Jesus im Koran

Kategorien: Theologie & Auslegung

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel, Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.
In einem Gedicht seines Divan sagt Goethe (WA I, 6, 128):

Närrisch, dass jeder in seinem Falle Seine besondere Meinung preist! Wenn Islam Gott ergeben heißt, In Islam leben und sterben wir alle.

Teil 1: Koran über Jesus

Falls Sie denken, in dieser Zusammenstellung fehle etwas, die Übersetzung einer bestimmten Stelle sei ungenau oder sonst etwas sei zu beanstanden, so kontaktieren Sie uns bitte oder schreiben Sie ruhig einen Kommentar.

Die Geburt Jesu

[3:45-60] 45 Damals sprachen die Engel: „O Maria, siehe, Gott verkündet dir ein Wort von Ihm; sein Name ist der Messias, Jesus, der Sohn der Maria, angesehen im Diesseits und im Jenseits, und einer von denen, die (Gott) nahe stehen. 46 Und reden wird er in der Wiege zu den Menschen und auch als Erwachsener, und er wird einer der Rechtschaffenen sein.“ 47 Sie sagte: „Mein Herr, soll mir ein Sohn (geboren) werden, wo mich doch kein Mann intim berührte?“ Er sprach: „Gott schafft ebenso, was Er will; wenn Er etwas beschlossen hat, spricht Er nur zu ihm: »Sei!« und es ist.“ 48 Und Er wird ihn das Buch lehren und die Weisheit und die Thora und das Evangelium 49 und wird ihn entsenden zu den Kindern Israels. (Sprechen wird er:) „Seht, ich bin zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn gekommen. Seht, ich erschaffe für euch aus Ton die Gestalt eines Vogels und werde in sie hauchen, und sie soll mit Gottes Erlaubnis ein Vogel werden; und ich heile den Blindgeborenen und den Aussätzigen und mache die Toten mit Gottes Erlaubnis lebendig, und ich verkünde euch, was ihr esst und was ihr in euren Häusern speichert. Wahrlich, darin ist ein Zeichen für euch, wenn ihr gläubig seid. 50 Und als ein Bestätiger der Thora, die vor mir da war, und um euch einen Teil von dem zu erlauben, was euch verboten war, bin ich zu euch gekommen mit einem Zeichen von eurem Herrn. So fürchtet Gott und gehorcht mir; 51 wahrlich, Gott ist mein Herr und euer Herr, darum dient Ihm. Dies ist ein gerader Weg.“ 52 Und als Jesus ihren Unglauben wahrnahm, sagte er: „Wer ist mein Helfer (auf dem Weg) zu Gott?“ Die Jünger sagten: „Wir sind Gottes Helfer; wir glauben an Gott, und (du sollst) bezeugen, dass wir (Ihm) ergeben sind. 53 Unser Herr, wir glauben an das, was Du herab gesandt hast, und folgen dem Gesandten. Darum führe uns unter den Bezeugenden auf.“
54 Die Widersacher ersannen listige Pläne, doch auch Gott fasste Seine Pläne. Gott ist der beste Planer. 55 Damals sprach Gott: „O Jesus, siehe, Ich will dich verscheiden lassen und will dich zu Mir erhöhen und will dich von den Ungläubigen befreien und will deine Anhänger über die Ungläubigen setzen bis zum Tag der Auferstehung. Alsdann werdet ihr zu Mir wiederkehren, und Ich will zwischen euch richten über das, worüber ihr uneins wart. 56 Was aber die Ungläubigen anbelangt, so werde Ich sie schwer im Diesseits und im Jenseits bestrafen; und sie werden keine Helfer finden.“
57 Was aber diejenigen anbelangt, die glauben und gute Werke tun, so wird Er ihnen ihren vollen Lohn geben. Und Gott liebt nicht die Ungerechten. 58 Dies verlesen Wir dir von den Zeichen und der weisen Ermahnung. 59 Wahrlich, Jesus ist vor Gott gleich Adam; Er erschuf ihn aus Erde, alsdann sprach Er zu ihm: „Sei!“ und da war er. 60 (Dies) ist die Wahrheit von deinem Herrn! Darum sei keiner der Zweifler.

