aus: Sie sollen doch einen Hadith (Verkündigung) gleicher Art beibringen, wenn sie die Wahrheit sagen. (52:34)

Ein Hadith besagt: Mir wurde der Koran und ein Hadith gleicher Art gegeben.

Gott spricht die Kriminellen in Seinem „enbaul ghayb“, d. h. die Berichte der Vergangenheit und der Zukunft beinhaltenden Buch wie folgt an:

68:36-38 Was ist mit euch, wie urteilt ihr?! Oder verfügt ihr über eine Schrift, in der ihr (diese Verfügungen) lest? Worin ihr findet, was ihr euch wünscht?

 

4- QIBLA

2:115 Gottes ist der Osten und der Westen. Wohin ihr euch (beim Gebet) wenden möget, da habt ihr Gottes Antlitz vor euch. Gott ist allumfassend und allwissend.

2:149 Wo immer du herkommst, sollst du dein Antlitz in Richtung der Heiligen Moschee wenden! Das ist die Wahrheit von deinem Herrn. Gott entgeht nichts von dem, was ihr tut.

Der Vers 2:115 berichtet uns, dass alle Richtungen Gott gehören. Wohin wir uns auch wenden, wir wenden uns gegen Gott. Also können wir bei Bittgebeten in alle Richtungen beten.

Aber so wie für das Kontaktgebet eine bestimmte Form und bestimmte Zeiten angeordnet wurden, so wird auch die spezifische Richtung befohlen. Wenn darauf Acht gegeben wird, so ist ersichtlich, dass in den Versen, welche die Gebetsrichtung (Qibla) für das Kontaktgebet bestimmen, nicht „wendet euer Antlitz auf das Antlitz oder in die Richtung Gottes“ ausgesagt wird, sondern von uns verlangt wird, uns nach der Heiligen Moschee zuzuwenden.

Wir wollen mit einigen Beispielen denjenigen eine Erklärung abgeben, die zwischen beiden Versen einen Widerspruch sehen und somit den Vers 2:115 abrogieren wollen:

  • Egal wo auf der Welt du in welche Richtung gehst, am Ende erreichst du den Anfangspunkt.
  • Du solltest gen Westen gehen.

Gibt es zwischen beiden Aussagen einen Widerspruch? Natürlich nicht.

  • Egal welche Zahl du mit sich selbst teilst, ausschließlich die Null, das Ergebnis beträgt 1.
  • Teile die Neun mit der Neun.

Auch zwischen diesen beiden Aussagen gibt es keinen Widerspruch. Wäre die Aussage B sogar „Teile die Neun mit der Drei.“, so könnten wir dennoch keinen Widerspruch finden!

 

Die Änderung der Qibla (Gebetsrichtung)

Es gibt eine generelle nasikh-mansukh Behauptung der Tafsir (Bücher, die Kommentare über den Koran enthalten und welche die Lehren Ahadith & Sunnah dem Koran beigesellen), Gott habe zuvor den Muslimen befohlen, sich nach Jerusalem zu wenden und diese Qibla mit den Versen 2:142-145 abrogiert. Nachdem sie einen neuen, nicht im Koran vorkommenden imaginären Vers erfunden haben, abrogieren sie diesen imaginären Vers mit dem Koran.

Im Koran wird berichtet, dass die Götzendiener das Andenken Abrahams, ihres Vorfahren, fortführen. Bevor die Verse bezüglich der Qibla offenbart wurden, wandten sich die Muslime gleich wie die mekkanischen Heiden während des Kontaktgebets der Kaaba zu. Als Ergebnis der Folter und der Unterdrückungen durch die Heiden jedoch wanderten die Gottergebenen nach Medina aus und gründeten einen neuen Ansiedlungs-Staat. Der von der im zentralen Mekka ansässigen, heidnischen Koalition angezettelte Krieg und ihre nahen Beziehungen zu den medinensischen Christen entwickelten ökonomische und psychologische Faktoren, welche die Muslime dazu bewegte, sich nach einer anderen Richtung (nach Jerusalem) zu wenden. Gott wollte jedoch, dass sich die Muslime der Heiligen Moschee zuwandten. Dies können wir mittelbar aus den Versen 2:142-145 lesen.

Dies wurde zu einer schweren Prüfung für die Muslime der damaligen Zeit: Jene, die die sozialen und ökonomischen Vorteile vorzogen, die sie mit den medinensischen Christen hatten, und jene, die sich aus den Wirkungen der politischen Gefühle nicht herausschlagen wollten/konnten, wandten sich von der Religion ab, in dem sie den Richtungswechsel nicht annahmen (2:142-144).

2:142-145 Einige der Verstandslosen unter dem Volk werden sprechen: „Was hat sie von ihrer Qibla, nach der sie sich bisher richteten, abgebracht?“ Sprich: „Gott gehört der Osten und der Westen. Er leitet, wen Er will, auf den geraden Weg.“ Und so machten Wir euch zu einer aufgeschlossenen/vorurteilslosen Gemeinschaft, sodass ihr Zeugen unter dem Volk sein könnt und der Gesandte Zeuge unter euch sein kann. Wir haben die Qibla, nach der du dich bisher gerichtet hattest, deswegen gemacht, damit Wir diejenigen, die dem Gesandten folgen, von denjenigen unterscheiden, die auf ihren Fersen eine Kehrtwendung machen. Dies war wahrlich schwer, außer für diejenigen, die Gott rechtgeleitet hat. Gott wird euren Glauben nicht unbelohnt lassen. Gott ist den Menschen gegenüber gütig und barmherzig. Wir sehen dich oft dein Antlitz gegen den Himmel wenden. Wir wenden dich nun zu einer Gebetsrichtung (Qibla), die dir gefällt: So wende dein Gesicht in Richtung der heiligen Moschee. Ihr sollt, wo immer ihr seid, euer Antlitz dorthin wenden. Zweifellos, die Schriftbesitzer wissen, dass dies eine Wahrheit ist, die von ihrem Herrn kommt. Gott entgeht nichts von ihren Taten. Du magst denen, die die Schrift erhalten haben jedes (nur denkbare) Zeichen (als Beweis) bringen: Sie schließen sich nicht deiner Gebetsrichtung an. Und du wirst dich deinerseits (auch) nicht der ihren anschließen. Sie schließen sich (ja) nicht (einmal) untereinander der gleichen Qibla an. Aber wenn du nach dem Wissen, das dir zugekommen ist, ihrer Neigung folgst, so gehörst du wahrhaftig zu den Missetätern!

Kurz gesagt: die Verse, welche die Änderung der Qibla befehlen, haben die Gültigkeit eines vorher offenbarten Verses nicht aufgehoben! Die Gläubigen, die unter der Führerschaft des Propheten Mohammeds standen, änderten ihre Richtung von der Kaba nach einer anderen Qibla aufgrund einer gesellschaftlichen Entscheidung. Die Verse, welche von den Muslimen verlangen, sich wieder der Kaba zuzuwenden, haben wenn schon die Entscheidung der Gesellschaft und keinen Koranvers abrogiert.

 

5- DAS VERHÄLTNIS GLÄUBIGE/UNGLÄUBIGE IM KRIEG

8:65-66 O Prophet, ermutige die Gläubigen zum Kampf. Wenn es unter euch zwanzig Standhaftige gibt, besiegen sie zweihundert. Wenn es unter euch hundert Standhaftige sind, werden sie tausend Ungläubige besiegen. Weil sie ein Volk sind, das nicht begreift. Jetzt (aber) hat Gott euch eure Bürde erleichtert, weiß er doch, dass es in euch eine Schwäche gibt. Wenn es unter euch hundert Geduldige gibt, können sie zweihundert besiegen, und wenn es unter euch tausend gibt, besiegen sie zweitausend mit Gottes Erlaubnis. Gott steht den Geduldigen bei.

Jene, die den ersten Vers mit dem zweiten als mansukh akzeptierend die Gültigkeit des Verses ignorieren, sind diejenigen, die den Koran nicht untersuchend betrachten. Es ist logisch, dass diejenigen, die den Koran nicht erforschen, Widersprüche finden werden (4:82) und die Verse, die sie für widersprüchlich halten, als nasikh-mansukh abstempeln und einem Teil des Korans nicht glauben (15:91).

Jene, die Gott die ihm gebührende Achtung nicht schenken, denken, dass Gott mit Vers 8:66 erkannt habe, dass Er den Muslimen eine zu schwere Bürde aufgelegt und bemerkt hat, dass sie dies nicht auf sich nehmen können und deswegen den ersten Vers abrogiert habe.

Jedoch erklärt jeder einzelne der beiden Verse einander und sie vervollständigen das Bild. Mit Vers 8:66 gibt Gott den schwachen Muslimen eben aufgrund ihrer Schwäche ein Verhältnis, welches der Realität besser entspricht. Das Ideal für die Muslime wird im vorherigen Vers gesetzt. Der essenzielle Sachverhalt im Verhältnis zwischen den Gläubigen und Heiden liegt in der Überlegenheit derjenigen, die standhaft sind.

Gemäß Vers 8:66 wird ersichtlich, dass die Muslime sogar im Zustand der Schwäche dazu fähig sein sollten, das Zweifache ihrer selbst an Heiden hinsichtlich Strebsamkeit, Technik und Intelligenz zu besiegen. Den Gottergebenen wird es als Aufgabe verliehen, die Schwächen zu vermindern, um dem Ideal näher zu kommen, also um bis zum Verhältnis eins zu zehn zu gelangen. Wenn zwischen den Versen, die über die minimale und maximale Kraftzustände berichten, unbedingt ein Widerspruch (oder gar mehrere) gefunden werden will, so werden sie auch gefunden; dies ist eine Frage der Reinheit des Herzens (eine Frage der Absicht).

 

Die Lösung der Katastrophe

Die zeitgenössischen Ibni Kutaybas: Um die Widersprüche zwischen den erfundenen Ahadith, die sie selber als „sahih Ahadith“ bezeichnen, zu beseitigen, gehen die Ibni Kutaybas hart auf hart. Jedoch haben sie diesen Eifer auch auf den Koran gerichtet, um nicht vorhandene Widersprüche zwischen den Versen zu erzeugen. Die zeitgenössischen Ibni Kutaybas werden den Koran nicht verstehen können, solange sie die in der umayyadischen und abbasidischen Zeit erfundenen Ahadith dem Koran beigesellen (6:25; 17:46; 18:57; 41:44). Und solange sie die Verse nicht verstehen können, werden sie ihren erfundenen magischen, nasikh-mansukh Zauberstab gebrauchen. Es ist endlich die Zeit gekommen, ihnen ihren Stab aus der Hand zu nehmen! Gepriesen sei der gnadenvolle, barmherzige Herr der Welten!

Die einzige Lösung für diese Katastrophe bzw. dieses Problems lautet: allein den Koran als eine unteilbare Gesamteinheit, ohne Hinzufügungen oder Streichungen anzunehmen.

18:27 Und verlies, was dir von dem Buche deines Herrn offenbart wurde. Da ist keiner, der Seine Worte verändern könnte, und du wirst außer bei Ihm keine Zuflucht finden.

10:64 Ihnen gebührt frohe Botschaft im Diesseits und im Jenseits. Gottes Worte sind unabänderlich. Das ist der größte Erfolg.

6:115 Gottes Worte liegen in Wahrheit und Gerechtigkeit im Koran vollständig vor. Unveränderlich sind Seine Worte. Er hört alles und weiß alles.

Mohammed: der letzte Prophet

Ich nehme Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen

3:81 Und da nahm Gott von den Propheten (Nabiy) den Bund (misak) entgegen: „Ich werde euch das Buch und die Weisheit geben, dann wird zu euch ein Gesandter (Rasoul) kommen und das bestätigen, was ihr habt. Wahrlich, ihr sollt ihm glauben und sollt ihm helfen.“ Er sprach: „Erkennt ihr das an und nehmt ihr die Verantwortung an?“ Sie sagten: „Wir erkennen es an.“ (Darauf Gott:) „So bezeugt es, und Ich will mit euch unter den Zeugen sein.

Der Vers 3:81 teilt uns in einer sehr klaren Weise mit, dass nach allen Propheten ein Gesandter kommen wird, der ihre Schriften bestätigen wird. Das Wort „misak“, welches im Vers vorkommt, also Bund, wurde zwischen Gott und den Propheten vor diesem Leben bereits beschlossen. Aus diesem Vers ist zu verstehen, dass alle Propheten diesem Bund beigetreten sind. Denn ansonsten wäre der Vers „außer dir haben wir von den Propheten den Bund entgegengenommen“ oder „wir haben den Bund mit den Propheten vor dir beschlossen.“ Diesem Bund ist der Prophet Mohammed ebenfalls beigetreten. In einem anderen Vers des Korans wird Mohammed nicht ausgeschlossen, im Gegenteil, der über das gleiche Thema handelnde Vers 33:7 nennt einige der Propheten beim Namen und Mohammed wird ebenfalls eingeschlossen.

Der Koran gibt uns in 3:81 gleich zwei Informationen:

  1. Nach allen Propheten und allen Schriften kommt ein Gesandter.
  2. Er legt die Unterscheidung zwischen Nabiy (Prophet) und Rasoul (Gesandter) fest.

Gemäß diesem Vers gab Gott den Nabiy Schriften. Der Rasoul hingegen bestätigt die vor ihm erschienenen Schriften. Wenn der Koran in seiner Gesamtheit betrachtet wird, so stellt sich heraus, dass jeder Prophet beauftragt wurde, die Schriften zu überliefern/verkünden (2:61,140,159,177,213,247-248; 3:71,187). Das heißt, dass jeder Prophet gleichzeitig ein Gesandter ist. Die Propheten so zu definieren, dass sie von Gott die Schrift erhalten, aber sie nicht den Menschen zu überliefern bzw. zu verkünden haben, widerspricht sich mit dem Vers, der vorhin angegeben wurde. Wer will, kann auch in den Versen 2:213 und 43:6 nachschauen. Dass Gott nach der Offenbarung, die Er jemandem eingibt, befiehlt diese Offenbarung für sich zu behalten oder das Verkünden zu verbieten, geht gegen die Sunnatullah (Vorgehen Gottes).

Gemäß der Terminologie des Korans ist ein Prophet also jemand, der sowohl die Schriften vor sich bestätigt als auch die neu erhaltene Schrift den Menschen zugänglich macht. Doch nicht jeder Rasoul ist ein Nabiy. Denn im Koran wird das Wort „Rasoul“ stets in seiner Bedeutung gebraucht (12:50) und das Wort „Nabiy“ stets für die Propheten Gottes. In den Versen 6:83-86 werden 18 Prophetennamen aufgezählt und der Vers, der diesen folgt (6:89) bestätigt die Prophetenschaft ihrer. Die Propheten Mohammed und Idris werden im Koran an anderen Orten als Nabiy bezeichnet (33:40; 19:56 – siehe hierzu auch: Der Koran – die 19. und letzte Schrift). Dadurch stellt sich heraus, dass mindestens 20 der mit Namen genannten Rasoul im Koran als Nabiy bezeichnet werden. Gemäß Koran sind Hud, Salih und Schuayb Rasoul.

Der Vers 33:40, der Mohammed als letzten Propheten erwähnt, ist äußerst interessant. Dieser Vers gibt denjenigen keinen Raum für Spekulationen, die behaupten, dass Mohammed der letzte Rasoul sei:

33:40 Mohammed ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Gottes und der Letzte der Propheten; und Gott ist Allwissend.

Unser allwissender Herr wusste von denen, die Seine Propheten idolisieren, dass sie auch behaupten werden, dass ihr Prophet stets der letzte sei. In Vers 33:40 hat Er deshalb nicht nur „der Letzte der Propheten“ gesagt, sondern Er fügt auch „sondern der Gesandte Gottes“ hinzu: „… sondern der gesandte Gottes und der Letzte der Propheten…“ Wer genau liest, sieht, dass der Vers nicht in der Form „Sondern der letzte Gesandte Gottes und Prophet“ geschrieben ist.

Leider hat die islamische Gesellschaft die Fehler der vergangenen Gesellschaften wiederholt und den Koran verlassen (25:30; 23:52-56; 15:91). Die Bedeutung der Wörter Nabiy und Rasoul wurden verzerrt und miteinander vertauscht, so dass sie nun die Lüge erbracht haben, dass Mohammed gleichzeitig der letzte Gesandte sei.

Den noch bedeutungsvolleren Begriff „Nabiy“ haben sie umgewandelt in „alle Gesandte, die keine Schrift erhalten haben“ und damit den angekündigten Gesandten in 3:81 verleugnet. So wie die „Ulama“ in jeder Hinsicht in Uneinigkeit zerfällt, haben sie auch die Bedeutungen der Wörter Nabiy und Rasoul so hingebogen, dass das Ergebnis für die imitierenden Köpfe eine Falle wurde.

 

Die Geschichte wiederholt sich

Der Koran teilt uns das Ende derjenigen mit, die ihre Propheten idolisieren:

40:34 Joseph kam einst mit den Beweiszeichen zu euch. Doch ihr zweifeltet an dem, was er vorbrachte. Als er starb, sagtet ihr: „Nach ihm wird Gott keinen Gesandten mehr schicken.“ So führt Gott diejenigen irre, die vermessen und zweifelnd sind.

Dieser gnädige Vers ist in vieler Hinsicht lehrreich. Die Art der Mentalitäten, die gegen den Gesandten Gottes vorgehen, sind dieselben wie diejenigen, die den Propheten später idolisieren. Das heißt, dass es keinen Unterschied zwischen den Gegnern Josephs und den traditionellen Folgern gibt, die ihn idolisieren. Diejenigen, die Joseph idolisieren, wären die ersten zur Zeit Josephs gewesen, die sich gegen ihn aufgelehnt hätten. Denn die Heiden besitzen in ihrer Geisteshaltung genügend Götzen. Wegen der Götzen vor Joseph hätten sie Joseph abgelehnt.

So haben die Juden ihre Rabbiner idolisiert und haben die vielen Verse in der Tora über die Prophetenschaft Jesu falsch gedeutet und sich gegen Jesus aufgelehnt. Der Charakter der Nachahmer, die Jesus umbringen wollten, haben Jesus kurz nach seinem Tod idolisiert und trotz der vielen Zeichen und Verkündungen, die über den Propheten Mohammed gemacht wurden, sie falsch kommentiert und sich gegen Mohammed aufgelehnt. Die Mentalität der Nachahmer haben es ein weiteres Mal vollbracht, einen Propheten zu idolisieren und die eindeutigen Verse über den Rasoul=Gesandten, der nach dem letzten Propheten kommt, einfach ignoriert und behauptet, dass Mohammed der „letzte Gesandte“ sei.

 

Die „Muslime“ haben Mohammed idolisiert

Die „Muslime“ haben sich vom Koran (und somit vom Wege Mohammeds) entfernt und begannen sich mit Ahadith zu beschäftigen. Somit sind sie zu Angesprochenen der Klage Mohammeds geworden (25:30). Gemäß Koran ist Gott der einzige Gesetzesgeber. Mohammed hat keine anderen Rechtsquellen neben dem Koran gekannt (12:40; 18:26; 5:48-49; 6:114). Gemäß Koran ist Mohammed ein ganz normaler Mensch wie wir. Er hat diejenigen abgelehnt, die ihn über seine menschlichen Merkmale bezeichnen (18:110; 41:6). Gemäß Koran ist Mohammed nicht sündenlos. Wie jeder Mensch hat er Fehler und Sünden begangen (47:19; 48:2; 33:37). Mohammed kann sich selber nicht einmal schaden oder nützen (10:49). Am Tage des Gerichts wird niemand außer Gott irgendjemanden retten können (13:16; 25:3; 34:42; 48:11). Wir dürfen Mohammed nicht über irgendwelche Gesandten Gottes stellen (2:285). Gott hat das Weltall nicht für Mohammed, sondern für die Menschheit erschaffen (16:12; 31:20). Es gibt noch etliche weitere Themen, in denen mit dem Koran in Widerspruch stehende Gewohnheiten entwickelt wurden. Zum Beispiel wurden Slogans und Glauben in Widerspruch zu 72:18,19; 3:18; 39:45 verbreitet.

Durch die Verzerrung der Bedeutung des Verses 33:56 wurden katastrophale Aussagen entwickelt. In den Moscheen wurden nebst dem Namen Gottes auch der Name Mohammed angehängt und sie haben sich sogar damit nicht begnügt und noch die Namen der ersten Kalifen hinzugefügt und eine völlig widersprüchliche Haltung gegenüber 72:18 entwickelt und wegen der Zwiespältigkeit in diesem Thema sich in sunnitische und schiitische Richtungen abgespalten. Die Schiiten haben in ihren Moscheen nebst dem Namen Gottes weitere vierzehn idolisierte Namen aufgehängt während die Sunniten sieben idolisierte Namen aufgehängt haben. Vier dieser Namen sind gleich. In den Moscheen, die eigentlich Gott allein gewidmet sein sollten, in denen der Prophet Mohammed neben dem Namen Gottes vergöttert wurde (plus die ersten Kalifen und die Enkel des Propheten) werden Klagegründe für den Propheten Mohammed sein (19:81,82; 10:29; 46:5,6; 18:110; 41:6). Diejenigen, die die Botschaft des Korans kennen, wissen, dass Götzen nicht unbedingt Statuen oder Bilder sein müssen. Der Koran berichtet nicht von den mekkanischen Heuchlern, dass ihre Götzen Statuen seien, im Gegenteil, sondern dass sie einem gegenstandslosen Weltbild des Heidentums verfallen sind (53:23).

Die Menschen, die bei der Erwähnung des Namen Gottes keinen Mucks von sich geben, aber die bei der Erwähnung Mohammeds Namen mit ihren Ausrufen „Allahumme salli ala Mohammed ve ala ali Mohammed“ regelrechte Schreie auslösen, und die, die das Grab Mohammeds in Medina zu besuchen als Gottesdienst ansehen, haben noch viele weitere katastrophale Angewohnheiten entwickelt. Dass der Text in Salat-i Tefriciye, ein bekanntes, teuflisches Gebet, 4444 mal gebetet werden muss, ist in Anatolien, besonders unter den Frauen, eine weit verbreitete Tradition. In diesem Gebet ist es nicht Gott, der die Sorgen wegnimmt und den Kranken Heilung schenkt, sondern der Prophet (sic!)! Gott fällt bei diesem Gebet in eine Gesandten-Rolle, um das Gebet ja an Mohammed zu überliefern! Die Blasphemie ist evident! In der Türkei sind diese Bücher, die voll mit solchen Gebeten sind, der Renner.

Die Mohammedaner haben dem Propheten Mohammed 102 Namen gegeben. Woher kommt es, dass sie Gott nur 99 Namen geben aber Seinem Propheten noch mehr? Innerhalb dieser 99 Namen Gottes gibt es auch Unterstellungen gegenüber Gott. Als Beispiel wird in den Listen der Ahadith-Bücher Gott der Name „DARR (Der, der Schaden zufügt)“ gegeben. Dieser Name gehört aber dem Teufel. Die Namen Gottes sind im Gegensatz dazu schön (17:110). (Nicht jede Handlung, die begangen wurde, wird jemandem mit einem nachhaltigen Namen versehen; z.B. ist nicht jeder Schreiber ein „Schriftsteller“.)

Diejenigen, die die Initialbuchstaben gewisser Suren den Menschen sogar als Namen des Propheten verkauft haben, gaben ihrem Propheten auch noch andere Namen wie HAD, HASIB, MÜCIB, SCHAFI, KAVI, EVVEL, AKHIR, ZAHIR, BATN, die dem Erhabenen Gott allein gehören sollten. Haben sie ihren Propheten somit nicht idolisiert? Mohammed, der wie sie alle nur ein Mensch ist, wird sie alle im Jenseits beklagen (18:110; 41:6).

Der Vers vor dem Vers, der uns mitteilt, dass ein Gesandter nach dem Propheten Mohammed als Bestätiger der Schriften kommen wird, teilt uns das wichtigste Problem derer mit, die gegen diesen Gesandten auftreten werden. Die Wahrheit, dass diese Schwäche nicht ehrlich zugegeben werden kann (6:23) sollte in Gedanken gehalten werden, wenn der unten angegebene Vers 3:80 bewertet wird.

3:80 Und Er gebietet euch nicht, euch die Engel oder die Propheten zu Herren zu nehmen. Sollte Er euch den Unglauben gebieten, nachdem ihr (Ihm) ergeben geworden seid?

 

Die Mahdi-Geschichte

Die Geschichte des Islam ging durch eine Zeit der Zensur durch, die zu jener Zeit geschah, als die Umayyaden und Abbasiden die wahren Gläubigen ermordet hatten, und die Enkel unseres Propheten ins Jenseits beförderten. Diejenigen, die zu dieser Zeit die Wahrheit vertraten, wurden von der Ulama wirkungslos gemacht, die ihre Religion den Kalifen des Teufels verkauft hatten. Der Kampf der Ahl-ul bayt und derer Anhänger war kein einfacher Regierungsstreit, sondern war ein ehrwürdiger Kampf als vollberechtigte Antwort gegen die Hinzufügung von zwei „Versen“ zum Koran und die Verbrennung des originalen Korans, den der Prophet persönlich mit seinen Händen geschrieben hatte, seitens der Umayyaden-Dynastie.

In dieser katastrophalen Zeitperiode wurde der Glauben verbreitet, dass der Koran nicht ausreiche und es wurden viele Bände von Fiqh- und Ahadith-Bücher erfunden. Diejenigen, die diese „Mischna“ nicht akzeptiert hatten, wurden als Verrückte und Apostate behandelt und wurden sogar unter Folter umgebracht. Abu Hanif geriet unter die Wut der Ahadith-Erfinder und war nur einer der vielen Unschuldigen, die unter der Tortur der Umayyaden und Abbasiden-Barbaren standen. In diesen Zeiten des ziemlich brutalen Regierungsterrors wurden trotz des Korans völlig andere, neue Religionen erstellt. Die Begriffe im Koran wurden verzerrt, die Lüge über den Gesandten erfunden, dass er nicht schreiben und lesen könne, behauptet, dass die Frauen der Sahaba verschleiert wären… Die Behauptungen über die Steinigung, die unglaubliche Hervorbringung der Behauptung, dass der Koran abrogierte Verse enthielte… Die Konflikte innerhalb der Religion als Gnade sehen, die Fürbitte-Mythologie… die Vergötzung des Steins „Hacerul Esved“ als rechte Hand Gottes, die Idolisierung des Grabs von Mohammed… Die krasse Unterstellung und Beleidigung, dass der Prophet die sexuelle Kraft von 30 Männern habe; dass er, wenn er zu den Frauen der Sahaba rennt, Orgasmen hat! Dass unsere Mutter Aisha bei der Heirat 9 Jahre alt gewesen sei, ist eine derbe Beleidigung der Pädophilie gegenüber dem Propheten, der bei der Heirat 53 Jahre alt war; und dass der Prophet in einer Nacht mit neun Frauen Geschlechtsverkehr haben kann… Die Erfindung, dass der Prophet in Medina von einem Juden verhext wurde und für Wochen verirrt umher gelaufen sei, seine Rüstung wegen Hunger einem Juden für ein paar Kilo Gersten verpfändet habe und dieser gestorben sei… Dass die Idschma’a der „Alim“ eine religiöse Quelle wurde, die „sevadul azam“ („große Verdunkelung“) Geschichten… Dass der Prophet während der Himmelfahrt mit Gott Handel getrieben hätte um die Anzahl der Gebete pro Tag, dass der Mond in einer wundersamen Weise gespalten worden und im Garten Alis gelandet sei… Dass Apostate umgebracht werden, dass diejenigen verprügelt werden, die ihre Gebete nicht verrichten, oder gar als solche betrachtet werden, die getötet gehören… Dass die Männer über den Frauen stünden, dass Frauen, die ihre Periode haben, nicht in die Moscheen gehen und den Koran nicht berühren dürften… Dass es den Männern verboten wurde, Gold und Seide zu tragen, die Verbote über die Musik, Kunst und Schach… Die Scheidungsrechte der Frau vorzuenthalten, Familien zerbrechen zu lassen, wenn der Mann aus Versehen die berühmten Scheidungsworte ausspricht… Die Almosengabe auf einmal pro Jahr zu beschränken, den Hadsch auf einige wenige Tage einzuengen… Hunderte von Verboten bzgl. Tieren zu erfinden, den Geschmack der Qureysh in dieser Hinsicht als Religionsrichtlinie zu akzeptieren… Ungläubige solange zu bekämpfen, bis sie „la ilahe illAllah“ sagen… Bart wachsen zu lassen, Kürbis gern zu haben als Beleidigung gegenüber dem Propheten aufzufassen… Bis zur Behauptung, dass es Ahadith gäbe, die die koranischen Verse aufheben sollten (sic!)…

In der Zeit der Umayyaden, Abbasiden und den Osmanen wurden derart viele Behauptungen aufgestellt, dass ich sie alle hier nicht aufzählen könnte. Unter den Verzerrungen findet sich auch die Verfälschung der Bedeutungen der Wörter Nabiy und Rasoul – als Ergebnis behaupteten sie, dass Mohammed der letzte Gesandte sei. Die Lügner wussten, dass die wahren Gläubige ihren Glauben und ihre Vorstellungen, die sie von Mohammed hatten, nicht aufgeben würden. Daher haben sie versucht, ihren Glauben zu kanalisieren und die Vorstellung vom Gesandten des Bundes zum „Mahdi“ und sogar zum „Propheten Jesus“ umzuformen.

Sie, die an diese Geschichten nun glauben, werden den Gesandten, der in 3:81 verkündet wird, ablehnen noch bevor sie seine Botschaft untersucht haben, und werden mit einer Vorstellung weiterleben, dass der Mahdi, ein Stotterer, aus einer Höhle rauskommen wird, den er seit Hunderten von Jahren bewohne. Oder mit der Vorstellung, dass der Mahdi aus dem Himmel kommen und in Bagdad als Jesus herunterkommen wird. Sie wünschen es sehr, dass dieser Jesus kommen wird, denn sein Charme, der es ihm zulässt, Verbote wieder aufzuheben (Bukhary 34/102; 46/31) wirkt sehr verlockend. Die Geschichte des Islam ist voll von unzähligen Mahdis und Jesussen, die vom Himmel herab gekommen sind.

Wenn wir das Ganze zusammenfassen wollen, so wurde der Glaube an den Gesandten des Bundes von denjenigen umgeformt, die den Propheten idolisiert haben und behaupteten, dass er der letzte Gesandte sei. Die Fälle, in denen die Menschen die Propheten Josef, Moses und Jesus idolisiert hatten, wurden wiederholt.

 

Die Anbiya haben Schriften erhalten

Die Religionsgelehrten wenden mit folgenden Fragen ein, um die Nuancen zwischen Nabiy (pl. Anbiya) und Rasoul aufzuheben: Wenn es wie in 3:81 beschrieben wird, dass die Nabiy Schriften erhaltende Gesandten sind, wo sind dann die Schriften der Propheten, die im Koran erwähnt werden? Hat z.B. der Prophet Abraham eine Schrift? Haben Zacharias und Hiob Schriften? Was ist insbesondere mit dem Propheten Aaron, welche Schrift wurde ihm gegeben? Richteten die Propheten, die zu den Juden kamen, nicht mit der Tora?

Es wird erwartet, dass die im Koran erwähnten Propheten und die nichterwähnten Propheten Schriften erhalten haben. Gott bemerkt, dass Er den Propheten die Schrift gegeben hat (3:81). Wie der Koran nicht von allen Propheten berichtet, so berichtet er auch nicht von jeder Schrift, die die Propheten erhalten haben. Die Schrift Abrahams trägt keine spezielle Bezeichnung, doch sie wird erwähnt (87:19). Den Propheten, die nach Moses zu den Juden kamen, wurden einzeln Schriften gegeben. Der Koran benennt diese Bücher-Kollektion als Tora (5:44). Denn in der Tora sind viele Schriften von den Propheten enthalten, die zu den Juden kamen: Nehemia, Hiob, Psalmen, Salomo, Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel, Hosea, Joel, Jona, Esra, Sacharja. Diese Schriften, die in der Tora ihren Platz haben, sind ein geschichtlicher Beweis für unsere Antwort auf die Frage. Der Prophet Jesu und die Christen richteten mit dem Evangelium der Tora (5:66-68; 5:110). Nun zu Aaron und seiner Schrift… Es wird vom Koran erwartet, welcher Aaron als Prophet nennt, dass ihm ebenfalls eine Schrift gegeben wurde. Und das ist auch so, denn der Koran erwähnt in einer deutlichen Art, dass Aaron zusammen mit Moses die Schrift erhalten hat (37:117; 21:48). Die Tora ist nicht der Name der Schrift Moses‘, sondern der Name der Bücher-Kollektion, welche auch als Altes Testament bekannt ist.

 

Der Unterschied zwischen dem wahren und dem falschen Gesandten

Gott unterstützt Seine Gesandten mit Zeichen und Beweisen, die die Menschen zu ihrer Zeit leicht verstehen können, d.h. mit Wundern und Belegen. Ehrliche Menschen verstehen diese Beweise und akzeptieren sie. Die Imitatoren und diejenigen, die in ihren Herzen Krankheit haben, werden diese offenen Wunder und Belege nicht akzeptieren und werden den Gesandten Gottes mit der Scharlatanerie, der Verlogenheit, der Verrücktheit, der Verführung des Volkes bezichtigen bzw. beschuldigen. Für den Gesandten des Bundes gilt das gleiche, Göttliche Vorgehen. Gott der Erhabene hat ihn mit einem Wunder und Beweis gesandt, die von seinen Zeitgenossen anerkannt werden können. Ehrliche Menschen werden diese Beweise erkennen und einen festen Glauben besitzen, nebst der zweifellosen Information. Die Ungläubigen und die krankhaften Herzen hingegen werden diese Wunder nicht verstehen und sie werden ihr sogar entgegentreten. Natürlich werden am Schluss Gottes Gesandte und die Gläubigen siegen (58:21; 30:47).

Einer der wichtigsten Eigenschaften der Gesandten Gottes ist es, dass sie ohne wenn und aber gegen das Verständnis der blinden Befolgung der Vorfahren angehen, dass sie sich gegen die Idolisierung von Menschen und insbesondere von Propheten auflehnen, dass sie von den Menschen als Gegenleistung für ihre Verkündung keinen Lohn fordern, dass sie Gewohnheiten wie Mitleid, Bescheidenheit, Gerechtigkeit besitzen, dass sie keine Angst haben, die Wahrheit den Menschen mitzuteilen und dass sie Tag und Nacht ihren Herrn ehren. Der Gesandte des Bundes hat die Richtigkeit des Korans und der vergangenen Schriften bestätigt. Er hat kein neues Buch oder eine neue Richtung errichtet, sondern hat die Renaissance und die Reform vollbracht (9:33; 48:28; 61:9; 24:55).

Zusammenfassend gesagt, hat ein wahrer Gesandter Gottes drei wichtige Eigenschaften:

  1. Er widmet seine Religion Gott allein und kämpft gegen jegliche Art von Unglauben.
  2. Verlangt von den Menschen keinen Lohn, kein Geld, keine Waren.
  3. Besitzt Beweise und Wunder, um die Gesandtschaft zu bestätigen.

Basierend auf Empirismus und der Geschichte der Religionen möchten wir hier einige Punkte besonders in Erinnerung rufen

  1. Sie werden sehen, dass viele größenwahnsinnige Personen es verkünden, dass sie Gesandte seien.
  2. Sie werden sehen, wie einst zuvor bei Mohammed und Jesus, dass der Gesandte des Bundes idolisiert wird und dass seine Wörter, sein Charakter und seine Texte als eine weitere heilige Quelle nebst dem Koran beigesellt wird.
  3. Es werden viele, die von Mathematik eigentlich gar nichts wissen, versuchen, das mathematische Wunder des Korans zu verwässern und seinen Wert zu verringern.

 

Vielen Rasoul wurden Schriften gegeben

Die Religionsgelehrten benutzen den Vers 57:25 als „Beweis“ um die Wörter Nabiy und Rasoul zu vermischen. In diesem Vers wird von den Büchern gesprochen, die den Gesandten gegeben wurden. Jeder Nabiy ist gleichzeitig mit der Verkündung der Offenbarung beauftragt. Also sind die Rasoul, die in 57:25 beschrieben werden, Rasoul, die Nabiy sind. Der Vers 3:81 teilt mit, dass nach allen Propheten, inklusive Mohammed, ein Gesandter kommen wird, der die Schriften bestätigt. Jeder Prophet, der eine Schrift erhalten hat, ist ein Gesandter; doch nicht jeder Gesandte erhielt ein Buch. In anderen Worten ist jeder Nabiy ein Rasoul, aber nicht jeder Rasoul ein Nabiy. Und im Vers wird nicht das Verb „awhayna“ (wir haben offenbart), sondern ein allgemeineres Wort „anzalna“ (wir haben herabgesandt) gebraucht. Das Wort „anzalna“ wird auch für solche benutzt, die keine Gesandte sind. Zum Beispiel wird vom Volk der Schrift „anzalna ilaykum-ul Kitabe“ (auf euch wurde die Schrift herabgesandt) oder „unzila alaykum min-al Kitabi“ (auf euch wurde vom Buch herabgesandt) gesagt. (2:231; 4:174; 21:10; 65:10)

 

Die falschen Gesandten zur Zeit Mohammeds

Einige Religionsgelehrte zeigen widersprüchliche Behauptungen und parteiische Deutungen aus der Geschichte des Islam und versuchen damit das Thema zu verdecken. Beispielsweise wie folgendermaßen: „Unser Prophet bezeichnete Musaylima, der sich selber als Gesandten Gottes ausgab, als ‚Kezzab=Lügner‘. Hätte der Prophet ihn als Lügner bezeichnet ohne vorher Untersuchungen vorzunehmen, wenn es einen weiteren Gesandten nach ihm geben würde?“

Woher bringen diese Religionsgelehrte, die solch einen Einwand erbringen, solch eine Behauptung hervor, dass der Prophet ohne jedwede Untersuchung oder ohne Wissen über Musaylima gehandelt hat? Wenn wir den Briefwechsel aufmerksam untersuchen, so wird die Antwort auf den Einwand ganz offen sein. Gemäß ihren Quellen lautet der Brief von Musaylima wie folgt:

„Vom Gesandten Gottes Musaylima an den Gesandten Gottes Mohammed. Friede sei über dich. Du sollst wissen, dass ich in der Sache der Gesandtschaft dir als Partner zugeteilt wurde. Ab nun gehört die Hälfte des Landes uns, und die andere Qureysh. Wahrlich, Qureysh ist ein aggressives Volk.“

Es ist völlig klar, dass der Schreiber dieses Briefes nicht der Gesandte Gottes sein kann. Nebenbei ist es unnötig, eine Untersuchung einzuleiten. Im Brief Musaylimas liegt es offen auf der Hand, dass er dem Weltentum und dem Stammestum verfallen ist. Die Botschaft und das Ziel der Gesandten Gottes verfolgen nicht dasselbe. Denn unser Prophet gibt dem Aufruf Musaylimas, die Welt zu teilen, nur den Vers 7:128 als Antwort:

„Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Vom Gesandten Gottes Mohammed an den Lügner Musaylima. Friede sei mit denen, die der Rechtleitung folgen. Das Land ist Gottes. Unter Seinen Geschöpfen wählt Er nach Seinem Willen aus, wer als Erbe gilt. Der Sieg gehört den Rechtschaffenen.“

 

War Baha’u’llah ein Gesandter Gottes?

