Embryologie

Hinweise auf den Autor des Koran

Ich suche Zuflucht bei Gott, vor dem verfluchten Teufel
Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Wer schrieb den Koran? Die Antwort der Nicht-Muslime auf diese wichtige Frage lautet üblicherweise wie folgt: „Der Koran wurde von einem Menschen verfasst; es ist keine wörtliche Offenbarung Gottes. Es ist ein Buch, das durch menschliche Intelligenz geschaffen wurde, so wie jedes andere Buch. Es wurde, als eine historische Tatsache, von Mohammed im siebten Jahrhundert n. Chr. geschrieben.“

Falls dies Ihre Sicht sein sollte, dann seien Sie versichert, dass Sie viele in dieser Hinsicht unterstützen! Dennoch sollten Sie auch wissen, dass diese Sicht der Dinge nicht ohne weitere Schwierigkeiten angenommen werden kann. Um daran zu glauben, was oben geschrieben wurde, müssen Sie auch glauben, dass Mohammed…

… wusste, dass die Erde und die Himmelskörper vorher ein einziger Punkt waren und getrennt wurden (21:30)

Was mehr…

Wenn Sie nicht glauben, dass er Zugriff auf spezielles Wissen hatte, welches es ihm möglich machte, die moderne Big Bang Theorie zu prophezeien – eine Theorie, die den Arabern des 7. Jahrhunderts vollkommen unbekannt war – dann müssen Sie schlussfolgern, dass 21:30 des Koran bloß ein verblüffender Zufall ist, etwas zufällig richtig zu erhalten. Vielleicht ist diese Passage wirklich nur ein verblüffender Zufall. Wenn es so sein sollte, ist es nicht der einzige. Dieser Mann, der angebliche „Autor“ des Koran, müsste ebenfalls…

… gewusst haben, dass die Zeit relativ ist (22:47; 23:112-114; 70:4), ein Thema, dass den Arabern dieser Zeit gleicherweise unbekannt war.

Entweder besaß er eine außergewöhnliche Quelle des Wissens, die es ihm erlaubte dieses Thema vor fast 1400 Jahren vor Einstein zu besprechen oder wir betrachten ein weiteres Mal einen verblüffenden Zufall.

Was ist es?

Die meisten Nicht-Muslime werden bei diesen Zeilen instinktiv antworten: „Sogar wenn dies bedeutet, dass der Text des Korans eine zweite, erstaunliche, zufällige Eigenschaft besitzt, so ist die naheliegende Erklärung, dass beide Passagen lediglich Beispiele der zufälligen Ereignisse sind.“

Und doch…
Bedenken Sie, dass der gleiche Autor des Korans es ebenso…

… wusste, dass das Universum expandiert (51:47).

… wusste, dass Materie in Paaren geschaffen ist (36:36). (Übrigens: diese Entdeckung ließ den Wissenschaftler Paul Dirac den Nobelpreis in 1933 gewinnen.)

… wusste, dass die moderne, biologische Wissenschaft es wissen wird, dass die Gründung des Lebens auf der Erde auf Wasser basiert (21:30).

… wusste, dass das Eisen nicht auf der Erde heimisch war, sondern von einer außerirdischen Quelle entstammt (57:25).

… wusste, dass der Planet Erde eine Umlaufbahn verfolgt (27:88; 21:33).

… wusste, dass ebenfalls die Sonne eine Bahn verfolgt (36:38; 55:5), wie es in der Tat durch moderne Astronomie bewiesen wurde.

… wusste, dass die Atmosphäre der Erde wie ein schützendes Schild für lebende Kreaturen ist (21:32).

… wusste, dass die Abschnitte der menschlichen Entwicklung in der Gebärmutter sich in einer spezifischen, beschreibbaren Sequenz ergeben (23:14), die durch Experten der modernen Embryologie bestätigt wurde.

… wusste, dass die Wurzeln der Gebirge tief bis in die Erde greifen und Stöße abfangen bzw. vorbeugen können (21:31).