Stufe/Erhöhung

[2:253] Dies sind die Gesandten. Wir haben einigen von ihnen den Vorrang über andere gegeben. Unter ihnen sind welche, zu denen Gott gesprochen hat, und einige, die Er um Rangstufen erhöht hat. Und Wir gaben Jesus, dem Sohn Marias, die klaren Beweise und unterstützten ihn durch Heilige Eingebung, und wenn Gott es so gewollt hätte, dann hätten sich diejenigen, die nach ihnen kamen, nicht gegenseitig bekämpft, nachdem klare Beweise zu ihnen gekommen waren. Sie wurden jedoch uneins. Die einen von ihnen waren gläubig, die anderen ungläubig. Wenn Gott es so gewollt hätte, dann hätten sie sich nicht gegenseitig bekämpft. Doch Gott tut, was Er will.

Begriff „Sohn Gottes“

[2:116] Und sie sagen: „Gott hat Sich einen Sohn genommen.“ Gepriesen sei Er! Wahrlich, Ihm gehört, was in den Himmeln und auf der Erde ist – alles ist Ihm untertan,

[10:68-69] 68 Sie sagen: „Gott hat Sich einen Sohn genommen.“ Gepriesen sei Er! Er ist der Sich-Selbst-Genügende. Sein ist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Ihr habt keinen Beweis hierfür. Wollt ihr von Gott etwas behaupten, was ihr nicht wisst? 69 Sprich: „Jene, die eine Lüge gegen Gott erdichten, werden keinen Erfolg haben.“

[6:101] Schöpfer der Himmel und der Erde! Wie sollte Er einen Sohn haben, wo Er keine Gefährtin hat und wo Er alles erschuf und alle Dinge kennt?

[9:30-33] 30 Und die Juden sagen, Uzair sei Gottes Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Gottes Sohn. Das ist das Wort aus ihrem Mund. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Gottes Fluch über sie! Wie sind sie (doch) irre geleitet! 31 Sie haben sich ihre Schriftgelehrten und Mönche zu Herren genommen außer Gott; und den Messias, den Sohn der Maria. Und doch war ihnen geboten worden, allein den Einzigen Gott anzubeten. Es ist kein Gott außer Ihm. Gepriesen sei Er über das, was sie (Ihm) zur Seite stellen! 32 Sie wollten Gottes Licht mit ihrem Munde auslöschen; jedoch Gott will nichts anderes, als Sein Licht zu vollenden; mag es den Ungläubigen auch zuwider sein. 33 Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über alle (anderen) Religionen siegen lasse; mag es den Götzendienern auch zuwider sein.

[43:80-83] 80 Oder meinen sie etwa, dass Wir nicht hören, was sie geheim halten und was sie besprechen? Doch, und Unsere Boten sind bei ihnen und schreiben es auf. 81 Sprich: „Hätte der Allerbarmer einen Sohn, so wäre ich der erste, der (ihn) angebetet hätte.“ 82 Gepriesen sei der Herr der Himmel und der Erde, der Herr des Thrones, Der frei ist von all dem, was sie behaupten. 83 So lass sie sich in eitler Rede ergehen und sich vergnügen, bis sie ihrem Tag begegnen, der ihnen angedroht wird.

Sohn der Maria

[5:78-80] 78 Verflucht wurden die Ungläubigen von den Kindern Israels durch die Zunge Davids und Jesus‘, des Sohnes der Maria. Dies, weil sie ungehorsam waren und (gegen die Gebote) verstießen. 79 Sie hinderten einander nicht an den Missetaten, die sie begingen. Übel wahrlich war das, was sie zu tun pflegten. 80 Du siehst, wie sich viele von ihnen die Ungläubigen zu Beschützern nehmen. Wahrlich, übel ist das, was sie selbst für sich vorausgeschickt haben, so dass Gott ihnen zürnt; und in der Strafe werden sie auf ewig bleiben.

[21:90-92] 90 Da erhörten Wir ihn und schenkten ihm Johannes (den Täufer) und heilten seine Frau. Sie pflegten miteinander in guten Taten zu wetteifern, und sie riefen Uns in Hoffnung und in Furcht an und waren demütig vor Uns. 91 Und der, die ihre Keuschheit wahrte, hauchten Wir von Unserem Geist ein und machten sie und ihren Sohn zu einem Zeichen für die Welten. 92 Diese eure Gemeinschaft ist eine einheitliche Gemeinschaft; und Ich bin euer Herr, darum dient Mir.

[23:50] Und Wir machten den Sohn der Maria und seine Mutter zu einem Zeichen und gewährten ihnen Zuflucht zu einem Hügel mit einer grünen Fläche und einem fließenden Quell.