Wenn Sie die Baha’i-Religion und die Lehren Baha’u’llahs studieren, so sehen sie einen Mann, der das Ego vergöttert und nicht an den Koran glaubt. Dass der Name seines Sohnes Abdulbaha (Baha’s Diener) ist, er sich selbst als „Größter Name“ verkündet und den Koran nicht als letzte Schrift akzeptiert, sind nur einige der vielen Beweise, dass er nicht der verkündete Gesandte ist. Kommen wir nun zur Heiligung der Zahl 19 nebst der Zahl 9. Die Interessen der Baha’i für die Zahl 19 fußt nicht auf dem Interesse über das Wunder des Korans. Dieses System im Koran wurde erstmals im Jahre 1974 von Dr. Rashad Khalifa entdeckt. Das 19er Wunder nützt den Baha’is nichts. Denn dieses Wunder beweist die Größe und die Göttliche Quelle des Korans. Sie haben ihre Bücher namens Al-Bayan und Al-Akdas dem Koran nachgedichtet und sich somit verraten. Dies wurde zu einer effektiven Falle für diejenigen, die einen imitativen Geist besitzen und ihren von Gott gegebenen Verstand nicht einsetzen, um das Wunder und die damit verbundene Botschaft leicht zu ignorieren. Der Allwissende Gott teilt uns bereits vorher mit, dass diejenigen, die dem Wunder und der Botschaft des Korans den Rücken zukehren, das 19er Wunder als „Legende/Sage/Mythos“ bezeichnen werden (6:25; 46:10,11). Der Koran spricht von vielen zukünftigen Ereignissen in der Vergangenheit. Und daneben kann eine Nachricht eines Verses in der Vergangenheit und ebenso in der Zukunft mehrmals eintreten.

 

Der Charakter des Gesandten aus 3:81

Lesen Sie die Antwort eines Gläubigen, der sie an diejenigen richtet, die den vorletzten Gesandten als „letzten Gesandten“ idolisiert haben und dem neuen Gesandten entgegengetreten sind; bevor sie in die Falle Pharaos fallen!

Dass die Antwort wie ein Rätsel gegeben wird, hat einige Gründe:

  • Es ist unnötig, den Namen irgendeines Gesandten zu wissen. Der Koran schreibt über viele Gesandten, die im Koran nicht mit Namen genannt werden.
  • Der Gesandte, der in 3:81 verkündet wird, wurde von den sunnitisch-ahadithischen Ungläubigen in 1990 umgebracht. Die praktische Führerschaft eines von dieser Welt dahingegangenen Gesandten kann so oder so nicht zur Debatte stehen. Eine verstorbene Person kann der Menschheit keine Gesandtschaft leisten.
  • Mehr als die Persönlichkeit des Gesandten ist seine Botschaft wichtig (7:75; 40:28).

Wenn Sie trotz allem die Identität des erwähnten Gesandten immer noch nicht wissen und immer noch neugierig sind, so möchte ich Sie auf das Wort Gläubiger in der Antwort, die wie ein Rätsel gegeben wurde, hinweisen.

Zuverlässigkeit der Ahadith

Ich suche Zuflucht bei meinem gnadenvollen Herrn vor dem verstoßenen Teufel
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Vorwort zur Abhandlung über die Zuverlässigkeit der Ahadith

Der Frieden sei mit denen, die der Rechtleitung folgen.

Diese auf Ibrahim Mustafas strukturell basierende Abhandlung über die Korrumpierung der Hochreligion des Islam und die Zuverlässigkeit der Ahadith wurde das erste Mal in 2008 und das zweite Mal in 2013 komplett überarbeitet, um sie zu säubern von Bruder Ibrahims zwar gut gemeinten, aber unnötigen Polemik, abzudecken mit Referenzangaben, die Bruder Ibrahim ausgelassen hatte, neue Inhalte einzufügen und den meisten gestellten Fragen gerecht zu werden, die nicht anderswo bereits beantwortet wurden. Das heißt, dass sie mit der ursprünglichen Version nicht mehr groß übereinstimmt.

Zu Beginn wollen wir erwähnen, dass uns die Überliefererkette (Isnad), welche in der Hadithwissenschaft die erste Quelle der Unterscheidung ist, oder die Einstufung eines Hadith als „sahih“, „hasan“, „daif“, „maudu“ oder anderen Zwischenkategorien, ob für den Inhalt oder die Überliefererkette, welche je nach Einstellung und Meinung eines Gelehrten variieren, herzlich wenig interessiert. Unser Fokus liegt definitiv im Text (Matn) des Hadith und in seinem inneren Aufbau wie auch die Bedeutung im Islam und der Vergleich mit dem Koran. Den Fokus auf den Isnad zu legen in einer Wissenschaft in Bezug auf eine Religion, in der die Bedeutung das A und O ist, um diese Religion überhaupt leben zu können, erscheint für viele der heutigen Islamwissenschaftler sehr einseitig.

Bereits die traditionelle Vorstellung dessen, was unter „Wissenschaft“ oder „glaubwürdiger Kenntnis“ (arabisch ilm) zu verstehen sei, differiert erheblich von westlichen Vorstellungen. Unter Wissenschaft, so Ignaz Goldziher (Die Richtungen der Islamischen Koranauslegung, Leiden, 1952, S.62), verstünde der traditionelle Muslim

 

niemals die Ergebnisse eigenen Denkens oder gar die von unzünftiger Seite geholte Information. Als wirkliches ilm gelte nur was in der Form richtiger, mündlicher Traditionskette auf die ältesten lehrfähigen Gewährsmänner zurückgeführt wird. Und auch in anderen Zweigen des Wissens hat (…) nur diese Traditionsform als das Kriterium der Gewissheit gegolten. Namentlich auch in der Geschichte. Die Kenntnis von einer geschichtlichen Begebenheit kann als glaubwürdig nur durch eine bis auf einen vertrauenswürdigen (muslimischen) Augenzeugen zurückgeleitete hadith-Kette festgelegt werden. Nur in dieser Form konnte sie Anspruch auf Berücksichtigung erheben.

 

Ich kann Goldziher nur beipflichten, denn für die traditionellen Muslime gilt auch der arabische Spruch „annaql Aala alAql“, was so viel heißt wie „die Überlieferung kommt vor dem Verstand“, was natürlich jegliche rationale Basis für eine vernünftige Diskussion ausschließt.

Uns interessiert auch viel mehr, wieso wir derart viele, offensichtliche Lügen finden können, die entweder deutlich dem Koran, anderen Ahadith oder dem natürlichen Menschenverstand widersprechen. Wir fragen uns, welche wahren politischen, soziologischen oder kulturellen Hintergründe hinter den Blasphemien und den Beleidigungen etwa gegenüber dem Propheten, den Sahabas, den Gläubigen, dem natürlichen Menschenverstand usw. liegen können und werden einige der abscheulichsten Beispiele zitieren, welche von den Gelehrten (absichtlich oder unabsichtlich) versteckt werden. Auch werden wir die Geschichte der Niederschreibung der Ahadith beleuchten. Ziel ist es, das wahre Gesicht von Bukhary und Konsorten aufzudecken und die selten erwähnten Wahrheiten und Fakten deutlich betonen. Wenn nicht anders angegeben, geben wir die Angaben für die Ahadith-Referenzen aus „Sahih Bukhary“ (englische Ausgabe) wie folgt in Zahlen an: Ausgabe.Buch.Nummer; für „Sahih Muslim“ (englische Ausgabe): Buch.Nummer.

Denn tief und der Vermittlung unfähig ist der Gegensatz zwischen der sittlichen Weltanschauung des Arabertums und jenen ethischen Lehren, welche der Prophet verkündete. – Ignaz Goldziher Dass wir uns auf die Kritik der sunnitischen Hadith-Überlieferung beschränken, bedeutet nicht, dass wir der schiitischen Denkweise Recht geben. Im Gegenteil, dieselbe Kritik gilt auch für die schiitische oder auch ahmadische Denkart über Ahadith. Wir müssen bereit sein zur kritischen Analyse der eigenen Tradition, zu einer schonungslosen Gegenüberstellung unseres Glaubens mit der Lebenswirklichkeit. Die traditionelle muslimische Vorstellung, was unter „Wissenschaft“ oder „Wissen“ (ilm) zu verstehen sei, übt gleichfalls hindernde Wirkung auf jede freie oder gar kritische Betrachtung der eigenen Geschichte.

Der Islam (deutsch: Hingabe) ist eine alte Religion, älter als der Prophet Mohammed. Die Hingabe wurde durch Abraham gegründet (vgl. Verse 22:78, 3:67-68 und 16:123). Alle religiösen Praktiken des Islam wurden durch ihn überliefert (2:127-128). Der Prophet Mohammed war ein Gesandter Gottes und der letzte Prophet, der das Letzte Testament, den Koran, der Welt verkündete (33:40).

Gott sagt den Gläubigen, dass Sein Buch, der Koran, komplett, perfekt und vollständig detailliert ist (6:19,38,114 und 12:111). Gott erinnerte sie daran, dass Ihm die Worte nicht ausgehen und hätte Er gewollt und es für nötig gehalten, hätte Er uns mehr als einen Koran geben können (18:109 und 31:27). Mohammed sprach im Koran nie über seine eigenen Ahadith. Und Gott sagt auch nicht dasselbe über die Ahadith wie über den Koran, Er erwähnt das Wort Hadith in einem komplett anderen Zusammenhang.

 

 

1. DAS WORT HADITH IM KORAN

Gott der Allwissende wusste, dass nach dem Tode des Propheten Mohammed die Menschen Lügen über den Propheten erfinden und sie mit „Hadith“ und „Sunna“ benennen würden. Gott verwendete das Wort Hadith in Seinem Buch nicht von ungefähr. Gott gab Seinen wahren Gläubigen ein starkes Fundament mit dem Wort Hadith und sagte ihnen, welchen Hadith sie akzeptieren sollen: den Gottes Hadith allein. Das Wort Hadith wurde im Koran mehrere Mal verwendet (über 25 Mal in verschiedenen Formen, 18 Mal mit der exakten Form HADITH – 4:42,78,87,140; 6,68; 7:185; 12:6,21,101,111; 18:6; 20:9; 23:44; 31:6; 33:53; 34:19; 39:23; 45:6; 51:24; 52:34; 53:59; 56:81; 66:3; 68:44; 77:50; 79:15; 85:17; 88:1). Keiner der guten Ahadith, auf die sich der Koran bezieht, sprechen die heute bekannten, Mohammed untergeschobenen Ahadith an. Das Wort Sunna wird im Koran nie für die Sunna Mohammeds gebraucht, sondern nur für die „Sunna Gottes“.

Eine Durchsicht der Verwendungen des Wortes Hadith im Koran kann jedem ehrlichen Gläubigen zeigen, dass Gott von uns will, keinem Hadith außer Seinem zu folgen: dem Koran. Wir lesen nun einiges von dem, was der Koran über Ahadith aussagt. Die Worte sind klar. Trotzdem werden diejenigen, die darauf bestehen, Gott herauszufordern, die Worte nicht fühlen oder „sehen“ können. (Das Wort „HADITH“ wurde in der Übersetzung so belassen, wie es auf Arabisch steht, das heißt, dass dieses Wort exakt an der Stelle im arabischen Text als „Hadith“ vorkommt.)

7:185 Haben sie nicht das Reich der Himmel und der Erde und alles, was Gott geschaffen hat, betrachtet und sich überlegt, dass ihr Ende möglicherweise nahe ist? Welchem HADITH nach diesem (Koran) wollen sie denn glauben?“

12:111 Wahrlich, in ihren Geschichten ist eine Lehre für die Verständigen. (Der Koran) ist kein erfundener HADITH, sondern eine Bestätigung dessen, was ihm vorausging, und eine deutliche Darlegung aller Dinge und eine Führung und eine Barmherzigkeit für ein gläubiges Volk.

31:6 Unter den Menschen gibt es welche, die bodenlose HADITH aufrechterhalten, und so mit ihrem Unwissen (Andere) vom Wege Gottes abirren lassen und damit Spott treiben. Sie haben eine erniedrigende Strafe zu erwarten.

33:53 Ihr Gläubigen! Betretet nicht die Häuser des Propheten, es sei denn, dass euch zu einer Mahlzeit (dazu) Erlaubnis gegeben wurde. Und wartet nicht (erst) auf deren Zubereitung, sondern tretet (zur rechten Zeit) ein, wann immer ihr eingeladen seid. Und wenn ihr gespeist habt, dann geht auseinander und lasst euch nicht aus Geselligkeit in HADITH verwickeln. Das verursacht dem Propheten Ungelegenheit, und er ist scheu vor euch, jedoch Gott ist nicht scheu vor der Wahrheit. Und wenn ihr sie (seine Frauen) um irgend etwas zu bitten habt, so bittet sie hinter einem Schleier. Das ist reiner für eure Herzen und ihre Herzen. Und es geziemt euch nicht, den Gesandten Gottes zu belästigen, noch (geziemt es euch), seine Frauen jemals nach ihm zu heiraten. Wahrlich, das würde vor Gott eine Ungeheuerlichkeit sein.

39:23 Gott hat den SCHÖNSTEN HADITH als ein konsistentes, symmetrisches Buch niedergesandt. Es lässt die Frommen erschaudern, wonach ihre Haut und ihr Herz für die Botschaft Gottes weich werden. Das ist Gottes Rechtleitung, mit der Er, wen Er will, rechtleitet. Und wen Gott irreführt, der hat niemanden, der ihn rechtleiten könnte.

45:6 Dies sind die Zeichen Gottes, die Wir dir in Wahrheit verlesen. An welchen HADITH wollen sie denn nach Gott und Seinen Zeichen glauben?

52:34 Sie sollen doch einen HADITH gleicher Art hervorbringen, wenn sie die Wahrheit sagen.

66:3 Als der Prophet einigen seiner Ehefrauen einen HADITH als Geheimnis anvertraute, sie ihn (den Hadith) verbreitete und Gott ihn (den Propheten) darüber in Kenntnis setzte, machte er einiges davon bekannt und unterließ einiges. Und als er ihr davon Mitteilung machte, sagte sie: „Wer teilte dir dies mit?“ Er sagte: „Mir machte Mitteilung Der Allwissende, Der Allkundige.“

68:44 So überlasse Mir diejenigen, die diesen HADITH (Koran) leugnen. Wir werden sie Schritt um Schritt gehen lassen, ohne dass sie es wissen.

77:50 Welchen HADITH nach diesem wollen sie denn aufrechterhalten?

 

Warum ließ Gott diese so genannten Ahadith zu? Folgender Vers gibt die Antwort:

 

6:112-113 Wir haben den Feinden – die Satane (aus den Reihen) der Menschen und der Djinn – von jedem Propheten erlaubt, zum Trug eingebildete Wörter zu gebrauchen. Und hätte dein HERR es gewollt, hätten sie es nicht getan. Also lass ab von ihnen und ihren Erfindungen. Und das Herz derer, die nicht ans Jenseits glauben, sollen solchen Erfindungen zuhören und sie akzeptieren, damit ihre wahren Überzeugungen aufgedeckt werden.

 

Halten wir darüber hinaus in diesen Versen etwas Interessantes fest: das Wort ‚Hadith‘ wird im Zusammenhang mit dem Propheten zweimal erwähnt – in 66:3 und 33:53. In 66:3 wird kritisiert, dass ein Hadith verbreitet wird. In 33:53 wird kritisiert, dass Ahadith angehört bzw. zur Unterhaltung verwendet werden. Der Koran gebraucht das Wort „Hadith“ (Wort, Aussage) generell in einer negativen Bedeutung, wenn es nicht in Zusammenhang mit Gottes Worten steht (12:111; 31:6; 33:53; 45:6; 52:34; 66:3). Gott, Der wusste, dass die dem Propheten zugeschriebenen Lügen als „Hadith & Sunna“ bezeichnet werden würden, gebraucht auch das Wort „Sunna“ (Gesetz) stets in Zusammenhang mit „Sunna Gottes“ (33:38,62; 35:43; 40:85; 48:23). Die Erfinder, welche die „Sunna Mohammeds“ trotz der Sunna Gottes idolisiert haben, werden durch die in Vers 35:43 angesprochene Sunna verurteilt. Das Interessante in dieser Angelegenheit ist, dass das Wort der dritten Lehre neben Hadith und Sunna, der so genannte Idschma’a (Gemeinschaftsbeschluss), auf eine ablehnende Weise verurteilend gebraucht wird, wenn es nicht in Zusammenhang mit Gott steht (20:60; 70:18; 104:2; 3:173; 3:157; 10:58; 43:32; 26:38; 12:15; 10:71; 20:64; 17:88; 22:73; 54:45; 28:78; 7:48; 26:39; 26:56; 54:44…). Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Gott in Vers 39:18, der das Anhören anderer Wörtern und Meinungen vorschlägt um zum besten Weg zu gelangen, nicht das Wort „Hadith“, sondern das Wort „Qawl“ (Wort) gebraucht. Hätte Gott in diesem Vers das Wort „Hadith“ verwendet, hätten diejenigen, die ihre Ahadith dem Koran beigesellen, diesen Vers um der Ahadith willen ausgeschlachtet!

Sind das alles nur Zufälle?

Sollten wir den Worten Gottes über Ahadith glauben?!! Wenn die Antwort tatsächlich nein lautet, dann geben möglicherweise folgende Verse Aufschluss:

 

32:22 Wer ist ungerechter als jener, der an die Botschaften seines Herrn erinnert wird und sich dann doch von ihnen abwendet? Wahrlich, Wir werden die Sünder streng bestrafen.

31:7 Und wenn ihm unsere Botschaften verlesen werden, kehrt er sich hochmütig ab, als hätte er sie nicht gehört, als wäre eine Schwerhörigkeit in seinen Ohren. So verkünde ihm eine schmerzhafte Pein.

 

2. SIND AHADITH GÖTTLICHER NATUR?

Einige behaupten, dass „Hadith & Sunna“ göttliche Offenbarungen seien. Sie sind sich offensichtlich nicht bewusst, dass das Kriterium für eine göttliche Offenbarung ein PERFEKTER SCHUTZ ist. Da die so genannten „Hadith & Sunna“ des Propheten größtenteils verfälscht wurden, können sie nie das Kriterium einer göttlichen Offenbarung erfüllen. Es ist eine anerkannte Tatsache, dass die große Mehrheit der Ahadith falsche Erfindungen sind. Dieses Thema wird in Punkt 7 erläutert. Nach der Durchsicht dieses Punktes werden Sie sehen, dass geschichtlich betrachtet mehr als 99% der angeblichen gesammelten Ahadith des Propheten Lügen und Erfindungen waren. Nicht gerade eine einfache Zahl, um Gottes Versprechen bezüglich Seinen göttlichen Offenbarungen zu ignorieren, wie wir aus 15:9 entnehmen können: „Wahrlich, Wir haben die Botschaft (Azekkra – einer der Namen des Koran) offenbart und sicherlich werden Wir sie schützen.“

Ebenso in Kapitel 41:

 

41:41-42 Jene, die den Beweis des Korans (Azekr) ablehnten, lehnten (damit) auch ein glorreiches Buch ab, in das keine Falschheit gelangen kann: weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft; Eine Offenbarung vom Allweisen, Preiswürdigen!

 

Zu sehen, wie viel Falschheiten in die Hadith-Bücher (99%) gelangt sind, müsste jedem ehrlichen Muslim den Grund zu verstehen geben, wieso diese Bücher derart verfälscht sind.

Ein weiteres Kriterium für Gottes Worte wird in 4:82 ausgesprochen: „…Wäre es von jemand anderem als Gott, hätten sie darin zahlreiche Widersprüche gefunden.“ Jegliche LeserInnen der Hadith-Bücher werden in ihnen derart viele Widersprüche finden, dass die Schlussfolgerung, dass sie nicht von Gott sein können, einfach sein wird.

Die Blasphemie ist offensichtlich, wenn behauptet wird, dass Hadith und Sunna göttliche Offenbarungen seien. Realisieren sie denn nicht, dass Gott der Allmächtige im Stande ist, Seine Offenbarungen zu schützen?

 

JA, WIR SOLLTEN DEM PROPHETEN MOHAMMED GEHORCHEN

Gott stellt es deutlich klar, dass dem Propheten zu gehorchen das selbe ist, wie Ihm zu gehorchen. Niemand darf sich als einE wahreR GottergebeneR (arab.: MuslimA) behaupten, solange er/sie nicht dem Propheten folgt und gehorcht. Ihm zu gehorchen bedeutet, den Wörtern zu folgen, die aus seinem Mund kamen und von Gott inspiriert waren: der Koran. Ohne dass wir die Einzelheiten vertiefen, sollten Sie für sich selber die folgenden Verse durchlesen: 6:19; 50:45; 16:44,64; 14:1; 6:155; 4:105; 18:27… usw. um zu sehen, dass der Koran die einzige Botschaft Mohammeds ist.

 

6:19 Sag: „Wessen Testament ist das größte?“ Sprich: „Gottes. Er ist der Zeuge zwischen mir und euch, dass dieser Koran (nicht Koran + Hadith + Sunna) mir offenbart wurde, um es euch zu verkünden und wen auch immer es erreichen möge…“

50:45 … ermahne mit diesem Koran (nicht Koran + Hadith + Sunna) diejenigen, die Meine Warnungen fürchten.

 

Als der Prophet Mohammed starb, hinterließ er nur EIN Buch: den Koran. Das EINZIGE Buch, das der Prophet befolgte, war der Koran.

Die Folger des Korans sind diejenigen, die dem Propheten Mohammed folgen. Die Folger der angeblichen Hadith und Sunna folgen in Wirklichkeit nicht dem Propheten, sondern denen, die diese Bücher geschrieben haben. Irgendeinem Befehl außerhalb der Befehle Gottes als autoritäre Grundlage zu folgen bedeutet Götzentum zu betreiben. Götzentum ist die einzige unverzeihliche Sünde, wenn sie bis zum Tod ausgeübt wird. Gute Absichten werden nicht helfen: die Götzendiener werden Gott am Jüngsten Tag begegnen, ohne zu realisieren, was sie getan haben. Ihre Absichten werden ihnen nicht behilflich sein. Bitte lesen Sie hierzu die Verse 6:22-24.

Wir sollten dem Propheten folgen, in dem wir seiner Verkündung folgen, die Gott als vollständig, vollkommen und als eine Erklärung für alles beschreibt (12:111): der Glorreiche Koran.

 

3. WIEDERHOLT SICH DIE GESCHICHTE?

Die Juden brachten Hunderte von Jahren nach dem Tode des Propheten Moses die Mischna (Hadith, Aussprüche) und Gemarrah (Sunna, Handlungen) hervor und hielten an ihnen und den erfundenen Gesetzen fest, statt an der Torah (offenbartes Wort Gottes) festzuhalten.

Circa 300 Jahre nach Christus wurde in Nicäa das Konzept der Trinität erfunden und ist heute trotz der Bibel, welche die absolute Verehrung von Gott ALLEIN verkündet, die primäre Quelle des christlichen Glaubens. Zudem erachten viele christliche Konfessionen die Lehren des Paulus als zu befolgende, autoritäre Quelle an.

Die Muslime ERFANDEN 150-200 Jahre nach dem Tode des Propheten Mohammed eine weitere Religionsquelle nebst dem Koran: „Hadith und Sunnah“, fälschlicherweise dem Propheten Mohammed zugeschrieben. Heutzutage haben die meisten Muslime aufgrund den Ahadith und der Sunna den Koran verlassen.

 

5:65-66 Würden die Leute der Schrift doch nur glauben und ein rechtschaffenes Leben führen, so würden wir ihre Sünden tilgen und sie in den Garten Eden berufen. Würden sie doch nur an der TORAH und an den EVANGELIEN festhalten, und an dem, was ihnen nun herabgesandt wurde (KORAN) von ihrem Herrn, würden sie von oben bis und unterhalb ihren Füßen mit Segnungen überhäuft werden. Einige unter ihnen sind rechtschaffen, doch VIELE sind Unrechttäter.

 

(Keine Mischna, Gemarrah, Hadith, Sunna oder Trinität wird hier erwähnt.)

 

4. WIESO DER PROPHET UNSCHULDIG IST

Millionen Muslime lernten, dass die Hadith-Sammlungen von Bukhary und Ibn Muslim authentische Wörter und Lehren des Propheten Mohammeds beinhalteten. Diese genannten zwei werden als ’sahih‘ (authentisch – wortwörtlich „gesund“) eingestuft. Die Mehrheit dieser Ahadith haben eine Überliefererkette von mehreren Personen, wobei die letzte Person die Überlieferung dem Propheten zuschreibt (A sagt, dass B sagte, dass C sagte, dass………. G sagte, dass der Prophet sagte). Die Kette beläuft sich oft bis auf sieben oder mehr Namen! Und aus irgendwelchen Gründen wird behauptet, dass diese Ahadith immer noch authentisch und deswegen unfehlbar seien. Es wird durch die unglaubliche Behauptung „legitimiert“, dass jeder sahih Hadith eine Kette von „äußerst ehrlichen Personen und sehr akkuraten Erzählern“ beinhalte (der im Vorwort bereits erwähnte Fokus auf die Überliefererkette). Wie kamen sie überhaupt zu solchen Schlüssen? Es wird gesagt, dass jeder Hadith an einem einfachen Kriterium gemessen wird. Die Echtheit eines Hadiths beruhe auf der „Tadellosigkeit des Erzählers“! Die Gelehrten werden uns also mitteilen, dass beispielsweise Hadith Nr. 310 ein sahih Hadith ist, weil der Erzähler für einen guten Charakter überprüft worden sei. Es ist offensichtlich, dass die Einstufung eines Menschen als vertrauenswürdigen Gewährsmann von den eigenen subjektiven Wahrnehmungen abhängt. Für viele ist beispielsweise Abu Huraira ein außergewöhnlicher Mann, für andere ist er wiederum der Lügner schlecht hin. Wem vertrauen wir, welcher Gelehrte hat die höchste Autorität in dieser Frage? Wieso sollte Gott solch ein wichtiges Thema den Gelehrten mehrerer Generationen nach dem Propheten überlassen, als ob Seine Religion von ihnen abhängig wäre?

Wenn wir uns in Gedanken halten, dass diese „überprüfte“ Erzähler 14 Jahrhunderte vorher gelebt haben, können wir folgendes hinterfragen: „Wer hat sie überprüft? Zeitgenossen? Hadith-Gurus heute? Oder wer?“ Die Behauptung aufzustellen, die Tadellosigkeit eines Menschen, der 14 Jahrhunderte vorher gelebt hatte und den man nie sah oder nie von ihm hörte (außer diesen Hadith-Schreibern selber), mache die Authentizität aus, ist eine sehr naive und einseitige Vorgehensweise.

Nein! Dieser lächerliche Prozess, dieses Kriterium hätte viel früher verworfen werden sollen. Es ist mittelalterlich und total unwissenschaftlich. Es ist sehr absurd, dass das offensichtliche Kriterium (und überhaupt das einzig zulässige), woran die Authentizität jeglicher Ahadith getestet werden könnte, völlig ignoriert wird: der Vergleich des koranischen Inhalts mit den Hadith-Inhalten (der Koran gilt sowieso als authentisch überliefert – dieses Faktum wird von allen Abspaltungen des Islam akzeptiert). Allein dieses Kriterium verwirft bereits Tausende von Ahadith und schickt sie ins Nirwana; was übrig bleibt ist eine völlig harmonische Religion, die bereits im Koran vorzufinden ist.

Kein seriöses Gericht dieser Welt würde, um ein endgültiges Urteil fällen zu können, eine auf Hörensagen beruhende Aussage als Grundlage nehmen! Die Ahadith fielen als gesamten Korpus durch. Nur weil die Illusion in den Köpfen der meisten Muslimen besteht, sie seien echt und gesichert wie der Koran, wird diesem Textkörper der Ahadith überhaupt Vertrauen und Glauben geschenkt.

Gelehrte hätten den Inhalt aller Ahadith überprüfen sollen, statt den Charakter des Erzählers zu prüfen. Es muss aber hier erwähnt werden, dass die Authentizitätsprüfung eines jeden einzelnen Hadiths nicht der beabsichtigte Zweck ist; die Ahadith können so oder so keine Religionsquelle bilden. Der Koranleser ist sich sehr wohl bewusst, dass Gott den Koran als einzige Quelle für uns vorschreibt (6:114, 7:3). Die Authentizität eines Hadiths könnte uns nur für rein wissenschaftliche, historische Zwecke dienen (beispielsweise können die Sprachen, die Traditionen, die Kulturen, die herrschenden und politischen Strukturen und dergleichen untersucht werden). Im Gegensatz dazu, wie wir gleich sehen werden, hat der Prophet höchstpersönlich die Hadith-Niederschrift verboten. Zusätzlich besteht eine der großen Schwachstellen der Hadithwissenschaft darin, dass die ersten beiden Generationen nach dem Propheten einfach lückenlos als vertrauenswürdig akzeptiert wurden, weil es „als die frühe Zeit des Islam“ gelte. Jedoch sagt uns Gott bereits im Koran, dass zu Zeiten des Propheten Heuchler um ihn herum lebten und versuchten, Gott und die Gläubigen zu betrügen. Also ist die Annahme absolut ohne Grundlage, die ersten beiden Generationen seien vertrauenswürdig. Dies macht in der Tat die ganze Hadith-Sammlung zweifelhaft.

Wir sind in immensen Widersprüchen verstrickt, wenn wir die Ahadith mit den Inhalten des Korans überprüfen wollen (der einzige logische Ausschließungsprozess, der in der Hadithwissenschaft überhaupt zulässig sein sollte). Ganz zu schweigen von den unerwartet vielen Widersprüchen zwischen den Ahadith. Wenn wir den Punkt akzeptieren, dass der Prophet Gottes nie etwas lehren würde, das dem Koran widerspricht, dann lautet die einzige logische Schlussfolgerung, dass all diese Ahadith dem Propheten zugeschrieben worden sind. Sie sind demnach alle als Lügen und Erfindungen zu bewerten. Aus diesem Grund ist der Prophet unschuldig zu sprechen.

Zu Beginn zwei Ahadith, die sich deutlich widersprechen:

Im ersten Hadith wird mitgeteilt, dass der Prophet folgendes vor seinem Tod in der berühmten Abschiedspredigt gesagt habe: „Ich habe euch den Koran und die Sunna hinterlassen.“

Doch in einem anderen Hadith befiehlt der Prophet seinen Leuten genau das Gegenteil: „Schreibt nichts von mir nieder außer den Koran. Wer es trotzdem tut, sollte es sofort vernichten.“ (Ahmed, Ausgabe 1, Seite 171; siehe auch in Sahih Muslim)

Es wird oft erwähnt, dass der zweite Hadith in der Anfangszeit der Offenbarung des Koran ausgesprochen worden sei, diese Anordnung später jedoch revidiert wurde, um sicherzustellen, dass es keine Mischung zwischen Koran und Ahadith gäbe. Dass diese Behauptung den Tatsachen nicht stand hält, ist an folgenden Punkten ersichtlich:

– Es wird von den Gewährsmännern berichtet, dass ihr Vermögen und ihr Können, Sätze auswendig zu lernen, außergewöhnlich gewesen sei. Dass diese behaupteten und idolisierten Gewährsmänner nicht in der Lage waren, ihre außergewöhnliche Fähigkeit auch dazu einzusetzen, auswendig zu lernen, was nun Hadith und Koran ist, widerspricht sich selbst. Zumal es auch Ahadith gibt, die von der Vergesslichkeit vieler Gewährsmänner berichten, die nicht mehr genau wissen, was sie nun auswendig lernten. Ist dies die Grundlage unserer Religion, wir begründen unsere Religion aufgrund Ahadith dank der Leistung unfähiger Menschen, die sich nicht mehr sicher waren, was zur Religion gehört?

– Der Prophet wurde von Gott im Koran beauftragt, die Wahrheit und Seine Religion zu verkünden (5:67). Ihm wurde verboten, etwas Weiteres neben dem Koran im Namen Gottes zu predigen (7:203, 17:73, 10:15, 5:99, 5:92, 16:35, 16:82, 24:54, 29:18, 42:48, 64:12, 69:43-47). Das heißt, falls die Ahadith Teil der Religion sein sollten, wieso befolgt er Gottes Befehl nicht, wo er doch als Prophet dies als erste Aufgabe hat? Würde er sich etwa Gott dem Schöpfer des Universums widersetzen wollen, wo Gott der Erhabene ihm mit Pein und Strafe droht? Falls die Ahadith kein Teil der Religion sein sollten, ist es dann nicht folgerichtig, dass er sie für alle Zeiten verbieten würde, sie niederschreiben zu lassen?

– Selbst nach dem Ableben des Propheten wird in den Hadith-Büchern berichtet, dass der zweite Kalif Omar ibn al-Khattab den Hadith-Überlieferer Abu Huraira geschlagen hätte, mit der Begründung, dass dieser Lügen verbreite und der Prophet die Niederschrift verboten habe. Der erste Kalif Abu Bakr hatte des Weiteren auch weiterhin Ahadith gesammelt, die in seinem Namen überliefert wurden, und sie verbrennen oder vernichten lassen. Ist dies die Art und Weise, wie mit der Wahrheit und der Religion Gottes umgegangen wird? Und dies von den Leuten wie Abu Bakr und Omar, die direkte und vertrauenswürdige Gefährten des Propheten gewesen sein sollten? Wieso hat Abu Huraira sich durch Omar einschüchtern lassen und aufgrund Angst weiterer Schläge aufgehört, die Wahrheit zu predigen, wenn doch die Ahadith die Wahrheit wären? Wir werden gleich im Anschluss sehen, dass Abu Huraira selbst auch zu denen gehörte, die Ahadith verbrannten.

– Hätte es niemandem in den Sinn kommen können, insbesondere dem Propheten selbst, dessen Fähigkeiten unumstritten großartig waren, die Ahadith irgendwo gesondert und strikt getrennt aufzubewahren, damit sie nicht vermischt werden mit dem Koran? Waren die Gefährten und der Prophet, der soziale Reformen einführte und eine pluralistische Gemeinschaft als politisches Oberhaupt leitete, etwa unfähig, die Zuverlässigkeit der Ahadith sicherzustellen? 

In einer historischen Betrachtung würde das Ergebnis dazu führen, dass der zweite Hadith authentischer als der erste wäre. In Bestätigung des zweiten Hadiths bemerken wir, dass für die ersten 100 bis 200 Jahren kein Hadith-Schreiber bekannt ist; dass sogar per Gesetz verboten wird, Ahadith zu vervielfältigen. Die Abwesenheit von irgendeinem niedergeschriebenen Hadith innerhalb von ca. einem Jahrhundert bestätigt, dass der Prophet nur den Koran hinterlassen hat und dass Ahadith nur als Gerüchte im Umlauf waren.

 

5. MOHAMMED VERBIETET DIE HADITH-NIEDERSCHRIFT

Da Gott weiß, dass sich einige ehrliche Gläubige verirren und in den Hadith-Büchern nach Rechtleitung suchen werden, bestand Er darauf, den Ehrlichen genug Zeichen zu geben, damit sie für sich selber sehen, dass diese Erfindungen nicht von Gott sind und dass sie ein Götzentum beschreiben, das von Gott und Seinem Gesandten verdammt wird.

Hadith-Bücher enthalten ausreichendes Material, um die ehrlichen Gläubigen zum Koran ALLEINE zu führen. Wir brauchen diese Beweise von den Hadith-Büchern hier nicht, aber wir werden sie mit einschließen, um aufzuzeigen, wie Gott dadurch die Ungläubigen und Heuchler aufdeckt.

1- Ibn Saeed Al-Khudry berichtete, dass der Gesandte Gottes gesagt hat: „Schreibt nichts von mir auf AUSSER DEN KORAN. Wer etwas anderes als den Koran niederschreibt, soll es vernichten (wörtlich: auswischen).“

Hadith zum Verbot der Niederschrift

Das folgende historische Ereignis geschah ungefähr 30 Jahren nach dem Tode des Propheten und zeigt, dass der Prophet seinen Befehl, außer dem Koran nichts aufzuschreiben, nie aufheben ließ. Die Hadith-Bücher beinhalten jedoch einige erfundene Ahadith, die von den Hadith-Gelehrten als sehr schwach eingestuft werden. Damit wird versucht eine Sicht zu legitimieren, dass Mohammed seine Meinung über die Hadith-Niederschrift geändert habe. Die Leser werden dank nächstem Hadith von selbst schlussfolgern können, dass der Prophet nie die Niederschrift der Ahadith autorisiert hat.

2- Aus Ibn Hanbal: Zayd Ibn Thabit (Der dem Propheten am nächsten stehende Offenbarungsschreiber) besuchte (über 30 Jahre nach dem Tod des Propheten) den Kalifen Mu’aawiyah und erzählte ihm einen Hadith. (Mu’aawiyah gefiel diese Geschichte so sehr, dass) er nach jemanden verlangte, um sie niederschreiben zu lassen, doch Zayd entgegnete: „Gewiss, der Gesandte Gottes befahl uns NIE etwas von seinen Ahadith aufzuschreiben. So wurde er (der niedergeschriebene Hadith) vernichtet (wörtlich: ausgewischt)“ (Ahmad, Band 1, Seite 192)

Hadith zum Verbot ihrer Niederschrift

 

3- Das berühmte Buch „Ulum Al-Hadith“ von Ibn Al-Salah überliefert einen Hadith von Abu Huraira: „Der Gesandte Gottes kam zu uns als wir seine Ahadith niederschrieben und fragte: „Was schreibt ihr?“ Wir antworteten: „Ahadith, die wir von dir gehört haben, Gesandter Gottes.“ Er sagte: „Ein anderes Buch als das Buch Gottes?!“ Wir sagten: „Sollen wir über dich sprechen?“ Er sagte: „Sprecht über mich, das wäre schön, aber diejenigen, die lügen werden, gehen in die Hölle.“ Wir sammelten was wir geschrieben hatten und verbrannten sie.“

4- Im berühmten Buch „Taq-yeed Al-Ilm“ wird von Abu Huraira überliefert, dass der Gesandte Gottes darüber informiert sei, dass einige Leute seine Ahadith niederschreiben. Er ging zur Moschee und sagte: „Was sind diese Bücher, von denen ich gehört habe, dass ihr sie schreibt? Ich bin nur ein menschliches Wesen. Jeder, der irgendwelche Niederschriften solcherart hat, soll sie herbringen. Abu Huraira sagte, dass sie sie alle gesammelt hatten und verbrannten.