… wusste, wie die Einzelheiten des Regenszyklusses der Erde funktionieren, was bis ins 20. Jahrhundert ein Mysterium für viele Wissenschaftler war (30:48).

… wusste, was die modernen Ozeanographen nun gelernt haben, nämlich dass die angrenzenden Ozeane aufeinandertreffen, aber sich nicht miteinander vermischen (55:19-20).

… wusste, dass die Ozeane komplexe, unterirdische Wellenstrukturen besitzen (24:40).

… wusste, dass in Honigbienen-Gesellschaften die Arbeiter nur weiblich sind (16:68-69). (Die arabische Verbform kann nur mit weiblichen Wesen assoziiert werden).

… wusste, sieben Jahre bevor es eintraf, dass die erniedrigte, byzantinische Armee seiner Tage sich regenerieren und einen größeren Sieg für sich sichern würde, welches in der Tat schließlich gegen die Perser eintraf (30:1-4).

… zwei Jahre vorher bereits wusste, dass Mohammed Mekka siegreich betreten würde (48:27).

… wusste, dass der Körper bzw. die Leiche Pharaos, der sich gegen Moses aufstellte, für die nachkommenden Generationen konserviert sein würde (10:91-92) – heute ist sie im „Royal Mummies Chamber of the Egyptian Museum“ zur Ansicht bereitgestellt.

… wusste, den ägyptischen Herrscher zur Zeit Josefs als König (aziz-malik) und nicht als Pharao zu bezeichnen (12:54), was aber im Buch Genesis irrtümlicherweise gemacht wird.

… wusste, dass die arabische, verlorene Stadt Iram (89:6-8), dessen historische Existenz von Archäologen erst in 1990 bestätigt wurde, eine historische Wahrheit war.

… wusste, dass die ehemalige Flut, welche die südlichen Araber von Saba von ihrem Staudammsystem entriss (34:15-17), gleicherweise von moderner Archäologie bestätigt, eine historische Wahrheit war.

… den Namen von Haman wusste (28:38), eine historische Persönlichkeit nahe dem Pharao zur Zeit Moses… trotz den Problemen, dass a) der Name Haman nicht in der Tora-Version der Geschichte vorkommt und b) dass die Möglichkeit, das hieroglyphische Sprachensystem der Ägypter zu entschlüsseln, für mehrere Jahrhunderte verloren gegangen war, als der Koran offenbart wurde, und bis ins Jahr 1799 verloren blieb. Nach der Entdeckung in diesem Jahr des „Steins von Rosette“ wurde es für die Gelehrten möglich, die Mysterien der Hieroglyphen zu entschlüsseln. Dadurch wurde bestätigt, dass es in der Tat einen Haman gab, der in den hebräischen Schriften aber nicht erwähnt wird, der dem Pharao seiner Zeit nahe stand und der in der Konstruktion involviert war, so wie es der Koran sagt.

Wenn wir glauben, dass eine menschliche Autorschaft die einzige mögliche Erklärung für den Ursprung des Korans ist, so müssen wir es annehmen, dass entweder Mohammed irgendwie Zugriff zu diesen Informationen hatte oder wir müssen daran glauben, dass diese Passagen wieder weitere und bemerkenswerte lange Serien von zufälligen, verblüffenden Ereignissen ist.

Wie viele Zufälle brauchen wir, um die Botschaft zu erhalten?

Die Botschaft ist einfach: keine menschliche Intelligenz ist in der Lage, dieses Buch im siebten Jahrhundert zu erstellen.

Bitte halten Sie sich in Gedanken, dass viele, viele mehrere solcher Zufälle existieren. Ich habe hier nur diejenigen aufgelistet, die kein tiefes Wissen in Themen wie Arabisch, Mathematik, islamische Geschichte oder klassische poetische Formen benötigen. Sogar mit dieser kurzen Liste lieferte ich, glaube ich, einen Punkt, wo man verpflichtet ist, die Botschaft des Korans näher zu betrachten und hochachtungsvoll zu evaluieren. Diese angeblichen Zufälle sind, so glaube ich, klare Zeichen für die Menschheit, dass die Botschaft des Korans eine spezielle Qualität aufweist und nicht ignoriert werden darf.