[43:57-58] 57 Und wann immer die Rede von dem Sohn der Maria ist, siehe, dann bricht dein Volk darüber in Geschrei aus; 58 Und sie sagen: „Sind unsere Götter besser oder er?“ Sie erwähnen das vor dir nur aus Widerspruchsgeist. Nein, sie sind wahrlich ein streitsüchtiges Volk.

Bündnis

[33:7-8] 7 Und dann gingen Wir mit den Propheten den Bund ein und mit dir (Mohammed) und mit Noah und Abraham und Moses und mit Jesus, dem Sohn der Maria. Und Wir gingen mit ihnen einen gewaltigen Bund ein, 8 auf dass Er die Wahrhaftigen nach ihrer Wahrhaftigkeit befrage. Und für die Ungläubigen hat Er eine schmerzliche Strafe bereitet.

Kreuzigung

[4:156-159] 156 Und wegen ihres Unglaubens und wegen ihrer Behauptung, die sie gegen Maria mit einer enormen Lüge vorbrachten 157 und wegen ihrer Rede: „Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Gottes, getötet“, während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht; und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben ihn nicht mit Gewissheit getötet. 158 Vielmehr hat Gott ihn zu Sich empor gehoben, und Gott ist Allmächtig, Allweise. 159 Und es gibt keinen unter den Leuten der Schrift, der nicht vor seinem Tod daran glauben wird; und am Tage der Auferstehung wird er ein Zeuge gegen sie sein.

Evangelium Jesu

[5:46-47] 46 Wir ließen ihnen Jesus, den Sohn der Maria, folgen; zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war; und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Rechtleitung und Licht war, zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. 47 Und die Leute des Evangeliums sollen sich nach dem richten, was Gott darin offenbart hat; und die sich nicht nach dem richten, was Gott herab gesandt hat – das sind die (wahren) Frevler.

[57:27-28] 27 Dann ließen Wir Unsere Gesandten ihren Spuren folgen; Und Wir ließen (ihnen) Jesus, den Sohn der Maria, folgen, und Wir gaben ihm das Evangelium. Und in die Herzen derer, die ihm folgten, legten Wir Güte und Barmherzigkeit. Doch das Mönchstum, das sie im Trachten nach Gottes Wohlgefallen erfanden – das schrieben Wir ihnen nicht vor; Und doch befolgten sie es nicht auf die richtige Art. Dennoch gaben Wir denen von ihnen, die gläubig waren, ihren Lohn, aber viele von ihnen waren Frevler. 28 O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Gott und glaubt an Seinen Gesandten! Er wird euch einen doppelten Anteil von Seiner Barmherzigkeit geben und wird euch ein Licht bereiten, worin ihr wandeln werdet, und wird euch vergeben – und Gott ist Allvergebend, Barmherzig.

Einhaltung der Religion

[42:13] Er verordnete für euch die Religion, die Er Noah anbefahl und die Wir dir offenbart haben und die Wir Abraham und Moses und Jesus anbefohlen haben. Nämlich (die), in der Einhaltung der Religion treu zu bleiben und euch deswegen nicht zu spalten. Hart ist für die Götzendiener das, wozu du sie aufrufst. Gott erwählt dazu, wen Er will, und leitet dazu den, der sich bekehrt.

[43:63-65] 63 Und als Jesus mit klaren Beweisen kam, sagte er: „Wahrlich, ich bin mit der Weisheit zu euch gekommen, und um euch etwas von dem zu verdeutlichen, worüber ihr uneinig seid. So fürchtet Gott und gehorcht mir. Wahrlich, 64 Gott allein ist mein Herr und euer Herr. Darum dient Ihm. Das ist ein gerader Weg.“ 65 Doch die Parteien wurden dann untereinander uneinig; wehe dann denen, die freveln, vor der Strafe eines schmerzlichen Tages!

Jesus der Messias

[4:171-173] 171 O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von Gott nichts als die Wahrheit. Wahrlich, der Messias, Jesus, Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Gottes und Sein Wort, das Er Maria entboten hat, und von Seinem Geist. Darum glaubt an Gott und Seine Gesandten, und sagt nicht: „Drei.“ Lasst (davon) ab – (das) ist besser für euch. Gott ist nur ein einziger Gott. Es liegt Seiner Herrlichkeit fern, Ihm ein Kind zuzuschreiben. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Gott genügt als Beschützer. 172 Der Messias wird es niemals verschmähen, Diener Gottes zu sein; Ebenso nicht die (Gott) nahestehenden Engel; und wer es verschmäht, Ihn anzubeten, und sich dazu zu erhaben fühlt – so wird Er sie alle zu Sich versammeln. 173 Denen aber, die glauben und gute Werke tun, wird Er den vollen Lohn und noch mehr von Seiner Huld geben; die aber, die verschmähen und stolz sind, die wird Er schmerzlich bestrafen. Und außer Gott finden sie weder Freund noch Helfer.