5- Ibn Hanbal überliefert in seinem Musnad-Buch einen Hadith, in welchem Abdullah Ibn Omar folgendes sagt: „Der Gesandte Gottes kam eines Tages zu uns als würde er uns bald verlassen und sagte: „Wenn ich euch verlasse (sterbe), haltet am Buch Gottes fest: erlaubt, was es erlaubt und verbietet, was es verbietet.“

Er erwähnte nie seine Sunna in diesen Ahadith.

6- Im Buch „Taq-yeed Al-Ilm“ wird von Abu Saeed Al-Khudry folgendes überliefert: „Ich fragte den Gesandten Gottes um Erlaubnis, seine Ahadith niederschreiben zu dürfen, aber er lehnte es ab, mir eine Erlaubnis zu erteilen.“

7- Die Abschieds-Pilgerfahrt des Propheten Mohammed ist ein schwarzer Fleck in der muslimischen Geschichte. Die letzte Predigt des Propheten während seiner Pilgerfahrt wurde von Tausenden von Zuhörern erlebt. Jedoch sind DREI Versionen einer Aussage, die zu Streit unter den Schiiten und den Sunniten führte, in den Hadith-Büchern zu finden. Dies wiederum reflektiert deutlich die Korruption in den Hadith-Büchern, welche für eigene Ziele und Interessen geschrieben wurden, nebst der Tatsache, dass diese Predigt das meist bezeugte Ereignis des Propheten war. Dies erhöht die Problematik der so genannten „Authentizität“ der Ahadith um einiges; besonders dann, wenn Gesetze implementiert werden wollen, bei denen die Zeugenanzahl klein ist. Überhaupt, wie können wir den Hadith-Büchern, in denen die meisten Ahadith von weniger als zehn Menschen bezeugt wurden, Vertrauen schenken, wenn diese dazu unfähig sind, ein Ereignis akkurat aufzuzeichnen, dass von sage und schreibe 100’000 Menschen bezeugt wird??!!!

 

1. Version: Ich hinterlasse euch das Buch Gottes und meine Angehörigen (Ahl Al-Bayt). Muslim 44/4, Nr. 2408; Ibn Hanbal 4/366; Darimi 23/1, Nr. 3319.

Dies ist die Version, welche die Schiiten unterstützen und akzeptieren.

 

2. Version: Ich hinterlasse euch, woran ihr festhalten sollt, das Buch Gottes und meine Sunna. Muwatta 46/3

Diese Version wird von den Sunniten angenommen.

 

3. Version: Ich hinterlasse euch das, woran ihr festhalten sollt: Das BUCH GOTTES. Muslim 15/19, Nr. 1218; Ibn Majah 25/84, Abu Dawud 11/56.

Und NUR das Buch Gottes. Dies ist die EINZIGE Version, welche die wiederholte Nachricht bestätigt: Mohammed überlieferte NUR den Koran. Viele Sunniten und Schiiten wissen nicht einmal, dass DIESE Version überhaupt existiert. Die Wahrheit ist nunmehr offensichtlich.

 

6. DIE GESCHICHTE DER HADITH-NIEDERSCHRIFT

Die Niederschrift und die Dokumentation der Sunna ist ein interessanter und wichtiger Bereich unserer islamischen Geschichte. Der Student dieser Geschichte wird in allen Einzelheiten Hinweise finden können, wieso Gott all diese Korruptionen der sogenannten Hadith und Sunna, die dem Propheten zugeschrieben werden, zugelassen hat, wie Er es uns in 6:112-113 mitteilt.

Gott teilt uns etliche Male mit, dass Sein Koran, Sein Buch komplett, perfekt und vollständig detailliert ist (vgl. 6:19,38,114,115; 50:45, 12:111), und hätte Er gewollt, hätte Er uns hunderte von Büchern geben können und nicht nur einen Koran (18:109, 31:27). Gott wusste, dass Sein Koran ausreicht und dass diejenigen, denen der Koran nicht genügt, Götzentum betreiben, indem sie Persönlichkeiten wie Bukhary, Muslim, Ahmed und andere als Herren und Partner neben Gott nehmen. Diese Behauptung mag viele Sunniten entsetzen und empören. Wieso sind diese Persönlichkeiten als Partner neben Gott zu betrachten? Da müsste eine geschicktere Wortwahl her: Wie wäre es mit Gesetzespartner? Was haben alle Hadith-Sammler gemeinsam? Sie verbieten, befehlen und gelten als autoritative Quelle, ergo: Gesetzesgeber für die Götzen (9:36,12:40, 30:43).

 

Ahadith und die führenden Kalifen

Die Vier Kalifen, die die muslimische Gemeinschaft (nach dem Tod des Propheten) regierten, respektierten den Befehl des Propheten und verbaten sowohl die Niederschrift als auch die Sammlung der Ahadith. Sie glaubten an Gott und an Sein Buch und akzeptierten den Befehl des Propheten.

Abu Bakr war zu einem Zeitpunkt nicht sicher, ob er sein Wissen über die Ahadith behalten sollte oder nicht. Er sammelte 500 Ahadith während der sehr langen Gefährtenschaft des Propheten Mohammeds. Er konnte nachts nicht schlafen, bis er sie verbrannte.

Omar Ibn Al-Khattab bestand darauf, die von seinem Sohn Abdullah gesammelten Ahadith zu zerstören. Die islamische Geschichtsschreibung erwähnt die Geschichte von Omar Ibn Al-Khatta wie er vier Freunde des Propheten zurückhielt, die darauf bestanden, die Ahadith des Propheten zu erzählen. Diese waren Ibn Masoud, Abu Al-Dardaa, Abu Masoud Al-Anssary and Abu Tharr Al-Ghaffary. Omar nannte Abu Huraira einen Lügner und drohte ihm, ihn nach Yemen zurückzuschicken, von wo er abstammte, wenn er nicht aufhöre diese Lügen über den Propheten Mohammed zu erzählen. Abu Huraira hörte auf, bis Omar gestorben war, und begann dann von neuem.

Ali Ibn Abu Talib, der vierte Kalif, sagte in einer seiner Reden: „Ich ermahne alle, die Niederschriften vom Propheten haben, nach Hause zu gehen und diese zu vernichten. Die Leute vor euch haben sich selber fehlgeleitet, weil sie Ahadith folgten, die von ihren Gelehrten kamen [Anm.: Juden mit ihrer eigenen Hadith-Kollektion, beispielsweise Talmud]. Auf diese Weise verließen sie das Buch Gottes.“ (Sunan Al-Daramy)

 

Kalif Omar Ibn Abdul Aziz – Der Beginn vom Ende

Abu Huraira überlieferte in weniger als zwei Jahren der Gemeinschaft des Propheten mehr Ahadith als Abu Bakr, Omar, Ali und Aischa zusammen, die mit dem Propheten fast ihr ganzes Leben verbracht hatten. Er überlieferte 5374 Ahadith. Ibn Hanbal zitierte in seinem Buch 3848 von seinen Ahadith.

Die führenden Kalifen, Al-Khulafaa Al-Raschedun, die die muslimische Gemeinschaft nach dem Tod des Propheten regierten, respektierten den Wunsch des Propheten nichts als den Koran aufzuschreiben und denunzierten jeden Versuch einer Niederschrift. Ihr Beispiel wurde zwei Jahrhunderte lang befolgt. Zu dieser Zeit waren die Lügen über den Propheten weit verbreitet. Die Leute verließen den Koran um nach Ahadith zu suchen, als der Kalif Omar Ibn Abdel-Aziz ein Befehl erließ, die Niederschrift zu erlauben. Er dachte, dass er dadurch die Lügen auslöschen könnte. In seiner Herrschaft missachtete er die Befehle Gottes im Koran, die Lehren des Propheten, die Beispiele seiner Vorgänger und die Einwände der muslimischen Gelehrten seiner Zeit. Fortan veränderte sich die Religion des Islam von der Gottes Religion (Koran) zu einer Religion, die die berüchtigten Ahadith und die Sunna beinhalten, die eigentlich von Gott und dem Propheten verboten wurden. Lob gebührt Gott, Er schützte und hinterließ Seine PERFEKTE Religion Islam (Hingabe) in Seinem Buch, worin Er darauf besteht, es den BESTEN HADITH zu nennen.

Dass die Ahadith Erfindungen sind, ist auch an folgendem Hadith ersichtlich:

 

Der Prophet habe gesagt: „Halte fest an meiner Sunna und der Sunna der rechtgeleiteten Kalifen (alkhulafa’u-r-rashiduun), klammert euch mit euren Zähnen darauf, vermeidet neue Neuheiten, da jede Neuheit eine Innovation ist, und jede Innovation eine Fehlleitung darstellt.“ Sahih Ibn Hibban, Band 1, Seite 166

 

Dass der Prophet die Zukunft nicht kennen kann, wissen wir aus dem Koran (7:188). Es ist auch eine historische Tatsache, dass der Begriff der „rechtgeleiteten Kalifen“ erst nach dem Propheten für die vier Kalifen verwendet wurde. Wie kann der Prophet also die Zukunft kennen, wo er doch auf Befehl Gottes hin bestätigen musste, dass er die Zukunft doch nicht kennt? Dies ist mitunter auch einer der Gründe, weshalb die Schiiten die Hadith-Grundlagen der Sunniten nicht akzeptieren, wenn es um die Frage nach den Kalifen geht.

 

Die frühen Niederschriften der Ahadith

Es kann als historisch korrekt betrachtet werden, dass Ahadith bereits zu Lebzeiten des Propheten geschrieben wurden. Jedoch verachteten der Prophet und diejenigen, die nach ihm regierten, diese Niederschriften und schauten auf die Schreiber mit Undank herab. Die Hadith-Bücher erwähnen, dass der Prophet Mohammed die gesammelten Ahadith verbrannt hatte und sehr verärgert über Leute war, die „ein anderes Buch als Gottes Buch“ niederschrieben. Von Abu Bakr und Omar Ibn Al-Khattab wurde ebenfalls berichtet, dass sie Ahadith-Sammlungen verbrannten.

Das Ahadith-Verbot galt bis Omar Ibn Abdel-Aziz die Niederschrift der Ahadith und der Sunna erlaubte. Danach erschienen viele Bücher und Heftchen (Kararees, plural von Kurraasa), die Ahadith beinhalteten: z. B. Ibn Greeg, Malik Ibn Anas, Mohammed Ibn Is’haq. Das berühmteste Buch unter ihnen war das Buch von Malik Ibn Anas: Al-Muwattaa. Dieser zählte ungefähr 500 Ahadith. Am Ende des zweiten Jahrhunderts nach Hidschra erschienen die als (Masaned) bekannten Bücher, z. B. der Masnad von Ahmed Ibn Hanbal, welcher ungefähr 40’000 Ahadith beinhaltet. In der ersten Hälfte des dritten Jahrhunderts n.H. erschienen die sechs berühmten Hadith-Bücher, welche heute noch von vielen Hadith-Gelehrten gebraucht werden:

 

  1. Sahih Bukhary
  2. Sahih Muslim
  3. Sunan Abu Dawud
  4. Sunan Al-Tirmidhi
  5. Sunan Al-Nesai
  6. Sunan Ibn Madsche

 

In diesen Büchern wurde eine neue Religion geschrieben, welche über den Koran dominierte, obwohl der Koran das Gegenteil behauptet. Beim Schreiben dieser Bücher kümmerten sich die Autoren nicht darum, ob die Ahadith, die sie schrieben, dem Koran oder anderen Ahadith oder dem gesunden Menschenverstand widersprachen. In Wirklichkeit aber haben sie die Verheißung Gottes in 6:112-113 erfüllt.

 

6:112-113 Wir haben den Feinden – die Satane (aus den Reihen) der Menschen und der Djinn – von jedem Propheten erlaubt, zum Trug eingebildete Wörter zu gebrauchen. Und hätte dein HERR es gewollt, hätten sie es nicht getan. Also lass ab von ihnen und ihren Erfindungen. Und das Herz derer, die nicht ans Jenseits glauben, sollen solchen Erfindungen zuhören und sie akzeptieren, damit ihre wahren Überzeugungen aufgedeckt werden.

7. WIE VIELE AHADITH?

Die Anzahl an gesammelten und dem Propheten zugeschriebenen Ahadith beläuft sich auf mehrere Hunderttausende: bis zu 700’000. Gerade mal 99% dieser Ahadith waren pure Lügen und Erfindungen und wurden von den frühen muslimischen Gelehrten abgelehnt, die dachten, sie könnten die Authentizität der Ahadith ausfindig machen. Betrachten wir nun einige dieser berühmten Hadith-Sammler und ihre Sammlungen:

    1) Malik Ibn Anas sammelte ca. 500 Ahadith in seinem berühmten Buch „Al-Muwattaa“
    2) Ahmed Ibn Hanbal sammelte ca. 40’000 Ahadith in seinem berühmten „Musnad“. Er wählte diese 40’000 aus 700’000 Ahadith aus. In anderen Worten dachte er, 660’000 Ahadith wären ungeprüft, Lügen und/oder Erfindungen und die restlichen könnten authentisch sein. Das sind 94% Lügen und Erfindungen.
    3) Bukhary sammelte ca. 600’000 Ahadith, akzeptierte davon 7275 Ahadith und bewertete 592’725 Ahadith als ungeprüfte Ahadith, Lügen und/oder Erfindungen. Das sind fast 99% der Sammlung.
    4) Muslim sammelte 300’000 Ahadith und akzeptierte lediglich 4000 und lehnte ca. 296’000 ab. Das sind erneut fast 99% der gesammelten Ahadith.

Dies sollte Ihnen Einsicht geben, wie viel Korruption den Islam infiltrierte. Jetzt können wir verstehen, wieso Gott es versprach, Sein Buch und NUR Sein Buch zu beschützen, zu behüten und zu erhalten, den EINZIG authentischen Hadith, den EINZIG akzeptablen Hadith, den BESTEN Hadith: der Koran. Solches wurde NICHT für die Erfindungen und Lügen der Erfinder versprochen und die Lügner, die versucht haben Gottes Buch mit anderen „Quellen“ zu „vervollständigen“ und somit den Koran als „unvollständig/undetailliert/unperfekt“ erachteten, waren der Ansicht, dass der Koran, Gottes Wort eine Erklärung von einem anderen Buch brauche. Der Einzige, der Seinen Worten weitere hinzufügen darf, ist Gott allein.

Überlegen wir uns doch auch einmal, wie lange die Überprüfung all dieser Ahadith wohl gedauert haben muss bei diesen enormen Zahlen. Gehen wir beispielsweise bei Bukhary davon aus, dass die Überprüfung eines Hadith etwa eine Stunde in Anspruch genommen hat, so werden wir leicht einsehen können, dass diese Zahlen übertrieben sein müssen. Wobei wir hier noch sehr großzügig sind in unseren Annahmen, da von Bukhary beispielsweises berichtet wird, dass er monatelange Reisen auf sich genommen hat, wenn er wusste, er könnte am Zielort einen Hadith sammeln.

Bei 600’000 Ahadith wären das 600’000 Stunden Überprüfungszeit, umgerechnet also 600’000 / 24 =  25’000 Tage. Rechnen wir diese Anzahl Tage in Jahre um, so erhalten wir gerundet 25000 / 365.24 = 68,45 Jahre. Bukhary müsste also ununterbrochen über 68 Jahre, ohne Schlaf, ohne irgendwelche Gebete, ohne Ruhezeit, ohne Freizeit und dergleichen Ahadith überprüfen. Bedenken wir hierbei auch noch, dass er nicht von Geburt an ein Hadith-Sammler war, so wird der Umstand nur noch deutlicher, dass die Geschichten rund um die Ahadith erfunden wurden, um die Menschen mit Geschichten und Zahlen zu beeindrucken.

 

8. ABU HURAIRA UND SO VIELE LÜGEN

Über Abu Huraira wird folgendes berichtet: Abu Huraira kam im 7. Jahr n.H. aus Yemen und konvertierte zum Islam. Er blieb weniger als drei Jahre in der Nähe des Propheten. Aus dieser relativ kurzen Zeit überlieferte er 5374 Ahadith (zum Vergleich: Aischa, Abu Bakr oder Omar überlieferten relativ wenig Ahadith, obwohl sie mit Mohammed fast ihr ganzes Leben verbracht hatten). Die meisten seiner Ahadith werden „Aahad“ genannt, d. h. Ahadith, die nur von einer Person erlebt und überliefert wurden. In diesem Fall war diese eine Person Abu Huraira selbst. Einige der Gefährten (Sahaba) des Propheten und Aischa, die Frau des Propheten, beschuldigten ihn, ein Lügner zu sein, da er Lügen über die Propheten erfinde, nur um seinen sozialen Status zu erhöhen. Omar Ibn Al-Khattab, der zweite führende Kalif, drohte Abu Huraira mit der Ausweisung ins Exil, wenn er nicht aufhöre, Ahadith über Mohammed zu erzählen. Er stoppte bis zur Ermordung Omars und fing erneut an. Er blieb dabei, Ahadith zu erzählen um den Herrschern der damaligen Zeit zu gefallen, inklusive der Zeit im „Königspalast“ von Mu’aawiyah in Syrien. Abu Huraira teilte seinen Zuhörern mit, dass er ihnen Ahadith erzähle, die, wenn sie zu Lebzeiten Omars genannt worden wären, ihm einige Peitschenhiebe eingebracht hätten.

 

„Abu Hurairas Überlieferungen werden zweifelhaft, denn in einigen Fällen behauptet er an Orten anwesend gewesen zu sein, an denen er eigentlich aus unwiderlegbaren Gründen nicht war.

Beispielsweise sagte er: „Ich besuchte Ruqayya, die Tochter des Heiligen Propheten und die Frau von Usman, während sie einen Kamm in ihrer Hand hielt. Sie sagte: „Der Prophet Gottes hat mich gerade verlassen, nachdem ich seine Haare kämmte. Er sagte: „Wie findest du Abu Abdullah (d.h. Usman)“. (sic) Ich sagte: „In Ordnung“. Er sagte: „Gewähre ihm Ehre, da er unter all meinen Gefährten mir in meinem Verhalten am meisten ähnelt“.

Hakim zitierte diese Überlieferung in seinem „Mustadrak“, Ausgabe 2, Seite 48 mit der Bemerkung, dass obwohl die Tradenten dieser Überlieferung korrekt seien, der Text unglaublich ist. Denn Ruqayya war drei Jahre n. H. zur Zeit des Sieges von Badr gestorben, während Abu Huraira zum Islam im 7. Jahr n. H. nach dem Sieg in Khyber konvertierte. Dieselbe Bemerkung über diese Überlieferung wurde von Zahabi in „Talkees-ul-Mustadrak“ gemacht.“ (Abu Huraira, Abdul Hussain Sharafuddin Musawi, Seite 89, Peermahomed Ibrahim Trust)

 

Abu Dschaafar Al Iskafy erwähnte, dass der Kalif Mu’aawiyah einige unter den Leuten auserwählte, Abu Huraira mit eingeschlossen, um erfundene Geschichten und Ahadith über den Schwiegersohn des Propheten Ali Ibn Abu Talib zu verbreiten, um ihn degradieren zu können. Abu Huraira lebte dann in Mu’aawiyah’s Königspalast und diente dem Kalifen, einschließlich auch für politische Zwecke. Er brachte einige der Ahadith hervor, um Ali Ibn Abu Talib zu erniedrigen und zu beleidigen, und um ihm einen tieferen Status als Abu Bakr, Omar und Othman zu geben, nur um Mu’aawiyah zu gefallen.

Während der Herrschaft Mu’aawiyahs wurden mit der Hilfe von Abu Huraira viele Ahadith erfunden, welche die Ansicht unterstützen, dass der Imam oder der Kalif eine Person sei, der man gehorchen muss, so wie man Gott oder dem Gesandten gehorcht. Dies widerspricht dem Gesetz des Koran, dass alle Angelegenheiten demokratisch durch Beratung behandelt werden sollten.

Viele dieser Ahadith, die von Abu Huraira überliefert wurden, widersprechen anderen Ahadith. Abu Hurairas Ahadith widersprechen sich auch untereinander. Und viele Ahadith, sowohl von Abu Huraira als auch von anderen, widersprechen sich mit dem Koran und/oder dem natürlichen Verstand. Abu Huraira überlieferte Ahadith von Kaab Al Ahbar, ein jüdischer Konvertierter, der versuchte, den Koran durch die jüdischen Bücher zu erklären. Er brachte einige der abscheulichsten Ahadith hervor, welche in totalem Widerspruch mit dem Koran stehen, die von falschen Geschichten aus der Torah entnommen wurden.

Die Geschichtsschreiber erzählen die Geschichte von Abu Huraira, nachdem er das Gouverneursamt von Bahrain erhielt. Er wurde in zwei Jahren sehr reich, weswegen Omar ihn zurückrief und ihm sagte: „Du, der Feind Gottes, du hast das Geld Gottes gestohlen. Ich habe dich zu einem Emir von Bahrain gemacht, als du noch nicht einmal ein Paar Schuhe hattest. Woher hast du all das Geld erhalten (40’000 Dirham)?“ Die Geschichte weist darauf hin, dass Omar 10’000 Dirham von ihm nahm. (Abu Huraira gestand nur 20’000 Dirham ein.)

Abu Huraira war derjenige, der am meisten der Hadith-Erfindung beschuldigt wurde. Aischa, die Frau des Propheten, beschuldigte ihn immer wieder, dass er nicht wahrheitsgemäße und unvollständige Ahadith erzähle und dass er Ahadith erfinde, die sie nie vom Propheten gehört habe. Abu Huraira ist sehr bekannt dafür, dass er ein Vorurteil gegenüber Frauen und Hunden hatte. Er brachte einige der beleidigendsten Ahadith gegen Frauen hervor, und ebenso Ahadith, die dazu aufrufen, die Hunde zu töten. Wenn wir die rigiden Kriterien verwenden, welche die so genannten Gelehrten wie Bukhary und Muslim behaupten zu gebrauchen, um diejenigen zu akzeptieren, die Ahadith überliefern, wäre Abu Huraira der erste, der den Test nicht besteht. Und seine Ahadith wären die ersten, die zu den Lügen gehören würden.

 

Aischa und Abu Huraira – die Zwietracht

Im berühmten Buch „Taa’oueel Mukhtalaf Alhadith“ von Ibn Qutaiba Al-Dinory, sagt Aischa zu Abu Huraira:

 

„Du erzählst all diese Ahadith über den Propheten, von denen ich nie etwas mitbekommen habe.“ Er antwortete (wie Bukhary berichtet): „Du (Aischa) warst zu beschäftigt mit deinem Spiegel und deinem Makeup.“ Sie antwortete ihm: „Du bist es, der mit seinem Bauch und seinem Hunger beschäftigt war. Dein Hunger hat dich beschäftigt gehalten, du ranntest den Leuten der Allierten nach, betteltest bei ihnen um Essen und sie versuchten dir aus dem Weg zu gehen, und schließlich würdest du zurückkehren und vor meiner Türe umkippen und die Leute würden denken, du wärst verrückt und dich treten.“

 

Nachfolgend ein Vergleich zwischen Abu Huraira und Aischa, Abu Bakr, Umar und Ali in der Anzahl der Überlieferungen. Aus dem Buch „Hadith Literature: It’s Origin, Development & Special Features“ von Muhammed Zubayr Siddiqui:

1. Abu Huraira
4. ‚Aischa Umm al-Mu’minin
10. Umar Ibn al-Khattab
11. Ali Ibn Abi Talib
31. Abu Bakr al-Siddiq
5374
2210
537
536
142

 

Man vergleiche die Anzahl an Ahadith von Abu Bakr mit der Anzahl von Abu Huraira, und bedenke, dass Abu Bakr den Propheten 23 Jahre lang begleitet hat, während Abu Huraira den Propheten nur zwei Jahre begleitet hat.

Abdul Hussain Scharufuddin Musawi beschreibt in seinem Buch „ABU HURAIRA – Ursache und Wirkung seiner Überlieferungen“ die Widersprüchlichkeit Abu Hurairas und folgert zum Schluss, dass nur Menschen ohne Verstand diesem Mann glauben schenken können.

 

Bukhary berichtet in seinem Sahih-Werk, Band 2, Seite 29, durch eine Erzählerkette, die bei Abu Huraira endet, der sagte: Der Prophet Gottes übergab mir Zakat vom Ramadan (gemeint ist Zakat-ul-Fitr), damit ich die Spende hüte. Ein Mann kam und begann, ein paar Lebensmittel zu stehlen. Ich schnappte ihn und sagte: „Bei Gott, ich schleppe dich zum Propheten Gottes.“ Der Mann sagte: „Ich bin bedürftig, und da ich eine Familie habe, ist meine Not sehr groß.“ So ließ ich ihn laufen. Am nächsten Morgen fragte mich der Prophet: „Abu Huraira, was tat der Mann, den du gestern geschnappt hast?“ Ich sagte: „O Prophet Gottes, er klagte über große Not und er hätte Familie; so hatte ich Mitleid mit ihm und ließ ihn laufen.“ Der Heilige Prophet sagte: „Er hat dich angelogen, und er wird wiederkommen.“ So passte ich wieder auf, ob er käme. Der Mann kam und begann, Lebensmittel zu stehlen. Ich schnappte ihn und sagte: „Bei Gott, ich will dich ganz gewiss zum Propheten Gottes schleppen.“ Er sagte: „Ich bin bedürftig, und da ich Familie habe, ist meine Not groß.“ So ließ ich ihn laufen. Am nächsten Morgen fragte mich der Heilige Prophet: „Was tat der Mann, den du gestern geschnappt hast?“ „O Prophet Gottes, er klagte über große Not und er hätte Familie; so hatte ich Mitleid mit ihm und ließ ihn laufen.“ Der Heilige Prophet sagte: „Er hat dich angelogen, und er wird wiederkommen.“ So passte ich wieder auf, ob er wiederkäme, zum dritten Mal. Er kam und begann, Lebensmittel zu stehlen. Ich schnappte ihn und sagte: „Bei Gott, ich will dich ganz gewiss zum Propheten Gottes schleppen.“ Der Mann flehte: „Lass mich laufen, ich werde dich lehren, was Dir bei Gott Nutzen bringt. Wenn du zu Bette gehst, sollst du den Qur’an-Vers „Kursi“ rezitieren. Solange du im Bette bist, wird Gott dich schützen, und Satan wird sich dir bis zum Morgen nicht nahen.“ Daraufhin ließ ich ihn laufen. Als es Morgen war, sagte der Prophet Gottes zu mir: „Was hat der getan, den du gestern geschnappt hast?“ Ich erzählte ihm die ganze Geschichte. Da sagte der Prophet: „Weißt du, wer in den letzten drei Nächten mit dir gesprochen hat?“ Ich sagte: „Nein.“ Der Heilige Prophet sagte: „Es war Satan, der Teufel.“

 

Musawi bemerkt zu diesem Hadith, dass er nur von törichten Menschen geglaubt werden könne. Denn hier habe Abu Huraira eine Geschichte zusammengesponnen, die ihn selbst dabei entlarve, wie er dem Propheten Mohammad weniger glaubt als einem Dieb. Denn da Abu Huraira Mitleid mit dem Diebe zeigt, glaubte er dem Dieb, und er glaubte nicht dem Propheten, der ihm dreimal sagte, der Dieb sei ein Lügner.

Die Geschichte zeigt klar, dass Abu Huraira im Namen Gottes schwor, den Dieb zum Propheten zu schleppen. Der Schwur wurde nicht erfüllt, dafür aber nicht nur einmal, sondern gleich dreimal gebrochen. Es scheint so, als ob ein Brechen des Schwurs gemäß Abu Hurairas Verhalten eine rechtschaffene Charaktereigenschaft darstelle.

Noch absurder wird es, als Satan zum Prediger heiliger Lehren gekürt wird. Der Teufel soll Abu Huraira etwas lehren, damit er nicht „festgehalten“ wird, als ob der Teufel körperlich festgehalten werden könnte! Sollte solch ein Hadith von Menschen mit Verstand geglaubt werden, so können wir nur Zuflucht bei Gott vor so viel Wissensarmut nehmen.

 

9. BUKHARY SAHIH – DAS BEISPIEL DER KORRUPTION

Im Allgemeinen sprechen die Muslime von Hadith-Sammlungen mit einem Respekt, der dem Respekt vor dem Koran gleicht oder manchmal sogar überschreitet. Während der Koran keinen Zweifel in sich trägt, in dem Gott für uns will, dass wir nach der Führung und vollkommener Zufriedenheit suchen sollten, finden diejenigen, die nicht an Gottes Wort glauben, meistens Zuflucht in den Ahadith und der Sunna, die vom Koran mehrmals verdammt wurden. Gott gab uns bereits Auskunft darüber, dass der BESTE HADITH der Koran ist (39:23), und dass wir nur Seine Ahadith (im Koran) suchen sollen (7:185) und wir uns darüber wundern sollen, wieso Gottes Worte nicht ausreichen können (45:6)!

Imam Al-Bukhary, kurz Bukhary, ist einer der vielen Gelehrten, die sich entschieden haben, Ahadith zu sammeln, obwohl sie der Prophet Mohammed verboten hatte und jeder Kalif, der ihm folgte, nichts sammelte und nichts schrieb bis auf den Koran, wenn es um religiöse Angelegenheiten ging. Viele Muslime begegnen dem Namen Bukhary mit einem Respekt, den er nicht verdient hat. Seine Erhebung zu einem Heiligen durch die Muslime und der Gelehrten nach ihm bewirkte, dass seine Bücher ein zweiter Koran wurden.

Während das moderne Christentum ein Produkt von Paulus‘ Verfälschung, Streben nach einem Gelehrten-Status und seinen Halluzinationen ist, ist der traditionelle sunnitische Islam, wie er heute praktiziert wird, ebenfalls ein Produkt der Korrumpierung des Islam von Leuten wie Bukhary.

Sobald die Muslime den Koran verließen, in dem sie Hadith-Büchern den Vorrang gewährten, wurde der wahre Islam auf unglaubliche Weise verfälscht; die heutige Praxis ihres Islam ist nichts weiteres als eine Reflektion des M-Islam von Gelehrten wie Bukhary, Muslim, Nesai, Tirmidhi, Abu Dawud… etc. und keine Reflektion des wahren Islam (Hingabe), das uns vom Propheten Mohammed präsentiert wurde.

Während Leute Bukhary wegen seiner Methodologie, Ahadith für sein Buch zu sammeln, das heute „Sahih Al-Bukhary“ genannt wird, preisen, reflektieren sie nur die Ignoranz über das, was Bukhary in Wirklichkeit gesammelt hat.

Nicht nur, dass Bukhary die eigenen Regeln gebrochen hatte, von denen er behauptete, sie zu gebrauchen um die Authentizität zu sichern, sondern auch seine eigenen Neigungen, politische Bündnisse seiner Zeit und Hass gegenüber Personen wie Ali Ibn Abu Talib beeinflussten seine Wahl, welche Ahadith er in seinem Buch aufnehmen und welche er ablehnen wollte. Er kümmerte sich wenig um den Inhalt der Ahadith. Er nahm viele Ahadith auf, die dem Koran, den anderen Ahadith und dem natürlichen Verstand widersprechen, die Gott, den Propheten und seine Frauen und ebenso seine Familie beleidigen. Die Einstellung, die Bukhary bezüglich Ali Ibn-Abu Talib’s Position gegenüber Mu’aawyiah eingenommen hat, ist nichts anderes als eine Reflektion der politischen Einstellung von Bukhary in seiner Auswahl der Ahadith, die Ali erniedrigen, während der inbrünstige Feind von Ali, Mu’aawyiah, als ein reiner und rechtschaffener Mann dargestellt wurde, trotz dem Wissen über seine Korruption und seine Missachtung von einfachen islamischen Gesetzen. Bukhary überlieferte in seinem Buch viele Ahadith, die heute für die Öffentlichkeit als „sahih“ (authentisch) gelten, über Personen, die zu ihrer Zeit als lügnerisch, korrupt und unglaubwürdig betrachtet wurden. Die nachkommenden Gelehrten waren zu verängstigt, als dass sie die Wahrheit aufdecken und das Defizit von Bukhary und Konsorten aufzeigen konnten. Ein einfaches Beispiel: der Autor des Buches „Al-Mustadrek“ schreibt, dass Bukhary Ahadith von 434 Personen angenommen hat, die von Muslim in seinem Buch „Sahih Muslim“ nicht akzeptiert wurden, für die Muslim also dachte, sie seien unglaubwürdig. Andererseits nahm Muslim Ahadith von 625 Personen an, die von Bukhary abgelehnt wurden.

Die Korrumpierung des Islam durch Hadith und Sunna begann bereits während der Zeit Mohammeds und intensivierte sich kurz nach seinem Tod. Die Hadith-Sammlungen wurden von Gott, vom Propheten und von seinen Sahaba (Gefolgsleute des Propheten) verdammt. Der Akt dieser Korrumpierung hatte im zweiten Jahrhundert nach Hidschra seinen Höhepunkt, als die sechs berühmten Bücher (Quellen) der Ahadith geschrieben wurden.

Der Allmächtige Gott sagte diese Korrumpierung voraus und erklärte uns in 6:112-113, wieso Er diese Korrumpierung zuließ und teilte uns vorzeitig mit, dass der Prophet sich am jüngsten Tag bei Gott beschweren wird, dass die Muslime den KORAN (nicht Hadith und Sunna) VERLASSEN haben. Siehe hierfür Vers 25:30.

 

10. BUKHARY UND SAHABA: KLARE VERFÄLSCHUNG

Viele der muslimischen Geschwister reden von den Gefährten (Sahaba) des Propheten, als wären sie eine völlig andere Klasse von Mensch. Sie machten sie makellos, die nicht im Stande wären, Fehler zu vollbringen. Sie bewerten sie dermaßen mit Respekt und Liebe, wie es eigentlich nur dem Propheten gebühren sollte, dem Gesandten Gottes und dem letzten Propheten. Wir treffen viele Leute an, die die Sahaba des Propheten verteidigen, ungeachtet dessen, was sie getan haben. Viele von ihnen wissen nicht einmal was „Sahaba“ bedeutet oder wie es benutzt wurde oder benutzt werden sollte. Und wiederum wissen viele von ihnen nicht einmal die Namen der Sahaba. Es ist eine blind befolgte Tradition, emotional verankert in der Geisteshaltung der Traditionalisten.

Der Student der muslimischen Geschichte wird schockiert sein, wenn er die unterschiedlichen Definitionen des Wortes „Sahaba“ lernt. Solch eine Definition zu kennen erleichtert es uns, über unsere Geschichte, unsere Bücher und unsere Religion zu sprechen.

Im Allgemeinen stimmen die Gelehrten über die Definition der Frage „Wer zählt als Sahaba des Propheten?“ nicht überein! Das Erlernen dieser Definitionen stellt die Einstellungen vieler Personen wie z. B. Bukhary klar, der seine eigene Definition des Wortes Sahaba verwendet hat, um viele falsche und erfundene Ahadith zu akzeptieren, welche in seinem Buch „Sahih Al-Bukhary“ aufgenommen wurden. Die Definitionen der Gelehrten lauten:

1) Die Definition von Bukhary:
Bukhary definierte Sahaby (Singular von Sahaba) als jemanden, der in der Gefolgschaft des Propheten war oder ihn NUR GESEHEN hat. Ibn Hanbal, der selber eine Hadith-Kollektion herausbrachte, die mehr Ahadith als Bukharys Buch zählte, akzeptierte diese Definition und führte weiter aus: „Der Sahaby ist irgendjemand, der den Propheten begleitet hat für entweder ein Jahr, einen Monat, einen Tag oder auch eine Stunde oder wenn er ihn auch nur gesehen hat.“

Gemäß dieser Definition könnte ein Heuchler, der den Propheten nur gesehen hat, oder auch ein Kind als Sahaby eingestuft werden.

2) Die Definition von Abdullah Ibn Omar Ibn Al-Khattab:
„Jedermann, der den Propheten gesehen, seine Religion verstanden und akzeptiert, (mindestens) die Pubertät erreicht hat und ein bekannter Muslim ist; auch wenn er ihn nur eine Stunde gesehen hat.“

Gemäß dieser Definition kann kein Kind (das nicht die Pubertät erreicht hat), das den Propheten gesehen hat, als Sahaby eingestuft werden.

3) Die Definition von Al-Tabaey Saeed Ibn Al-Museeb:
„Nur diejenigen die den Propheten für ein oder zwei Jahr(e) begleitet und mit ihm in einer oder zwei Schlacht(en) gekämpft haben, sollten als Sahaba betrachtet werden.“

Diese Definition wurde von Imam Al-Ghazali akzeptiert und unterstützt.

Aus den obigen drei Definitionen kann jedeR ehrliche und aufrechte MuslimA die Korruption und Verwirrtheit Bukharys sehen: Ein Grund für ihn, um all die erfundenen Ahadith in sein Buch aufnehmen zu können. Mit diesen verfälschten Ahadith hatten die Muslime nach Bukhary die Religion Mohammeds (Koran) mit einer Religion ersetzt, die von Bukhary und Konsorten erfunden wurde (Hadith und Sunna). Betrachten wir nun die Definition von Bukhary und bedenken seine Korruption:

1- Seine Definition, dass jeder, der den Propheten gesehen hat, ein Sahaby ist, hat weder ein Fundament im Koran noch in der islamischen Geschichte der früheren Muslimen aus dem frühen Leben des Propheten und seinen Gefährten.

Der Koran enthält viele Erzählungen von Heuchlern und den teuflischen Leuten aus Medina, wo der Prophet lebte. Sie alle sahen ihn, hörten seiner Botschaft und seinen Predigten zu. Sie können nie als Sahaba bezeichnet werden, wie es Bukhary tat.

 

9:101 Und unter den Arabern, die in eurer Gegend wohnen, gibt es auch Heuchler, wie auch im Volk von Medina. Sie sind verstockt in ihrer Heuchelei…

63:1 Wenn die Heuchler zu dir kommen, sagen sie: „Wir bezeugen, dass du in Wahrheit der Gesandte Gottes bist.“ Und Gott weiß, dass du wahrhaftig Sein Gesandter bist. Doch Gott bezeugt, dass die Heuchler Lügner sind.

