Ein Dutzend Gründe, dem Koran allein zu folgen

Kategorien: Hadith und Sunna

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen des Barmherzigen

1- Der Koran befiehlt allen Muslimen, dem Koran alleine zu folgen. Dieser Befehl ist in zahlreichen Versen zu finden. Folgende sind nur Beispiele:

45:6 Dies sind Gottes Offenbarungen, das Wir dir in Wahrheit verlesen. An welchen Hadith nach Gott und Seinen Offenbarungen glauben sie?
تلك ءايت الله نتلوها عليك بالحق فباي حديث بعد الله وءايته يومنون
telka ayato Allahe natlowha åalayka beAlħaqqe fabeayye ħadithen baåda Allahe wayatehe yowmenowna

6:114 Soll ich etwa jemand anderen als Gesetzesgeber suchen als Gott, wenn Er doch euch dieses Buch vollständig detailliert offenbart hat?

2- Der Koran besteht darauf, dass die einzige Sunna die Sunna Gottes ist. Nirgends im Koran finden wir die Erwähnung der Sunna Mohammeds!!!!

„Die Sunna Gottes ist die einzige Sunna“ (33:62, 35:43, 48:23)

3- Der Koran besteht darauf, dass die einzige Aufgabe des Gesandten Mohammeds (oder sonst eines Gesandten) die Verkündung/Überlieferung der Botschaft Gottes ist, und nicht, dass daneben andere Lehren gelehrt werden.

5:99 Die einzige Pflicht des Gesandten ist die Verkündung der Botschaft Gottes
(und auch in 5:92, 16:35, 16:82, 24:54, 29:18, 42:48, 64:12)

4- Gott befiehlt den Gläubigen, dem Gesandten zu gehorchen, dabei stellt Gott aber auch klar, dass Gehorsam gegenüber dem Propheten in Zusammenhang mit Gehorsam zur überlieferten Botschaft und nichts anderem steht. Dem Gesandten zu gehorchen bedeutet nicht, dass er eine Sunna hatte, der man gehorchen soll.

Die Bestätigung, dass der Gehorsam gegenüber dem Gesandten in Zusammenhang mit Gehorsam gegenüber der überlieferten Botschaft (der Koran) steht, finden wir im folgenden Vers:

64:12 Gehorcht Gott und gehorcht dem Gesandten. Doch wenn ihr euch abkehrt, dann ist die einzige Pflicht Unseres Gesandten die Verkündigung der Botschaft (Koran)

5:92 Gehorcht Allah und dem Gesandten und nehmt euch in acht! Wenn ihr euch abwendet, müsst ihr wissen, dass unser Gesandter nur die Botschaft deutlich auszurichten hat.

Bemerken Sie, wie der Gehorsam gegenüber dem Gesandten mit der Überlieferung des Koran im selben Vers in Zusammenhang steht?

5- Sie werden nirgends im Koran Wörter wie „Gehorcht Gott und gehorcht Mohammed“ (oder Jesus, Moses… etc.) lesen. Wir lesen immer das Wort „Gesandter“. Dies deshalb, um hervorzuheben, dass die Botschaft Gottes zu befolgen ist und nicht die eigenen Wörter eines Gesandten.

6- Der Koran bestätigt, dass Mohammed befohlen wurde, keine weiteren Lehren zu lehren, da er ansonsten eine grässliche Strafe Gottes erleiden müsste:

69:43-47 Es (der Koran) ist eine Offenbarung vom Herrn der Welten. Hätte er (Muhammad) weitere Lehren verbreitet, hätten Wir ihn an der Rechten gepackt und ihm dann die Herzader durchschnitten. Und keiner von euch hätte ihm helfen können.

7- Mohammed musste schwören, dass die einzige Offenbarung von Gott, die er erhielt, der Koran war. Der folgende Vers bestätigt, dass alles, was als „Hadith Qudsi“ („Heiliger Hadith“, der auf Gott zurückgeführt wird) bekannt ist, pure Lügen sind und dem Propheten hinzugedichtet werden:

6:19 Sprich: „Was für ein Testament wiegt schwerer?“ Sprich: „Gott ist mein und euer Zeuge. Und dieser Koran ist mir offenbart worden, auf dass ich euch damit warne und jeden, den er erreicht.“

Wenn die Ahadith al-qudsiya wirklich von Gott kämen, wie sie fälschlicherweise behaupten, würde der Vers nicht ein Testament/Zeugnis darauf aussprechen???