[5:72-75] 72 Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der Messias, der Sohn der Maria“, während der Messias doch selbst gesagt hat: „O ihr Kinder Israels, betet zu Gott, meinem Herrn und eurem Herrn.“ Wer Gott Götter zur Seite stellt, dem hat Gott das Paradies verwehrt, und das Feuer wird seine Herberge sein. Und die Frevler sollen keine Helfer finden. 73 Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist einer von dreien“; und es ist kein Gott da außer einem Einzigen Gott. Und wenn sie nicht von dem, was sie sagen, Abstand nehmen, wahrlich, so wird diejenigen unter ihnen, die ungläubig bleiben, eine schmerzliche Strafe ereilen. 74 Wollen sie sich denn nicht reumütig Gott wieder zuwenden und Ihn um Verzeihung bitten? Und Gott ist Allverzeihend, Barmherzig. 75 Der Messias, der Sohn der Maria, war nur ein Gesandter; gewiss, andere Gesandte sind vor ihm dahingegangen. Und seine Mutter war eine Wahrhaftige; beide pflegten Speise zu sich zu nehmen. Siehe, wie Wir die Zeichen für sie erklären, und siehe, wie sie sich abwenden.

[61:6] Und da sagte Jesus, der Sohn der Maria: „O ihr Kinder Israels, ich bin Gottes Gesandter bei euch, der Bestätiger dessen, was von der Thora vor mir gewesen ist, und Bringer der frohen Botschaft eines Gesandten, der nach mir kommen wird. Sein Name wird Ahmad sein.“ Und als er zu ihnen mit den Beweisen kam, sagten sie: „Das ist ein offenkundiger Zauber.“

Anmerkung: der Name Ahmad ist hier kein spezieller Name, sondern heißt „der Gepriesene, der Gelobte etc.“ Ahmad hat den gleichen Wurzelstamm wie Mohammed – HMD, welcher auch in der hebräischen Bibel vorkommt und Mohammeds Ankunft ankündigt.

[61:14] O ihr, die ihr glaubt, seid Gottes Helfer wie Jesus, der Sohn der Maria, (als er) zu den Jüngern sagte: „Wer sind meine Helfer für Gott?“ Die Jünger sagten: „Wir sind Gottes Helfer.“ So glaubte ein Teil der Kinder Israels, während ein Teil ungläubig blieb. Da verliehen Wir denen, die glaubten, Stärke gegen ihren Feind, und sie wurden siegreich.

[2:87-88] 87 Wahrlich, Wir gaben Moses das Buch und ließen ihm die Gesandten nachfolgen; Und Wir gaben Jesus, dem Sohn Marias, die klaren Beweise und unterstützten ihn durch Heilige Eingebung. Doch sooft euch ein Gesandter etwas brachte, was euch nicht behagte, wart ihr hochmütig und erklärtet einige für Lügner und erschlugt andere! 88 Und sie sagten: „Unsere Herzen sind unempfindlich.“ Aber nein! Gott hat sie wegen ihres Unglaubens verflucht. Darum sind sie wenig gläubig.

Das Wunder Jesu

[5:110] Wenn Gott sagen wird: „O Jesus, Sohn der Maria, gedenke Meiner Gnade gegen dich und gegen deine Mutter; wie Ich dich stärkte mit der heiligen Eingebung – du sprachst zu den Menschen sowohl in der Wiege als auch im Mannesalter; und wie Ich dich die Schrift und die Weisheit lehrte und die Thora und das Evangelium; und wie du mit Meiner Erlaubnis aus Ton bildetest, was wie Vögel aussah, du hauchtest ihm dann (Atem) ein, und es wurde mit Meiner Erlaubnis zu (wirklichen) Vögeln; und wie du mit Meiner Erlaubnis die Blinden und die Aussätzigen heiltest; Und wie du mit Meiner Erlaubnis die Toten erwecktest; und wie Ich die Kinder Israels von dir abhielt als du zu ihnen mit deutlichen Zeichen kamst und die Ungläubigen unter ihnen aber sagten: »Das ist nichts als offenkundige Zauberei.«“