33:60 Wenn die Heuchler und diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, und die, welche Gerüchte in der Stadt verbreiten, nicht (von ihrem Tun) ablassen, dann werden Wir dich sicher gegen sie anspornen, dann werden sie nur noch für kurze Zeit in ihr deine Nachbarn sein.

 

All diese Heuchler und all diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, sahen den Propheten und hörten ihm zu. Gemäß Bukharys Definition gehören sie aber zu den SAHABA. Seine falsche Definition des Wortes Sahaba spielte definitiv eine Rolle bei der Sammlung der Ahadith von solchen falschen Sahaba.

2- Die Korruption Bukharys zeigt sich erneut dadurch, dass er Kinder als Sahaba akzeptiert, die den Propheten gesehen haben. Er akzeptierte deren Überlieferungen trotz der Tatsache, dass sie noch zu jung waren, um zu realisieren, was um sie herum passierte. Bukhary nannte viele Ahadith, die von Abdullah Ibn Abbas überliefert wurden, der zur Zeit des Propheten ein kleiner Junge war. Es wurde nie von ihm als Sahaba berichtet, der den Propheten begleitet habe, aber Bukhary hatte einen aus ihm gemacht. Weitere Kinder, deren Überlieferungen Bukhary akzeptiert hatte, waren Al-Nuaman Ibn Basheer (8 Jahre jung), Mahmoud Ibn Al-Rabee (5), Abdullah Ibn Al-Zubeer (9), Al-Hussein Ibn Ali (7), Al-Hassan Ibn Ali (8), Omar Ibn Aby Muslima (9)… etc. Wer würde eine RELIGION VON KINDERN akzeptieren?!

3- Da Bukhary sich selber mit den Abbassiden identifizierte und politisch gesehen gegen die Talibeen (Folger von Ali Ibn Abu-Talib) war, stellte er viele Seiten in seinem Buch zur Verfügung, um Ahadith von Abdullah Ibn Abbas aufzuschreiben, dem Großvater der Abbassiden, mit dem sich Bukhary identifizierte. Hier werden wir Zeugen eines politischen Einflusses, der Bukhary wissen ließ, welche Ahadith anzunehmen und welche abzulehnen waren (jene, die Ali Ibn Abu Talib rühmten). Einige Ahadith von Ibn Abbas widersprechen den Gesetzen des Korans: beispielsweise die Erbgesetze. Zeuge der politischen Korruption von Bukhary zu werden, der Ahadith überliefert, die seiner Neigungen entsprachen und um seine Vorgesetzten (Abbasiden) zufrieden zu stellen, bedeutet, Zeuge der von Gott im Koran beschriebenen Korruption zu werden (6:112-113).

4- Die Position, die Bukhary einnahm, um heuchlerische Menschen als Sahaba einstufen zu können, brachte ihm nichts ein außer sein Buch zu verfälschen, das er sahih (authentisch, gesund) nannte. Seine persönliche Abkehr von einem echten Sahaby (Gefährte) des Propheten, Ali Ibn Abu Talib, reflektiert nur seine Fehlleitung, seine Inkompetenz und sein Unwissen.

Diejenigen, die es ablehnten an Gott zu glauben und Seine Behauptung zu akzeptieren, dass der Koran KOMPLETT, VOLLKOMMEN UND VOLLSTÄNDIG DETAILLIERT ist, werden den falschen Herren der Religion glauben, die entschieden hatten, Gottes Buch ver(schlimm)bessern zu wollen und zu ergänzen, indem sie alle Arten von Lügen und Erfindungen sammelten, sie in Büchern zusammenfassten und schließlich dem Propheten zuschrieben. Diejenigen, die „dem Gesandten gehorchen“ und den Fußstapfen des Propheten folgen wollen, können dies vollbringen, in dem sie dem Buch folgen, welches nie erfunden wurde und uns definitiv von Gott durch Seinen Propheten gegeben wurde: der Koran. Diejenigen, die versuchen, dem Propheten zu folgen, in dem sie Bukhary und Konsorten folgen, folgen nur Bukhary und Konsorten; der Gesandte wird sich am Jüngsten Tag bei Gott über sie beschweren, dass sie den K O R A N verlassen haben. Siehe 25:30.

 

11. BUKHARYS AHADITH BELEIDIGEN MOHAMMED

Gott ist deutlich, wenn es darum geht, Seinen wahren Gläubigen mitzuteilen, dass Sein Buch komplett, vollkommen und vollständig detailliert ist. Gott nannte Sein Buch den BESTEN HADITH (39:23) und befahl uns nur nach Seinen Ahadith zu suchen (7:185, 45:6, 77:50, 7:3). Sogar in der Wahl des Wortes Hadith, um Gottes Buch zu beschreiben, sehen wir, wie Gott es bereits wusste, dass einige Menschen (der Feind Gottes, des Propheten und des echten Islams) Lügen über Gott, Mohammed, die Gläubigen und den Islam erfinden und sie Hadith nennen würden (6:112). Deswegen finden wir all diese Verse über den Koran als den einzig akzeptablen Hadith.

Wir haben bereits die Thematik angesprochen, dass die Ahadith gegen den Wunsch des Propheten geschrieben wurden. Der Prophet sagte den wahren Gläubigen, „nichts außer den Koran aufzuschreiben“. Die vier Kalifen, die dem Propheten nachfolgten, lehnten es ab, die Hadith-Niederschrift zu erlauben. Selbst die Hadith-Bücher berichten darüber, dass Abu Bakr und Omar niedergeschriebene Ahadith zerstörten. Sogar Abu Huraira, der die meisten Ahadith überlieferte und mehr Lügen als andere verbreitete, erwähnte, dass der Prophet seine Ahadith, die von Muslimen aufgeschrieben wurden, sammelte und verbrannte! Die geleiteten Gottergebenen brauchen nicht extrem tief nachzudenken, um die Wahrheit über die Verdammung der dem Propheten zugeschriebenen Ahadith von Gott und dem Propheten selbst herauszufinden. Es steht bereits alles im Koran. Der einzige sahih Hadith, den die Gottergebenen (Muslime) kennen ist der Koran. Alle, die an andere „sahih Ahadith“ als autoritäre Religionsquelle glauben, sind nichts als Götzendiener, da sie Gott weitere Partner beigesellen und einer Religion folgen, die nie von Gott verordnet wurde (42:21); das sind die Worte des Korans!

Die sahih Bücher von Bukhary und Muslim sind voll von abscheulichen Ahadith, die Gott, den Propheten, die Ergebenen (Muslime), die Hingabe (Islam) und die Intelligenz aller vernünftigen Menschen beleidigen. Wir werden nun einige der Beleidigungen gegenüber dem Propheten untersuchen, die von Leuten gemacht wurden, die behaupten, eben seine Ahadith zu bewahren. Ihre Lügen und Erfindungen sind offensichtlich. Dennoch werden sie sahih genannt.

1- Die Sahih Bücher enthalten viele Bestimmungen, die dem Koran widersprechen. Beispielsweise wird behauptet, dass die Verse für die Bestrafung (Steinigung) der EhebrecherInnen von einer Ziege gefressen wurden und deswegen nicht mehr im Koran zu finden sind. Was für eine Beleidigung?!! Ich habe hier nachfolgend eine Liste der Ahadith zu Steinigung erstellt für diejenigen, die diese Sache genauer wissen wollen.

Liste der Ahadith zur Steinigung

‚Aischa berichtete:
S’ad Ibn Abi Waqqas stritt mit ‚Abdullah Ibn Zam’a über ein Kind. Sa’d sagte: O Gesandter Allahs, er ist der Sohn meines Bruders ‚Utba Ibn Abi Waqqas. Er (‚Utba Ibn Abi Waqqas) erklärte mir ausdrücklich, daß es (das Kind) sein Sohn ist. Sieh die Ähnlichkeit zwischen ihnen! ‚Abd Ibn Zam’a sagte aber: (O Gesandter Allahs, es ist mein Bruder. Es wurde auf dem Bett meines Vaters von seiner Dienerin geboren.) Da sah der Gesandte Allahs die Ähnlichkeit zwischen den beiden; und er sah eine deutliche Ähnlichkeit zwischen dem Kind und ‚Utba. Trotzdem sagte er: Er ist Deins, o ‚Abd. Das Kind gehört ja zu demjenigen, auf dessen Bett es geboren wurde, und die Steinigung ist für den Hurer (‚Utba, den echten Vater des Kindes). Du, Sauda Bint Zam’a, sollst den Schleier vor ihm (das Kind) antragen!
(Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 2645)

‚Umar Ibnal Khattab berichtete:
Allah hat Muhammad mit der Wahrheit gesandt. Er hat ihm das Buch (den Koran) offenbart, darunter den Vers der Steinigung. Wir haben diesen Vers rezitiert, verstanden und im Kopf behalten. Der Gesandte Allahs bestrafte mit der Steinigung und nach ihm haben wir auch die Steinigung (als Strafe) angewendet. Ich fürchte aber, wenn es lange Zeit über die Menschen (nach dem Propheten) vergeht, bis jemand sagt: Wir finden nichts über die Steinigung im Buche Allahs. Und dann gehen sie mit der Unterlassung einer Bestimmung, die Allah herabgesandt hatte, in die Irre. Wahrlich die Steinigung steht im Buch Allah und ist eine gerechte Strafe für diejenigen, Männer und Frauen, die Unzucht begeht, nachdem sie geheiratet haben, solange der Beweis oder die Schwangerschaft oder das Geständnis vorliegen.
(Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 3201)

Abu Huraira […] berichtete:
Ein muslimischer Mann kam zum Gesandten Allahs, während er sich in der Moschee aufhielt, und rief ihm zu: O Gesandter Allahs, ich beging Unzucht! Da wandte sich der Prophet von ihm ab. Der Mann wiederholte seinen Ausspruch, und der Prophet wandte sich von ihm ab. Er wiederholte aber seinen Ausspruch viermal. Als er aber die Zeugenaussage viermal gegen sich selbst leistete, ließ ihn der Prophet, zu sich näher kommen und fragte ihn: Bist du geisteskrank? Der Mann sagte: Nein! Der Prophet fragte ihn weiter: Hast du geheiratet? Der Mann erwiderte: Ja! Darauf sagte der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm: Nehmt ihn dann und steinigt ihn!
(Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 3202)

Ibn ‚Abbas berichtete:
Der Prophet sagte Ma’iz Ibn Malik: Ist es richtig, was ich über dich gehört habe? Er erwiderte: Was hast du über mich gehört? Der Prophet sagte: Ich hörte, daß du Unzucht mit der Sklavin von Soundso begangen hast. Der Mann sagte: Ja. Er leistete dafür viermal die Zeugenaussage gegen sich selbst. Darauf veranlaßte der Gesandte Allahs seine Bestrafung durch Steinigung.
(Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 3205)

Abdullah Ibn ‚Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
Ein Jude und eine Jüdin wurden zum Gesandten Allahs […] gebracht, die miteinander Unzucht begangen haben. Der Gesandte Allahs […] begab sich zu Juden und sagte zu ihnen: Was findet ihr in der Thora über diejenigen, die Unzucht begingen? Die Juden sagten: Wir schwärzen ihre Gesichter und lassen sie auf einem Reittier mit entgegengesetzten Gesichtern sitzen und herumgehen. Darauf sagte er: Wenn ihr die Wahrheit sagt, dann bringt die Thora! Sie brachten dann die Thora und lasen sie vor. Einer von ihnen legte seine Hand auf den Vers über die Steinigung. Er fing an zu lesen und las nur, was davor und was danach stand. Da sagte ‚Abdullah Ibn Salaam, der mit dem Gesandten Allahs war: Befiehl ihm, seine Hand abzuheben! Als er sie wegnahm, wurde es deutlich, daß der Vers über die Steinigung unter seiner Hand war. Darauf veranlaßte der Gesandte Allahs […] ihre Abführung und die beiden wurden gesteinigt. Ich (‚Abdullah Ibn ‚Umar) war einer von denen, die sie gesteinigt haben. Ich sah dann, wie sich der Jude auf sie bückte, um sie vor den Steinen zu schützen!
(Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 3211)

‚Umar Ibnal Khattab…, berichtete:
Allah hat Muhammad… mit Wahrheit gesandt. Er hat ihm das Buch (den Koran) offenbart, darunter den Vers der Steinigung. Wir haben diesen Vers rezitiert, verstanden und im Kopf behalten. Der Gesandte Allahs… bestrafte mit der Steinigung und nach ihm haben wir auch die Steinigung (als Strafe) angewendet. Ich fürchte aber, wenn es lange Zeit über die Menschen (nach dem Propheten) vergeht, bis jemand sagt: Wir finden nichts über die Steinigung im Buche Allahs. Und dann gehen sie mit der Unterlassung einer Bestimmung, die Allah herabgesandt hatte, in die Irre. Wahrlich die Steinigung steht im Buch Allah und ist eine gerechte Strafe für diejenigen, Männer und Frauen, die Unzucht begeht, nachdem sie geheiratet haben, solange der Beweis oder die Schwangerschaft oder das Geständnis vorliegen.
(Bukhary, Muslim – sahih)

Malik related to me from Yahya ibn Said from Said ibn al-Musayyab that a man from the Aslam tribe came to Abu Bakr as-Siddiq and said to him, „I have committed adultery.“ Abu Bakr said to him, „Have you mentioned this to anyone else?“ He said, „No.“ Abu Bakr said to him, „Then cover it up with the veil of Allah. Allah accepts tawba from his slaves.“ His self was still unsettled, so he went to Umar ibn al-Khattab. He told him the same as he had said to Abu Bakr, and Umar told him the same as Abu Bakr had said to him. His self was still not settled so he went to the Messenger of Allah, may Allah bless him and grant him peace, and said to him, „I have committed adultery,“ insistently. The Messenger of Allah, may Allah bless him and grant him peace, turned away from him three times. Each time the Messenger of Allah, may Allah bless him and grant him peace, turned away from him until it became too much. The Messenger of Allah, may Allah bless him and grant him peace, questioned his family, „Does he have an illness which affects his mind, or is he mad?“ They said, „Messenger of Allah, by Allah, he is well.“ The Messenger of Allah, may Allah bless him and grant him peace, said, „Unmarried or married?“ They said, „Married, Messenger of Allah.“ The Messenger of Allah, may Allah bless him and grant him peace, gave the order and he was stoned.
(Malik, 41/1/2)

VON SAHIH BUKHARY:

Volume 2, Book 23, Number 413:
Narrated ‚Abdullah bin ‚Umar: The Jew brought to the Prophet a man and a woman from amongst them who have committed (adultery) illegal sexual intercourse. He ordered both of them to be stoned (to death), near the place of offering the funeral prayers beside the mosque.

Volume 3, Book 34, Number 421:
Narrated ‚Aisha: Sad bin Abi Waqqas and ‚Abu bin Zam’a quarreled over a boy. Sad said, „O Allah’s Apostle! This boy is the son of my brother (‚Utba bin Abi Waqqas) who took a promise from me that I would take him as he was his (illegal) son. Look at him and see whom he resembles.“ ‚Abu bin Zam’a said, „O Allah’s Apostle! This is my brother and was born on my father’s bed from his slave-girl.“ Allah’s Apostle cast a look at the boy and found definite resemblance to ‚Utba and then said, „The boy is for you, O ‚Abu bin Zam’a. The child goes to the owner of the bed and the adulterer gets nothing but the stones (despair, i.e. to be stoned to death). Then the Prophet said, „O Sauda bint Zama! Screen yourself from this boy.“ So, Sauda never saw him again.

Volume 3, Book 49, Number 860:
Narrated Abu Huraira and Zaid bin Khalid Al-Juhani: A bedouin came and said, „O Allah’s Apostle! Judge between us according to Allah’s Laws.“ His opponent got up and said, „He is right. Judge between us according to Allah’s Laws.“ The bedouin said, „My son was a laborer working for this man, and he committed illegal sexual intercourse with his wife. The people told me that my son should be stoned to death; so, in lieu of that, I paid a ransom of one hundred sheep and a slave girl to save my son. Then I asked the learned scholars who said, „Your son has to be lashed one-hundred lashes and has to be exiled for one year.“ The Prophet said, „No doubt I will judge between you according to Allah’s Laws. The slave-girl and the sheep are to go back to you, and your son will get a hundred lashes and one year exile.“ He then addressed somebody, „O Unais! go to the wife of this (man) and stone her to death“ So, Unais went and stoned her to death.

Volume 3, Book 50, Number 885:
Narrated Abu Huraira and Zaid bin Khalid Al-Juhani: A bedouin came to Allah’s Apostle and said, „O Allah’s apostle! I ask you by Allah to judge My case according to Allah’s Laws.“ His opponent, who was more learned than he, said, „Yes, judge between us according to Allah’s Laws, and allow me to speak.“ Allah’s Apostle said, „Speak.“ He (i .e. the bedouin or the other man) said, „My son was working as a laborer for this (man) and he committed illegal sexual intercourse with his wife. The people told me that it was obligatory that my son should be stoned to death, so in lieu of that I ransomed my son by paying one hundred sheep and a slave girl. Then I asked the religious scholars about it, and they informed me that my son must be lashed one hundred lashes, and be exiled for one year, and the wife of this (man) must be stoned to death.“ Allah’s Apostle said, „By Him in Whose Hands my soul is, I will judge between you according to Allah’s Laws. The slave-girl and the sheep are to be returned to you, your son is to receive a hundred lashes and be exiled for one year. You, Unais, go to the wife of this (man) and if she confesses her guilt, stone her to death.“ Unais went to that woman next morning and she confessed. Allah’s Apostle ordered that she be stoned to death.

Volume 4, Book 56, Number 829:
Narrated ‚Abdullah bin ‚Umar: The Jews came to Allah’s Apostle and told him that a man and a woman from amongst them had committed illegal sexual intercourse. Allah’s Apostle said to them, „What do you find in the Torah (old Testament) about the legal punishment of Ar-Rajm (stoning)?“ They replied, (But) we announce their crime and lash them.“ Abdullah bin Salam said, „You are telling a lie; Torah contains the order of Rajm.“ They brought and opened the Torah and one of them solaced his hand on the Verse of Rajm and read the verses preceding and following it. Abdullah bin Salam said to him, „Lift your hand.“ When he lifted his hand, the Verse of Rajm was written there. They said, „Muhammad has told the truth; the Torah has the Verse of Rajm. The Prophet then gave the order that both of them should be stoned to death. (‚Abdullah bin ‚Umar said, „I saw the man leaning over the woman to shelter her from the stones.“

Volume 6, Book 60, Number 79:
Narrated ‚Abdullah bin Umar:The Jews brought to the Prophet a man and a woman from among them who had committed illegal sexual intercourse. The Prophet said to them, „How do you usually punish the one amongst you who has committed illegal sexual intercourse?“ They replied, „We blacken their faces with coal and beat them,“ He said, „Don’t you find the order of Ar-Rajm (i.e. stoning to death) in the Torah?“ They replied, „We do not find anything in it.“ ‚Abdullah bin Salam (after hearing this conversation) said to them. „You have told a lie! Bring here the Torah and recite it if you are truthful.“ (So the Jews brought the Torah). And the religious teacher who was teaching it to them, put his hand over the Verse of Ar-Rajm and started reading what was written above and below the place hidden with his hand, but he did not read the Verse of Ar-Rajm. ‚Abdullah bin Salam removed his (i.e. the teacher’s) hand from the Verse of Ar-Rajm and said, „What is this?“ So when the Jews saw that Verse, they said, „This is the Verse of Ar-Rajm.“ So the Prophet ordered the two adulterers to be stoned to death, and they were stoned to death near the place where biers used to be placed near the Mosque. I saw her companion (i.e. the adulterer) bowing over her so as to protect her from the stones.

Volume 7, Book 63, Number 195:
Narrated Jabir: A man from the tribe of Bani Aslam came to the Prophet while he was in the mosque and said, „I have committed illegal sexual intercourse.“ The Prophet turned his face to the other side. The man turned towards the side towards which the Prophet had turned his face, and gave four witnesses against himself. On that the Prophet called him and said, „Are you insane?“ (He added), „Are you married?“ The man said, ‚Yes.“ On that the Prophet ordered him to be stoned to the death in the Musalla (a praying place). When the stones hit him with their sharp edges and he fled, but he was caught at Al-Harra and then killed

Volume 7, Book 63, Number 196:
Narrated Abu Huraira: A man from Bani Aslam came to Allah’s Apostle while he was in the mosque and called (the Prophet ) saying, „O Allah’s Apostle! I have committed illegal sexual intercourse.“ On that the Prophet turned his face from him to the other side, whereupon the man moved to the side towards which the Prophet had turned his face, and said, „O Allah’s Apostle! I have committed illegal sexual intercourse.“ The Prophet turned his face (from him) to the other side whereupon the man moved to the side towards which the Prophet had turned his face, and repeated his statement. The Prophet turned his face (from him) to the other side again. The man moved again (and repeated his statement) for the fourth time. So when the man had given witness four times against himself, the Prophet called him and said, „Are you insane?“ He replied, „No.“ The Prophet then said (to his companions), „Go and stone him to death.“ The man was a married one. Jabir bin ‚Abdullah Al-Ansari said: I was one of those who stoned him. We stoned him at the Musalla (‚Id praying place) in Medina. When the stones hit him with their sharp edges, he fled, but we caught him at Al-Harra and stoned him till he died.

Volume 7, Book 63, Number 230:
Narrated Al-Qasim bin Muhammad: Ibn ‚Abbas; said, „Once Lian was mentioned before the Prophet whereupon ‚Asim bin Adi said something and went away. Then a man from his tribe came to him, complaining that he had found a man width his wife. ‚Asim said, ‚I have not been put to task except for my statement (about Lian).‘ ‚Asim took the man to the Prophet and the man told him of the state in which he had found his wife. The man was pale, thin, and of lank hair, while the other man whom he claimed he had seen with his wife, was brown, fat and had much flesh on his calves. The Prophet invoked, saying, ‚O Allah! Reveal the truth.‘ So that lady delivered a child resembling the man whom her husband had mentioned he had found her with. The Prophet then made them carry out Lian.“ Then a man from that gathering asked Ibn ‚Abbas, „Was she the same lady regarding which the Prophet had said, ‚If I were to stone to death someone without witness, I would have stoned this lady‘?“ Ibn ‚Abbas said, „No, that was another lady who, though being a Muslim, used to arouse suspicion by her outright misbehavior. “

Volume 8, Book 78, Number 629:
Narrated Abu Huraira and Zaid bin Khalid: Two men had a dispute in the presence of Allah’s Apostle. One of them said, „O Allah’s Apostle! Judge between us according to Allah’s Laws.“ The other who was wiser, said, „Yes, O Allah’s Apostle! Judge between us according to Allah’s Laws and allow me to speak. The Prophet said, „Speak.“ He said, „My son was a laborer serving this (person) and he committed illegal sexual intercourse with his wife, The people said that my son is to be stoned to death, but I ransomed him with one-hundred sheep and a slave girl. Then I asked the learned people, who informed me that my son should receive one hundred lashes and will be exiled for one year, and stoning will be the lot for the man’s wife.“ Allah’s Apostle said, „Indeed, by Him in Whose Hand my soul is, I will judge between you according to Allah’s Laws: As for your sheep and slave girl, they are to be returned to you.“ Then he scourged his son one hundred lashes and exiled him for one year. Then Unais Al-Aslami was ordered to go to the wife of the second man, and if she confessed (the crime), then stone her to death. She did confess, so he stoned her to death.

Volume 8, Book 82, Number 803:
Narrated Ash-Sha’bi: from ‚Ali when the latter stoned a lady to death on a Friday. ‚Ali said, „I have stoned her according to the tradition of Allah’s Apostle.“

Volume 8, Book 82, Number 804:
Narrated Ash Shaibani: I asked ‚Abdullah bin Abi Aufa, ‚Did Allah’s Apostle carry out the Rajam penalty ( i.e., stoning to death)?‘ He said, „Yes.“ I said, „Before the revelation of Surat-ar-Nur or after it?“ He replied, „I don’t Know.“

Volume 8, Book 82, Number 805:
Narrated Jabir bin Abdullah Al-Ansari: A man from the tribe of Bani Aslam came to Allah’s Apostle and Informed him that he had committed illegal sexual intercourse and bore witness four times against himself. Allah’s Apostle ordered him to be stoned to death as he was a married Person.

Volume 8, Book 82, Number 806:
Narrated Abu Huraira: A man came to Allah’s Apostle while he was in the mosque, and he called him, saying, „O Allah’s Apostle! I have committed illegal sexual intercourse.'“ The Prophet turned his face to the other side, but that man repeated his statement four times, and after he bore witness against himself four times, the Prophet called him, saying, „Are you mad?“ The man said, „No.“ The Prophet said, „Are you married?“ The man said, „Yes.“ Then the Prophet said, ‚Take him away and stone him to death.“ Jabir bin ‚Abdullah said: I was among the ones who participated in stoning him and we stoned him at the Musalla. When the stones troubled him, he fled, but we over took him at Al-Harra and stoned him to death.

Volume 8, Book 82, Number 809:
Narrated Ibn ‚Umar: A Jew and a Jewess were brought to Allah’s Apostle on a charge of committing an illegal sexual intercourse. The Prophet asked them. „What is the legal punishment (for this sin) in your Book (Torah)?“ They replied, „Our priests have innovated the punishment of blackening the faces with charcoal and Tajbiya.“ ‚Abdullah bin Salam said, „O Allah’s Apostle, tell them to bring the Torah.“ The Torah was brought, and then one of the Jews put his hand over the Divine Verse of the Rajam (stoning to death) and started reading what preceded and what followed it. On that, Ibn Salam said to the Jew, „Lift up your hand.“ Behold! The Divine Verse of the Rajam was under his hand. So Allah’s Apostle ordered that the two (sinners) be stoned to death, and so they were stoned. Ibn ‚Umar added: So both of them were stoned at the Balat and I saw the Jew sheltering the Jewess.

Volume 8, Book 82, Number 810:
Narrated Jabir: A man from the tribe of Aslam came to the Prophet and confessed that he had committed an illegal sexual intercourse. The Prophet turned his face away from him till the man bore witness against himself four times. The Prophet said to him, „Are you mad?“ He said „No.“ He said, „Are you married?“ He said, „Yes.“ Then the Prophet ordered that he be stoned to death, and he was stoned to death at the Musalla. When the stones troubled him, he fled, but he was caught and was stoned till he died. The Prophet spoke well of him and offered his funeral prayer.

Volume 8, Book 82, Number 813:
Narrated Ibn ‚Abbas: When Ma’iz bin Malik came to the Prophet (in order to confess), the Prophet said to him, „Probably you have only kissed (the lady), or winked, or looked at her?“ He said, „No, O Allah’s Apostle!“ The Prophet said, using no euphemism, „Did you have sexual intercourse with her?“ The narrator added: At that, (i.e. after his confession) the Prophet ordered that he be stoned (to death).

Volume 8, Book 82, Number 814:
Narrated Abu Huraira: A man from among the people, came to Allah’s Apostle while Allah’s Apostle was sitting in the mosque, and addressed him, saying, „O Allah’s Apostle! I have committed an illegal sexual intercourse.“ The Prophet turned his face away from him. The man came to that side to which the Prophet had turned his face, and said, „O Allah’s Apostle! I have committed an illegal intercourse.“ The Prophet turned his face to the other side, and the man came to that side, and when he confessed four times, the Prophet called him and said, „Are you mad?“ He said, „No, O Allah’s Apostle!“ The Prophet said, „Are you married?“ He said, „Yes, O Allah’s Apostle.“ The Prophet said (to the people), „Take him away and stone him to death.“ Ibn Shihab added, „I was told by one who heard Jabir, that Jabir said, ‚I was among those who stoned the man, and we stoned him at the Musalla (‚Id praying Place), and when the stones troubled him, he jumped quickly and ran away, but we overtook him at Al-Harra and stoned him to death (there).‘ “

Volume 8, Book 82, Number 842:
Narrated Abu Huraira and Zaid bin Khalid Al-Juhani: A man came to the Prophet and said, „I beseech you to judge us according to Allah’s Laws.“ Then his opponent who was wiser than he, got up and said, „He has spoken the truth. So judge us according to Allah’s Laws and please allow me (to speak), O Allah’s Apostle.“ The Prophet said, „Speak.“ He said, „My son was a laborer for the family of this man and he committed illegal sexual intercourse with his wife, and I gave one-hundred sheep and a slave as a ransom (for my son), but I asked the religious learned people (regarding this case), and they informed me that my son should be flogged one-hundred stripes, and be exiled for one year, and the wife of this man should be stoned (to death).“The Prophet said, „By Him in Whose Hand my soul is, I will Judge you (in this case) according to Allah’s Laws. The one-hundred (sheep) and the slave shall be returned to you and your son shall be flogged one-hundred stripes and be exiled for one year. And O Unais! Go in the morning to the wife of this man and ask her, and if she confesses, stone her to death.“ She confessed and he stoned her to death.

Volume 9, Book 89, Number 303:
Narrated Abu Huraira and Zaid bin Khalid Al-Juhani: A bedouin came and said, „O Allah’s Apostle! Judge between us according to Allah’s Book (Laws).“ His opponent stood up and said, „He has said the truth, so judge between us according to Allah’s Laws.“ The bedouin said, „My son was a laborer for this man and committed illegal sexual intercourse with his wife. The people said to me, ‚Your son is to be stoned to death,‘ so I ransomed my son for one hundred sheep and a slave girl. Then I asked the religious learned men and they said to me, ‚Your son has to receive one hundred lashes plus one year of exile.‘ “ The Prophet said, „I shall judge between you according to Allah’s Book (Laws)! As for the slave girl and the sheep, it shall be returned to you, and your son shall receive one-hundred lashes and be exiled for one year. O you, Unais!“ The Prophet addressed some man, „Go in the morning to the wife of this man and stone her to death.“ So Unais went to her the next morning and stoned her to death.

Volume 9, Book 92, Number 432:
Narrated Ibn ‚Umar: The Jews brought a man and a woman who had committed illegal sexual intercourse, to the Prophet and the Prophet ordered them to be stoned to death, and they were stoned to death near the mosque where the biers used to be placed.

Volume 9, Book 93, Number 633:
Narrated Ibn ‚Umar: A Jew and Jewess were brought to the Prophet on a charge of committing an illegal sexual intercourse. The Prophet asked the Jews, „What do you (usually) do with them?“ They said, „We blacken their faces and disgrace them.“ He said, „Bring here the Torah and recite it, if you are truthful.“ They (fetched it and) came and asked a one-eyed man to recite. He went on reciting till he reached a portion on which he put his hand. The Prophet said, „Lift up your hand!“ He lifted his hand up and behold, there appeared the verse of Ar-Rajm (stoning of the adulterers to death). Then he said, „O Muhammad! They should be stoned to death but we conceal this Divine Law among ourselves.“ Then the Prophet ordered that the two sinners be stoned to death and, and they were stoned to death, and I saw the man protecting the woman from the stones. (See Hadith No. 809, Vol. 8)

Von Sahih Muslim:

Book 017, Number 4191:
‚Ubada b. as-Samit reported: Allah’s Messenger (may peace be upon him) as saying: Receive (teaching) from me, receive (teaching) from me. Allah has ordained a way for those (women). When an unmarried male commits adultery with an unmarried female (they should receive) one hundred lashes and banishment for one year. And in case of married male committing adultery with a married female, they shall receive one hundred lashes and be stoned to death.

Book 017, Number 4194:
‚Abdullah b. ‚Abbas reported that ‚Umar b. Khattab sat on the pulpit of Allah’s Messenger (may peace be upon him) and said: Verily Allah sent Muhammad (may peace be upon him) with truth and He sent down the Book upon him, and the verse of stoning was included in what was sent down to him. We recited it, retained it in our memory and understood it. Allah’s Messenger (may peace be upon him) awarded the punishment of stoning to death (to the married adulterer and adulteress) and, after him, we also awarded the punishment of stoning, I am afraid that with the lapse of time, the people (may forget it) and may say: We do not find the punishment of stoning in the Book of Allah, and thus go astray by abandoning this duty prescribed by Allah. Stoning is a duty laid down in Allah’s Book for married men and women who commit adultery when proof is established, or it there is pregnancy, or a confession.

Book 017, Number 4196:
Abu Huraira reported that a person from amongst the Muslims came to Allah’s Messenger (may peace be upon him) while he was in the mosque. He called him saying: Allah’s Messenger. I have committed adultery. He (the Holy Prophet) turned away from him, He (again) came round facing him and said to him: Allah’s Messenger, I have committed adultery. He (the Holy Prophet) turned away until he did that four times, and as he testified four times against his own self, Allah’s Messenger (may peace be upon him) called him and said: Are you mad? He said: No. He (again) said: Are you married? He said: Yes. Thereupon Allah’s Messenger (may peace be upon him) said: Take him and stone him. Ibn Shihab (one of the narrators) said: One who had heard Jabir b. ‚Abdullah saying this informed me thus: I was one of those who stoned him. We stoned him at the place of prayer (either that of ‚Id or a funeral). When the stones hurt him, he ran away. We caught him in the Harra and stoned him (to death). This hadith has been narrated through another chain of transmitters.

Book 017, Number 4198:
Jabir b. Samura reported: As he was being brought to Allah’s Apostle (may peace be upon him) I saw Ma’iz b. Malik-a short-statured person with strong sinews, having no cloak around him. He bore witness against his own self four times that he had committed adultery, whereupon Allah’s Messenger (may peace be upon him) said: Perhaps (you kissed her or embraced her). He said: No. by God, one deviating (from the path of virtue) has committed adultery. He then got him stoned (to death), and then delivered the address: Behold, as we set out for Jihad in the cause of Allah, one of you lagged behind and shrieked like the bleating of a male goat, and gave a small quantity of milk. By Allah, in case I get hold of him, I shall certainly punish him.

Book 017, Number 4199:
Jabir b. Samura reported that there was brought to Allah’s Messenger (may peace be upon him) a short-statured person with thick uncombed hair, muscular body, having a mantle around him and he had committed adultery. He turned him away twice and then made pronouncement about him and he was stoned. Then Allah’s Messenger (may peace be upon him) said: We set out for Jihad in the cause of Allah and one of you lagged behind and shrieked like the bleating of a male goat and one of then (goats‘ gave a small quantity of milk. In case Allah gives me power over one of them, I will punish him (in such a way that it may have a deterrent effect upon others). In another narration transmitted on the authority of Sa’id b Jubair (the words are), that He (the Holy Prophet) turned him away four times.“

Book 017, Number 4201:
Ibn Abbas reported that Allah’s Apostle (may peace be upon him) said to Ma’iz b. Malik: Is it true what has reached me about you? He said: What has reached you about me? He said: It has reached me that you have committed (adultery) with the slave-girl of so and so? He said: Yes. He (the narrator) said: He testified four times. He (the Holy Prophet) then made pronouncement about him and he was stoned (to death).

Book 017, Number 4202:
Abu Sa’id reported that a person belonging to the clan of Aslam, who was called Ma, iz b. Malik, came to Allah’s Messenger (may peace be upon him) and said: I have committed immorality (adultery), so inflict punishment upon me. Allah’s Apostle (may peace be upon him) turned him away again and again. He then asked his people (about the state of his mind). They said: We do not know of any ailment of his except that he has committed something about which he thinks that he would not be able to relieve himself of its burden but with the Hadd being imposed upon him. He (Ma’iz) came back to Allah’s Apostle (may peace be upon him) and he commanded us to stone him. We took him to the Baqi‘ al-Gharqad (the graveyard of Medina). We neither tied him nor dug any ditch for him. We attacked him with bones, with clods and pebbles. He ran away and we ran after him until he came upon the ston ground (al-Harra) and stopped there and we stoned him with heavy stones of the Harra until he became motionless (lie died). He (the Holy Prophet) then addressed (us) in the evening saying Whenever we set forth on an expedition in the cause of Allah, some one of those connected with us shrieked (under the pressure of sexual lust) as the bleating of a male goat. It is essential that if a person having committed such a deed is brought to me, I should punish him. He neither begged forgiveness for him nor cursed him.

Book 017, Number 4205:
Sulaiman b. Buraida reported on the authority of his father that Ma, iz b. Malik came to Allah’s Apostle (may peace be upon him) and said to him: Messenger of Allah, purify me, whereupon he said: Woe be upon you, go back, ask forgiveness of Allah and turn to Him in repentance. He (the narrator) said that he went back not far, then came and said: Allah’s Messenger, purify me. whereupon Allah’s Messenger (may peace be upon him) said: Woe be upon you, go back and ask forgiveness of Allah and turn to Him in repentance. He (the narrator) said that he went back not far, when he came and said: Allah’s Messenger, purify me. Allah’s Apostle (may peace be upon him) said as he had said before. When it was the fourth time, Allah’s Messenger (may, peace be upon him) said: From what am I to purify you? He said: From adultery, Allah’s Messenger (may peace be upon him) asked if he had been mad. He was informed that he was not mad. He said: Has he drunk wine? A person stood up and smelt his breath but noticed no smell of wine. Thereupon Allah’s Messenger (may peace be upon him) said: Have you committed adultery? He said: Yes. He made pronouncement about him and he was stoned to death. The people had been (divided) into two groups about him (Ma’iz). One of them said: He has been undone for his sins had encompassed him, whereas another said: There is no repentance more excellent than the repentance of Ma’iz, for he came to Allah’s Apostle (may peace be upon him) and placing his hand in his (in the Holy Prophet’s) hand said: Kill me with stones. (This controversy about Ma’iz) remained for two or three days. Then came Allah’s Messenger (may peace be upon him) to them (his Companions) as they were sitting. He greeted them with salutation and then sat down and said: Ask forgiveness for Ma’iz b. Malik. They said: May Allah forgive Ma’iz b. Malik. Thereupon Allah’s Messenger (may peace be upon him) said: He (Ma’iz) has made such a repentance that if that were to be divided among a people, it would have been enough for all of them. He (the narrator) said: Then a woman of Ghamid, a branch of Azd, came to him and said: Messenger of of Allah, purify me, whereupon he said: Woe be upon you; go back and beg forgiveness from Allah and turn to Him in repentance. She said: I find that you intend to send me back as you sent back Ma’iz. b. Malik. He (the Holy, Prophet) said: What has happened to you? She said that she had become pregnant as a result of fornication. He (the Holy Prophet) said: Is it you (who has done that)? She said: Yes. He (the Holy Prophet) said to her: (You will not be punished) until you deliver what is there in your womb. One of the Ansar became responsible for her until she was delivered (of the child). He (that Ansari) came to Allah’s Apostle (may peace be upon him) and said the woman of Ghamid has given birth to a child. He (the Holy Prophet) said: In that case we shall not stone her and so leave her infant with none to suckle him. One of the Ansar got up and said: Allah’s Apostle, let the responsibility of his suckling be upon me. She was then stoned to death.