Nur die wiederholte Bloßstellung des individuellen, menschlichen Herzens der Botschaft des Korans gegenüber kann solch eine wichtige Frage wie „Wer schrieb den Koran?“ stellen. Wenn Sie eine Person sind, die glaubt, dass es nichts derartiges gibt wie eine göttlich inspirierte Offenbarung, so stellt sich die Frage: Wie viele Zufälle braucht es, damit Sie es in Betracht ziehen können, dass solch eine Offenbarung der Menschheit gegenüber möglich sein kann?

Wenn Sie eine Person sind, die daran glaubt, dass es solcherart Dinge geben kann, so lautet die Frage: Wie viele Zufälle wollen Sie ignorieren, bevor Sie es in Betracht ziehen können, dass ein bestimmter Text solch eine Offenbarung darstellt?

Sie sollen wissen, dass ich NICHT daran interessiert bin, eine Debatte über die Möglichkeit abzuhalten, dass EINE dieser Versen, die ich zitiert habe, nur ein Zufall ist oder aus anderen Gründen für Sie nicht überzeugend ist. Die wahre, bemerkenswerte Sache ist, dass ALL diese Eigenschaften sich in einem Text repräsentieren, die angeblich durch menschliche Intelligenz hergestellt wurde – und die profunde Unwahrscheinlichkeit der verblüffenden Zufälligkeit ist es, das ich besprechen will.

Nachdem Sie nun all diese angeblichen Zufälle gesehen haben, werden Sie ehrlicherweise immer noch daran glauben, dass der Koran ein Produkt menschlicher Intelligenz sein soll, wie jedes andere Buch? Oder wird es anders sein?

Gepriesen sei der Herrscher der Welten, der Schöpfer, der Bildner!

übersetzt von Kerem A.

Wissenschaftliche ‚Zeichen‘ im Koran

Ich suche Zuflucht bei meinem Herrn vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

4:82 Studieren sie den Koran denn nicht? Wenn er von einem anderen als Gott wäre, würden sie darin viele Widersprüche finden.


Die Informationen über die vielen Wissenschaftszweige im Koran wurden nach Jahrhunderten bestätigt oder sie dienten als Ansatz, um die Wissenschaft besser zu verstehen. Beispiele:

  • Gott hat uns aus einem Embryo erschaffen (96:2),
  • Die Erde ist wie ein Ei kugelförmig (10:24; 39:5; 79:30),
  • Das Universum war vorher in einem einzelnen Punkt und explodierte plötzlich (21:30),
  • Die Galaxien in unserem Universum expandieren (51:47),
  • Die Sterne und die Galaxien wurden aus Rauch erschaffen (41:11),
  • Die Zeit ist relativ (70:4; 22:47; 32:5),
  • Das Universum wurde in sechs Stadien und die Faktoren, die ein Leben auf dem Planeten Erde ermöglichen, wurden in den letzten vier Stadien erschaffen (50:38; 41:10),
  • Die Erde verfolgt eine Umlaufbahn (27:88; 21:33),
  • Die Inhalte der Erdatmosphäre besitzen eine schützende Eigenschaft (21:32),
  • Die Winde haben eine bestäubende Wirkung (15:22; Blütenstaub),
  • Die Erschaffung der Lebewesen unterliegen einem System (15:28-29; 24:45; 32:7-9; 71:14-17),
  • Die ersten Ansätze mikrobiologischen Lebens begannen zwischen den Lehmschichten, welche aus molekular-dehnbaren Beschaffenheiten bestehen (15:26),
  • Unsere biologische Lebensdauer ist in unseren Genen gespeichert (35:11),
  • Die Atome bestehen aus noch kleineren Bestandteilen (10:61),
  • Die Photosynthese ist eine durch chemische Prozesse gespeicherte Energie, welche nachher wiederverwertet werden kann (36:77-81),
  • Die Ordnungszahl, die Atommasse und die Zahlen der Neutronen der Isotopen des Elementes Eisen werden mitgeteilt (57:25 – siehe auch: Das Eisen im Koran),
  • Die Atome der Elemente, welche den Boden bilden, haben maximal sieben Energiebahnen (65:12),
  • Wasser und Dattel (Oxytocin) vermindern die Geburtsschmerzen (19:24-25),
  • Die Wasserniederschlagsmenge auf der ganzen Welt bleibt innerhalb eines Jahres stets gleich (43:11; 15:21),
  • Es gibt ein Leben jenseits dieser Welt (42:29),
  • Der Mond spaltete sich (54:1-2 – siehe auch: Koran und Mondlandung).