[19:20-36] 20 Sie sagte: „Wie soll mir ein Sohn (geschenkt) werden, wo mich doch kein Mann (je) berührt hat und ich auch keine Hure bin?“ 21 Er sprach: „So ist es; dein Herr aber spricht: »Es ist Mir ein leichtes, und Wir machen ihn zu einem Zeichen für die Menschen und zu Unserer Barmherzigkeit, und dies ist eine beschlossene Sache.«“ 22 Und so empfing sie ihn und zog sich mit ihm an einen entlegenen Ort zurück. 23 Und die Wehen der Geburt trieben sie zum Stamm einer Dattelpalme. Sie sagte: „O wäre ich doch zuvor gestorben und wäre ganz und gar vergessen!“ 24 Da rief er ihr von unten her zu: „Sei nicht traurig. Dein Herr hat dir ein Bächlein fließen lassen; 25 Und schüttele den Stamm der Palme in deine Richtung, und sie wird frische reife Datteln auf dich fallen lassen. 26 So iss und trink und sei frohen Mutes. Und wenn du einen Menschen siehst, dann sprich: »Ich habe dem Allerbarmer zu Fasten gelobt, darum will ich heute mit keinem Menschen reden.«“
27 Dann brachte sie ihn auf dem Arm zu den Ihren. Sie sagten: „O Maria, du hast etwas Unerhörtes getan. 28 O Schwester Aarons, dein Vater war kein Bösewicht, und deine Mutter war keine Hure.“ 29 Da zeigte sie auf ihn. Sie sagten: „Wie sollen wir zu einem reden, der noch ein Kind in der Wiege ist?“ 30 Er (Jesus) sagte: „Ich bin ein Diener Gottes; Er hat mir das Buch gegeben und mich zu einem Propheten gemacht. 31 Und Er gab mir Seinen Segen, wo ich auch sein möge, und Er befahl mir Gebet und Almosenspende, solange ich lebe; 32 Und ehrerbietig gegen meine Mutter (zu sein); Er hat mich nicht gewalttätig und unselig gemacht. 33 Und Friede war über mir an dem Tage, als ich geboren wurde, und (Friede wird über mir sein) an dem Tage, wenn ich sterben werde, und an dem Tage, wenn ich wieder zum Leben erweckt werde.“
34 Dies ist Jesus, Sohn der Maria – (dies ist) eine Aussage der Wahrheit, über die sie uneins sind. 35 Es geziemt Gott nicht, Sich einen Sohn zu nehmen. Gepriesen sei Er! Wenn Er etwas beschließt, so spricht Er nur: „Sei!“ Und es ist. 36 „Wahrlich, Gott ist mein Herr und euer Herr. So dient Ihm! Das ist ein gerader Weg.“

Wird Jesus nochmals erscheinen?

Das zweite Erscheinen von Jesus ist eine einfache Geschichte, welche dem Koran widerspricht:

  1. Jesus war ein Prophet Gottes und er kündete seine Prophetenschaft an, als er ein Kind war (19:30).
  2. Muhammad war der Gesandte Gottes und der letzte Prophet. Kein Prophet wird nach Mohammed erscheinen (33:40).
    Wenn wir diesen zwei Punkten zustimmen, dann werden wir dem dritten Punkt als eine logische

 

    Schlussfolgerung ebenfalls zustimmen müssen:
  1. Nach dem letzten Prophet Muhammad wird Jesus nicht zurückkommen, da Jesus ein Prophet war.

Zu behaupten, dass Jesus bei seinem zweiten Erscheinen kein Prophet sei, verleugnet den koranischen Vers über das Prophetentum Jesus. Wenn Jesus zurückkommt, muss er dem koranischen Vers glauben, welcher sagt, dass er ein Prophet ist. Wenn er es akzeptiert, ein Prophet zu sein, würde er die letzte Prophetenschaft Mohammeds verleugnen.

Die Muslime, die christliche Geschichten über das zweite Erscheinen von Jesus adoptiert haben, versuchten die Bedeutung gewisser Verse zu manipulieren, wie z.B. 43:61 und 4:159. Für die korrekten Bedeutungen kann die folgende (englische) Übersetzung herangezogen werden: „Quran, The Final Testament“ übersetzt von Dr. Rashad Khalifa

Fragen zum Nachdenken für diejenigen, die behaupten, Jesus komme zurück:

  • Wenn Jesus wie behauptet zurückkommt, wird er den koranischen Vers akzeptieren, welcher aussagt: „Jesus ist ein Prophet“?
  • Wenn Jesus als Prophet zurückkommt, wie kann Muhammad dann der letzte Prophet sein?
  • Was ist eure Meinung über den Hadith, welcher behauptet, dass Jesus bei seinem zweiten Erscheinen einige UNRECHTLICHE Dinge RECHTLICH machen wird? (Bukhary: 34/102; 46/31). Ist dieser Hadith glaubwürdig? Was über den Vers 5:3, wo Gott meint, dass die Religion durch den Koran vollendet sei?
  • Wie wird Jesus erkannt? Wird er die gleichen Wunder zeigen wie vorher?