Book 017, Number 4206:
‚Abdullah b. Buraida reported on the authority of his father that Ma’iz b. Malik al-Aslami came to Allah’s Messenger (may peace be upon him) and said: Allah’s Messenger, I have wronged myself; I have committed adultery and I earnestly desire that you should purify me. He turned him away. On the following day, he (Ma’iz) again came to him and said: Allah’s Messenger, I have committed adultery. Allah’s Messenger (may peace be upon him) turned him away for the second time, and sent him to his people saying: Do you know if there is anything wrong with his mind. They denied of any such thing in him and said: We do not know him but as a wise good man among us, so far as we can judge. He (Ma’iz) came for the third time, and he (the Holy Prophet) sent him as he had done before. He asked about him and they informed him that there was nothing wrong with him or with his mind. When it was the fourth time, a ditch was dug for him and he (the Holy Prophet) pronounced judg- ment about him and he wis stoned. He (the narrator) said: There came to him (the Holy Prophet) a woman from Ghamid and said: Allah’s Messenger, I have committed adultery, so purify me. He (the Holy Prophet) turned her away. On the following day she said: Allah’s Messenger, Why do you turn me away? Perhaps, you turn me away as you turned away Ma’iz. By Allah, I have become pregnant. He said: Well, if you insist upon it, then go away until you give birth to (the child). When she was delivered she came with the child (wrapped) in a rag and said: Here is the child whom I have given birth to. He said: Go away and suckle him until you wean him. When she had weaned him, she came to him (the Holy Prophet) with the child who was holding a piece of bread in his hand. She said: Allah’s Apostle, here is he as I have weaned him and he eats food. He (the Holy Prophet) entrusted the child to one of the Muslims and then pronounced punishment. And she was put in a ditch up to her chest and he commanded people and they stoned her. Khalid b Walid came forward with a stone which he flung at her head and there spurted blood on the face of Khalid and so he abused her. Allah’s Apostle (may peace be upon him) heard his (Khalid’s) curse that he had huried upon her. Thereupon he (the Holy Prophet) said: Khalid, be gentle. By Him in Whose Hand is my life, she has made such a repentance that even if a wrongful tax-collector were to repent, he would have been forgiven. Then giving command regarding her, he prayed over her and she was buried.

Book 017, Number 4207:
Imran b. Husain reported that a woman from Juhaina came to Allah’s Apostle (may peace be upon him) and she had become pregnant because of adultery. She said: Allah’s Apostle, I have done something for which (prescribed punishment) must be imposed upon me, so impose that. Allah’s Apostle (may peace be upon him) called her master and said: Treat her well, and when she delivers bring her to me. He did accordingly. Then Allah’s Apostle (may peace be upon him) pronounced judgment about her and her clothes were tied around her and then he commanded and she was stoned to death. He then prayed over her (dead body). Thereupon Umar said to him: Allah’s Apostle, you offer prayer for her, whereas she had committed adultery! Thereupon he said: She has made such a repentance that if it were to be divided among seventy men of Medina, it would be enough. Have you found any repentance better than this that she sacr ficed her life for Allah, the Majestic?

Book 017, Number 4209:
Abu Huraira and Zaid b Khalid al-Juhani reported that one of the desert tribes came to Allah’s Messenger (may peace be upon him) and said: Messenger of Allah, I beg of you in the name of Allah that you pronounce judgment about me according to the Book of Allah. The second claimant who was wiser than him said: Well, decide amongst us according to the Book of Allah, but permit me (to say something). Thereupon Allah’s Messenger (may peace be upon ham) said: Say. He said: My son was a servant in the house of this person and he committed adultery with his wife. I was informed that my son deserved stoning to death (as punishment for this offence). I gave one hundred goats and a slave girl as ransom for this. I asked the scholars (if this could serve as an expiation for this offence). They informed me that my son deserved one hundred lathes and exile for one year. and this woman deserved stoning (as she was married). Thereupon Allah’s Messenger (may peace he upon him) said: By Him in Whose Hand is my life. I will decide between you according to the Book of Allah. The slave-girl and the goats should be given back, and your son is to be punished with one hundred lashes and exile for one year. And, O Unais (b. Zuhaq al-Aslami), go to this woman in the morning, and if she makes a confession, then stone her. He (the narrator) said: He went to her in the morning and she made a confession. And Allah’s Messenger (may peace be upon him) made pronouncement about her and she was stoned to death.

Book 017, Number 4211:
Abdullah b. ‚Umar reported that a Jew and a Jewess were brought to Allah’s Messenger (may peace be upon him) who had committed adultery. Allah’s Messenger (may peace be upon him) came to the Jews and said: What do you find in Torah for one who commits adultery? They said: We darken their faces and make them ride on the donkey with their faces turned to the opposite direction (and their backs touching each other), and then they are taken round (the city). He said: Bring Torah if you are truthful. They brought it and recited it until when they came to the verse pertaining to stoning, the person who was reading placed his hand on the verse pertaining to stoning, and read (only that which was) between his hands and what was subsequent to that. Abdullah b. Salim who was at that time with the Messenger of Allah (may peace be upon him) said: Command him (the reciter) to lift his hand. He lifted it and there was, underneath that, the verse pertaining to stoning. Allah’s Messenger (may peace be upon him) pronounced judgment about both of them and they were stoned. Abdullah b. ‚Umar said: I was one of those who stoned them, and I saw him (the Jew) protecting her (the Jewess) with his body.

Book 017, Number 4212:
Ibn Umar reported that Allah’s Messenger (may peace be upon him) stoned to death the Jews, both male and female, who had committed adultery. The Jews brought them to Allah’s Messenger (may peace he upon him). The rest of the hadith is the same.

Book 017, Number 4216:
Jabir b. ‚Abdullah reported that Allah’s Apostle (may peace be upon him) stoned (to death) a person from Banu Aslam, and a Jew and his wife.

Book 020, Number 4483:
It has been narrated on the authority of Amir b. Sa’d b. Abu Waqqas who said: I wrote (a letter) to Jabir b. Samura and sent it to him through my servant Nafi‘, asking him to inform me of something he had heard from the Messenger of Allah (may peace be upon him). He wrote to me (in reply): I heard the Messenger of Allah (may peace be upon him) say on Friday evening, the day on which al-Aslami was stoned to death (for committing adultery): The Islamic religion will continue until the Hour has been established, or you have been ruled over by twelve Caliphs, all of them being from the Quraish. also heard him say: A small force of the Muslims will capture the white palace, the police of the Persian Emperor or his descendants. I also heard him say: Before the Day of Judgment there will appear (a number of) impostors. You are to guard against them. I also heard him say: When God grants wealth to any one of you, he should first spend it on himself and his family (and then give it in charity to the poor). I heard him (also) say: I will be your forerunner at the Cistern (expecting your arrival).

2- In sahih Bukhary, Buch Nummer 5 „Ghusl“ (Waschung nach Geschlechtsverkehr), berichtet ein Hadith davon, dass es eine der Gewohnheiten des Propheten war, Geschlechtsverkehr mit seinen 11 (oder 9) Frauen in einer Runde zu haben, sei es Tag oder Nacht. Der Prophet habe die sexuelle Kraft von 30 Männern (sic!)… Es ist auch interessant, dass Bukhary überhaupt einen Hadith akzeptiert, der von 11 Frauen des Propheten spricht, während der Prophet gemäß allgemein anerkannter Geschichtsschreibung doch nur 9 Frauen hatte. Bukhary kümmerte sich nicht um den Inhalt der Ahadith. Referenz des Hadith: Sahih Bukhary 1.5.268; unterschiedliche Quellenangabe: Sahih Bukhary, Ausg. 1, Seite 165

Zudem lesen wir in Sahih Bukhary 7.62.5, dass eine der neun Frauen ihre Runde üblicherweise nicht erhält. Aber genau im darauffolgenden Hadith Nummer 6 (wie auch in Nummer 142 und in 1.5.282) lesen wir, dass üblicherweise ALLE Frauen Geschlechtsverkehr hatten. Sammelt Bukhary etwa bewusst Widersprüche? Werden diese Ahadith darüber hinaus auch den Kindern vorgelesen?

In Buch Nummer 7 von Sahih Muslim lesen wir (siehe 7.2697-2699):

 

„…sie [‚Aischa] sagte: Ich trug Parfum auf den Gesandten Gottes […] auf und er (hatte Geschlechtsverkehr) mit seinen Frauen und dann trat er am Morgen in den Ihram-Zustand ein.“ (Ausgabe 2, Seite 587)

 

Was haben all diese abscheulichen Lügen mit „diene Gott allein“ zu tun? Was für eine Art von Respekt erweisen Bukhary und Muslim dem Propheten mit diesen Ahadith? Hatte der Prophet denn nichts zu tun außer seine Zeit für die Sorge seiner Frauen zu verwenden? Es ist nur eine Schande solch einen Hadith und andere Ahadith zu akzeptieren, die allesamt den Propheten beleidigen. Wir haben nur einen Hadith: der Koran.

Diese Erfindungen konkurrieren mit einer anderen Hadithlüge über den Propheten Salomon. Siehe die Ahadith in Sahih Muslim (15.4066 bis 4070) und die Ahadith in Sahih Bukhary (4.55.635 und 7.62.169) – die wir nicht übersetzen werden. Sie berichten über Sulaiman (Salomon), der sich dafür entscheidet, in der Nacht mit 60, 70 oder 90 seiner Frauen Sex zu haben, und angibt, dass sie alle Kinder gebären werden, die zu Reitern erzogen und „für Gottes Sache kämpfen“ werden. Es wird uns geweissagt, dass der Engel Jibreel (Gabriel) ihn ermahnt „so Gott will“ zu sagen. Jedoch hört Salomon nicht auf den Engel und erhält nur ein Kind, den ein Übersetzer als „ein halber Mensch“ bezeichnet.

Angenommen, eine Nacht mit 70 Frauen dauerte 12 Stunden lang; Dies bedeutet, dass Salomon ohne eine Pause einzulegen mit 7 Frauen innerhalb einer Stunde oder mit einer Frau innerhalb acht Minuten kopuliert hat. Ist dies der Job eines Propheten? Und was für eine Lehre sollte diese Kopulationsübung für die Menschheit darstellen? Ist das nicht pure Pornographie?

Was die Ulama gemacht hat, ist die Erlaubnis für Prostitution und Promiskuität zu erteilen. Sie haben den falschen Hadith und die kranke Theologie geschrieben, welche sie schändlicherweise „Jurisprudenz“ nennen oder Fiqh. In diesem falschen Fiqh fördern sie ein völlig verderbtes, zügelloses Verhalten.

3- In Sahih Bukhary Ausgabe 3 und in Sahih Muslim 31.5984 lesen wir, dass der Prophet gerade mit Aischa lag, als seine anderen Frauen erst Fatima, dann eine seiner Frauen schickten, um ihn etwas über eine Sache, die ihre Angelegenheit betrafen, zu fragen. Aischa und die andere Ehefrau verwickelten sich in einen Streit und verfluchten einander; der Prophet war auf der Seite Aischas und lächelte und bestätigte Aischas Rache von seiner anderen Ehefrau.

Die Geschichte ist naiv und unbedeutsam, aber dazu gedacht, Aischa über alle anderen Ehefrauen zu stellen (Der Prophet soll beispielsweise gemäß Sahih Bukhary 3.47.75 folgendes gesagt haben: „Verletze mich nicht bezüglich Aischa, denn die Göttlichen Offenbarungen kommen zu mir auf keinem Bett außer auf dem Aischas.“). Zudem zeigt der Hadith den Propheten als einen leichtsinnigen Menschen, der sich überhaupt nicht schämt, Leute zu empfangen, während er im Bett mit seiner Frau in einer vereinigten Position liegt. In diesem erfundenen sahih Hadith wird er als jemand dargestellt, der dem Koran ungehorsam und seinen Frauen gegenüber unfair ist; die Befehle Gottes sind im Koran die gegenteiligen.

Und mehr Lügen und Erfindungen:

 

„‚Ubayd Gott Ibn Musa informierte uns durch die Befugnis von Usamah Ibn Zayd, der durch die Befugnis von Safwan Ibn Sulaym; er sagte: Der Apostel Gottes, möge Gott ihn segnen, sagte: Gabriel brachte einen Kessel, aus dem ich ass. Mir wurde die sexuelle Geschlechtsverkehrkraft von 40 Männern gegeben.“ (Ausgabe 1, Seite 438; zitiert aus: Islam As It Sees Itself…, Nehls, Seite 39)

 

4- In Sahih Muslim 31.5906 wird eine weitere Geschichte wiederholt, als die Eigenschaften Uthman Ibn Affan’s aufgezählt werden: Abu Bakr tritt in das Haus ein, als der Prophet mit seiner Frau lag und seine Oberschenkel entblößt waren. Der Prophet bedeckte sich nicht, als Abu Bakr und Omar eintraten. Er bedeckte sich beim Eintritt Uthmans, weil (so der Hadith) sich die Engeln vor Uthman schämen und der Prophet sich deswegen auch schämen sollte.

Eine weitere Erfindung, um die Position Uthmans gegenüber Leuten wie Ali Ibn Abu Talib zu erhöhen. Die naiven Hadith-Erfinder beleidigten den Propheten, um Uthman einen höheren Status als Ali zu geben.

Zudem steht der oben angegebene Hadith in direktem Widerspruch mit der eigenen Einstellung des Propheten. In Sunan Abu Dawud Buch 31, Nummer 4003 lesen wir einen Hadith, der besagt, dass der Prophet jemandem folgendes gesagt habe, nachdem er gesehen hat, dass der Schenkel entblößt ist: „Weißt du nicht, dass der Schenkel ein privater Bereich ist?“. Siehe auch Nummer 4004…

5- Sahih Muslim 3.685:

 

‚A’isha, die Frau des Apostel Gottes berichtete: Eine Person fragte den Gesandten Gottes, ob das Baden für jemanden obligatorisch sei, der mit seiner Frau Geschlechtsverkehr hat, ohne einen Orgasmus zu erleben. ‚A’isha sass neben ihm. Der Gesandte Gottes sagte: Ich und sie tun es und nehmen dann ein Bad.

 

So eine Schande! Der Prophet spricht über seine sexuellen Gewohnheiten in der Präsenz Aischas, ohne eine Spur von Verlegenheit. Die Lehren sexueller Praxis und Angelegenheiten können auch gelehrt werden ohne mit den Fingern auf die Frau zu zeigen, und auch genau dann, wenn der Ehemann der Prophet Mohammed ist. Dies war nicht unser geliebter Prophet. Dies ist eine Erfindung der lügnerischen Erfinder.

6- In Sahih Bukhary 4.54.490; 7.71.658 und Nummer 660-661 lesen wir davon, dass bei Mohammed Magie angewandt wurde, bis er nicht mehr wusste, was er tut und sogar bis zum Punkt, dass er dachte, er würde Geschlechtsverkehr mit seinen Frauen haben, obwohl er in Wahrheit keinen hatte. Sollten wir diese SAHIH akzeptieren?!!! NEIN!

7- Sahih Bukhary 7.62.16:

 

Jabir bin Abdullah berichtete: Ich begann mein Kamel, das ein faules Kamel war, schnell zu reiten, während wir mit dem Propheten von einem Ghazwa (Heiligen Krieg) zurückkamen. Ein Reiter stellte sich hinter mir und piekste mein Kamel mit einem Speer, den er bei sich hatte, und dann begann mein Kamel so schnell zu rennen wie du es (nur) vom besten Kamel sehen kannst. Siehe da! Der Reiter war der Prophet höchstpersönlich. Er sagte: ‚Wieso bist du in solch einer Eile?“ Ich antworte, dass ich erst seit kurzem verheiratet sei. Er sagte: „Hast du eine Jungfrau oder eine Matrone geheiratet? Ich antwortete: „Eine Matrone.“ Er sagte: „Wieso hast du nicht mit einem jungen Mädchen geheiratet, so dass du mit ihr spielen kannst und sie mit dir?“ Als wir gerade dabei waren, (in Medina) einzutreten, sagte der Prophet: „Warte, so dass du Medina bei Nacht betreten kannst, so dass die Frau mit den ungekämmten Haaren ihre Haare kämmen kann und ihr Ehemann, der abwesend war, ihr Schambereich rasieren kann.

 

Was für eine Art von Botschaft wollte Bukhary den Leuten mit solch einem abscheulichen Hadith geben, dass etwa Pädophilie in Ordnung sei?

8- In Sahih Muslim 2.522 lesen wir, dass der Prophet während dem Stehen zu urinieren begann, und deswegen einer seiner Gefährten wegging, worauf der Prophet aber ihn zu sich zurückrief.

Und die Moral der Geschichte?!!

9- Im Buch 7 „Tayammum“ (Trockene Waschung) in der ersten Ausgabe von Sahih Bukhary Nummer 330 und Nummer 332, 5.57.21, 6.60.131 und ebenso in 8.82.827; und in 3.714, Nummer 715 und 37.6673 von Sahih Muslim lesen wir die Erzählung, wie Aischa ihre Halskette verlor und wie der Prophet allen Muslimen anwies mit ihm die verlorene Halskette zu suchen, während er für Stunden auf dem Schenkel Aischas schlief und den Leuten nicht sagte, wie sie ihre Waschung zu verrichten hatten; sie hatten ja kein Wasser. Also entschied Gott, den Muslimen die trockene Waschung (Tayammum) zu geben. Ein weiterer schändlicher SAHIH Hadith.

10- Sahih Bukhary 1.4.234:

 

 

Abu Qilaba berichtete: Anas sagte: „Einige Leute des ‚Ukl oder ‚Uraina Stammes kamen nach Medina und das Klima passte ihnen nicht. Deswegen befahl der Prophet ihnen, zur Kamelherde zu gehen und ihr Milch und ihr Urin (als eine Medizin) zu trinken. Also gingen sie wie angewiesen und wurden danach gesund, sie töteten den Hirten des Propheten und vertrieben alle Kamele. Die Neuigkeiten erreichten den Propheten am frühen Morgen und er schickte (Männer) in ihre Verfolgung und sie wurden gefangen und um Mittag gebracht. Er befahl, ihre Hände und Füße abzuhacken (und es wurde getan), und ihre Augen wurden mit heißen Eisenstücken gebrandmarkt. Sie wurden in ‚Al-Harra‘ ausgesetzt und als sie nach Wasser verlangten, wurde ihnen kein Wasser gegeben.“ Abu Qilaba sagte: „Diese Leute begangen Diebstahl und Mord, wurden zu Ungläubigen, nachdem sie zum Islam konvertierten und kämpften gegen Gott und Seinen Apostel.“

 

Dies ist das Bild, das die Hadith-Bücher von unserem Propheten abgeben, dem Manne, den Gott im Koran als sanftmütigen und moralvollen Menschen beschreibt. Wissen wir nun, wieso Gott Sein Buch, den Koran, als den besten, den vertrauenswürdigsten, den unerfundenen Hadith bezeichnet? Wissen wir, wieso wir Gott glauben sollen?

Nur die Feinde Gottes, des Propheten Mohammed und des Islam wollen von uns, dass wir an diese Sahih Bücher glauben sollen.

Vielleicht wurde es jetzt erläutert, wieso Gott sagte, dass die Feinde des Propheten zum Trug prunkende Rede eingeben werden und dass die verlorenen Seelen diejenigen sind, die den Reden der Hadith-Bücher glauben und an ihnen festhalten. Kein Wunder, dass der Gesandte sich bei Gott über die Muslime beschweren wird, sie haben den KORAN verlassen (25:30).

 

12. BUKHARYS AHADITH BELEIDIGEN GOTT!

Viele Muslime dieser und der vorangegangenen Generationen, besonders die Sunniten aber auch andere Muslime, die sich nicht Sunniten nennen, sind der Tradition der Eltern blind gefolgt, ohne auch nur einen Moment zu ihrem eigenem Besten nachzudenken. Die heutigen Muslime verließen den Koran und nahmen Bücher wie die Sahih von Bukhary und Muslim als die Wahrheit an, oft mit dem Koran gleichsetzend oder in vielen Fällen sogar über den Koran stellend. Dadurch missachten sie den Koran und Gott den Allmächtigen, Der sie mehrmals daran erinnert, dem Koran, dem besten Hadith, alleine zu folgen. Sie haben Aussagen aus dem Koran wie „Gehorcht dem Gesandten“ mit anderen Bedeutungen wie „gehorcht Bukhary, Muslim, Abu Dawud, Malik etc.“… völlig durcheinander gebracht. Sie folgen nun Gelehrten, die Bücher voll von Erfindungen zusammenstellten, die sich mit dem Koran, mit anderen Ahadith und dem gesunden Menschenverstand widersprechen. Sie beleidigen die Intelligenz eines normalen Menschen zutiefst.

Nicht die Islamophoben von AUßEN sind die größten Feinde des Islam, sondern es sind die Gelehrten selbst, weil sie zusammen mit der blinden unwissenden (dschahil) Zustimmung des Mainstreams den Islam, die Gottergebenheit, von INNEN heraus zersetzen und ihn zu einer dem Menschen fremden und Gott entfernten Lebensweise gestalten. Unabhängigkeit von den Gelehrten zu üben und Gott als einzige Autorität anzunehmen ist der erste Schritt in Richtung des ursprünglichen Islam.

In diesem Abschnitt werden wir einige der Beleidigungen betrachten, die Bukhary in seinem Buch gegenüber Gott den Allmächtigen gesammelt hat. Beleidigungen gegenüber Gott und dem Propheten, der definitiv solche Erfindungen nie von sich gegeben hat. Diese Ahadith beleidigen auch die aufrichtigen Muslime (Gottergebene), die solche Lügen vom Propheten nicht akzeptieren können. Lesen wir, was Gott von Sich Selbst aussagt:

 

6:103 „Blicke können Ihn nicht erreichen, Er aber erreicht alle Blicke. Und Er ist der Allgütige, der Allkundige.“

42:11 „…Es gibt nichts Seinesgleichen…“

7:143 Und als Moses gekommen war und sein Herr zu ihm gesprochen hatte, sagte er: „Mein Herr, zeige (Dich) mir, auf dass ich Dich schauen mag.“ Gott sprach: „Du wirst Mich nicht sehen…

 

Welche Erfindungen haben Bukhary und Muslim in ihren Büchern, von denen sie behaupten, dass sie Gott beschreiben, und schreiben sie dem Propheten zu?

  1. Gott erscheint Seinen Gläubigen und sie werden Ihn wie den VOLLMOND oder die SONNE sehen können! Gott wird eine Form annehmen! (Sahih Muslim: 1.349, 350, 352 und 353; 4.1322, 1323; Sahih Bukhary: 1.12.770, 6.60.105 und Nummer 374, 8.76.577, 9.93.531 und Nummer 532c sowie 532s)Diese Ahadith widersprechen sich mit Sahih Bukhary 6.60.378
    .
  2. Gott kommt jede Nacht in den unteren Bereich des Paradieses herunter. (Sahih Muslim: 4.1656-1661; Sahih Bukhary: 2.21.246, 8.75.333, 9.93.586)Diese Ahadith widersprechen dem Koran, der besagt, dass Gott ÜBERALL ist. Er hat es nicht nötig, auf- oder niederzusteigen. Er ist uns näher als die Schlagader (50:16).
    .
  3. Das Paradies und die Hölle streiten miteinander; oder: Gott stellt Seinen Fuß in die Hölle, damit es voll wird. (Sahih Muslim: 40.6818-6825; Sahih Bukhary: 6.60.371-373, 9.93.481 und Nummer 541)
    .
  4. Gott zeigt Seine Schenkel den Gläubigen und sie werden sich niederwerfen. Am Jüngsten Tag wird Gott Seine Oberschenkel dem Propheten zeigen. (Sahih Bukhary: Nummer 4968 und 7529 [Nur auf Arabisch]; 97/24, 10/129 und der Kommentar über Vers 68:42)
    .
  5. Gott lacht und wundert sich. (Sahih Muslim: 1.349; Sahih Bukhary: 1.12.770, 8.76.577, 9.93.532c)
    .
  6. Gott hat Finger: auf einem sind die Himmel, auf dem anderen die Erde, auf dem dritten die Bäume und Berge, das Land und das Wasser auf dem vierten und der Rest der Schöpfung auf dem Fünften: (Sahih Muslim: 39.6699, 6701-6706)

Diese Lügen und Erfindungen werden von den Gelehrten geheim gehalten, weil sie das wahre Gesicht von Bukhary und Konsorten zeigen. Diese und noch viele weitere Ahadith zeigen und entblößen die wahre Natur dieser Bücher, welche die Mehrheit der heutigen „islamischen“ Praktiken ausmachen. Der Islam wurde bis zur Unkenntlichkeit verzerrt und verfälscht. Kehrte Mohammed heute zurück, würde er den Islam nicht mehr wiedererkennen, den er in diese Welt gebracht hatte.

Der wahre Islam (die Hingabe), den Mohammed dieser Welt verkündete, wird im Buch, den Gott den besten Hadith nannte, geschützt: der Koran.

Jene, die Mohammed folgen und „dem Gesandten gehorchen“ wollen, können dies bewerkstelligen, in dem sie dem Koran folgen. Jene, die Ahadith nachfolgen, folgen Bukhary und Konsorten; sie sind nicht als Folger des Islam oder des Propheten zu sehen. Es ist wirklich keine Überraschung, dass der Prophet Mohammed sich höchstpersönlich bei Gott beschweren wird, dass sein Volk den Koran VERLASSEN hat (nicht, weil es die so genannten Hadith und Sunna verlassen hat – 25:30).

 

13. WEITERE ‚SAHIH‘ LÜGEN UND ERFINDUNGEN

In diesem Abschnitt werden wir einige der abscheulichsten Lügen und Erfindungen lesen, welche die Hadith-Gelehrten als authentisch oder sahih bezeichnen. Sie zeigen, wie verwirrt und verzweifelt die Gelehrten gewesen sein müssen, die alles gesammelt haben, was dem Propheten zugeschrieben wurde. Sie sammelten diese Lügen, weil sie glaubten, dass der Isnad (Kette der Überlieferer) aus rechtschaffenen Menschen bestünde. Dies wurde ohne Rücksicht auf den Inhalt des Hadiths vollzogen, ohne zu überprüfen, ob er dem Koran, den anderen Ahadith, allgemein bekannten Tatsachen oder dem natürlichen Verstand widerspricht. Wir werden nur einige Beispiele der sahih Lügen lesen. Sie waren nie dafür bestimmt, den Islam festzulegen. Sie sind eine Schande für den Islam, Gott, den Propheten und die wahren Muslime. Diese Ahadith zu sehen und zu lesen wird es uns besser erklären, wieso der Gesandte am Jüngsten Tag sich bei Gott beschweren wird.

Die LeserInnen sollen sich bei der Lektüre der Ahadith folgendes Zitat von der Ulama in Erinnerung rufen: „Al-Jami’us Sahih of Imam al-Bukhari ist rechtmäßig privilegiert als ein gigantischer Ozean bezeichnet zu werden, welcher klar nach der Fürsorge und dem Schutz von diesen edlen Stücken der Großartigkeit fließt.“ (Kommentar der Ulama über Bukhary – vom Englischen ins Deutsche übersetzt)

 

1- Wie viele Male während der Waschung (Wudu) waschen: einmal, zweimal, dreimal….??

Gemäß Bukhary einmal: 1.4.159
Gemäß Bukhary zweimal: 1.4.160
Gemäß Bukhary zweimal oder dreimal: 1.4.196

 

2- Kreuze deine Beine (nicht)

Der Gesandte Gottes habe gesagt, es ist verboten, die Füße aufeinander zu legen, während man auf seinem Rücken liegt. (Sahih Muslim: 24.5236-5238)

Der Gesandte Gottes wurde gesehen, wie er auf seinem Rücken liegend seine Beine (Füße) aufeinandergelegt (gekreuzt) hatte. (Sahih Muslim: 24.5239-5240; Sahih Bukhary: 1.8.464 und 8.74.302)

 

3- Trinke (nicht) stehend

Abu Huraira berichtete, der Gesandte Gottes sagte: „Keiner von euch sollte während dem Stehen trinken; wenn es jemand vergisst, muss er (es raus)kotzen.“ (Sahih Muslim 23.5022; siehe auch folgenden Hadith aus Sunan Abu Dawud: Buch 26, Nummer 3708; folgende Ahadith aus Sahih Muslim: 23.5017-5021)

Ibn Abbas berichtete, dass der Gesandte Gottes Zamzam-Wasser während dem Stehen getrunken hatte.“ (Sahih Muslim 23.5023-5027; siehe auch folgende Ahadith aus Muwatta: Buch 49, 49.8.13-49.8.16; Sahih Bukhary 7.69.519-522)

 

4- Uriniere (nicht) aus stehender Position

„Der Prophet urinierte aus stehender Position“ (Sahih Muslim 2.522; Sahih Bukhary: 1.4.224-226, 1.8.384 und 3.43.651)

„Der Prophet urinierte NIE in stehender Position.“ (Musnad al-Imam Ahmad. 6. Ausgabe. Kairo 1313/1895. Reprint. Beirut: Dar Sadir, n.d., 6.136)

 

5- Die Fliege ins Getränk eintauchen!

Sahih Bukhary 4.54.537: Abu Huraira berichtete, dass der Prophet sagte: „Wenn eine Stubenfliege in das Getränk von einem von euch hereinfällt, so soll sie (ins Getränk) gedippt werden, denn eine ihrer Flügel enthält Krankheit und die andere das Gegenmittel.“ (siehe auch 7.71.673)

 

6- Der Mensch im Bild Gottes

Wenn jemand von euch sich mit seinem Bruder schlägt, so soll er das Gesicht meiden, da Gott Adam in Seinem eigenen Bilde schuf. (Sahih Muslim 32.6321-6326)

Dieselbe Lüge und Erfindung, falls die Formulierung „in Seinem eigenen Bilde schuf“ wortwörtlich genommen wird, wie wir sie auch aus der Bibel kennen. Dieser Hadith widerspricht dem Koran (6:103, 42:11 und 7:143).

 

7- Adam besitzt eine Länge von 60 Längenmassen…

Sahih Muslim 40.6809: Abu Huraira berichtete, der Gesandte Gottes sagte: Gott, der Erhabene und Glorreiche, erschuf Gott in Seinem eigenen Bilde mit einer Länge von 60 Längenmassen. (oder: Sahih Bukhary Ausg. 4, Seite 73; Sahih Muslim Ausg. 4, Seite 1481 und Imam Ahmad in seinem Sahih-Werk, Ausg. 2, Seite 481)

Zu diesem Hadith fügte Ahmad hinzu:

„Abu Huraira erzählte auch sieben Längenmaße in der Breite.“ Abu Huraira jubelte dem Propheten auch diese Worte unter: „Nachdem Er (Gott), ihn (Adam) erschaffen hatte, sagte Gott: „Gehe und begrüße diese Engel, die dort sitzen, und höre, wie sie dich grüßen, denn das wird der Gruß für dich und deine Nachkommen sein.“ So ging Adam (zu den Engeln) und sagte: „As-salamu-alaikum (der Friede sei mit Euch).“ Die Engel sagten alle: „As-salamo-alaika wa rahmatullah.“ (Der Friede sei mit dir und die Gnade Gottes). In dieser Weise fügten die Engel „Rahmatullah“ hinzu. Jedermann, der das Paradies betrat, war von Adams Gestalt (Form), und seine (Adams) Statur war sechzig Längenmaße. Nach Adam wurden die Menschen immer kleiner, bis heute.“

So sieht dieser Hadith für Gott Gestalt und Merkmal vor, was auf keinen Fall akzeptabel ist. Gott ist ganz gewiss jenseits des Begriffs von Gestalt oder Merkmalen. Dieser Hadith scheint aus jüdischen Schriften entnommen zu sein, aus dem Alten Testament, das die gleiche Sache in genau den gleichen Worten wiedergibt, nämlich nach Genesis, Kapitel 1 Vers 27: „Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn.“ Der Gruß „salamun alaikum“ startete gemäß den sunnitischen Quellen mit dem Islam, wie der Prophet Mohammed gesagt haben soll: „Über nichts waren die Juden so neidisch auf euch wie über den Heilsgruß (Salam).“ Die Worte Abu Hurairas: „Nach Adam wurden die Menschen immer kleiner, bis heute“ sind historisch und wissenschaftlich nicht belegbar und bedürfen keines weiteren Kommentars. Es ist auch interessant zu wissen, dass Imam Malik die Authentizität dieses Hadiths abgelehnt hat.

 

8- Frauen und ihre Erniedrigung auf verschiedenste Arten

Sahih Bukhary 1.9.490 (und viele weitere in Bukhary) und ebenso in Hanbal: „Wenn ein Affe, ein schwarzer Hund oder eine Frau vor einer betenden Person durchgeht, wird sein Gebet für ungültig erklärt.“

Aischa, die Frau des Propheten, lehnte diesen Hadith, der hauptsächlich auf Abu Huraira zurückzuführen ist, zutiefst ab. Sie beschuldigte ihn, nicht die Wahrheit auszusagen. Dennoch finden wir diese und viele andere Ahadith von Abu Huraira in den so genannten sahih Büchern.

Sahih Bukhary 7.62.29-32: Der Prophet sagte: „Wenn überhaupt ein teuflisches Omen existiert, dann im Pferd, der Frau und im Haus.“

Sahih Bukhary 7.62.33: Usama bin Zaid berichtete, dass der Prophet sagte: „Ich habe den Männern kein schlimmeres Leid hinterlassen als die Frauen.“

Bukhary unterstellt hier dem Propheten verleumderische Aussagen gegenüber Frauen: eine weitere Reflektion der Vorurteile gegenüber Frauen, die den Charakter vieler erfundener Ahadith ausmachen. Der Koranische Islam (Hingabe) schenkt der Frau vollen Respekt und gebraucht nirgends solche Beschreibungen, die Frauen wie Hunde, Affen oder Pferde darstellen. Sie werden im Koran auch nirgends als schlechtes Omen angesehen.

Sahih Bukhary 4.55.611 und auch in Sahih Muslim 8.3471-3472 wird von Abu Huraira berichtet, der Prophet habe gesagt: „Wäre es nicht für die Juden (Kinder Israels) gewesen, würde das Essen nicht abgestanden und die Mahlzeit nicht schlecht werden; Und wäre es nicht für EVA gewesen, hätte eine FRAU nie gegenüber ihrem Mann untreu gehandelt.“ (Siehe auch Sahih Bukhary 4.55.547)

Erneut eine Blasphemie gegen Gott und Seinen Propheten. Frauen und Hunde zu beleidigen ist für Abu Hurairas Einstellung sehr charakteristisch und auf keinen Fall die Beschreibung der Sicht des Propheten über Frauen. Abu Huraira wusste zudem damals nicht, dass es Keime gab, die das Essen verfaulen ließen, noch bevor die Juden überhaupt geboren wurden. Der Koran beschuldigte nie Eva (ihr Name kommt nicht einmal vor) für die Sünden, die Adam begangen hatte. Die Ahadith sind voll von Vorurteilen gegenüber den Frauen. Die Sünden und nicht rechtschaffenen Taten eines Menschen können nicht auf jemand Anderen übertragen werden (6:164). Sollten wir Gott oder Abu Huraira glauben?

Sahih Bukhary 9.88.219: Abu Bakara sagte, der Gesandte Gottes sagte: „Nie wird eine Nation erfolgreich sein, deren Herrscher (Führer) eine Frau ist.“

Eine weitere Lüge im Namen des Propheten! Dieser Hadith beweist die Korruption von Bukhary, der diesen Hadith von Abu Bakara akzeptiert, der dafür bekannt ist, gelogen zu haben und der in der Öffentlichkeit von Umar Ibn Al-Khattab bestraft wurde. Gemäß dem Gesetz Gottes im Koran hätte seine Behauptung nie akzeptiert werden dürfen (vgl. 24:4 f.).

Aufgrund dieser Lüge haben die „muslimischen“ Gelehrten die Frauen unterdrückt und ihr Anrecht auf Ämter in jeglichen führenden Positionen abgelehnt. Der Koran selber berichtet von einer Frau, die eine große Nation geführt hatte und eine Muslima (Gottergebene) wurde.

Sahih Bukhary 7.62.124-126: Imran erzählte: Der Prophet sagte: „Ich schaute das Paradies an und sah, dass die Mehrheit seiner Bewohner die Armen waren; Und ich schaute das Feuer (Hölle) an und sah, dass die Mehrheit seiner Bewohner FRAUEN waren.“ (siehe auch 4.54.464)

Wir fragen uns hier, wieso der Prophet ganze neun Frauen haben konnte, wenn er sie dermaßen hasste. Eine erneute Sahih Lüge, die zudem dem Koran eindeutig widerspricht: die Bewohner des Paradieses sind die rechtschaffensten, nicht die ärmsten. Der Koran lehrt NICHT, dass die FRAUEN in irgendeiner Weise mehr Sünden begehen als MÄNNER. Diese Vorurteile können nur in den von Menschen erfundenen Büchern gefunden werden, die sahih genannt werden. Nichts von diesem UNSINN kann im Buch Gottes gefunden werden.

Sahih Bukhary 7.62.7: Said bin Jubair erzählte: Ibn ‚Abbas fragte mich: „Bist du verheiratet?“ Ich antwortete: „Nein.“ Er sagte: „Heirate, denn die beste Person dieser (muslimischen) Nation (d.h., Muhammad) unter allen Muslimen hatte die größte Anzahl an Frauen.“

Gemäß Bukhary wird also der beste Muslim an seiner Anzahl an Frauen gemessen. Der Koran erwähnt jedoch, dass der beste Muslim derjenige ist, welcher der Rechtschaffenste ist (49:13). Der Vers 49:13 widerspricht sich wiederum mit einem Hadith, der folgendes besagt: Anas bin Malik berichtete, der Prophet Gottes habe gesagt: „Die Besten unter euch sind diejenigen, die den Koran lernen und lehren.“ (Bukhary, Hadith Nr. 5027)

Nach der Überlieferung von Abu Musa sollen den Muslim im Paradies 72 Jungfrauen erwarten („Lexikon des Islam“, Fourier Verlag, Wiesbaden, vgl. auch Mishkat 3. Kapitel): „… er wird 72 Frauen haben.“

Siebzig Mädchen sind eigens erschaffene und zwei sind menschliche Mädchen (Ibn Kathir [gest. 1373 n. Chr.], Korankommentar (Tafsir): Kommentar zu Vers 78:33 bzw. 55:72).

Diese zwei Ahadith passen toll in das Konzept aus dem Hadith, wobei ein Mann an der Anzahl an seiner Frauen gemessen wird. Derartige Ahadith finden wir nicht im Koran.