Nirgends im Koran finden wir einen Indiz dafür, dass Mohammed etwas anderes als den Koran als verbindliche Botschaft erhalten hat.

8- Bereits der Prophet selber befahl seinen Leuten, seine Ahadith nicht zu schreiben; dies wird in Muslim und anderen Büchern dokumentiert:

„Schreib nichts nieder von mir außer den Koran. Wer auch immer etwas Weiteres schreibt, soll es vernichten.“ (Ahmed, Ausgabe 1, Seite 171… siehe auch Sahih Muslim)

9- Für die ersten 150 bis 200 Jahre nach dem Tode des Propheten war die Ahadith-Niederschrift verboten, entsprechend den Befehlen des Propheten. Der erste, der eine umfassende Sammlung von Ahadith zusammengestellt hat, war Al-Bukhary (bitte halten Sie sich in Gedanken, dass Al-Bukhary im Jahre 198 nach Hidjrah geboren wurde………. bringt Sie das zum Nachdenken?)

Sogar wenn wir den Ahadith folgen müssten, wie genau könnte eine Sammlung von Aussprüchen sein, die zwei Jahrhunderte nach dem Propheten zusammengestellt wurden und von Hunderten von Tausenden von Lügen aussortiert werden mussten?

10- Gott befiehlt dem Propheten zu sagen, dass er unfehlbar in der Überlieferung der Botschaft ist, aber Fehler begehen könnte, wenn es um seine eigene Meinung und Ahadith geht:

34:50 Sprich: „Wenn ich irregehe, so nur aufgrund meiner Fehler. Wenn ich rechtgeleitet bin, geschieht das durch die Offenbarung, die mir mein Herr herabsendet. Er hört alles und ist uns nahe.“

Trotz dieser Bestätigung und weiteren sechs Vorkommnissen im Koran (8:67-68; 9:43; 9:113-114; 33:37; 66:1 und 80:1-11), in denen der Prophet für seine begangenen Fehler getadelt wird, gibt es Menschen, die Mohammed idolisieren und behaupten, er sei unfehlbar!

11- Der Koran erwähnt, dass es für jeden Propheten Feinde unter den Menschen und unter den „Djinn“ gibt, die prunkende Reden erfinden und sie dem Propheten zuschreiben werden, um die Menschen irrezuführen:

6:112 Und so hatten Wir für jeden Propheten Feinde bestimmt: die Satane (aus den Reihen) der Menschen und der Djinn. Sie geben einander prunkende Rede ein, um irrezuführen.

Gott versichert, dass nur Ungläubige an solchen Erfindungen glauben werden (siehe 6:113).

12- Zum Abschluss wird uns gesagt, dass der Koran aus folgenden Gründen für die aufrichtigen Gläubigen völlig ausreicht:

A- Der Koran braucht keinen Zusatz, da er komplett ist:

6:115 Das Wort deines Herrn ist in Wahrheit und Gerechtigkeit vollständig.

B- Der Koran braucht keine erklärende Hinzufügung, da er deutlich und nicht unklar ist:

12:1 A.L.R. Dies sind die Zeichen des deutlichen Buches.

44:58 Wir haben es (den Koran) zum Verstehen leicht gemacht und in deiner Zunge (Sprache), auf dass du ermahnt seist.

C- Der Koran braucht keine verbessernde Anleitung, da er vollkommen und widerspruchsfrei ist:

11:1 A.L.R. Dies ist ein Buch, dessen Verse vervollkommnet wurden.

D- Der Koran braucht keine Schritt-für-Schritt Gebrauchsanweisung, da er vollständig detailliert ist:

6:114 Soll ich etwa jemand anderen als Gott zum Gesetzesgeber erheben, wo Er euch doch dieses Buch vollständig detailliert offenbart hat?

Aufgrund all dieser Gründe
sollte ein Muslim dem Koran folgen,
dem ganzen Koran und
nichts als dem Koran.

GEPRIESEN SEI GOTT!

übersetzt von Kerem A.