Christentum, Trinität und Koran?

Gott wirft im Koran dem Volk der Schrift vor, Seine Worte durch ihre Zungen entstellt, also durch theologische Abhandlungen den Sinn der Worte verdreht haben (3:78, 4:46, 5:13, 5:41). Nirgends wird darüber berichtet, dass sie das Wort Gottes physisch abgeändert hätten, allenfalls haben sie etwas hinzugedichtet und dies als Wort Gottes weiter überliefert. Denn es ist klar zu sehen, dass bei einer Betrachtung beider Schriften immense Gemeinsamkeiten sichtbar sind.

Auch die sogenannte Dreifaltigkeit oder Trinität wird im Koran angesprochen (5:73) und abgelehnt. Wer die Sprache des Koran kennt, wird sehen, dass lediglich die wörtliche Interpretation der Trinität abgelehnt (wie z.B. in der Lehre der katholischen Kirche) und als Götzentum beschrieben wird, eine theologische Interpretation wird von vornherein nicht abgelehnt und könnte als Grundlage für den interreligiösen Dialog gesehen werden. Denn dieselben Worte können je nach Mensch andere Bedeutungen erhalten. Der Koran lehnt oft nur eine wörtliche Interpretation vieler Bibelstellen ab und lässt die weiteren Bedeutungen zu (beispielsweise Begrifflichkeiten wie „Vater“ und „Kind/Sohn Gottes“). Denn auch unter Christen ist das Thema der Dreifaltigkeit umstritten.

Die Christen also, die Jesus „Sohn Gottes“ nennen, aber nicht biologisch sondern geistlich meinen, sind also nicht Ungläubige oder Ableugner, da sie ihn ja deutlich unter Gott ordnen und nur an den einen Gott glauben. Zudem können wir nicht Christen per se als Ableugner einstufen, denn das ginge schon allein aufgrund der Verse 2:62 und 5:69 im Koran nicht. In der Tat werden Christen und Juden im Qur’an auch zusammen angesprochen als Leute der Schrift. Eine Bezeichnung oder eine Namensgebung bedeutet auch laut Qur’an noch lange nicht, dass jemand ableugnet oder tief glaubt. Selbst sich „Muslim“ zu nennen ist keine Garantie. Siehe dafür die ersten 15 Verse der zweiten Surah. Genauso ist es kein Garant, dass ein Christ oder ein Jude aufgrund seines Namens auch ein Gläubiger ist (3:110), denn innerhalb der gesamten Menschheit ist die Mehrheit unter ihnen auf dem Irrweg (12:103, 12:106, 6:116).

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein Christ auch Christ und ein Jude auch Jude bleiben (5:43-48) und gleichzeitig auf die Barmherzigkeit und Gnade Gottes hoffen kann (2:62, 5:69), sofern er aber die Korrekturen im theologischen Verständnis der Religion, die der Koran im Namen Gottes ausspricht, auch annimmt. Und für die Gottergebenen, auf Arabisch Muslime, gilt selbstverständlich dasselbe.

Teil 2: Was sagt die Bibel über die „Gottheit“ Jesu?
von Kerstin L.

„Wenn aber alles Christus unterworfen sein wird, dann unterwirft auch er selbst, der Sohn, sich dem Vater, der ihm alles unterworfen hat. Dann ist Gott allein der Herr – über alles und in allem.“ – 1. Korinther 15,28

In diesem Vers steht, dass Gott allein Herr ist! Es stellt sich also die Frage, wieso Jesus vergöttert wird. Die Vergöttlichung Jesu hat wahrscheinlich mit dem Konzil von Chalcedon 451 begonnen. In der Bibel ist jedoch nicht zu erkennen, dass Jesus gottgleich wäre. Im Gegenteil:

Denn dies ist ja unser Bekenntnis: Nur einer ist Gott, und nur einer ist auch der Vermittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Jesus Christus.“ – 1. Tim. 2,5