Bukhary 7.62.27 Abu Huraira berichtete, der Gesandte Gottes habe gesagt: „Eine Frau wird für vier Sachen geheiratet, u.a. für ihr Vermögen, ihr Familien-Status, ihre Schönheit und ihren Glauben. So heiratet fromme Frauen, sonst werdet ihr zu den Verlierern zählen.“

Frauen werden auf diese Weise auf vier Werte beschränkt. Zu bemerken ist, dass das Vermögen und ihr „Familien-Status“ rein ökonomische bzw. soziologische Gesichtspunkte darstellen. Die Schönheit ist etwas Oberflächliches und zudem sehr Relatives. Das einzige, was hier verständlich gelten kann, ist der Glauben. Im Koran wird es den Gläubigen verboten, mit Heiden zu heiraten. Wohlbemerkt wird hier jedoch der Glauben angesprochen, der dem „sunnitischen“ entsprechen muss. Wir finden kein Wort von Charakter, kein Wort von inneren Werten, die nicht zuletzt die Entscheidung des Mannes erheblich beeinflussen.

Sahih Bukhary 7.62.120: Abu Huraira berichtete, dass der Prophet sagte: „Eine Frau darf nicht (freiwillig) ohne die Erlaubnis ihres Ehemannes fasten, wenn er zuhause (mit ihr) ist.“

Nummer 121: Abu Huraira berichtete, dass der Prophet sagte: „Wenn ein Mann seine Frau einlädt, mit ihm zu schlafen und sie die Einladung ablehnt, dann senden die Engel bis zum Morgen Flüche über sie.“

Nummer 122: Abu Huraira berichtete, dass der Prophet sagte: „Wenn eine Frau die Nacht verbringt, indem sie nicht mit ihrem Ehemann schläft, so schicken die Engel ihre Flüche über sie, bis sie (zu ihrem Mann) zurückkommt.“

Nummer 123 und ebenfalls in Sahih Muslim 5.2238: Abu Huraira berichtete, dass Gott’s Apostel sagte: „Es ist für die Frau verboten, ohne die Erlaubnis ihres Ehemannes zu fasten, wenn er zuhause ist; Und sie sollte niemanden ohne seine Erlaubnis eintreten lassen; und wenn sie von seinem Vermögen (für wohltätige Zwecke) ausgibt, ohne dass er es angeordnet hätte, so kriegt er die Hälfte des Verdienstes.“

Um Salma sagte, der Gesandte Gottes sagte: „Wenn eine Frau stirbt, während ihr Ehemann zufrieden mit ihr war, so wird sie ins Paradies eintreten. (Tirmidhi)

Kein Wunder wurden die Ahadith überwiegend von Männern überliefert. Es ist auch kein Wunder, dass die Ahadith den sunnitischen Männern gefallen und sie an ihnen festhalten. Lange Rede, kurzer Sinn: Der Ehemann ist Gott der Frau! Anders gesagt: Die Frau ist die Sklavin bzw. die Dienerin des Mannes! Ist dies die Art von Islam, worüber die Sunniten sprechen?!

Im wahren Islam (Hingabe) gibt es nur eine Unterordnung: vor Gott. Der Gehorsam sollte aus der gegenseitigen Liebe und dem Respekt und der Einsicht in die Meinung des Ehepartners entspringen, so wie es vom Koran beschrieben wird. Wenn der Eintritt ins Paradies bedeutet, dem Ehemann sein Lieblingsessen, ihm die Füße zu massieren, seine Kleider zu waschen und ihm zu erlauben, eine zweite oder dritte Ehefrau zu nehmen, so wäre dies ein einfacher Weg um all den religiösen Pflichten zu entkommen. Genau das ist es, was Satan in den Köpfen von denen will, die dem Koran nicht folgen. Deswegen ist es Götzentum, einem anderen Buch als Gottes zu folgen. Das ist der Grund, wieso die Mehrheit der Gläubigen in die Hölle gehen wird, weil sie Götzentum begangen haben, als sie an Gott glaubten (12:106).

Jede Seele ist für ihr eigenes Tun verantwortlich. Ein Ehemann hat nicht über seine Frau zu hüten. Er wird auch nicht die Sünden erhalten, wenn seine Frau nicht fastet oder ihre Kontaktgebete nicht verrichtet. Der Befehl des Fastens geht im Koran an beide Geschlechter. Gott wird jede Person für ihr eigenes Tun verantwortlich machen. Andere zu beschuldigen wird auch am Jüngsten Tag nichts nützen (2:166-167).

Diese Ahadith treffen nicht mal im Geringsten die Lehren Gottes im Koran, worin die Beziehung zwischen der Frau und ihrem Ehemann auf Respekt und gegenseitige Liebe aufbaut.

30:21 Zu Seinen Zeichen gehört, dass Er euch aus eurer Art Partnerwesen erschuf, damit ihr bei ihnen Geborgenheit und Ruhe findet. Er hat zwischen euch LIEBE und GÜTE bewirkt. Darin sind Zeichen für Menschen, die NACHDENKEN.

In Sahih Muslim 8.3371-3377 lesen wir Ahadith (die wir hier nicht übersetzen werden), die behaupten, der Prophet habe den Muslimen erlaubt, Geschlechtsverkehr mit den gefangenen, arabischen Frauen zu haben. Die Männer hätten an der Absenz ihrer Ehefrauen „gelitten“ und deswegen die Gefangenen begehrt. Um sicher zu sein haben sie den Propheten nach der Erlaubnis gefragt, der sie ihnen, wie bereits erwähnt, erteilte.

Diese Ahadith widersprechen dem Geist des Islam und den Lehren des Koran total. Die Gefangenen müssen respektiert und mit Güte behandelt werden.

 

9- Satan in den Ahadith

Sahih Bukhary 2.21.245: ‚Abdullah berichtete: Eine Person wurde vor dem Propheten erwähnt und es wurde von ihm gesagt, dass er bis zum Morgen schlief und nicht für das Gebet aufgestanden sei. Der Prophet sagte: „Satan urinierte in seine Ohren.“ (siehe auch 4.54.492)

Sahih Bukhary 4.54.509 und Sahih Muslim: Abu Huraira berichtete, dass der Prophet sagte: „Das Gähnen ist vom Teufel und wenn einer von euch gähnt, soll er so oft wie nur möglich sein Gähnen kontrollieren; denn wenn einer von euch (beim Gähnen) „Haa“ sagt, wird Satan ihn auslachen.“ (siehe auch 8.73.242 und ebenso Nummer 245)

Sahih Muslim 42.7129-7133: Wenn jemand von euch gähnt, so soll er sein Mund mit seiner Hand zuhalten, denn der Teufel steigt (ansonsten) dort hinein.

Sahih Bukhary 4.54.516: Abu Huraira berichtete, dass der Prophet sagte: „Wenn jemand von euch vom Schlaf aufwacht und die Waschung vollzieht, so soll er seine Nase waschen, indem er Wasser (durch die Nase inhaliert und) dreimal schnäuzt; denn Satan war die ganze Nacht im oberen Bereich der Nase geblieben.“ (auch in Sahih Muslim zu finden)

Sahih Bukhary 2.22.313: Abu Huraira berichtete, der Gesandte Gottes sagte: „Wenn der Ruf (Adhan) für das Gebet ausgerufen wird, nimmt Satan FURZEND Reißaus, so dass er den Adhan nicht hört und kommt zurück, wenn der Muezzin (der Gebetsrufer) aufgehört hat…..“ (siehe auch Nummer 323 und auch 4.54.505; auch in Sahih Muslim zu finden)

Sahih Muslim 35.6581 und Sahih Bukhary 4.54.521: Abu Huraira berichtete, der Gesandte Gottes sagte: Wenn ihr dem Krähen des Hahns zuhört, so bittet Gott um Seine Gunst, denn er (der Hahn) sieht Engel und wenn ihr dem Kreischen der Affen zuhört, so sucht Zuflucht bei Gott vor dem Teufel, denn er (der Affe) sieht Satan.

Sahih Muslim 23.5008: Ibn ‚Umar berichtete, dass der Gesandte Gottes sagte: „Wenn einer von euch beabsichtigt zu essen, so soll er mit seiner rechten Hand essen. Und wenn er beabsichtigt (etwas) zu trinken, so sollte er mit seiner rechten Hand trinken. Denn Satan isst und trinkt mit seiner linken Hand. (Siehe auch Nummer 5007-5012)

Was haben all diese abergläubischen Ahadith mit der Verehrung von Gott allein zu tun? Diese Ahadith sind nichts weiteres als unsinnige Lächerlichkeiten und Lügen, die als Sahih Hadith aufgenommen wurden. Es ist natürlich höflich, beim Gähnen sein Mund mit der Hand zuzuhalten, aber die Begründung anzusetzen, der Teufel steige sonst hinein, ist unglaublich abergläubisch. Satan hat zudem auch nicht die selben physikalischen Eigenschaften wie wir Menschen, als dass er mit der „linken Hand“ essen könnte. Seine Erschaffung war anders als die der Menschen gemäß Koran. Isst er etwa wie Menschen? Was sollen die linkshändigen Menschen zu den Ahadith aus Sahih Muslim sagen, die gebieten, mit der rechten Hand zu essen und zu trinken?

Der Koran enthält nichts solcherart; auch nicht, ob Satan nun links- oder rechtshändig ist. Nur Menschen können solchen Aberglauben erfinden und ihn dann noch gesund/authentisch (sahih) nennen.

 

10- Spucken…

Folgende Ahadith haben wir, wenn nicht anders angegeben, entweder aus Sahih Muslim 4.1116-1128 oder aus Sahih Bukhary 1.8.399-409, 1.10.508-509, 1.12.720, 2.22.304-305, 8.73.132…

Sahih Bukhary 4.54.513: Abu Qatada berichtete, dass der Prophet sagte: „Ein guter Traum ist von Gott, ein schlechter Traum von Satan; wenn also einer von euch einen schlechten Traum hat, von dem er sich fürchtet, so sollte er auf seine linke Seite spucken und Zuflucht bei Gott vor dem Bösen suchen, weil es dann ihm keinen Schaden zufügen wird.“

Abu Sa’id al-Khudri berichtete: der Apostel Gottes sah Sputum an der Qibla der Moschee anhängend. Er kratzte es mit einem Kieselstein ab und verbat dann, auf die rechte Seite oder vor einem hinzuspucken, aber (es sei erlaubt) auf die linke Seite zu spucken oder unter den linken Schuh.

Abdullah b. Shakhkhirs Vater sagte: Ich betete mit dem Gesandten Gottes und sah ihn, wie er spuckte und es mit seinem Schuh abrieb.

Muwatta Buch 14, Nummer 14.3.4: Der Gesandte Gottes sah Spucke auf der Wand der Qibla und kratzte es ab. Dann ging er hinauf zu den Leuten und sagte: „Spuckt nicht vor euch hin, wenn ihr betet, denn Gott, der Gesegnete und Erhabene, ist vor euch wenn ihr betet.“

Wir glauben, dass der Erfinder dieses Hadiths nicht wusste, dass der Koran davon berichtet, dass Gott überall ist: vor uns, neben uns (rechts oder links), hinter uns, in uns und sonst auch überall. Was haben solche abergläubischen Anordnungen in Bezug auf das Spucken mit der Religion GOTTES zu tun? Wie viele Male lesen wir aus dem Koran, was zu tun ist, wenn wir spucken?!

Sahih Bukhary 4.52.192: ….Der Prophet fragte nach Ali. Jemand informierte ihn, dass er (Ali) an Augenbeschwerden leide. Also ordnete er an, Ali zu ihm bringen zu lassen. Dann spuckte der Prophet in seine Augen und seine Augen waren sofort geheilt, als hätte er nie an Augenbeschwerden gelitten. ….

Welche wildesten Spekulationen würden diesen Hadith wohl als wahr gelten lassen?! Die Substanz des Speichels sei exakt für diesen Moment von Gott kontrolliert worden, so dass Ali geheilt werden kann? Wer erfindet solchen Müll?

 

11- Sprechende Bäume und Steine

Ein Hadith aus den Ahadith aus Sahih Muslim 41.6981-6985: Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Gottes sagte: Die Letzte Stunde wird nicht eintreten, bevor die Muslime nicht mit den Juden kämpfen und die Muslime werden sie töten bis die Juden sich hinter einem Stein oder einem Baum verbergen und der Stein oder der Baum wird sagen: „Muslim, Diener Gottes, hinter mir ist ein Jude; komm und töte ihn!“ Aber der Gharqad (?) Baum wird dies nicht sagen, da er der Baum der Juden ist. (Siehe auch 41.6902-6903)

 

12- Den Staatsautoritäten gehorchen, als wären sie Gott

Während Abu Huraira im Royal Palace des Kalifen Muawiya lebte, überlieferte er einen für ihn einzigartigen Hadith. Er sagte, der Prophet habe gesagt: Wer mir gehorcht, gehorcht Gott und wer mir nicht gehorcht, gehorcht Gott nicht. Und wer dem Herrscher/Führer gehorcht, gehorcht mir und wer dem Herrscher/Führer nicht gehorcht, gehorcht mir nicht. (Sahih Muslim 20.4518-4523)

Es ist nur zu offensichtlich, dass Abu Huraira diesen Hadith erfand, um im Königspalast leben zu können. Muawiya war zudem sicherlich hocherfreut über diesen Hadith, der ihm quasi freie Hand gab, Befehle zu erteilen und Bestrafungen bei Missachtung seiner Befehle und Wünsche zu erheben wie er will. Der Herrscher war ja schließlich dem Gesandten, und somit Gott, gleichgestellt.

 

13- Die Wochentage und die Erschaffung

Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Gottes seine Hände nahm und sagte: „Gott, der Erhabene und Glorreiche, erschuf den Lehm an Samstag, die Berge an Sonntag, die Bäume an Montag, die nötigen Dinge für Arbeit an Dienstag, das Licht an Mittwoch und lie (?) verursachte, dass die Tiere an Donnerstag verbreitet werden und Er erschuf Adam an Freitag nach ‚Asr; die letzte Erschaffung in den letzten Stunden des Freitags, d. h. zwischen Nachmittag und Nacht. (Sahih Muslim 39.6707)

Dies ist ein weiterer Unsinn und eine erdichtete Lüge, die dem Propheten zugeschrieben wird. Es ist höchst naiv und mittelalterlich, daran zu glauben, dass die Erschaffung in einer Woche, so wie wir sie berechnen (also in 7 Mal 24 Stunden), stattfand. Es besteht kein Zweifel, dass die Schöpfung und die Evolution über Millionen von Jahren verlief. Der Koran macht es in dieser Hinsicht klar, dass die Zeiträume, welche im Koran angegeben werden, RELATIV sind. Wenn Gott im Koran davon spricht, in so oder so vielen Tag dieses oder jenes erschaffen zu haben, so wird damit angedeutet, dass in einem bestimmten Zeitraum die erwähnte Erschaffung stattgefunden hat.

 

14- Bildet keine Kultstätten auf Gräber

Sahih Muslim 4.1081: Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Gottes sagte: „Fluch auf die Juden und Christen dafür, dass sie die Grabstätten ihrer Gesandten als Kultstätten angenommen haben.“ (Siehe auch 4.1076-1083)

Was haben die „Muslime“ heute mit Mohammeds Grabstätte nach seinem Tod getan? Während sie behaupten, dass sie den Inhalten der Hadith-Bücher glauben, richten sie eine Gebetsstätte (Kultstätte) auf seinem Grab. Nicht nur, dass sie diese Befehle der Ahadith ablehnen, sondern sie haben dieses Ritual, das Grab Mohammeds zu besuchen, auch in die Pilgerfahrt (Hadsch) eingeführt, die in Wirklichkeit absolut GOTT ALLEIN gewidmet werden sollte. Sie widersprechen mit ihren Handlungen dem Koran. Und die unglaubliche, aufregende und verwirrende Tatsache: Sie befolgen nicht einmal ihre eigenen Ahadith!!

 

15- Nackter, umherrennender, prügelnder Moses!

„Abu Huraira sagte, der Gesandte Gottes sagte: „Die Kinder Israels pflegten nackt zu baden, und sie schauten einander auf die Geschlechtsorgane. Aber der Prophet Moses badete immer ganz alleine. Die Kinder Israels sagten: „Nichts kann Moses davon hindern, mit uns gemeinsam zu baden, außer dass er an einem Mangel in der Leistengegend leiden muss.“ Abu Huraira erzählt (als Wort des Propheten) weiterhin: „Einst ging Moses zum Bach und legte seine Kleider auf einen Stein. Der Stein rannte mit den Kleidern davon, Moses rannte hinterher und schrie: „Meine Kleider, o Stein! Meine Kleider, o Stein!“ Er rannte solange hinterher, bis die Kinder Israels die Geschlechtsorgane des Moses sahen und sagten: „Bei Gott, Moses hat keinen Mangel!“ Danach stoppte der Stein. Moses nahm dann seine Kleider vom Stein und begann, den Stein zu schlagen. Und bei Gott, der Stein quietschte sechs oder sieben Male! (Sahih Bukhary Ausg. 1, Seite 42 und Ausg. 2, Seite 162; Sahih Muslim Ausg. 2, Seite 308; oder: Sahih Muslim 3.669, 30.5849-5850; Sahih Bukhary 1.5.277, 4.55.616)

Diese Respektlosigkeit gegenüber Moses sucht seinesgleichen.

Abu Huraira sagte: Der Todesengel sei einst zum Propheten Moses gekommen und habe gesagt: „Antworte auf den Ruf deines Herrgottes!“ Darauf schlug der Prophet Moses auf das Auge des Todesengels und schlug es heraus. Der Todesengel ging zurück zu Gott und sagte: „Du hast mich zu solch einem Gottesknecht geschickt, der den Tod nicht will und mir ein Auge ausschlug.“ Abu Huraira erzählt weiter, dass Gott das Auge wieder einsetzte und befahl: „Gehe zu Meinem Knechte noch einmal und sage ihm: „Willst du das Leben haben, so lege deine Hand auf den Körper eines Stieres. Du wirst dann so viele Jahre noch leben, wie deine Hand an Haaren abdeckt.“ (Sahih Bukhary Ausg. 1, Seite 158 und Ausg. 2, Seite 163; Sahih Muslim Ausg. 2, Seite 309; oder: Sahih Muslim 30.5851-5852)

Gemäß der Version bei Imam Ahmad bin Hanbal in seinem Musnad-Werk, Band 4, Seite 315, zeigte Abu Huraira in diesem Hadith, dass der Todesengel zu jedermann offen zu kommen pflegte. Als er zum Propheten Moses kam, prügelte dieser ihn und stieß ihm ein Auge aus. Der Historiker Ibn Dscharir Tabari erzählt mit folgenden Worten diesen Hadith in seinem Tarich-Buch: „Der Todesengel pflegte die Leute offen zu besuchen, bis er zum Propheten Moses kam; dieser schlug ihn und stieß ihm ein Auge aus.“ Am Ende fügt der Text hinzu, dass der Todesengel nach dem Tode des Propheten Moses heimlich zu den Leuten kam. (Abu Huraira, Seite 35f.)

Wie kann es sein, dass ausgerechnet ein Prophet Gottes dem Engel brutalerweise ein Auge ausschlägt? Und wie kann man zur Vorstellung kommen, dass Engel eine Gestalt haben, bei der ihnen ein Auge ausgeschlagen werden kann? Und was sind das für merkwürdige Engel, die nach solch einer Prügelei dann ihr Verhalten ändern, weil sie möglicherweise Angst haben, wieder in eine Prügelei verwickelt zu werden? Derartige Überlieferungen können auch ohne weitgreifende Textanalyse ins Reich der Märchen verbannt werden, die Abu Huraira zu erfinden pflegte, um das Ansehen der Propheten zu verunglimpfen.

Man muss sich allerdings auch über die beiden Hadith-Sammler Bukhary und Muslim wundern, die diese Ahadith Abu Hurairas ausgerechnet im Kapitel aufzeichneten, das von den angeblichen Auszeichnungen und angeblichen Verdiensten des Propheten Moses handelt. Es ist nicht klar, welche Auszeichnungen herauskommen, wenn Moses einen Engel verprügelt, oder welchen Verdienst er haben soll, wenn er andere seine Geschlechtsorgane sehen lässt. Welchen Sinn soll der ganze Spaß haben? Gewiss, ein Prophet wie Moses, der die einzigartige Auszeichnung hatte, mit Gott sprechen zu dürfen und Gottes erwählter Gesandter zu sein, steht weit über diesem ganzen Unsinn.

 

16- Mohammed, oh Mohammed!

Dschabir b. ‚Abdullah berichtete, dass der Gesandte Gottes mit ihnen (seinen Leuten) Steine für die (Errichtung der) Kaaba trug und um ihn eine Taillenbinde war. Sein Onkel Abbas sagte zu ihm: „0 Sohn meines Bruders! Zieh deine tiefere Bekleidung aus und setze sie auf deine Schultern unter den Steinen, das wäre besser. Er (der Prophet) zog sie aus und setzte sie auf seine Schulter und fiel ohnmächtig um. Er (der Erzähler) sagte: Er wurde seit diesem Tag nie mehr nackt gesehen. (Sahih Muslim 3.670-671)

Eine weitere sahih Lüge. Dieser Hadith ist irrelevant in Bezug auf die Religion der Perfektion, Islam (Hingabe). Diese Art von Ahadith spiegeln die Respektlosigkeit wieder, welche die Erfinder gegenüber dem Propheten Gottes hatten.

Sahih Bukhary 1.4.234: Abu Qilaba erzählte: Eine Gruppe von den Ureyneh und Uqayleh Stämmen besuchte Medina und konvertierte zum Islam. Das Klima in Medina kam der Gesundheit der Leuten nicht gut. Sie fragten den Gesandten um Rat, welcher vorschlug Kamel-Milch sowie Kamel-Urin zu trinken. Später, als sie den Hirten des Propheten umgebracht hatten, griff der Prophet sie an, meißelte ihre Augen aus, kreuzigte ihre Hände und Beine und ließ sie in der Wüste verdursten.

Dies ist das Bild, das die Hadith-Bücher von Mohammed zeichnen. Bei einem Vergleich mit der Beschreibung des Koran stellen wir einen unvergleichlichen Weltenunterschied fest: Mohammed wird im Koran als sanftmütiger, humanistischer Mensch beschrieben, der hohe moralische Werte (wie z. B. die Propagierung von Religions- und Meinungsfreiheit) vertrat. Siehe auch folgende Ahadith: 4.52.261; 5.59.505; 6.60.134; 7.71.590; 7.71.623; 8.82.794,796-797…

Sahih Bukhary 9.93.477: Aischa sagte: „Wenn euch jemand sagt, dass Mohammed das Verborgene (oder die Zukunft) gesehen hat, so ist er ein Lügner!“

Dieser Hadith widerspricht Hunderten von Ahadith, die behaupten, Mohammed habe zukünftige Ereignisse vorhergesagt. Diese Hunderte von Ahadith widersprechen dem Koran, das auf eine positive Weise von Mohammed verlangt, zu sagen, dass er das Verborgene (oder die Zukunft) nicht enträtseln kann.

7:188 Sprich: „Ich habe nicht die Macht, mir selbst zu nützen oder zu schaden. Nur Gott allein bestimmt das. Wenn ich um das VERBORGENE wüßte, hätte ich mir Vorteile verschafft und dafür gesorgt, dass ich keinen Schaden erleide. Ich bin nichts anderes als ein Warner und ein Verkünder für ein gläubiges Volk.“

Sahih Muslim 32.6285-6299: A’isha berichtete, dass zwei Personen den Gesandten Gottes besuchten und beide sprachen über eine Sache, von der ich keine Kenntnis habe, aber das ihn (anscheinend) verärgerte. Er verwünschte und verfluchte beide und als sie hinausgingen, sagte ich: „Gottes Gesandter, das Gute würde jeden erreichen aber diese zwei nicht.“ Er fragte: „Wieso denn?“ Ich sagte: „Weil du sie beide verflucht hast und ihnen Verwünschungen zugerufen hast.“ Er sagte: „Weißt du nicht, dass ich eine Bedingung mit meinem Herrn eingegangen bin: Oh Gott, ich bin ein menschliches Wesen und mache die Flüche und Verwünschungen, die ich einem Muslim auferlege, zu einer Quelle von Reinheit und Belohnung.“

Lügen gegen Aischa und den Propheten. Der Prophet Mohammed war bestens bekannt dafür, dass er gegenüber den Menschen mildtätig und mitleidig war. Er war nicht bekannt dafür, leicht verärgert zu werden, Leute zu beleidigen und zu verfluchen. Er erhielt das große Zeugnis von Gott, dass er großen, moralischen Charakter besitze (68:4). Diese SAHIH LÜGE sowie auch viele andere Ahadith widersprechen dem Koran, anderen Ahadith und dem natürlichen Menschenverstand.

 

17- Wieso Babies schreien?

Sahih Bukhary 4.55.641: Abu Huraira sagte: „Ich hörte Gottes Apostel sagen: ‚Es gibt kein Neugeborenes unter den Sprösslingen Adams, den Satan nicht berührt. Deswegen schreit ein Kind bei der Geburt laut auf aufgrund der Berührung Satans, mit der Ausnahme von Maria und ihrem Kind (Jesus Christus).'“ (Siehe auch Sahih Bukhary 4.54.506 und 6.60.071; Sahih Muslim 33.6429 und 30.5837-5839)

Wenn wir in medizinischen Büchern nachschlagen, sehen wir den wirklichen Grund für das Schreien der Babies. Satan hat damit nichts am Hut. Nur durchschnittliche Menschen aus dem Mittelalter hätten diesem Unsinn (Aber)glauben geschenkt.

 

18- Lecke deine Finger und deine Teller!

Alle folgende Ahadith sind aus Sahih Bukhary 7.65.366 und Sahih Muslim 23.5037-5050:

Ibn ‚Abbas berichtete, dass der Prophet sagte: „Wenn ihr esst, so wischt eure Hände nicht ab, bis ihr sie geleckt habt oder sie jemand anderes (für euch) geleckt hat.“

Abu Huraira sagte, dass der Gesandte Gottes sagte: „Wenn jemand von euch isst, so soll er seine Finger lecken, weil ihr nicht wisst, in welchem die Segnungen sind.

Dschabir Ibn Abdullah sagte, dass der Gesandte Gottes sagte: „Ihr sollt die Teller und Finger lecken, weil ihr nicht wisst, in welchem die Segnungen sind.“

 

19- Wie viele Muslime werden das Paradies betreten?

Siebzigtausend oder siebenhunderttausend von meinen Folgern werden das Paradies betreten. (Sahih Bukhary 8.76.560 und Sahih Muslim 1.424)

Die erwähnten Zahlen scheinen den Hadith-Erfindern groß vorgekommen zu sein, die nicht wussten, dass die Zahl der Muslime über eine Milliarde steigen wird. Jedoch widersprechen die Ahadith diesen Behauptungen: Denn einige behaupten, dass alle Muslime das Paradies betreten werden, egal, welche Sünde sie auch begehen und dies lässt die Zahl 70’000 oder 700’000 sehr klein erscheinen im Vergleich zu der Anzahl an Muslimen, die auf dieser Erde lebten, leben und leben werden. Wie viele Kinder sterben, noch ohne wirklich von Gott gehört zu haben? Wie viele Menschen sterben vor dem Alter der Verantwortung, den Gott im Koran auf 40 gesetzt hat?

 

20- Der Eintritt ins Paradies: garantierte Sache!

Sahih Bukhary 4.54.445: Abu Dhar berichtete, dass der Prophet sagte: „Gabriel sagte zu mir: ‚Wer auch immer unter deinen Folgern stirbt, ohne neben Gott jemand anderen verehrt zu haben, wird ins Paradies (oder nicht ins (Höllen) Feuer)eintreten.‘ Der Prophet fragte: ‚Sogar dann, wenn er illegalen Geschlechtsverkehr oder Diebstahl begangen hat?‘ Er antwortete: ‚Sogar dann.'“ (Siehe auch folgende Ahadith aus Sahih Bukhary: 8.76.450-451 und 9.94.579; Sahih Muslim: 5.2174-2175)

Zweifellos: Gottes Barmherzigkeit ist unendlich und umfasst alle Dinge. Jedoch ist es auch einer der Eigenschaften Gottes, gerecht zu sein. Die Ahadith sind eine offene Einladung, hemmungslos Sünden zu begehen. Es ist eine Einladung für Diebe und Menschen, die Ehebruch begehen, froh und zufrieden über ihre Sünden zu sein. Eine klare Missachtung der koranischen Lehre: Jeder Mensch wird für seine Sünden in Rechenschaft gezogen werden.

Ein weiterer, dem Propheten zugeschriebener Hadith aus Sahih Bukhary 1.4.174: Abu Huraira berichtete, dass der Prophet sagte: „Ein Mann sah einen Hund, der Schlamm aufgrund (der Stärke) des Durstes ass. Also nahm der Mann ein Schuh (und füllte es) mit Wasser und goss es für den Hund, bis er sein Durst löschte. Gott erkannte seine Tat an und ließ ihn ins Paradies eintreten.“

Sicher ist diese Tat lobenswert, dass der Mann für eine Kreatur Gottes (welche jedoch merkwürdigerweise vom Propheten gehasst wurde, wie wir später sehen werden) etwas Schönes vollbracht hat. Aber dass diese Tat allein den Eintritt ins Paradies gewährt, widerspricht sich mit der Sunna Gottes. Ein Mensch wird nicht aufgrund einer einzigen guten Tat ins Paradies gelangen.

Abu Burda berichtete, dass Gottes Gesandter gesagt habe: „Am Tag der Auferstehung werden Leute unter den Muslimen auftreten, deren Sünden schwer wie ein Berg sind und Gott wird ihnen vergeben und Er wird an ihre Stelle die Juden und Christen treten lassen.“ (Sahih Muslim 37.6668)

Diese SAHIH LÜGE widerspricht den Lehren Gottes: Jede Seele wird nur für sich selber die Lasten tragen (6:164). Es widerspricht auch dem Vers, dass einige der Christen und Juden wahre Gläubige sind, die auch ihren Lohn von ihrem Herrn erhalten werden (3:199).

2:25 Und verkünde die frohe Botschaft denjenigen, die glauben und Gutes tun, auf dass ihnen Gärten zuteil werden, in deren Niederungen Bäche fließen; und sooft sie eine Frucht daraus bekommen, sagen sie: „Das ist doch das, was wir schon früher zu essen bekamen.“ Doch ihnen wird nur Ähnliches gegeben. Und ihnen gehören darin Früchte vollkommener Reinheit und sie werden ewig darin bleiben.

2:82 Diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, werden die Bewohner des Paradieses sein. Darin werden sie ewig bleiben.

4:57 Diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, wollen Wir in Gärten eingehen lassen, durch die Bäche fließen, darin werden sie ewig weilen; Dort sollen sie reine Früchte haben, und Wir werden sie in einen wohltätigen Ort mit reichlich Schatten eingehen lassen.

21- Fehlende Suren im Koran

Während Gott uns im Koran lehrt und beweist, dass Er den Koran bewahrt, lehren die Hadith-Bücher, dass einige Suren oder Verse fehlen würden; ein ungeheuerlicher Widerspruch zum Koran.

Wir rezitierten üblicherweise eine Sura, welche in Länge und Strenge der Sura Bara’at ähnelte. Jedoch habe ich sie mit der Ausnahme von folgendem vergessen: „Wären zwei Täler voll von Reichen für den Sohn Adams, er würde sich nach einem dritten Tal sehnen, und nichts würde den Bauch vom Sohn Adams füllen außer Staub.“ Und wir rezitierten üblicherweise eine Sura, die einer der Suren aus Musabbihat ähnelte und ich habe sie vergessen, aber erinnere mich an folgendes daraus: „Oh ihr Gläubigen! Warum sagt ihr von dem, was ihr nicht tut?“ (lxi 2.) und „Dies wird in eurem Nacken als Zeuge (gegen euch) aufgezeichnet und ihr werdet darüber am Jüngsten Tag gefragt werden.“ (xvii. 13). (Sahih Muslim, Ausg. II, Seite 500f, Nummer 2286 oder 5.2286)

Steinigungsvers fehlt: ‚Abdullah ibn Abbas berichtete, dass ‚Umar ibn Al- Khattab auf der Kanzel des Gesandten Gottes sass und sagte: Wahrlich, Gott sandte Mohammed mit der Wahrheit und Er sandte das Buch auf ihn und die Verse der Steinigung waren ebenfalls in der Herabsendung. Wir rezitierten sie und behielten sie im Gedächtnis und verstanden sie. Gottes Gesandter übte die Steinigungsstrafe (für die verheiratete Person, die Ehebruch beging) aus und auch nach ihm übten wir die Steinigungsstrafe aus. Ich befürchte, dass mit dem Verlauf der Zeit die Leute (sie vergessen können) und sagen könnten: „Wir finden nichts über das Steinigen im Buch Gottes.“ Und so werden sie vom Weg abkommen, indem sie diese von Gott beschriebene Pflicht ablehnen. Die Steinigung ist eine in Gottes Buch existierende Pflicht, die für verheiratete Männer und Frauen gilt, die Ehebruch begehen, wenn der Beweis erbracht ist oder eine Schwangerschaft vorliegt.“ (Sahih Muslim, Ausg. III, Seite 912, Nummer 4194 oder 17.4194)

 

22- Verteufelung von Bild und Hund

Sahih Bukhary 4.54.448: Abu Talha berichtete, er habe den Gesandten Gottes sagen hören: „Engel betreten ein Haus nicht, wenn darin ein Hund oder ein Bild zu finden ist.“ (siehe auch Ahadith Nummer 449, 450 und 539)

In Sahih Muslim finden wir in Buch 24 ein ganzes Kapitel über dieses Thema. Siehe Ahadith Nummer 5246-5251

 

23- Töte die Hunde (Tiere)!

Sahih Bukhary 4.54.540: „Omar sagte, der Gesandte Gottes befahl die HUNDE zu töten.“ (Siehe auch Sahih Muslim: 10.3809-3813

Nummer 531: ‚Aisha berichtete, dass der Prophet gesagt habe: „Fünf Sorten von Tieren sind Übeltäter und können sogar an heiligen Stätten getötet werden: Sie sind die Ratte, der Skorpion, der Drachen, die Krähe und der tollwütige Hund.“

Für jene, die es über sich ergehen lassen wollen, können auch folgende, völlig tierfeindliche Ahadith lesen: Sahih Bukhary 4.54.525-532 und Nummer 541-542; Malik’s Muwatta: Buch 20, Nummer 20.26.89-20.26.92; Sahih Muslim: 10.3814-3829, 26.5542-5566 und 2.551

Sunan Abu Dawud Buch 16, Nummer 2839: Abdullah ibn Mughaffal berichtete, dass der Prophet sagte: Wären Hunde keine erschaffene Spezies, würde ich die Ausrottung ihrer befehlen; Aber tötet alle rein schwarze (Hunde). (Siehe auch Nummer 2840)

Sind schwarze Hunde etwa keine Spezies der Erschaffung? All diese Ahadith kämpfen gegen die Zeichen Gottes an. Tiere sind eine wunderbare Schaffung Gottes. Sie alle haben ihren Nutzen und viele der Tiere dienen uns für vielerlei Zwecke. Die Verteufelung der Hunde geht auf Abu Huraira zurück, der Hunde hasste. Kommt das daher, weil er Katzen mochte (Abu Huraira bedeutet „Vater des Kätzchens“); ist er wirklich in diese Klischee-Falle reingefallen? Solche Gottesfeindliche Ahadith sind definitiv nicht eine Lehre eines ehrbaren Gesandten Gottes.

Es heißt, diese Ahadith seien abrogiert worden. Selbst wenn es so wäre: Ein Gesandter Gottes gibt niemals den Befehl, überhaupt irgendwann eine unschuldige Kreatur Gottes zu töten.

 

24- Sie sind zu Affen geworden!

5:60 Sprich: „Soll ich euch sagen, wer sich die schlimmste Strafe Gottes zuzieht? Das sind die Menschen aus euren Reihen, die Gott verflucht hat und auf die Er zornig ist, deren Herzen Er so verschloss, dass sie Affen und Schweinen ähneln und dem Teufel dienen. Diese sind auf der tiefsten Stufe, sind sie doch am weitesten vom geraden Weg abgeirrt.“

Sahih Bukhary 5.58.188: ‚Amr bin Maimun erzählte: Ich sah eine Äffin während der prä-islamischen Zeit, die von einigen Affen umgeben war. Sie alle steinigten sie, denn sie hatte illegalen Geschlechtsverkehr begangen. Ich steinigte ebenfalls mit ihnen.

Die Ähnlichkeit ist kaum zu übersehen!

 

25- Lügen erfinden und Judenhass…

Sahih Bukhary 5.58.275: …… „O Gottes Apostel! Die Juden erfinden solcherart Lügen, das einen in Erstaunen versetzt……“

Oh ihr Menschen! Die hadithischen Sunniten erfinden solcherart Lügen, die ihresgleichen suchen! Es ist sicher auch zu erwähnen, dass all die Ahadith, die von den Juden und den vorherigen Schriften berichten, nicht ohne die Hilfe jüdischer Konvertiten hätten niedergeschrieben werden können. Jüdische Konvertite, die mit ihrer alten Religion unzufrieden waren, haben die Juden aufs Äußerste beleidigt und somit eine der Grundlagen für den verbreiteten Judenhass unter den heutigen Muslimen gelegt.

Die Juden werden auch im Koran an gewissen Stellen auf eine negative Weise erwähnt, was aber mit den Erwähnungen aus den Ahadith kaum zu vergleichen sind, da der Koran eine differenzierte Betrachtungsweise vornimmt. Die Ahadith hingegen scheren die Juden über einen Kamm. Welch ein Hass, welch eine negative Geisteshaltung durch die Ahadith gelehrt wird! Worte wie Frieden, Gnade, Güte, Barmherzigkeit und Liebe sind leere Worthülsen geworden.

 

26- Weitere Angaben zu völlig inakzeptablen Ahadith

Sahih Bukhary: 1.6.299-300; 9.83.38a; 9.83.38;

Sahih Muslim: 3.608; 3.629-631; 8.3425; 8.3450; 25.5369-5370; 37.6676

Diese Ahadith aus der angeblichen Sunna des Propheten waren nur einige Beispiele, wie Satan es geschafft hat, die Hadith-Bücher zu kontrollieren und versucht hat, den Islam zu zerstören. Gottes Beweis für Sein Buch ist umso deutlicher geworden: Er hat Sein Buch vor der Falschheit bewahrt und erhalten (15:9 und 41:42). Gepriesen sei Gott der Allmächtige!