Zusätzlich eröffnet der Koran den Wissenschaftlern mit seinen Wundern neue Wege: Masse könnte mit Lichtgeschwindigkeit transportiert werden (27:38-40), Düfte könnten weit verbreitet werden (12:94), man könnte mit Tieren kommunizieren (27:16-17), unter bestimmten Bedingungen zu schlafen könnte den Metabolismus verlangsamen/verringern und die Lebensdauer verlängern (18:25), die Blinden könnten wieder ihr Sehvermögen zurückerlangen, die Toten auferstehen (3:49)… Gott wird uns Seine Zeichen zeigen, so Gott will!

Einige Verse zum Thema

Embryo

96:1-2 Lies im Namen deines Herrn, Der alles erschaffen hat! Er erschuf den Menschen aus einem Embryo.


Das arabische Wort „Alaqa“ hat drei Bedeutungen:

  1. Blutgerinnsel, -klumpen oder –pfropfen,
  2. etwas, was hängen bleibt oder…
  3. Blutegel.

Die früheren Übersetzer haben natürlicherweise die erste Bedeutung vorgezogen. Jedoch zeigen die biologischen Untersuchungen, dass diese Bedeutung nicht korrekt ist. In den Entwicklungsstadien gibt es keine Phase, die dem Blutklumpen ähnelt. Deswegen ist es logisch „Etwas, was an der Gebärmutter hängen bleibt“ zu wählen. Denn, die als nächste Phase nach dem Sperma erwähnte Form (22:5; 23:14) deckt sich nur mit dem Wort „Embryo“.

Eiförmige Erde

Sure 79, Vers 30:

Ahmadeyya Und währenddessen breitete Er die Erde aus.

Rudi Paret breitete danach die Erde aus,

M. A. Rassoul Und Er breitete hernach die Erde aus.

Azhar Er ebnete dann die Erde,

Zaidan Und die Erde danach dehnte ER aus.


ALLE fünf Übersetzungen sind falsch. Hier die korrekte Übersetzung und die Erklärung:

79:30 Und die Erde ließ Er eiförmig werden.


Die simple Form des Wortes „dahhaha“ ist „dahya“ und bedeutet „Ei“. Die Koranübersetzer, die früher nicht daran glauben konnten, dass die Erde eine elliptische Form besitzt, haben die Wendung „Und die Erde ließ Er eiförmig werden“ metaphorisch bzw. allegorisch verstanden. So haben sie eigentlich den ganz klaren Vers in seiner Bedeutung verzerrt. Es ist dennoch unvorstellbar, wieso die heutigen Koranübersetzer immer noch an „ausbreiten“ festhalten. Ein möglicher Grund ist womöglich das Abschauen bei den anderen Übersetzungen. Viele Übersetzer haben auch Angst, den alten Kommentatoren zu widersprechen.

In Nordafrika werden in arabischsprechenden Völkern die Wörter „dahhy“ für Ei und „medhhy“ für Brut verwendet. Die Wurzel dieser Wörter ist „DHHY“. Das Verb „dahha“, das sich von dieser Wurzel ableiten lässt, als „ebnen, verflachen“ zu übersetzen, kommt dem gleich, als würde man der göttlichen Quelle Dreck zuwerfen. Die alten Korankommentatoren haben die Eiförmigkeit der Erde mit ihrem damaligen Wissen so verstanden, dass damit das Wort medhha (Brut) gemeint sein muss. Dadurch haben sie die Formulierung „hat Er eiförmig gemacht“ in die folgende umgedeutet: „wie eine Brut ausrichten“.