Hier wird der Vermittler Jesus Christus, von Gott eindeutig unterschieden. Der Mensch Jesus Christus als Vermittler zwischen Gott und den Menschen, aber „Nur einer ist Gott“. Ein weiteres Beispiel:

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ – Joh 17,3

Eine eindeutige Aussage, Gott allein ist der wahre Gott, wohingegen Jesus von Gott gesandt wurde. Auch Jesus selbst sah sich selbst nie als Gott. Nachfolgend zwei Verse als Beispiele:

Aber Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein. – Mar. 10,18

… Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. – Joh 14,28

„Niemand ist gut als Gott allein“ und „Der Vater ist größer als ich“ sind eindeutige, nicht falsch zu verstehende Aussagen. Jesus selbst sah sich nie als Gott und als die Jünger ihn fragten, wie sie beten sollten, sagte er:

Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. – Matth. 6,9-10

Jesus hat gesagt man solle zum Vater beten:
„Unser Vater im Himmel! DEIN Name werde geheiligt. DEIN Reich komme. DEIN Wille geschehe …“
Also nur zu Gott allein.

Teil 3: Jesus, die koranische Sicht
– von Rashad Khalifa, aus dem Englischen von Kerem A.

Der Koran informiert uns darüber, dass Jesus ein menschlicher Gesandter Gottes war, dessen einzige Mission die Überlieferung der Botschaft Gottes war; er besaß nie irgendeine Macht und ist jetzt tot (4:171, 5:75, 117).

Jene, die Jesus als Gott oder als Gottessohn oder als ein Teil der Trinität betrachten, sind „Heiden“ (5:17,72,73). Renommierte christliche Gelehrte haben dieselben Schlussfolgerungen gezogen (vgl. THE MYTH OF GOD INCARNATE, John Hick, ed., The Westminster Press, Philadelphia, 1977 und THE MYTH MAKER, Hyam Maccoby, Harper & Row 1986). Das Christentum ist das Produkt von Nicäa (325 n. Chr.).

Der Jesus der Bibel

Jesus rief aus: „Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; … Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet; nein, der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll; Und ich weiß, dass sein Gebot ewiges Leben ist. Darum, was ich rede, das rede ich so, wie der Vater es mir gesagt hat.“ [Johannes 12:44-50]

Ich kann nichts von mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist ehrlich, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat. [Johannes 5:30]

Jesus antwortete ihnen und sprach: „Meine Doktrie ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat.“ [Johannes 7:16]

Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: „Jesus, den Nazarener, einen Mann, der von Gott euch gegenüber beglaubigt wurde durch Kräfte und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte wirkte, wie ihr auch selbst wisst.“ [Apostelg. 2:22]

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: „Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurch gedrungen…“ [Johannes 5:24]

Wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. [Matthäus 10:40, Markus 9:37, Lukas 9:48 und Johannes 13:20]

„…Ich bin nicht von mir selbst gekommen, sondern der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, welchen ihr nicht kennt. Ich aber kenne ihn, weil ich von ihm bin, und er hat mich gesandt.“ [Johannes 7:28-29]

Jesus hob seine Augen zum Himmel empor und sprach: „…Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ [Johannes 17:1-3]

Denn die sich durch den Geist Gottes leiten lassen, diese sind Gottes Söhne. [Römer 8:14]

Jesus aber hob die Augen empor und sprach: „Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich aber wusste, dass du mich allezeit erhörst; doch um der Volksmenge willen, die umher steht, habe ich es gesagt, auf dass sie glauben, dass du mich gesandt hast.“ [Johannes 11:41-42]

Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: „Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?“ Jesus antwortete: „Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein!“ [Markus 10:17-18]

Keiner derjenigen, die mich ‚Herr‘ nennen, werden in das Reich Gottes eintreten, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. [Matthäus 7:21]

… Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. [Johannes 20:17]

Gott ist mein Herr und euer Herr; Dient alle Ihm allein. Dies ist der rechte Weg. [Koran 3:51, 19:36 und 43:64]

Die Trinität ist die Doktrin über Gott, die von Christen gelehrt wird, welche besagt, dass Gott einer in seiner Essenz ist, aber drei in „Personen“ (Vater, Sohn, Heiliger Geist). Weder das Wort ‚Trinität‘ noch die explizite Doktrin als solches erscheint im Neuen Testament, und noch hatten Jesus und seine Folger die Absicht, dem Schema des alten Testaments zu widersprechen: „Höre Israel: Herr, unser Gott, ist ein einziger Herr!“ (Deut. 6:4). [Encyclopedia Britannica, 1975]

Der Tod Jesu

Dies war bislang das kontroverseste Thema der gesamten Welt. Der Koran jedoch bringt diesem Thema die endgültige Antwort: Jesus‘ Seele wurde erhoben; Gott ließ ihn sterben, bevor er gefangen genommen und gekreuzigt wurde. Daher fingen, folterten und kreuzigten seine Verfolger einen leeren Körper – Jesus war bereits von dieser Welt in die Welt der Seelen fortgegangen (3:55, 4:157).