Diese Beispiele zeigen uns auch, wieso Gott Seine Diener ständig daran erinnert, keinem anderen Hadith als Seinem zu folgen: der Koran (45:6, 7:185, 77:50 und 31:6). Es zeigt uns ebenso, wieso der Gesandte Gottes sich am Jüngsten Tag bei Gott darüber beschweren wird, dass sein Volk den Koran verlassen hat (nicht Hadith und Sunna).

Der Koran,
der ganze Koran,
nichts als den Koran!

 

14. QUELLENVERZEICHNIS

Ein herzliches Dankeschön an Kerstin L. und an Ayman T., für die freundliche Unterstützung bei der Findung der Hadith-Referenzen! Ohne euch wäre ich wohl wochenlang mit Ahadith beschäftigt gewesen.

Quellen:

  1. Der Heilige KORAN.
  1. Sahih Bukhary.
  2. Sahih Muslim.
  3. Musnad Ahmad.
  4. Tirmidhi
  5. Sunan Abu-Dawud
  6. Tafseer Ibn Katheer
  7. Muwataa Malik
  8. Taq-yeed Al Ilm for Al-Khateeb Al-Baghdady
  9. „The Documentation of Sunna and Hadiths“ von Ibrahim Fawzi, Riyad El-Rayyes Books Limited, London.
  10. „Fa Isaalo Ahal Al Ilm“ (Frag die Leute des Wissens) von Dr. Muhammed Al-Tigany Al-Simaoy, London.
  11. Prophet Muhammed’s Last Sermon (submission.org)
  12. „ABU HURAIRA – Ursache und Wirkung seiner Überlieferungen“ von Abdul Hussain Scharufuddin Musawi
Unterschied zwischen Gesandter und Prophet: Bild von einem Finger, das auf eine Koranstelle gelegt wurde

Die Wahrheit des Koran

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Es hieß am Anfang, der Koran sei nicht detailliert und man brauche Ahadith, um den Koran zu verstehen. Wenn den Sunniten geglaubt wird und die Ahadith hinzugezogen werden, um den Koran zu verstehen, dann findet man Widersprüche. Was nun? Dann behaupten sie, wir seien Laien, weil die Ahadith so nicht verstanden werden können. Also die Quelle, die den Koran erläutern sollte, ist selbst nicht klar, wir bräuchten eine dritte Quelle, um die zweite Quelle zu verstehen. Dann werden die Kommentare über die Ahadith studiert, also die dritte Quelle, um die zweite Quelle und damit die erste Quelle zu verstehen. Wieder tauchen Widersprüche auf: dann ist die dritte Quelle, die die zweite Quelle erläutern sollte auch nicht klar und wir bräuchten die vierte Quelle und so fahrt diese teuflische Kette unendlich fort. Meistens bleiben einige Anhänger des Sunnismus an einer dieser Ebenen in der Kette stecken und verstarren geistig. Gott hingegen sagt uns in Seinen eigenen Worten deutlich, dass die erste Quelle, Sein Wort, deutlich genug ist.

Eine der notorisch wiederholten Aussagen der Sunniten besagt, dass die Sunna deshalb zu befolgen sei, weil im Koran stünde, dass wir dem Gesandten zu gehorchen haben, um Gott zu gehorchen. Wo wird erwähnt, dass „Gehorcht dem Gesandten“ den Ahadith zu folgen bedeutet? Da diese Frage an anderer Stelle auf dieser Seite mehrfach behandelt wurde, möchte ich sie auslassen.

Wenn ein hoch angesehener Gelehrter wie Bukhary einen Hadith erfunden hätte, einschließlich einer glaubwürdigen Überlieferungskette und den Merkmalen der Religion, und diesen dann dem geliebten Propheten zuschrieb, welcher der Sunniten könnte denn wirklich unterscheiden, ob diese Aussage wirklich vom Propheten kommt? War Bukhary persönlich anwesend, als die überlieferte Geschichte geschah? Nein, also können wir nicht sicher sein, selbst wenn wir Bukhary respektierten. Genauso ist es mit den unter den Sunniten hoch angesehenen Gelehrten „Muslim“, „Abu Dawud“ etc. Dabei setze ich in dieser Annahme auch voraus, dass der Inhalt des Hadith nicht menschenverachtend oder völlig irrsinnig ist, was leider viele überlieferten Ahadith sind.

An dieser Stelle liegt es mir am Herzen, einen wichtigen Punkt anzusprechen. Ich kann es durchaus verstehen, dass wir mit unserem Gedankengut den Eindruck erwecken, dass wir eine neue Gruppierung bilden wollten oder bilden. Wir rufen aber zu nichts anderem auf als zum Koran zu kommen, zur Rechtleitungsquelle zurückzukehren und keinerlei Gruppierung, Rasse oder Nationalität zu bevorzugen. Der Unterschied zwischen uns, den Gottergebenen inscha’Allah, und den anderen Gruppierungen, die sich bewusst als Sunnit, Alawit, Schiit, Sufi etc. nennen, besteht eben genau darin, dass wir uns nicht abtrennen wollen. Unter uns gibt es auch Menschen, die nicht in allem gleicher Meinung sind wie wir. Das ist einfach nur menschlich und natürlich. Wir nennen uns aber alle gleich und wissen um unsere Verantwortung vor Allah.

Es ist die Zeit gekommen, dass wir wieder Gottes Buch umarmen und nicht die breite Masse, die Gelehrten, die Sahaba oder sonst irgendwelche Gruppierungen von Menschen. Es ist an der Zeit, dass wir Gottes Buch wieder in die Hand nehmen und die Rechtleitung Gott überlassen und sie nicht in die Hände von Gelehrten legen. Es ist an der Zeit gekommen, Gott allein zu folgen.

Hasbuna Kitabuallah! Gottes Buch genügt!

Gott hat es uns in der Tat leicht gemacht:

  • Gottes Wort ist in Wahrheit und Gerechtigkeit vollendet und nicht veränderbar (6:115; 18:27)
  • Die Ungerechtesten sind diejenigen, die Lügen gegen Gott ersinnen oder Seine Verse für Lügen erklären (6:21).
  • Gott gab Mohammed, Sein Gesandter und letzter Prophet, den Koran (27:6).
  • Das einzige Buch, dass der Gesandte der Welt überliefert hat, ist der Koran (6:19).
  • Die Einzige Aufgabe des Gesandten war es, den Koran zu überliefern (16:35).
  • Wir müssen dem Gesandten Gottes folgen/gehorchen (3:31-32; 24:56). Jeder, der Gott und Seinen Gesandten aberkennt, ist ein Ungläubiger, da die Verleugnung des Gesandten die Verleugnung von Gottes Botschaft darstellt (72:23).
  • Wir wurden beauftragt, dem Wort Gottes (Koran) alleine zu folgen (7:2-3; 17:46).
  • Der Koran enthält alles, was wir zur Führung brauchen (16:89). Gott hat nichts ausgelassen (6:38).
  • Weisheit ist in Gottes Buch; Nicht unbedingt in Ahadith (17:39; 36:2).
  • Alles, was wir im Koran nicht finden können, gibt uns die Freiheit, vernunftgemäß selbst zu entscheiden (5:101).
  • Der Prophet Abraham ist der Begründer des Islam und ein gutes Vorbild für uns (22:78; 2:135; 60:4).
  • Mohammed folgte Abraham (3:68; 16:123).
  • Alle religiösen Rituale; tägliche Gebete, verpflichtende Almosen, Fasten und Pilgerfahrt kommen von Abraham (21:73; 2:43,127-128; 2:183; 3:43; 19:31-59; 20:14).
  • Wir sollten keinem Hadith außer dem Koran als Quelle der Religion Gottes folgen (45:6).
  • Es gibt einige, die aufgeblasene Ahadith mit ihrem Unwissen verwenden, um Menschen vom Glauben abzubringen (31:6).
  • Wir brauchen keine Ahadith, weil der Koran vollständig detailliert ist (12:111).
  • Der beste Hadith ist der Koran (39:23).
  • Die einzige Sunna (Gesetz) ist Gottes Sunna (33:38,62; 35:43).
  • Diejenigen, die religiöse Wege beschreiten, die nie von Gott autorisiert wurden, sind mit Götzenanbetern gleichzusetzen (42:21).
  • Der Koran ist detailliert, nicht vage (30:28; 41:3).
  • Der Koran wurde von Gott selber erklärt und detailliert (11:1; 75:19).
  • Gott ist der Lehrer des Korans (55:1-2).
  • Der Koran ist für Gläubige einfach zu verstehen, während es für die Heiden unmöglich ist (54:17,22,32,40; 17:46; 18:57).
  • Der Prophet Mohammed ist ein gutes Beispiel dafür, dass er keine andere Quelle als den Koran benutzt hat (5:48-49; 6:114; 10:15).
  • Gott garantierte die Erhaltung/die Bewahrung des Korans, nicht die der Ahadith (15:9; 36:69; 38:87; 41:42; 43:4; 56:7.
  • Gottes Wort ist perfekt (6:115). Diejenigen, die Vermutungen folgen, sind von der Rechtleitung abgekommen (6:112).
  • Gott vergisst nicht (19:64). Gottes Worte gehen nicht aus (18:109).
  • Diejenigen die nicht an das Jenseits glauben, sind nicht zufrieden mit dem Koran; sie wollen es mit anderen Büchern ergänzen (10:15).
  • Diejenigen, die die Religion in Gruppen/Sekten (Sunniten, Schiiten etc.) unterteilen, sind keine Folger von Mohammed (6:159).
  • Der Gesandte wird sich am Jüngsten Tag beklagen, dass sein Volk den Koran verlassen hat (25:30).

Wem dies immer noch nicht genug ist, findet nachfolgend eine ausführliche Erläuterung aller relevanten Inhalte.

Wir werden so Gott will sehen, dass der Koran mehr als genug Verse enthält, um die Muslime darauf aufmerksam zu machen, dass der traditionelle, orthodoxe Weg des Islam keine Zukunft hat. Bevor wir zu den Koranversen übergehen, möchten wir den Sunniten eine direkte Frage stellen, die sie für sich selber beantworten sollen:

Wollt ihr wirklich Namen wie Bukhary, Hanbal, Muwatta und die Namen anderer Hadith-Sammler verteidigen, denen Gott keine Ermächtigung gegeben hat und die ihr und eure Vorfahren als Quelle erfunden habt?

Mit dem Wunsch, Gottes Segen möge uns so Gott will alle rechtleiten, wollen wir nun beginnen…

3:1-5 Alif Lam Mim. Gott – kein Gott ist da außer Ihm, dem Ewiglebenden, dem Einzigerhaltenden. Er hat das Buch mit der Wahrheit auf dich herabgesandt als Bestätigung dessen, was vor ihm war. Und Er hat vordem die Thora und das Evangelium herabgesandt; als Rechtleitung für die Menschen… Er hat das Buch der Bestimmungen herabgesandt. Denjenigen, welche die Zeichen Gottes verleugnen, wird eine strenge Strafe zuteil sein. Und Gott ist Allmächtig und Der Vergeltende. Vor Gott ist nichts verborgen, weder in der Erde noch im Himmel.

Wie wir im weiteren Verlauf dieses Artikels sehen werden, hat Gott solch lange Passagen mehrmals offenbart, die sich um die heiligen Quellen der Religionen drehen. In diesen Versen werden aber nirgends die Ahadith erwähnt. Da die Ahadith keine Offenbarungen waren, fragt man sich, wo denn die Ahadith erwähnt werden, die gemäß sunnitischem Verständnis von unglaublicher Notwendigkeit sind?

6:19 Sprich: „Was für ein Testament wiegt schwerer?“ Sprich: „Gott ist mein und euer Zeuge. Und dieser Koran ist mir offenbart worden, auf dass ich euch damit warne und jeden, den er erreicht. Wolltet ihr wirklich bezeugen, dass es neben Gott andere Götter gebe?“ Sprich: „Ich bezeuge es nicht.“ Sprich: „Er ist ein einziger Gott, und ich bin fern von dem, was ihr (Gott als Partner) beigesellt.“

In diesem Vers werden zwei Themen angesprochen: Die Schahadah und die Religionsquelle des Islam. Gottes Zeugnis, dass Mohammed Sein Gesandter war, wiegt schwerer als die Schahadah eines Menschen. Die wahre Schahadah wird in 3:18 beschrieben (Keine Gottheit außer dem einzigen Gott – La ilaha illa Allah). Mohammeds Namen zur Schahadah hinzuzufügen bedeutet, das höchste Gebot des Koran zu verletzen und gleichzeitig Gott zu beschuldigen, die Schahadah falsch angegeben zu haben. Dieser Vers spricht, wie bereits angedeutet, auch die Religionsquelle des Islam an: Es ist von äußerster Wichtigkeit, hier erkennen zu können, dass direkt nach der Rede von der Offenbarung des Korans von einer Beigesellung anderer Wesenheiten eindeutig abgeraten wird. Es gibt nur einen einzigen Gott, der für uns das Buch der Rechtleitung offenbart. Die Hadith-Bücher von Bukhary und Konsorten ebenfalls als Rechtleitungsbücher zu definieren, bedeutet in Wirklichkeit nichts anderes als Gott Partner beizugesellen. Aus diesem Vers lernen wir also, dass diejenigen, die dem Koran weitere Quellen beigesellen, Heiden sind.

6:112-117 Und so hatten Wir für jeden Propheten Feinde bestimmt: die Satane (aus den Reihen) der Menschen und der Djinn. Sie geben einander prunkende Rede ein, um irrezuführen – und hätte es dein Herr gewollt, hätten sie es nicht getan; so ignoriere sie und ihre Erdichtungen. Und die Herzen derjenigen, die nicht ans Jenseits glauben, sollen daran gefallen finden, in die Irre gehen und sie sollen das tun, was sie in Wirklichkeit tun wollen. . . Soll ich denn einen anderen Gesetzgeber als Gott suchen, wo Er euch doch das Buch detailliert herabgesandt hat? Und jene, denen Wir das Buch gegeben haben, wissen, dass es von deinem Herrn mit der Wahrheit herabgesandt wurde. Gehöre also nicht zu den Zweiflern! Und die Worte deines Herrn sind in Wahrheit und Gerechtigkeit vollendet worden. Keiner vermag Seine Worte zu ändern! Er ist der Allhörende, der Allwissende. Und wenn du den meisten (Menschen) auf der Erde gehorchst, werden sie dich von Gottes Weg irreführen. Sie folgen nur Gerüchten, und mit ihren Ratereien schwafeln sie nur. Dein Herr kennt die am besten, die von Seinem Wege abirren; und Er kennt die Rechtgeleiteten am besten.

Nur die Seelen, die in ihren Herzen das Jenseits ablehnen, glauben der dem Propheten zugeschriebenen, prunkenden Rede. Die Heiden, die Jesus als Gottes gezeugten/wortwörtlichen Sohn (die metaphorische oder allegorische Bedeutung der Beschreibung „Sohn Gottes“ ist ein großer Unterschied zur wortwörtlichen Bedeutung) idolisieren, sind eigentlich die Hauptfeinde von Jesus. Wenn Sie die Hadith-Bücher, allen voran Bukhary, mit dem Koran vergleichen und studieren, werden Sie sehen, dass die Autoren und Folger dieser Bücher die Hauptfeinde des Propheten Mohammed sind. Gott gibt jetzt ihnen aus dem Munde Mohammeds die beste, schönste und aus drei Elementen bestehende Antwort:

  1. Die einzige Gesetzesquelle ist Gott.
  2. Gottes Gesetz ist im Koran.
  3. Der Koran ist detailliert.

Denn die Heiden, die die Lehren der Hadith, der Sunnah und der Rechtsschulen (Madhab) als eine weitere Religionsquelle akzeptieren, leugnen unmittelbar den ersten und dritten Punkt. Den zweiten Punkt gebrauchen sie gegen die Gesetze des Koran.

Die Behauptung – die von den meisten (Menschen) derer auf der Erde angestellt werden – der Koran bedarf einer Ergänzung durch Ahadith und anderen menschlichen Lehren, leugnet die Tatsache ab, dass der Koran detailliert, vollständig und ausreichend ist. Denn meistens gehören sie auch zu denen, die mit der Angehörigkeit zur Mehrheit (z. B. Ahlul Sunnah Wal JAMAAH) prahlen.

7:1-3 Alif Lam Mim Sad. Dies ist ein zu dir hinabgesandtes Buch; Du sollst seinetwegen nicht bedrückt sein, sondern du sollst damit warnen. Und für die Gläubigen (ist es) eine Ermahnung. Folgt dem (Koran), das zu euch von eurem Herrn herabgesandt wurde, und folgt keinen anderen Beschützern außer Ihm. Wie wenig lasst ihr euch ermahnen!

Und es gibt natürlich viele andere Verse, die uns ermahnen, dem Koran alleine zu folgen. Gehen wir weiter zu den koranischen Versen… mit ein wenig mehr Übersicht.

.

Die Führung des Koran

2:1-5 Alif Lam Mim. Dies ist ein Buch, das keinen Anlass zum Zweifel gibt und eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen ist, die auch an Wahrheiten glauben, die sie nicht mit ihren Sinnen wahrnehmen können* und das Kontaktgebet verrichten** und von dem ausgeben, was Wir ihnen beschert haben und die an das glauben, was auf dich und vor dir herabgesandt wurde***, und die über das Jenseits keine Zweifel hegen. Diese sind es, die von ihrem Herrn geleitet werden und die die Zufriedenheit erreichen.

17:9 Dieser Koran leitet zum besten Weg und bringt den rechtschaffenen Gläubigen die frohe Botschaft der großen Belohnung.

* Die Methode der Wissensaneignung wird im Vers 17:36 als empirisch und rational bezeichnet. Der Vers 41:53 spricht zuzüglich zur objektiven Realität über den subjektiven Empirismus.

** Das Kontaktgebet ist das rituelle, körperliche Gebet, welches wir zu verrichten haben. Der Koran führt in zahlreichen Versen aus, wie wir zu beten haben im Kontakt zu Gott. Für die Studenten des Koran ist es eine Leichtigkeit, dies nachzuvollziehen, und sie wissen auch, dass man der Ahadith nicht bedarf.

*** Obwohl die vorherigen Göttlichen Bücher Opfer der Entstellungen wurden, beinhalten sie größtenteils immer noch die Göttliche Botschaft. Die Torah und die Evangelien tragen in sich immer noch die Botschaft „diene Gott ALLEIN“ (siehe 5. Buch Mose Deuteronomium 6:4-5 und Markus 12:29-30). Alle Verdrehungen bezüglich der Hauptbotschaft sind leicht zu bestimmen.

Im Koran wird als Rechtleitungsquelle nur der Koran beschrieben. Wenn Gott von uns wirklich gewollt hätte, auch die Sunna Mohammeds zu befolgen, dann fragen wir uns, wieso wir denn keine Verse finden, die von der „rechtleitenden“ Quelle bzgl. der Sunna Mohammeds berichten? Die Verse im Koran, die Mohammed als ein vorbildliches Beispiel bezeichnen und die die Muslime unter anderem auch für die „Legitimierung“ der Ahadith gebrauchen, beziehen sich auf die Verse, die IM KORAN zu finden sind. Eine zusätzliche Frage hier ist wiederum: WIE können wir wissen, WAS die Sunna Mohammeds überhaupt ist, nachdem bewiesen wurde, dass die Ahadith wegen soziologischen und politischen Gründen erfunden wurden? Gott ist unser alleiniger Führer: Wenn der Koran uns leitet, so führt uns Gott; Wenn der GESANDTE (nicht Mensch) Mohammed aufgrund des Koran geführt hat, so war es wiederum Gott, der uns geführt hat, nicht Mohammed, denn Mohammed war NUR mit der Verkündung der Botschaft beauftragt. Es ist absurd, behaupten zu wollen, dass die Sunna Mohammeds nicht der Koran sei, sondern etwas anderes.

 

Die Herausforderung des Koran

(keine ähnliche Angaben für Hadith/Sunna)

2:23-24 Und wenn ihr im Zweifel seid über das, was Wir auf Unseren Diener herabgesandt haben, so bringt doch eine Sura gleicher Art herbei und ruft euch (zur Hilfe) auch all eure Zeugen außer Gott herbei, wenn ihr wahrhaftig seid. Und wenn ihr es aber nicht tut – und ihr werdet es bestimmt nicht tun können – so fürchtet das Feuer, das für die Ungläubigen vorbereitet wird und dessen Brennstoff Menschen und Steine sind.

10:38 Sagen sie etwa: „Er hat ihn erdichtet“? Sprich: „Bringt denn eine Sura gleicher Art hervor und ruft auch wen ihr nur könnt (zu Hilfe), außer Gott, wenn ihr wahrhaftig seid.“

11:13-14 Sagen sie: „Er hat es erdichtet“? Sprich: „So bringt doch zehn ebenbürtig erdichtete Suren hervor und ruft auch alle Freunde (zu Hilfe) an, wen ihr vermögt, außer Gott, wenn ihr wahrhaftig seid!“ Und wenn sie euch den Beweis nicht geben konnten, dann wisset, es ist mit Gottes Wissen offenbart worden; und es gibt keine Gottheit außer Ihm. Wollt ihr euch nun (Gott) ergeben?

Diese Verse weisen auf das unimitierbare, mathematische Wunder des Koran hin. Die Behauptung, der Koran sei aus literarischer Hinsicht nicht zu imitieren, ist eine Hypothese, welche unmöglich überprüft werden kann, da keine objektiven und universalen Kriterien existieren, mit denen man eine von zwei literarischen Werken höher bewerten könnte. Der Beweis, dass der Koran Gottes Wort ist, kann nicht mit den subjektiven Bewertungen in Zusammenhang gebracht werden, welche vom literarischen Geschmack und Interesse der Arabischsprechenden abhängen. Es ist unmöglich mit objektiven Kriterien zu erklären, wieso der Koran erhabener als die Werke von literarischen Meistern wie Taha Hussain ist. Die Unmöglichkeit der Beweisführung mit literarischen Kriterien, wieso die rezitierten Gebete aus den Witr-Gebeten der Hanafi nicht so wie der Koran sind, wird auch seitens Bukhary und Ibn Hanbal zugestimmt. Denn die traditionellen Bücher, die über die Zusammentragung des Koran zur Zeit Uthmans berichten, teilen uns mit, dass für jeden Vers eine Bedingung von zwei Zeugen gesucht wurde. Siehe weiter auch folgende Verse: 4:82; 10:20; 74:30.

In diesen Versen werden diejenigen herausgefordert, die dem Koran nicht glauben oder die ihm mit Skepsis begegnen, etwas Gleiches wie den Koran hervorzubringen. Andererseits gibt es nirgends im Koran Verse, welche die Ungläubigen auffordern, ebenbürtige Ahadith oder eine ebenbürtige Sunna zu erfinden. Wo ist die Herausforderung Gottes (oder sogar Mohammeds) für die sunnitischen, außerkoranischen Quellen?

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Die Propheten verwenden die zu Ihnen herabgesandten Schriften

5:44-50 Wir hatten die Thora*, in der Führung und Licht war, herabgesandt. Damit haben die ergebenen (muslimischen) Propheten, unter den Juden gerichtet. Ebenso die Rabbiner und die Gelehrten; und sie waren Zeugen darüber. Darum fürchtet nicht die Menschen, sondern fürchtet Mich; und gebt nicht Meine Zeichen um einen geringen Preis hin. Und wer nicht nach dem richtet, was Gott herabgesandt hat – das sind die Ungläubigen. Wir hatten ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr und Zahn um Zahn; und für Verwundungen gerechte Vergeltung. Wer aber darauf verzichtet, dem soll das eine Sühne sein. Wer nicht nach dem richtet, was Gott herabgesandt hat, ist ein Heide. Hierauf ließen Wir ihnen Jesus, den Sohn der Maria, folgen, zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war; und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Rechtleitung und Licht war, zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war und als Rechtleitung und Ermahnung für die Rechtschaffenen. Und die Leute des Evangeliums sollen sich nach dem richten, was Gott darin offenbart hat. Wer nicht nach dem richtet, was Gott herabgesandt hat, ist ein Frevler. Und Wir haben das Buch mit der Wahrheit zu dir herabgesandt, das die vorherigen Bücher bestätigt, an ihre Stelle tritt**; Richte also zwischen ihnen nach dem, was Gott herabgesandt hat. Verlasse nicht die zu dir gekommenen Wahrheiten und folge nicht ihren Neigungen. Für jeden von euch haben Wir ein Gesetz und eine Methode bestimmt. Hätte Gott gewollt, hätte Er euch zu einem einzigen Volk gemacht. Er wollte euch aber mit dem euch Gegebenem auf die Probe stellen. Darum sollt ihr in rechtschaffenen Taten wetteifern. Zu Gott werdet ihr allesamt zurückkehren; und dann wird Er euch das kundtun, worüber ihr uneins wart.
Und du sollst zwischen ihnen nach dem richten, was von Gott herabgesandt wurde; Folge nicht ihren Neigungen und sei vor ihnen auf der Hut, damit sie dich nicht von einem Teil dessen, was Gott zu dir herabgesandt hat, wegtreiben. Wenden sie sich jedoch ab, so wisse, dass Gott sie für einige ihrer Sünden zu bestrafen gedenkt. Wahrlich, viele der Menschen sind vom Weg abgekommen. Wünschen sie etwa die Gesetze der Unwissenheit/Ignoranz? Und wer ist ein besserer Gesetzgeber als Gott für die Besitzer festen Glaubens, der auf Wissen beruht?

* Torah wird im orthodoxen Islam im Allgemeinen als ein Eigenname für das Buch verstanden, das Moses gegeben wurde. Der Koran jedoch schildert nirgends, dass die Torah speziell Moses gegeben wurde. Das 18 Mal im Koran vorkommende Wort „Tawrat“ ist der Name, welcher der Bücherkollektion von über 40 Büchern gegeben wird. Der Eigenname der Schrift Moses wurde nicht erwähnt, doch mit Titeln wie „Furkan“ (Unterscheidung), „Imam“ (Führer), „Rahma“ (Gnade), „Nur“ (Licht) und „Huda“ bezeichnet.

** Mohammed richtete mit nichts anderem als mit dem Koran. Wie auch immer haben die Toren wie Bukhary, Muslim, Abu Dawud und Konsorten mit ihren erfundenen Ahadith Mohammed zur zweiten Gesetzesquelle erhoben und die aus der Zeit der Unwissenheit verbliebenen Aberglauben in die Religion Islam miteingebracht. Die Religion ist Gottes ALLEIN. Die Aufgabe Mohammeds bestand NUR darin, die Religion Gottes den Menschen zu verkünden.

Aus den obigen Versen lernen wir, dass alle drei Völker – Juden, Christen und Muslime – mit der exakt selben Art und Weise gerichtet worden sind: gemäß Inhalt der respektiven Schrift. Uns stellen sich folgende Fragen, wenn wir daran denken, dass gewisse Konfessionen des Judentums ebenfalls einer Quelle der „mündlich gesprochenen Worte Moses“ (könnten als „jüdische“ Ahadith gelten) zu folgen behaupten:

  1. Wieso wird im Koran generell gesprochen nirgends über die „mündlichen Worte der Propheten“ berichtet und woher haben wir die Bestätigung, dass die mündlichen Worte wirklich religionsrelevant sind? Mohammed oder Moses waren doch auch nur Menschen? Wie kann die Menschlichkeit der Propheten als Quelle gelten?
  2. Wieso folgen die Sunniten, die ja nach ihrer Einstellung den Worten der Propheten folgen wollen, nicht den „mündlichen Überlieferungen Moses“?

 

Nichts fehlt

6:38 Alle Geschöpfe auf Erden, Vögel miteingeschlossen, die mit ihren Flügeln dahinfliegen, sind Gemeinschaften wie ihr. Nichts haben Wir im Buch ausgelassen. Vor ihrem Herrn sollen sie (alle) dann versammelt werden.

Dieser Vers spricht in erster Linie davon, dass alle Geschehnisse im Universum in der Mutterschrift aufgezeichnet werden. Jedoch weist er in zweiter Linie auf den Koran hin. Alle Informationen, die unser jenseitiges, ewiges Leben angehen, sind im Koran vorzufinden (16:89).

 

Die Gebote und Verbote stehen sowieso im Koran

7:32-33 Sprich: „Wer kann den schönen Schmuck und die Versorgungen, die Gott für Seine Diener erschaffen hat, verbieten?“ Sprich: „Sie sind im irdischen Leben für die Gläubigen, im Jenseits (dann) ausschließlich für sie.“ So erklären Wir die Zeichen ausführlich für ein verständiges Volk. Sprich: „Mein Herr hat nur Schändlichkeiten, seien sie offenkundig oder verborgen, dazu Sünde und ungerechte Gewalttaten verboten und auch, dass ihr Gott etwas beigesellt, denen Er weder Befugnis noch Macht gegeben hat, und, dass ihr (etwas) von Gott aussagt, was ihr nicht wisst.“

Dieser Vers zielt die Gelehrten an, die mit erfundenen Ahadith den Männern Seide und Gold verbieten wollen. Trotz dem Koran, der schönen Schmuck wie Gold oder Seide im irdischen Leben nicht verbietet und der diese im Jenseits ausschließlich den Gläubigen zuschreibt (18:31; 22:23; 35:33), verbieten diejenigen, die Mohammed idolisieren, solchen Schmuck im Namen Gottes. Diese falschen Gelehrten werden am Jüngsten Tag die Klage Mohammeds zu hören bekommen (25:30). Ob Gebote oder Verbote, beide sind im Koran vollständig vorhanden. Gott ist sowohl der alleinige Verbieter als auch der alleinige Gebieter in religiösen Angelegenheiten. Wer weitere Verbote hinzufügt und sie unter dem Decknamen der Religion verkauft (sie im Namen Gottes verbietet) oder auch diese Verbote annimmt, die/der gesellt Gott etwas bei (Gelehrten, eigene Meinung oder dergleichen). Wenn die Götzendiener nur wüssten, dass sie Gott etwas beigesellen, indem sie Gold, Schmuck, Seide und vieles mehr im Namen des Islam verbieten! „Wahrlich, es ist ihnen gleich ob du sie warnst oder nicht.“

 

Die Detaillierung der Schrift

7:52 Wir haben ihnen ein Buch gegeben, das Wir mit Wissen detailliert haben: als Wegführer und Barmherzigkeit für die Gläubigen.

10:37 Dieser Koran kann von niemand anderem als Gott komponiert worden sein. Er bestätigt die vor ihm herabgesandten Offenbarungen und ist eine ausführliche Erläuterung des Buches (der Gesetze). Darin sollt ihr keine Zweifel haben: (er ist) vom Herrn der Welten.

11:1 Alif, lam, raa. Dies ist eine Schrift, deren Ayat von Einem Allweisen, Allkundigen gefestigt und dann erläutert und detailliert wurden.

12:111 In ihren Geschichten ist eine Lehre für Menschen von Verstand. Es ist kein erdichteter HADITH, sondern eine Bestätigung der früheren (Offenbarungen), eine deutliche Darlegung aller Dinge und Führung und Barmherzigkeit für die Gläubigen.

16:89 Am Tage (des Gerichts), da wir aus jeder Gemeinschaft einen Zeugen aus ihrer eigenen Mitte gegen sie auftreten lassen und wir dich als Zeugen über diese da bringen… Und wir haben dir diese Schrift hinabgesandt, um alles zu erklären und als Wegführer, Barmherzigkeit und Frohbotschaft für die, die sich (Gott) ergeben haben.

17:89 Wir haben in diesem Koran alle Arten von Beispielen angeführt, doch die meisten unter dem Volk verleugnen trotzig.

18:54 Wir haben in diesem Koran für die Menschen Beispiele aller Art ausführlich erläutert. Doch der Mensch ist sehr streitsüchtig.

41:1-8 Ha Mim. Eine Offenbarung vom Gnädigen, dem Barmherzigen. Ein Buch, ein arabischer Koran*, dessen Verse erklärt wurden, für ein Volk mit Wissen; Ein Warner und ein Überbringer froher Botschaft. Doch die meisten haben sich von ihm abgewendet; sie hören nicht zu. Sie sprechen: „Wir haben eine feste Meinung gegenüber dem, wozu du uns berufst, und in unseren Ohren ist Taubheit und zwischen uns und dir ist ein Vorhang. Mache was du willst, wir machen auch, was wir wollen!“ Sprich: „Ich bin nur ein Mensch wie ihr. Mir wird offenbart, dass euer Gott ein Einziger Gott ist; so wendet euch Ihm zu und bittet Ihn um Vergebung.“ Und wehe den Heiden, die keine Almosen spenden und das Jenseits verleugnen! Die Gläubigen aber, die gute Werke tun, werden einen ewigen Lohn erhalten.

Die Einzelheiten, die in den Versen des Koran und in den Zusammenhängen untereinander gegeben werden, sind derart viele, das wir ständig neue finden. Wenn beispielsweise die Verse 46:15; 31:14; 22:5; 23:14; 16:58-59 und 17:31 im Lichte der Naturverse (Wissenschaft) untersucht werden, sehen wir, dass diese Verse ein bestimmtes Thema minutiös erhellen. Wenn der das Abschneiden der Diebeshände propagierende Vers 5:38 im Lichte aller Versen bewertet wird, die ebenfalls das Wort „schneiden“ beinhalten, so sehen wir uns mit einer flexiblen Strafjustiz konfrontiert. Wenn der eine Bereich des Koranverses 4:34, der von den orthodoxen Gelehrten stets als „schlagt die Frauen“ verstanden wird, im Lichte der koraneigenen Erklärung untersucht wird, erhalten wir ein unterschiedliches Ergebnis. Die mathematischen und linguistischen Einzelheiten des Verses 74:30 aus der Sure „Versteckte“ könnten Bücher füllen…

Der Koran schreibt in mehreren Versen davon, dass ALLE Beispiele zu unserem Heil im Koran enthalten sind. Hat Gottes Wort etwa versagt, wie die Sunniten unbewusst behaupten? Reichen die Worte Gottes etwa nicht aus, um die Erlösung zu erlangen?

* Das in 41:3 und 43:3 vorkommende Wort „Arabiy“ (arabisch) entstammt von der Wurzel A’RB, das auf Arabisch auch „tadellos, perfekt“ bedeutet. Siehe beispielsweise 56:37. Dass die Sprache der koranischen Botschaft, welche an die ganze Menschheit gesandt wurde, verständlich ist, beruht nicht darauf, dass die originale Sprache des Korans arabisch ist, sondern dass das Arabische wirklich A’RB, d. h. „perfekt“ ist. In anderen Worten ist die angesprochene Bedeutung in diesem Vers nicht der Eigenname der Sprache „Arabisch“, sondern die wörtliche Bedeutung. So wie jeder Müller nicht gleich ein Müller ist, kann auch ein Eisenhauer kein wirklicher Eisenhauer und der Araber nicht arabisch (perfekt) sein. Auf die gleiche Weise kann auch jeder arabische Text nicht arabisch (perfekt) sein! Die Sprache des Korans ist arabisch, tadellos, perfekt. Der Koran, der einem arabischen Propheten in einer perfekten, arabischen Sprache gegeben wurde, wird vom Gnädigen gelehrt (55:2). Deswegen spielt es keine Rolle, in welcher Sprache er ausgesprochen wird, er ist eine Göttliche Botschaft, ein Gesandter an die ganze Menschheit.

18:109-110 Sprich: „Wenn der Ozean Tinte wäre für Gottes Worte, wäre er (bereits) ausgeschöpft, bevor Gottes Worte zu Ende gehen, sogar wenn Wir ihn an Maß verdoppeln würden.“ Sprich: „Ich bin nichts als ein Mensch euresgleichen. Mir ist eingegeben worden, dass euer Gott ein einziger Gott ist. Wer nun damit rechnet seinem Herrn zu begegnen, soll rechtschaffen handeln und, wenn er seinem Herrn dient, ihm niemand beigesellen.“

31:27 Wenn alle Bäume auf der Erde Schreibrohre wären und das Meer mit sieben weiteren Meeren angeschlossen Tinte wäre, um Gottes Worte aufzuschreiben, wären sie erschöpft, ohne Gottes Worte erfasst zu haben. Gottes Macht und Weisheit sind unermesslich.

Diese zwei Verse sollten ausreichen, um zu verstehen, dass Gott uns eine spezifisch winzige Auswahl Seiner Worte hinabgesandt hat. Seine uns gegebenen Worte sind ALLES, was wir zu unserem Heil brauchen. Will man wirklich der Sunna willens behaupten, dass die Sunna aus Bukhary und Konsorten ein „Licht“ und eine „Rechtleitung“ sei? Ist das nicht eine Idolisierung Mohammeds? Ist das nicht ein abscheulicher Götzentum?

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Keine weiteren Ahadith

7:185 Haben sie nicht das Reich der Himmel und der Erde und alles, was Gott geschaffen hat, betrachtet und sich überlegt, dass ihr Ende möglicherweise nahe ist? An was für einen weiteren HADITH wollen sie denn glauben?

31:6 Unter den Menschen gibt es einige, die sich an unbegründete AHADITH wenden (und sie verbreiten), um ohne Wissen von Gottes Weg abirren zu lassen und um damit ihren Spott zu treiben. Ihnen gebührt eine entehrende, qualvolle Strafe.

Ahadith sind menschliche, unbegründete Lehren, die uns von Gottes Weg entfernen. Die Ahadith sind voll von Spott über Gott und den Propheten und die Gläubigen. Dieser Vers gilt nicht nur für Ahadith der sunnitischen Quelle, sondern auch für Sprüche, Zitate, Redewendungen und sonstigen Aussprüchen/Ahadith jeglicher Art, welche nicht akzeptiert werden können.

33:53 Ihr Gläubigen! Geht nicht in die Häuser des Propheten, es sei denn, er erlaubt euch, zum Essen einzutreten! Und wartet auch nicht auf solch eine Einladung! Tretet vielmehr ein, wenn ihr gerufen werdet! Und geht wieder eurer Wege, wenn ihr gegessen habt, ohne zum Zweck der HADITH auf Geselligkeit aus zu sein! Dem Propheten trübt diese Situation. Er schämt sich aber vor euch (und sagt nichts). Doch Gott schämt sich nicht, die Wahrheit zu sagen. Und wenn ihr sie (die Gattinnen des Propheten) um etwas bittet, das ihr benötigt, dann tut das hinter einem Vorhang! Auf diese Weise bleibt euer Herz und ihr Herz eher rein. Und ihr dürft den Gesandten Gottes nicht belästigen und seine Gattinnen, wenn er nicht mehr da ist, nie heiraten. Wahrlich, das würde vor Gott eine Ungeheuerlichkeit sein.