10:24 Das Gleichnis des irdischen Lebens ist nur wie das Wasser, das Wir aus den Wolken herabsenden; damit vermischen sich dann die Gewächse der Erde, wovon Mensch und Vieh sich nähren, bis zu ihr – wenn die Erde ihren Prunk angelegt und sich schön geschmückt hat und ihre Bewohner glauben, sie hätten Macht über sie – Unser Befehl in der Nacht oder am Tage kommt und Wir sie zu einem niedergemähten Acker machen, als wäre sie nicht am Tage zuvor gediehen. Also machen Wir die Zeichen für die Leute klar, die nachdenken.


Gott weiß natürlich, ob die Stunde am Tag oder in der Nacht kommt. Da aber die Erde rund ist, wird, wenn der Moment der Stunde eintritt, die Hälfte der Erde in der Nacht und die andere am Tag sein. Dieser Vers beweist mitunter die Kugelform der Erde.

39:5 Er hat die Himmel und die Erde der Wahrheit gemäß erschaffen. Er lässt die Nacht über den Tag und den Tag über die Nacht rollen. Er hat die Sonne und den Mond dienstbar gemacht. Jeder läuft in seiner Bahn für eine bestimmte Zeit. Er ist der Allmächtige, der Allvergebende.


Dieser Vers teilt uns mit, dass die Erde rund ist. Das arabische Wort für „rollen“ ist „yukevviru“ und besitzt den gleichen Wurzelstamm wie „küre“ (Sphäre).

Big Bang

21:30 Haben denn die Ableugner nicht gesehen, dass Himmel und Erde eine zusammenhängende Masse waren, worauf wir sie getrennt und alles, was lebendig ist, aus Wasser gemacht haben? Wollen sie denn nicht glauben?


Die Big Bang Theorie, welche die Entstehung des Universums aus einer einzig heißen, sehr dichten Masse bzw. die gemeinsame Entstehung von Materie, Raum und Zeit aus einer ursprünglichen Singularität heraus vor ca. 10-15 Milliarden Jahren beschreibt, wird vom Koran schon seit 14 Jahrhunderten vertreten. Diese Theorie ist nun keine Theorie mehr, sondern eine kosmische Wahrheit. Der Vers 51:47 teilt uns zusätzlich mit, dass das Universum expandiert. Dass das biologische Leben ohne Wasser nicht auskommt, ist auch eine unwiderlegbare Tatsache.

51:47 Und den Himmel haben wir mit (unserer) Kraft aufgebaut und gewiss, Wir dehnen ihn aus.


Gott dehnt das Universum nach ihrer plötzlichen, mit dem Wort „Sei“ erfolgten Erschaffung in den Dimensionen von Raum und Zeit ständig weiter aus. Für weitere Informationen, siehe Big Bang (Büyük Patlama) ve Tanri (Türkisch) und The Big Bang Philosophy and God (Englisch).

Zeitperioden der Erschaffung

50:38 Wir erschufen die Himmel und die Erde und was dazwischen ist, in sechs Tagen, ohne dass Uns Müdigkeit erfasste.


(Hier wird die Entstellung in Genesis 2:2 angesprochen.)

41:9-10 Sprich: „Verleugnet ihr etwa den Schöpfer, der die Erde in zwei Tagen erschaffen hat, und gesellt ihr Ihm Gefährten bei, die Ihm gleichen sollen?“ Er ist der Herr der Welten. Und ER machte in ihr festigende (Berge) von über ihr, segnete sie und bestimmte in ihr ihre Nahrungen in ganzen vier Tagen für die Benötigenden.


