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Aus dem Koran

45:13 Und er hat von sich aus alles, was im Himmel und auf Erden ist, in euren Dienst gestellt. Darin liegen Zeichen für Leute, die nachdenken.

16:78 Gott hat euch aus dem Leib eurer Mütter ohne das geringste Wissen herauskommen lassen und hat euch Gehör, Augenlicht und Verstand gegeben, auf dass ihr dankbar seid.

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Mittwoch, den 24. Dezember 2008 um 19:36 Uhr
AlRahman.de und die Schwesterseiten (Nur-Koran, Openquran etc.) sind Internetseiten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Menschen im deutschsprachigen Raum über die "neue" Botschaft vom Schöpfer des Universums zu informieren. Wir bezwecken eine Kopernische Revolution im Bereich der Religionen.

Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass die Unterdrückung von Ideen die Hauptquelle politischer, ökonomischer und sozialer Korruptionen ist. Deswegen fördern wir Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Wir wissen auch, dass religiöser Dogmatismus und sektiererische Lehren viele Tragödien in der menschlichen Geschichte verursacht haben. Aus diesem Grund werben wir für den Code 19, der durch kritisches und rationales Denken religiöse Köpfe von der knechtenden Autorität der Religionsgelehrten und aus der Dunkelheit von Aberglauben und Mythologien befreit.

Es ist eine sehr bekannte Tatsache, dass der Name Gottes, so wie viele andere Konzepte und Wesenheiten, von bestimmten Klassen unter den Menschen, insbesondere von Religionsgelehrten und Politikern für Machtzwecke missbraucht wurde. Unsere Aufgabe ist es, diesen Missbrauch aufzudecken, ohne dass wir selber in diese Falle tappen. Wir beschreiben unsere Position als monotheistischen Rationalismus.

Wir glauben an die Erste Ursache oder an den Schöpfer des Universums oder an einen "Gott, der sich selber in der Harmonie von allem Existierenden offenbart", als Eine Allwissende Wohlwollende Wesenheit und wir sind skeptisch gegenüber Ihm zugeschriebenen, menschengemachten Behauptungen. Wir glauben, dass die Wurzel des Übels in der Vergötterung von Menschen und anderen Mächten liegt, ein Widerspruch zum ersten der 10 Gebote (du sollst keine anderen Götter haben neben mir). Göttliche Qualitäten wie Unfehlbarkeit und Unendliche Vergebung Menschen wie Päpsten, Heiligen, Mönchen oder irgendeinem Menschen zuzuschreiben, erzeugt einen teuflischen Mechanismus, welcher die Massen ökonomisch, politisch und intellektuell ausnützt. Diese Ausnützung verursachte viele größere Leiden in der menschlichen Geschichte, so wie z. B. Heilige Kriege, Inquisition, Tyrannei und Gräueltaten.

Wir wissen, dass einige ihren Schöpfer in der Komplexität des Labors verlieren, während andere ihr kritisch-logisches Denken hinter Dogmen ihres Glaubens verlieren. Deswegen sind wir entschlossen, religiöse Prämissen und Lehren sowohl mit objektiven als auch mit subjektiven Kriterien zu untersuchen. Leider berufen sich viele religiöse Menschen auf Hörensagen, selbst bestätigende Behauptungen und Wunschdenken. Und sie sind zudem extrem anfällig für Gruppendruck und kulturellen Normen. Daher akzeptieren wir die Maxime, dass außergewöhnliche Behauptungen außergewöhnliche Beweise erfordern.

Obwohl wir akzeptieren, dass die Falsifizierbarkeit ein gutes Kriterium ist, um wissenschaftliche Behauptungen von der Pseudowissenschaft zu trennen, so wissen wir auch, dass dieses Kriterium seine Grenzen hat. Beispielsweise ist die Evolutionstheorie nicht falsifizierbar, nichtsdestotrotz existieren viele überprüfbare, die Theorie unterstützende Beweise.

Wir glauben, dass die Integration der Macht von empirischen Beweisen und kritisch-logischem Denken mit unserer persönlichen Erfahrung und unserem Glauben uns näher ans Licht der Wahrheit führen wird. Wir behaupten weder, dass wir die ultimative Wahrheit erlangt haben noch, dass wir unfehlbar sind.

Wir sind bereit, unser Glaubenssystem aufzugeben, wenn es uns als falsch oder irrational gezeigt wird. Wir haben eine Aversion gegenüber Widersprüchen, aber wenn wir zwingende Begründungen haben, Paradoxe anzunehmen, so werden wir sie in einer kalkulierten Dosis akzeptieren. Allerdings muss der Schwellenwert für die zwingende Begründung sehr hoch sein. In diesem Falle interpretieren wir das Problem als einen scheinbaren Widerspruch, welches mehr Licht oder Denkfähigkeit erfordert, um verstanden zu werden. Zum Beispiel erzeugt unser Glaube an einen Allwissenden, Allmächtigen, Wohlwollenden Gott, welcher auf unserem Wissen beruht, das wir durch rationale Interpretationen der empirischen und persönlichen Erfahrungen erhalten haben, einen scheinbaren Widerspruch mit unserer Beobachtung des physikalischen und moralischen Übels in dieser Welt. Wir sind bereit jedes Thema auf Basis der Logik, des Verstandes und der empirischen Beweise zu diskutieren und wir werden nie Fragen unterdrücken, sogar wenn sie gegen den Kern unseres Glaubenssystems gerichtet sind.