Hier schreibt Gott den Gläubigen vor, keine Hadith-Unterhaltung zu führen. Wie bereits in anderen Artikeln geschildert war der Prophet selber stets gegen die Verbreitung seiner Ahadith, weswegen ganze 200 Jahre lang keine Ahadith gesammelt wurden. Der Kenner der Zukunft verurteilt im Koran die Heiden, welche die Dreifaltigkeit Hadith, Sunna und Idjma beigesellen, in allen Formen.

45:1-11 Ha Mim. Die Offenbarung des Buches stammt von Gott, dem Erhabenen, dem Allweisen. In den Himmeln und auf der Erde sind Zeichen für die Gläubigen. In eurer Erschaffung und in den (überall auf der Erde) verbreiteten Lebewesen aller Arten liegen Zeichen für Leute, die einen zweifellosen Glauben besitzen. Und auch im Aufeinanderfolgen von Nacht und Tag und in dem, was Gott vom Himmel an Versorgung niedersendet (Regen), wodurch Er die Erde nach ihrem Tod neu belebt, und in der Strömung der Winde sind Zeichen für ein verständige Leute. Diese sind die Verse Gottes. Wir verlesen sie dir der Wahrheit entsprechend. An welchen HADITH nach Gott und Seinen Versen wollen sie denn glauben?* Wehe jedem sündigen Erfinder, der die Verse Gottes hört, wenn sie ihm verlesen werden und danach hochmütig (auf seinem Standpunkt) verharrt, wie wenn er sie nicht gehört hätte! Verkünde ihm eine schmerzhafte Strafe! Und wenn er von Unseren Zeichen etwas kennenlernt, treibt er damit Spott: Die Hölle wartet auf sie. Ihnen helfen weder ihre Taten noch ihre Freunde, die sie neben Gott genommen haben. Ihnen steht eine gewaltige Strafe zu. Dies ist eine Rechtleitung. Diejenigen aber, die an die Zeichen ihres Herrn nicht glauben, haben ein abscheuliches und schmerzhaftes Strafgericht zu erwarten.

* Diejenigen, denen Gott und Seine Verse nicht ausreichen, beantworten diese Frage mit der Aufzählung der Hadith-Bücher.

68:35-42 Sollten Wir etwa die Gottergebenen wie die Schuldigen behandeln? Was ist mit euch, wie urteilt ihr?! Oder verfügt ihr über eine Schrift, in der ihr lest und in der ihr alles findet, was ihr euch wünscht? Oder haben Wir Uns euch gegenüber bis zum Jüngsten Tag durch Pakte verpflichtet, dass euch zusteht, was ihr zu wünschen befehlt? Frag sie, wer dies (ihnen) garantiere. Oder haben sie Partner? So sollen sie ihre Partner herbeibringen, wenn sie die Wahrheit reden. Der Tag wird kommen, an dem ihre wahren Gesichter enthüllt werden.* Und sie werden aufgefordert, sich anbetend niederzuwerfen; doch sie werden es nicht vermögen können.

Die Hadith-Bücher enthalten alles, was ein Mensch sich wünschen kann. Ein Weihnachtspaket à la: Was immer Sie auch wollen, in den Büchern von Bukhary und Konsorten werden Sie fündig! Die deutlichen, leicht zu erkennbaren Flüsterungen des Teufels haben Millionen von Geschwistern auf dieser Erde verführt.

* Die auf Ahadith beruhenden Tafsire (Korankommentare) haben diese Formulierung verzerrt und diese Verzerrung wie immer dem Propheten zugeschrieben. Gemäß dem drei Mal überlieferten Hadith von Bukhary wird Gott sich am Jüngsten Tag entblößen und seine Beine den Propheten zeigen, um seine Identität zu beweisen! (sic!) Bukhary, der von der großen, sunnitischen Mehrheit als „sahih und heilig“ anerkannt wird, hat bis heute immer noch seine Wirkung. Beispielsweise lesen wir in der Übersetzung von M. A. Rassoul: „Am Tage, wenn die Beine entblößt werden“.

69:44-52 Hätte er (Mohammed) Uns erdichtete Aussagen zugeschrieben, so hätten Wir ihn an der Rechten gepackt und ihm die Schlagader durchschnitten. Und niemand unter euch hätte ihn in Schutz nehmen können. Wahrlich, er (der Koran) ist eine Erinnerung für die Rechtschaffenen. Und Wir wissen sehr wohl, dass unter euch Leugner sind. Er löst in den Ungläubigen Traurigkeit aus. Er ist die unanfechtbare Wahrheit. Darum preise den Namen deines Großen Herrn! *

* Oder: So lobpreise mit dem großen Namen deines HERRN!

Mohammed wurde verboten, irgendwelche religiösen Lehren aufzustellen. In anderen Worten wurde es ihm verboten, seine Sunna als verbindliche Religionsquelle zu erheben. Die Strenge dieses Verses ist deutlich zu spüren! Schon allein aufgrund des Koran würde Mohammed nie seine eigenen Ahadith schreiben, geschweige denn verbreiten lassen.

77:50 An welchen HADITH, wollen sie denn nach diesem (Koran) glauben?

 

Die Verehrung der Schriftgelehrten

9:31-35 Sie haben sich ihre Gelehrten und Priester sowie Christus, den Sohn der Maria, zu Herren genommen neben Gott. Dabei ist ihnen befohlen worden, nur dem einzigen Gott zu dienen. Außer ihm gibt es keine Gottheit. Er ist erhaben über das Beigesellte!* Sie wollen Gottes Licht mit ihrem Mund (Gerede) auslöschen. Aber Gott will sein Licht vollenden, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist. Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie alle (anderen Religionen) übertrifft; selbst wenn es die Heiden nicht wollen.** Ihr Gläubigen! Viele von den Gelehrten und Priester bringen die Leute in betrügerischer Weise um ihr Vermögen und halten (ihre Mitmenschen) vom Wege Gottes ab. Und verkünde jenen, die Gold und Silber anhäufen und sie nicht spenden auf Gottes Weg, eine schmerzliche Strafe. Am Tag, an dem sie (Gold und Silber) im Feuer von Dschahannam erhitzt werden, dann damit ihre Stirnen, ihre Seiten und ihre Rücken gebrandmarkt werden: „Dies ist, was ihr für euch selbst gehortet habt, also erfahrt, was ihr gehortet habt!“

33:66-68 Am Tage, da ihre Gesichter im Feuer gewendet werden, da werden sie sagen: „O wenn wir doch Gott gehorcht hätten; Und hätten wir dem Gesandten gehorcht!“ Sie werden sagen: „O unser Herr! Wir haben auf unsere Herren und Scheichs (Meister) gehört, und sie haben uns vom Weg abgebracht. Unser Herr! Gib ihnen doppelt soviel Strafe und verfluche sie mit einem großen Fluch!“ Ihr Gläubigen! Seid nicht wie die Leute, die Moses verletzt haben. Gott hat ihn von ihren Beschuldigungen freigesprochen. Er war einer, der bei Gott ein Ansehen hatte.

42:21 Oder haben sie etwa Partner, die ihnen eine Religion vorgeschrieben haben, die von Gott nicht verordnet wurde? Und wäre es nicht bis zum Urteilsspruch aufgeschoben worden, wäre zwischen ihnen schon gerichtet worden. Und gewiss, den Frevlern wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein.

Aussagen wie „die Gelehrten sind sich einig, dass…“ oder „gemäß den Gelehrten ist es so, dass…“, oder aber auch „aber der Gelehrte xy meint…“ sind keine Seltenheiten unter den Muslimen. Man darf als „anständiger Moslem“ keinen Gelehrten hinterfragen. Al-Ghazali war, wie wir aus der muslimischen Literatur entnehmen können, derjenige, der den Muslimen das Denken über „schwierige Themen“ verboten hat und der Meinung war, „diese den Gelehrten zu überlassen“. Als Kind oder Jugendlicher oder junger Mann dürfe man noch weniger hinterfragen, denn die Gelehrten haben ja schließlich „50 Jahre Erfahrung auf dem Buckel“, wie es meistens bei Diskussionen widerhallt. Wer den Gelehrten folgt, nimmt sich diese zu Herren. Wer dem Koran folgt, nimmt sich Gott zum Herrn.

Erst am Jüngsten Tag, wenn es bereits zu spät ist, werden die meisten Menschen (Sunniten wie auch Katholiken; dies gilt als allgemeines Grundgesetz der meisten Religionen) einsehen können, dass die Gelehrten eine Glaubenslehre bzw. Religion vorgeschrieben haben, die nie unter Gottes Namen vorzufinden war! Die Religion, die die so genannten Muslime von ihren Eltern vererbt haben, und heute sich bemühen, sie auszuleben, hat wenig mit dem System der Unterordnung vor Gott allein zu tun, welches von Mohammed durch den Koran überliefert wurde.

Die selbsternannten Geistlichen, die fälschlicherweise behaupteten, die „Ulama“ (Leute des Wissens) zu sein, haben die Botschaft des Islam mit Ignoranz und Unwissen beschmutzt. Sie erfanden zahlreiche Scharias (Gesetze); Verbote; Schleier; Bärte; Turbane; Regeln, wie das Gesäß zu waschen ist; Regeln, wie im Bad uriniert werden soll; Zahnbürsten; rechte Hände, linke Hände; rechte Füße, linke Füße; Ahadith, Sunna; Fürsprache; Heiliges Haar, heilige Kleider, heilige Zähne, heilige Fußspuren; Hazrats, Herren, Heilige, Mawlas (Beschützer), Mahdis; unfehlbare Imame; Ordnungen, Sekten; Rosenkränze, Amulette, Träume; Heilige Schlupflöcher; Gebethüter; Beschneidung; Schreine; Extra Gebete, extra Verbote und zahlreiche arabische Jargonwörter wie mandup, mustahap, makruh, sharif, sayyid und viel weiteren Unsinn. Deswegen widerspricht sich die Religion der Sunniten und Schiiten mit den Göttlichen Gesetzen in der Natur und in der Schrift und verdammt deren ehrlichen Folgern (solcher Religionen) zu Miseren und Rückständigkeit. Die religiösen Führer und ihre politischen Verbündeten leisten einen großen Beitrag zur Rückständigkeit der muslimischen Welt bei. Gott der Allmächtige will uns nun reformieren und den Pfad des Fortschritts mit der Botschaft öffnen, welche als „eine der größten“ beschrieben wird (74:30-37).

* Statt das die Muslime, welche die einzige Religionsquelle des Islam verlassen haben, ihre Religion NUR Gott widmen, haben sie die Religion zu einer aus Gott + Prophet + Sahaba + Patriotismus + Rechtsschulen (Madhab) + Gelehrten und Gelehrten der Rechtsschulen + frühere „Wissenschaftler“ + die nachfolgenden „Wissenschaftler“ und Scheichs bestehenden, kurz gesagt von einer anonymen Gesellschaft konstruierten, menschlichen Religion verzerrt. Siehe auch folgende Verse 7:29; 16:52; 39:2,14; 40:14,65; 98:5

** Die Religion Islam, welche die Jahrhunderte hindurch durch Hadith, Sunnah, Idjma, Fiqh und religiösen Märchen zur Unkenntlichkeit verzerrt wurde, kommt durch eine Reformbewegung wieder zur Tagesordnung, so wie sie von den Gesandten verkündet wurde. Siehe 110. Sure.

 

Die Ablehner verkraften es nicht, nur der Schrift Gottes zu folgen

10:15 Und wenn ihnen unsere deutlichen Verse (als klare Beweise) verlesen werden, sagen diejenigen, die nicht mit der Begegnung mit Uns rechnen: „Bring uns einen anderen Koran oder ändere ihn ab!“ Sprich: „Ich darf ihn nicht von mir aus abändern. Ich folge nur dem, was mir offenbart wird. Wenn ich meinem Herrn ungehorsam bin, habe ich die Peinigung eines gewaltigen Tages zu fürchten.“

Die Sunna-Anhänger werden weiterhin ihre Quelle verteidigen. Mit dem Koran sind sie nie zufrieden. Sie brauchen ständig was anderes daneben. Ihnen genügt Gott allein nicht.

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Die einzige Aufgabe des Propheten: Die Verkündigung

13:40 Und ob Wir dich einen Teil von dem sehen lassen, was Wir ihnen versprochen haben, oder ob Wir dein Leben nehmen – dir obliegt nur die Verkündung und Uns die Abrechnung.

16:35-36 Die Heiden sagen: „Hätte Gott nicht gewollt, hätten weder wir noch unsere Vorfahren etwas an seiner Stelle verehrt und nicht das verboten, was Er nicht verboten hat.“ So handelten auch diejenigen, die vor ihnen lebten. Obliegt denn dem Gesandten etwas anderes als die deutliche Verkündung (der Botschaft)?* Und in jedem Volke erweckten Wir einen Gesandten (der da predigte): „Dient Gott und meidet den Bösen.“ Dann waren unter ihnen einige, die Gott leitete, und es waren unter ihnen einige, die sich Verderben zuzogen. So reist umher auf der Erde und seht, wie das Ende der Leugner war!

24:54 Sag: Gehorcht Gott und dem Gesandten. Wenn ihr euch abwendet, so hat er nur für das aufzukommen, was ihm aufgetragen ist, und ihr habt für das aufzukommen, was euch aufgetragen ist. Wenn ihr ihm aber gehorcht, findet ihr das richtige. Die einzige Aufgabe des Gesandten besteht darin, die Botschaft deutlich zu verkünden.

29:18 Und wenn ihr es ableugnet, so haben die Völker vor euch auch abgeleugnet. Und dem Gesandten obliegt nur die deutliche Verkündigung.

36:17 Und uns (Gesandten) obliegt nur die klare Verkündigung.

42:48 Kehren sie sich ab, so haben Wir dich nicht als deren Wächter entsandt. Deine Pflicht ist nur die Verkündigung. Wenn Wir dem Menschen Unsere Barmherzigkeit zu kosten geben, so freut er sich über sie. Doch wenn sie ein eigenhändig verursachtes Unheil trifft, werden sie undankbar (kafuur).

64:12 So gehorcht Gott und dem Gesandten. Doch wenn ihr euch abkehrt, dann ist die Pflicht Unseres Gesandten nur die deutliche Verkündigung.

* Siehe auch 6:23 und 6:148.

Die Aufgabe der Gesandten ist, wie bereits erwähnt, die Botschaft Gottes deutlich zu verkünden und zu verbreiten. Sie hatten keine weiteren Aufgaben zu erledigen. Der Spruch „Hätte Gott gewollt, so…“ ist eine zu leichte Ausrede, um sich aus der Sache rauszuschlagen und um die Tradition aufrecht zu erhalten. Wie viele Menschen argumentieren leichtsinnig mit „Gott hat dieses oder jenes (aus der Tradition) beschützt, damit wir nicht fehlgeleitet werden“, „Es ist Gottes Wille, dass es so ist“? Beispielsweise sei der Inhalt der Kontaktgebete geschützt: Heutzutage ist es üblich, beim Gebet die At-Tahiyyatu zu rezitieren. Jedoch ist es koranisch gesehen verboten, während des Gebets irgendjemand anderen als Gott anzusprechen. Die At-Tahiyyatu aber ist geschrieben worden, um Mohammed und Abraham zu preisen. Aus dem Koran lernen wir, dass die Völker zuvor auf diese Weise geantwortet haben. Dieselbe Naivität wiederholt sich also in der Mentalität der Menschen.

Es ist merkwürdig, wieso nirgends im Koran über die Verkündung der Ahadith des Propheten vorzufinden ist, wo sie doch eine dermaßen große Bedeutung für uns haben sollte.

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Koran alleine

17:46 Und Wir haben ihre Herzen verhüllt, damit sie ihn nicht begreifen und ihre Ohren mit Taubheit geschlagen. Wenn du deinen Herrn nur im Koran erwähnst, kehren sie in Ablehnung den Rücken.

Diejenigen, die in ihren Herzen nicht ans Jenseits glauben, verstehen den Koran nicht und behaupten, der Koran sei schwer zu verstehen. Die BesitzerInnen der Mentalität, denen der Koran nicht ausreicht, haben die Positionierung des Wortes „wahdehu“ (einzig, allein) in diesem Vers verändert; vermutlich deswegen, weil der Vers ihre Mentalität beschreibt. Das nach „Koran“ vorkommende Wort „wahdehu“ beschreibt den Koran. Die Folger der „Hadith und Sunna“-Lehren haben durch die Veränderung der Position dieses Wortes etwas Ähnliches wiederholt, was zu früheren Zeiten die Juden getan hatten (4:46; 5:41). Ferner gewinnt dieses Thema durch das mathematische Wunder des Koran eine neue Dimension: Beispielsweise wird das arabische Wort „wahdehu“ in den Versen 7:70; 39:45; 40:12,84 und 60:4 für Gott verwendet. Wenn diese Zahlen summiert werden, erhalten wir 361, d. h. 19×19. Wird aber der besprochene Vers 17:46 zur Rechnung hinzugefügt, ist das Ergebnis kein Vielfaches von 19 mehr.

Den Ungläubigen gefällt Gott allein nicht. Sie brauchen andere Namen, andere Menschen, etwas anderes neben Gott. Für die Christen ist es hauptsächlich Jesus, für die Muslime Mohammed.

17:73-77 Und sie hätten dich beinahe in Versuchung gebracht, von dem, was wir dir offenbart haben, abzuweichen, damit du etwas anderes erfindest und Uns zudichtest. Dann hätten sie dich (gewiss) zu ihrem Freund erklärt. Hätten Wir dich aber nicht gefestigt, dann hättest du dich ihnen ein wenig zugeneigt. Dann hätten Wir dich sowohl im Leben als auch im Tod die Strafe mehrfach fühlen lassen. Und dereinst fändest du keinen, der dir gegen uns helfen würde. Sie haben dich fast aus dem Land verdrängt, um dich zu vertreiben. Aber dann wären sie nach deinem Weggang nur kurze Zeit geblieben.* Das ist Unsere Sunna (Unser Gesetz), das Wir bei allen Gesandten vor dir angewandt haben. In Unserer Sunna wirst du keine Änderung sehen.

* Denn kurz nach der Auswanderung Mohammeds nach Medina wurde Mekka ohne Blutvergießen erobert. Der Prophet Mohammed hätte beinahe im Namen Gottes etwas verbreitet, was Gott nicht offenbart hat… auch wenn er es dank Gottes Wille nicht getan hat, so gibt das zu bedenken über seine eigene Sunna. Die einzige Sunna, die für die Gottergebenen gültig ist, ist Gottes Sunna.

25:30 Und der Gesandte wird sprechen: „O mein Herr, mein Volk hat wirklich diesen Koran verlassen.“

Einige Sunniten mögen hier einwenden, dass es genau die dem Koran allein folgenden Muslime sind, die den Koran verlassen haben. Doch diese Argumentation ist äußerst unbegründet, da diese Gottergebenen zuallererst den Koran einhalten wollen. Sie verlassen die aus den Büchern wie Bukhary entstammenden Ahadith und folgen dem einzig wahren Hadith des Propheten: der Koran. Diejenigen, die den Koran nicht als ausreichend empfinden, haben kurz nach dem Tode des Propheten ihre erfundenen Verbote, Lügen und Märchen Gott und dem Propheten unter dem Namen „Hadith und Sunna“ zugeschrieben. Das Volk Mohammeds hat durch die Befolgung dieser Lehren und durch die Institutionalisierung dieser Lehren in Form von Rechtsschulen den Koran verlassen. Während die Folger dieser Lehren, welche die Wahrheit mit der Falschheit vermischen, auf die Rettung durch die Fürsprache Mohammeds hoffen, werden sie sich mit der Klage aus 25:30 konfrontiert sehen, der die Bekundung der Verse 78:38 und 19:87 darstellt. Gott gibt uns seine Botschaft in unserer Sprache, damit unsere begrenzten Sinne sie verstehen können. Die von den Gläubigen gemachten Übersetzungen dienen ebenfalls diesem Zweck.

29:51 Genügt es ihnen denn nicht, dass wir die Schrift auf dich herabgesandt haben, damit sie ihnen verlesen wird? Darin liegt Barmherzigkeit und eine Mahnung für gläubige Leute.

39:23-32 Gott hat den BESTEN HADITH als ein konsistentes, symmetrisches Buch* niedergesandt. Es lässt die Frommen erschaudern, wonach ihre Haut und ihr Herz für die Botschaft Gottes weich werden. Das ist Gottes Rechtleitung, mit der Er diejenigen rechtleitet, die Er will/die wollen. Und wen Gott irreführt, der hat niemanden, der ihn rechtleiten könnte. Gibt es jemanden, der sich in seiner Person vor der schlimmen Strafe am Tag der Auferstehung in acht nimmt? Und zu denen, die gefrevelt haben, wird gesagt: „Ihr bekommt zu fühlen, was ihr begangen habt.“ Es leugneten bereits jene, die vor ihnen waren und die Strafe kam über sie, als sie es nicht ahnten. Gott ließ sie im irdischen Leben Schande kosten; doch die Strafe im Jenseits wird größer sein, wenn sie es nur wüssten! Wir haben nun ja den Menschen in diesem Koran alle Arten von Beispielen gegeben, damit sie sich vielleicht mahnen lassen würden. Ein arabischer, ebener Koran: auf dass sie rechtschaffen sein mögen. Gott prägt ein Gleichnis von einem Mann, den konfliktreiche Partner (gemeinsam) besitzen, und einem, der von einer einzigen Person abhängig ist. Sind die Zustände von beiden etwa einander gleichzusetzen? Lob sei Gott! Aber die meisten wissen nicht. Du wirst sterben und auch sie werden sterben. Dann, am Tage der Auferstehung, werdet ihr vor eurem Herrn zum Termin antreten. Es gibt keinen Ungerechteren als den, der über Gott Lügen ersinnt und die Wahrheit leugnet, wenn sie zu ihm kommt. Ist nicht die Hölle die endgültige Bleibe für die Ungläubigen?

* siehe: Statistische Wunder im Koran

Kann ein Mensch, der allein Gottes Diener ist, demjenigen gleich sein, der von den „Heiligen“, Sahabas, Madhabgelehrten, „Weisen“, Scheichs, Hadith-Büchern (welche Lügen über Gott erdichten), Madhab-Büchern und weiteren, widersprüchlichen Partnern abhängig ist?

39:33-45 Diejenigen, die die Wahrheit bringen und sie bestätigen, sind die Rechtschaffenen. Sie werden alles, was sie wünschen, bei ihrem Herrn haben. Das ist der Lohn derer, die Gutes tun. So tilgt Gott ihre schlimmsten Taten und belohnt sie aufgrund ihrer besten Werke. Genügt Gott Seinem Diener (etwa) nicht? Sie drohen dir mit jenen, außer Ihm. Wen Gott irregehen lässt, den kann niemand rechtleiten. Und für einen, den Gott rechtleitet, gibt es keinen, der ihn irreführen könnte. Ist Gott nicht Erhaben und Vergeltend? Und wenn du sie fragst: „Wer schuf die Himmel und die Erde?“, so werden sie sicher sagen: „Gott.“ Sprich: „Seht ihr denn, was ihr außer Gott verehrt? Wenn Gott mir Schaden zufügen will, könnten sie den Schaden entfernen? Oder wenn Er mir Barmherzigkeit erweisen will, könnten sie Seine Barmherzigkeit verhindern?“ Sprich: „Gott genügt mir. Auf Ihn vertrauen die Vertrauenden.“ Sprich: „O mein Volk! Handelt weiter auf eure Art, ich werde auf meine Art handeln! Ihr werdet zu wissen bekommen, wen eine entehrende qualvolle Strafe erfassen und wen eine ewige Strafe treffen wird.“ Wir haben dir das Buch mit der Wahrheit für die Menschen hinabgesandt. Wer die Wahrheit findet, der findet sie zu seinem eigenen Besten; und wer irregeht, der geht irre zu seinem Schaden. Und du bist nicht Wächter über sie. Gott beruft den Nafs (das Bewusstsein) zum Todeszeitpunkt ab, und auch die, die nicht gestorben sind, während ihres Schlafs. Er hält die einen, für die Er den Tod beschlossen hat, zurück, und Er lässt die andere auf eine bestimmte Frist laufen. Darin sind Zeichen für Leute, die nachdenken. Und doch nehmen sie sich außer Gott Fürsprecher. Sprich: „Tut ihr das, auch wenn sie über nichts verfügen und nicht zu denken vermögen?“ Sprich: „Alle Fürsprache ist Gottes. Sein ist das Königreich der Himmel und der Erde. Dann werdet ihr zu Ihm zurückgebracht.“ Wenn Gott ALLEIN genannt wird, schrecken die Herzen derjenigen, die nicht ans Jenseits glauben, zusammen in Abstoßung. Aber werden Idole neben Ihm genannt, beginnen sie sich wieder zu freuen.

Die große Mehrheit der „Muslime“ bestehen trotz des Verses 3:18, worin die wahre Schahadah (Bezeugung) geschildert wird, darauf, Mohammeds Namen in der Bezeugung zu erwähnen. Dieses Kriterium enthüllt diejenigen, die Gottes Namen allein nicht gerne gedenken und auf die Hinzufügung von Mohammeds Namen oder den Namen eines anderen bestehen, als solche, die nicht ans Jenseits glauben. Die Heiden hassen es, wenn Gott alleine angebetet wird. Die meisten unter ihnen bekennen sich nicht offen dazu, dass sie Gott allein nicht mögen, aber in ihren Herzen ist die Abneigung deutlich zu finden. Ihnen genügt Gott allein nicht, sie brauchen weitere Quellen, Schriften, Worte und/oder Idole.

39:54-55 Und wendet euch (bußfertig) eurem Herrn zu und ergebt euch ihm, bevor die Strafe über euch kommt, worauf euch nicht (mehr) geholfen werden wird! Befolgt die schönste Lehre (den Koran), die euch von Gott herabgesandt worden ist, bevor die qualvolle Strafe plötzlich über euch hereinbricht, ohne dass ihr es wahrnehmt.

Wir lesen nirgends im Koran Phrasen wie „Befolgt die Aussprüche des Propheten, auf dass ihr rechtgeleitet seid!“.

40:10-14 Den Ableugnern wird zugerufen: „Gott empfindet größeren Abscheu, als ihr vor euch selber empfindet. Ihr hattet stets abgeleugnet, nachdem ihr zum Glauben aufgerufen worden seid.“ Sie werden sagen: „Unser Herr, Du hast uns zweimal sterben und zweimal auferstehen lassen, und wir bekennen nun unsere Sünden. Ist da ein Weg, um zu entkommen?“ Denn ihr hattet abgeleugnet, als Gott ALLEIN genannt wurde. Gott, dem Erhabenen, dem Großen, gehört die Entscheidung/das Urteil.

75:16-19 Bewege deine Zunge nicht mit, um dich damit (Koran) zu übereilen. Uns obliegt seine Sammlung und seine Verlesung. Darum folge seiner Verlesung, wenn Wir ihn lesen; Hierauf ist es Unsere Aufgabe, ihn (in seiner Bedeutung im einzelnen) darzulegen (thumma inna `alainaa baiyaanahuu).

Es war nicht die Aufgabe des Propheten, den Koran zu erklären, sondern ihn zu verkünden. Der Prophet musste der Schrift folgen, und durfte sie nicht erklären. Es ist die Aufgabe Gottes und die Seiner Engel, die Bedeutung klarzustellen! Ebenso ist es unsere Aufgabe, beim Studium des Koran Geduld zu bewahren (siehe 20:114). Wir können einen Vers beim erstmaligen Lesen nicht verstehen, jedoch vielleicht beim zweiten oder dritten Mal. Um einige Verse verstehen zu können brauchen wir die koranische Perspektive zu gewinnen. Manchmal können wir irgendeinen Vers auch nach Jahren aufgrund einer Inspiration verstehen. Wenn wir den Koran einer Radiostation angleichen, die stark und klar sendet, so gleichen wir einem Radio. Das durch den Einfluss der Traditionen und der Umgebung gewonnene, falsche Wissen erzeugt störungsreiche Signale, die uns das Empfangen der Göttlichen Sendung verhindern. Ferner können unsere Frequenzeinstellung, der Zustand des Transistors, die Stärke der Batterie und die Richtung der Antenne (persönliches Verhalten, Interesse, Wissen und Gründe, die von unseren Zuständen abhängig sind) dafür verantwortlich sein, dass wir sie nicht wahrnehmen oder überhaupt nicht empfangen. Die hadithisch-sunnitischen Radios sind dazu verurteilt, vom koranischen Kanal eine störungsreiche und verzerrte Sendung zu erhalten (2:20).

77:50 An welchen HADITH, wollen sie denn nach diesem (Koran) glauben?

 

Das Buch und die Weisheit: ein und dieselbe Sache

In einschlägigen Foren oder Artikeln wird ohne groß nachzudenken und ohne gründliches Forschen im Koran ein Argument vorgebracht, um den Eindruck zu erwecken, dass „die Sunna“ fester Bestandteil des Göttlichen Systems sei und aus diesem Grund der Koran auf die Sunna verweise. Aussagen wie die aus Vers 2:151 werden gern zitiert, um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen.

2:151 Wie Wir auch unter euch einen Gesandten aus eurer Mitte erstehen ließen, der euch Unsere Verse verliest und euch läutert und euch das Buch und die Weisheit lehrt und euch lehrt, was ihr nicht wusstet.

Die Hadith-Anhänger gehen also davon aus, das mit „die Weisheit“ die Sunna gemeint sei. Das dem nicht so ist, ist dem ernsthaften Student des Koran klar, denn er weiß wie das Wort „Weisheit“ im Koran vorkommt.

Wer alles bekam noch außer dem Propheten Mohammed „die Weisheit“?

  • Der Prophet Jesus: 43:63, 3:45-48, 5:110
  • Der Prophet David: 2:251
  • Luqman: 31:12
  • Die Sippe Abrahams: 4:54

Mit der Weisheit ist also eher eine hohe moralische Intelligenz eines Menschen gemeint, ein gesunder Menschenverstand, hoch entwickelte Vernunft mit tiefer Einsicht in allen Lebensbereichen wie Natur, Gesellschaft und Leben, die Gabe richtig und falsch zu erkennen und diese Erkenntnis zu begründen, die Gabe bzw. die innere Eingebung gerecht und moralisch korrekt zu handeln, sich für das Richtige zu entscheiden (zum Beispiel in Streitfällen, siehe 38:20) bzw. zu wissen welche Entscheidung die richtige ist und welche nicht. Eine ethisch moralisch korrekte Grundhaltung (Weisheit/Vernunft) ist nämlich sehr wichtig und Voraussetzung, um die Offenbarungen von Gott richtig verstehen zu können, wozu auch gehört, Vorurteile abzulegen und objektiv zu bleiben (was von Weisheit zeugte).

Ein weitaus kräftigeres Argument ist aus folgendem Vers zu entnehmen:

2:231 … Und gedenkt der Gnade, die Gott euch erwiesen, und der Schrift und der Weisheit (hikma), die er auf euch herabgesandt hat, um euch damit zu ermahnen! Und achtet Gott! Ihr müsst wissen, dass er über alles Bescheid weiß.

Auf Arabisch heißt es:

وَاذْكُرُوا نِعْمَتَ اللَّهِ عَلَيْكُمْ وَمَا أَنزَلَ عَلَيْكُم مِّنَ الْكِتَابِ وَالْحِكْمَةِ يَعِظُكُم بِهِ وَاتَّقُوا اللَّهَ وَاعْلَمُوا أَنَّ اللَّهَ بِكُلِّ شَيْءٍ عَلِيمٌ

Das große rote Wort im Arabischen wird in der Übersetzung als „damit“ wiedergeben und transliteriert „bihi“ ausgesprochen. Wären nun die Schrift und die Weisheit zwei verschiedene Dinge, müsste für den Bezug auf diese beiden verschiedenen Dinge die Dualform benutzt werden, nämlich „bihima“ (بهما) oder zumindest der Plural „bihim“ (بهم). Der im Vers verwendete Bezug ist aber Singular! Somit ist die Schrift und die Weisheit eine Sache! Dies ist etwas, was den Hadith-Anhängern stets entgeht, weil sie den Koran nicht gründlich studieren und lieber blind ihren Vorfahren folgen. Dieses Argument ist wegen seiner rein sprachlichen Analyse auch nicht der Interpretation zugänglich.

 

Der Koran ist deutlich, einfach und direkt zu verstehen

2:99 Wir haben dir deutliche Verse herabgesandt und niemand leugnet sie außer denen, die vom Weg abgekommen sind.

12:1-3 Alif, Lam, Ra. Dies sind die Verse des eindeutigen, klaren Buches. Wir haben es als einen arabischen Koran offenbart, damit ihr es versteht. Wir erzählen dir die Geschichte auf die schönste Art, indem Wir dir diesen Koran offenbaren. Davor warst du unter denen, die keine Kenntnis besaßen.

22:16 Und so haben Wir ihn (den Koran) als deutliches Zeichen herabgesandt. Gott weist demjenigen den Weg, den Er (weisen) will/der will.*

* Da der letzte Teil dieses Verses zwei Bedeutungen hat, wollten wir beide Bedeutungen wiederspiegeln. Das Ergebnis bleibt dennoch das selbe. Wir wissen, dass Gott diejenigen rechtleitet, die aufrichtig die Wahrheit suchen. Denjenigen, die keine Aufrichtigkeit haben und keine ehrliche Absicht hegen, wird die Findung der Wahrheit verhindert (6:110; 7:146; 21:51; 37:84). Siehe auch 16:93.

25:33 Jede von ihnen an dich gerichtete These beantworten Wir mit der Wahrheit und einer besseren Erklärung.

44:2 Beim klaren Buch.

44:58 Wir haben ihn (den Koran) in deiner Sprache leicht gemacht, damit sie sich ermahnen lassen.

54:17,22,32 und 40 Und wir haben doch den Koran zum Lernen leicht gemacht, gibt es also jemanden, der lernen will?

 

Selbe Nachricht an alle Propheten

42:13 Er hat euch als Religion verordnet, was er (seinerzeit) Noah anbefohlen hat. So wie wir dir offenbaren, hatten wir (bereits) Abraham, Moses und Jesus ermahnt: „Haltet die Religion und teilt euch nicht (in verschiedene Gruppen)!“ Den Götzendienern/Heiden fällt es schwer, wozu du sie rufst. Gott erwählt dazu diejenigen, die wollen und führt jene, die sich ihm (reumütig) zuwenden.

Der empirische Beweis, dass die selbe Botschaft und Gotteslehre auch an andere Völker entsandt wurde, fehlt, wenn wir den orthodoxen Islam ausleben. Die Erkennung der geistigen Gleichheit der Religionen wird nur den aufrichtigen Gläubigen leicht fallen..

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Die Mahnung mit dem Koran

50:45 Wir wissen sehr wohl, was sie sagen. Und du hast keine Gewalt über sie. Mahne nun mit dem Koran diejenigen, die Meine Drohung (mit dem Gericht) fürchten!

Der Prophet darf nicht seine eigenen Worte gebrauchen, nicht einmal zum mahnen!!! Wenn er nicht einmal für eine Mahnung eigene Worte gebrauchen darf, sondern Gottes Worte beiziehen muss, wieso sollen wir dem Sunniten Glauben schenken, dass er, Mohammed, eine Religion gegründet hat, um den Gläubigen den Islam „vorzuleben“?

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Es gibt viele Verse im Koran…

…, die eine frohe Botschaft denen verkünden, die an die Verse des Korans glauben. Solche Botschaften für Hadith-Gläubige gibt es nirgends im Koran.

…, welche die Herabsendung des Korans beschreiben (beispielsweise der Anfang von Sura 53 oder das Ende von Sura 26). Etwas Ähnliches gibt es für die Ahadith nicht.

…, die negativ über die Ablehner der Zeichen des Korans reden (wie z. B. 2:99), aber nichts über die Ablehner der Ahadith.

…, die den Propheten erinnern, mit dem Koran zu ermahnen und danach zu richten. Nirgends steht im Koran, dass der Prophet mit den Ahadith richten soll. Er soll den Koran rezitieren und verkünden, nicht seine Ahadith.

Der Prophet beschwert sich in Vers 25:30, dass sein Volk den Koran verlassen hat, aber wir finden keine einzige Beschwerde wie: „Oh Herr, mein Volk hat meine Ahadith verlassen!“ … oder: „Oh Herr, mein Volk hat meine Sunna abgelehnt“.

Die Liste kann noch mit allen Merkmalen des Korans fortgesetzt werden. Wir brauchen z. B. nur einen Ausdruck wie „Unsere Zeichen“ oder „Unsere Verse“ usw. zu suchen, um viele weitere Eigenschaften des Korans zu lernen. Es ist merkwürdig, wenn hunderte Verse einfach ignoriert bleiben und die ganze Zeit nicht verstanden werden will (bzw. kann), dass „Gehorcht dem Gesandten“ weder mit Bukhary und seiner Sammlung noch mit Kafi der Schiiten und seiner Sammlung zu tun hat.

Die Sunna eines Propheten ist definitiv keine Richtlinie. Wie können das Verhalten und die Taten eines Menschen als Richtlinie gelten, der Fehler beging und sich sogar einmal vor der Gesellschaft fürchtete, statt Gott zu fürchten?

33:37 Und da sagtest du zu dem, dem Gott Wohltaten erwiesen hatte und dem du Wohltaten erwiesen hattest: „Behalte deine Frau für dich und fürchte Gott.“ Und du verbargst das, was Gott ans Licht bringen wollte. Du fürchtetest die Menschen, während Gott es ist, Den du fürchten sollst. Dann aber, als Zaid seine eheliche Beziehung mit ihr beendet hatte, verbanden Wir sie ehelich mit dir, damit die Gläubigen in Bezug auf die Frauen ihrer angenommenen Söhne nicht in Verlegenheit gebracht würden, wenn diese ihre ehelichen Beziehungen mit ihnen beendet haben. Und Gottes Befehl muss vollzogen werden.

Wer will nach all diesen Versen immer noch Bukhary und Konsorten verteidigen?

7:71 Er sprach: „Ihr seid (dafür) von eurem HERRN zu Missfallen und Zorn verdammt worden. Streitet ihr mit mir über Namen, denen Gott keine Ermächtigung gab und die ihr und eure Vorfahren genannt habt? Wartet nur, ich bin mit euch unter den Wartenden!

Dieser Vers spricht diejenigen an, die die Lehren von Bukhary, Muslim, Ibn Mageh, Ibn-i Hanbal, Tirmidhi, Abu Dawud, Imam-i Azam, Imam-i Schafii, Imam-i Yusuf, Imam-i Rabbani, Abdulkadir Geylani, Nakschibendi, Gazzali und Said Nursi und die Lehren von vielen weiteren Namen wie eine religiöse Quelle befolgen.

Koran, der ganze Koran, nichts als der Koran. Gott sei aller unendlicher Dank!