Die Tage, die hier angesprochen werden, stellen eine bestimmte Zeitperiode dar. Wie wir Gott sei dank den Versen 70:4, 22:47 und 32:5 wissen, ist die Zeit relativ. Während die Erde an sich in zwei Perioden erschaffen wurde, sind die nötigen Faktoren, die ein Leben auf ihr erst ermöglichen, in vier Zeitperioden entstanden. Diese Einteilung zeigt deutlich die Wichtigkeit des ökologischen Systems. Zusätzlich ist per Experiment nachgewiesen, dass innerhalb des Universums eine Möglichkeit der Informationsübermittlung bestehen muss, die schneller als mit Lichtgeschwindigkeit erfolgt, was durch entsprechende Versuche mit Zwillings-Photonen durch ALAIN ASPECT einwandfrei nachgewiesen wurde.

Bewegte Erde

27:86-88 Sehen sie nicht, dass Wir ihnen die Nacht zum Ruhen und den Tag zum Sehen gemacht haben? Darin sind Zeichen für Leute, die zu glauben willens sind. Denke an den Tag, an dem ins Horn geblasen wird, so dass alle in den Himmeln und auf Erden erschrecken, außer denjenigen, mit denen Gottes Wille anderes vorhat. Alle werden demütig zu Ihm kommen. Und die Berge, die du für fest hältst, wirst du wie Wolken dahingehen sehen. Das ist das Werk Gottes, Der alles vollkommen erschaffen hat. Er weiß genau, was ihr tut.


Die Macht Gottes wird in den Versen, die dem 87. Vers umliegen, mit Beispielen versehen. Im 7. Jahrhundert glaubte man daran, dass die Erde starr ist. Die Wahrheit wurde zu dieser Zeit in klarer Weise ans Licht gebracht. Die falsche Benennung der im 88. Vers beschriebenen Bewegung als „Weltuntergang“ ist mit dem einsetzenden Chaos der letzten Stunden der Welt unmöglich zu erklären. Denn im Koran werden die als „die Stunde“ beschriebenen letzten Stunden der Welt mit Schrecken und Entsetzen überfüllten kosmischen Zusammenstößen und Explosionen erklärt. Um sich die Charakteristiken der Vorkommnisse der letzten Stunden der Erde zu vergegenwärtigen, lesen Sie bitte die 81. und 101. Sure.

Das Chaos, welches das Ende der Welt einleiten wird, ist wie in 27:88 beschrieben kein unbemerktes Geschehnis. Nebenbei lässt der weitere Teil von 27:88 keine Gelegenheit zu, solch eine Verwechslung zu begehen: „Das ist das Werk Gottes, Der alles vollkommen erschaffen hat.“ Das Ende der Welt ist ein Geschehnis, welches das vollkommene Werk Gottes zusammenfallen lässt, um etwas Neues zu erschaffen. Die früheren Korankommentatoren konnten nicht einmal im Traum daran denken, dass die Welt sich bewegt und haben deswegen diesen Vers falsch verstanden – und somit einen Widerspruch mit anderen Versen erzeugt.

21:32-33 Und Wir machten den Himmel zu einem wohlgeschützten Dach; dennoch kehren sie sich von seinem Zeichen ab. Er ist es, der die Nacht und den Tag, die Sonne und den Mond erschaffen hat. Jeder schwebt in seiner Bahn dahin.


Heute ist es als eine allgemein bekannte Tatsache, dass die Erde und der Mond Umlaufbahnen beschreiben. Wenn wir den Himmel als das ganze Universum betrachten, dann können wir verstehen, dass die aus Milliarden von Sternen bestehenden Galaxien wegen der perfekten Harmonie zwischen den Zug- und Zentrifugalkräften vor einem Zusammenprallen bestens geschützt sind. Wenn wir den Himmel als die Erdatmosphäre betrachten, dann werden wir mit der Wahrheit gegenübergestellt, dass die Atmosphäre unsere Erde wie eine transparente Decke überzieht und uns vor der Kälte des Universums, den schädlichen Strahlen der Sonne und den Meteoriten schützt.


Weitere Links zu Kommentaren über die Wissenschaft im Koran:

www.quranmiracles.com/ (englisch)
www.mucizeler.com (türkisch)