3:54-55 Die Widersacher ersannen listige Pläne, doch auch Gott fasste Seine Pläne. Gott ist der beste Planer. Einst sprach Gott: „Jesus! Ich werde dich sterben lassen, dich zu Mir erheben und dich von den Ungläubigen befreien.“

4:157 Sie behaupteten, sie hätten den Messias, Jesus, Sohn der Maria und Gesandter Gottes, getötet! Die Wahrheit ist, sie haben ihn nie getötet; sie haben ihn nie gekreuzigt; sie glaubten nur dies zu tun.

Barmherzigerweise hat Gott unserer Generation ein lebendes Beispiel einer Person gegeben, dessen Seele diese Welt verlassen hatte, aber dessen Körper für 19 Monate weiterlebte. Am 25. November 1984 ersetzten Ärzte des Humana Hospitals of Louisville (Kentucky, USA) das erkrankte Herz von Mr. William Schroeder mit einer plastischen und metallischen Pumpe (THE NEW YORK TIMES, Monday, November 26, 1984).

Am 19.ten Tag nach seiner historischen Operation – Donnerstag 13. Dezember 1984 – verließ Mr. Schroeder, die Seele, die wahre Person, diese Welt. Mr. Schroeder starb, aber sein Körper funktionierte weiterhin mit dem künstlichen, in seinen Körper implantierten Herz. Der Öffentlichkeit wurde mitgeteilt, dass er „möglicherweise einen Schlaganfall erlitt“ (THE NEW YORK TIMES, December 14, 1984).

Bedeutsamerweise sprach Mr. Schroeder ein Tag vor seinem Weggang mit Präsident Ronald Reagan bei einem nationalen TV-Sender und bat die soziale Sicherheitsadministration seine überfällige Rechnung zu schicken. Er war völlig auf der Hut. Vom Moment an, wo er „einen Schlaganfall erlitt“, erkannte er weder Tag noch Zeit, noch seine Familienmitglieder. In Wahrheit war Mr. Schroeder nicht mehr auf dieser Welt.

Die Evangelien berichten klar, dass der gefangene Körper von Jesus den Vorfällen um sich herum unbewusst war:

Und die obersten Priester brachten viele Anklagen gegen ihn vor. Er aber antwortete ihnen nichts. Pilatus aber fragte ihn wieder und sprach: Antwortest du nichts? Sieh, wie viele Dinge sie gegen dich aussagen! Jesus aber antwortete nichts mehr, so dass sich Pilatus verwunderte. [Markus 15:3-5]

Herodes aber freute sich sehr, als er Jesus erblickte; denn er hätte ihn schon längst gern gesehen, weil er viel von ihm gehört hatte, und er hoffte, zu sehen, wie ein Zeichen von ihm vollbracht wurde. Er legte ihm denn auch viele Fragen vor; aber er gab ihm keine Antwort. Die obersten Priester aber und die Schriftgelehrten standen da und verklagten ihn heftig. Als aber Herodes mit seinen Kriegsleuten ihn geringschätzig behandelt und verspottet hatte, warf er ihm ein glänzendes Gewand um und sandte ihn zu Pilatus zurück. [Lukas 23:8-11]

Der Erlöser sagte zu mir: „Den, den ihr auf dem Baum fröhlich und lachend gesehen habt, dies ist der lebendige Jesus. Aber dieser, dessen Hände und Füsse sie genagelt haben, ist der fleischige Teil. [Apocalypse of Peter, VII, 3, 81] – THE NAG HAMMADI LIBRARY (Harper & Row, 1977, James M. Robinson, ed, Seite 339).

Die Tatsachen, dass

  1. Mr. Schroeder’s Seele am 19ten Tag nach seiner Operation entschwand und
  2. sein Körper für weitere 19 Monate überlebte,

sind unheimliche Ermahnungen, dass Gott die Welt die Parallelität wissen lassen wollte zwischen der Situation von Schroeder und die bewiesene Abrechnung des Weggangs Jesus‘ vor seiner Gefangenschaft, Folter und Kreuzigung seines seelenlosen Körpers.