Wir wissen, dass der fanatische Skeptizismus zu Blindheit gegenüber der metaphysischen Realität führt, während der religiöse Fanatismus zu Leichtgläubigkeit gegenüber allen Mythen und jedes vorgebrachte Paraphänomen anleitet, was ultimativ zu allen Formen der Ausnützung, Miseren und Widersprüchen führt. Kurz gesagt, wir verfechten eine "vernünftige" Herangehensweise in religiösen Angelegenheiten; wir gebrauchen all unsere Sinne und verwenden eine heuristische Methode.

Wir glauben, dass eine universale Reformation in allen Religionen notwendig ist, um ihren gemeinsamen Nenner zu betonen: Gott! Religionsgelehrte haben Gott zu einer sekundären Figur oder zum Mittel gewisser Strukturteile werden lassen. Monotheistische Religionen wurden zu Polytheismen transformiert, indem die ursprünglichen Gesandten idolisiert wurden, nachdem sie diese Welt verlassen hatten. Abspaltungen und Feindseligkeiten unter den Religionen wurden von den Gelehrten gestartet, den Befürwortern von menschlichen Idolen und den Erfindern von den lächerlichsten Geschichten über Heil und Erlösung.

Um dieses Ziel zu erreichen werden wir einen intelligenten Dialog zwischen den Gläubigen aller Religionen und ebenso den Agnostikern und Skeptikern fördern und erleichtern. Wir werden in weiter Zukunft, so Gott will, Konferenzen und Treffen arrangieren, um alle Wolken, welche die Wahrheit bedecken, zu entfernen. Niemand besitzt das Monopol der Wahrheit. Nichtsdestotrotz glauben wir, dass Offenheit und Ehrlichkeit erforderliche Zutaten sind. Also können wir weder Gottes Namen benutzen, um Geld zu machen, noch können wir die Hinterfragung und die Suche nach der Wahrheit einstellen. Wenn Sie dies anspricht und Sie diese Neugierde teilen, so sind Sie herzlich willkommen, uns beizutreten.

Wir sind hauptsächlich Konvertierte von unzähligen Sekten und Konfessionen des Islam, Christentum, Judentum, Agnostizismus, Atheismus, etc.

Wir dienen Gott allein und folgen nichts ohne eine rationale oder wissenschaftliche Untersuchung. Wir ziehen es vor, uns als Gottergebene (arabisch: Muslim; sich den Gesetzen des Schöpfers aus vollstem Herzen zu ergeben, ohne es mit sektiererischen Präfixen oder Suffixen zu verschmieren) oder als Monotheisten zu bezeichnen. Von Adam bis heute: alle rechtschaffenen Leute, die Gott allein gedient und ans Jenseits geglaubt haben, waren Muslime (Gottergebene), ungeachtet ihrer religiösen Praktiken. (Wir glauben und behaupten, dass jedes Teilchen und jede Kraft im Universum ein Gottergebener ist, mit Ausnahme der verzweigten Struktur, die durch Personen gebildet wird, die die Ablehnung der Ergebenheit – Islam – wählen.) Wir möchten jeden einzelnen Menschen dazu bewegen, die Zeichen (Ayat) Gottes in der Schrift und in der Natur mit dem Verstand zu lesen, zu verstehen und zu untersuchen und sich dementsprechend sowohl als Individuum als auch gesellschaftlich von den Dogmen und dem Hörensagen zu befreien, die den logischen und wissenschaftlichen Wahrheiten widersprechen.

Wir haben verschiedene Arten von Persönlichkeiten in unserer Gesellschaft: von Arbeitslosen bis zu Grafikdesignern, von Mathematikern bis zu Historikern... und wir hoffen, dass weiterhin mehrere unterschiedliche, kritisch denkende Persönlichkeiten unserer Gemeinschaft beitreten werden.

Wir haben keine professionellen Fanatiker oder bezahlte Gelehrten. Wir gehören weder einer Organisation an noch folgen irgendeinem bestimmten Menschen ("Führer"). Wir haben keinen Wortführer und werden auch nicht bezahlt. Wir dienen allein Gott und wir glauben an nichts ohne eine rationale oder wissenschaftliche Untersuchung. Wir lehnen die sektiererische Jurisprudenz, die mittelalterliche, arabische Kultur und die Lehren der Gelehrten, welche auf den so genannten Ahadith und Sunnah basieren, ab (Wörter und Praktiken, die fälschlicherweise dem Propheten Mohammed zugeschrieben wurden). Wir machen keine Unterscheidung zwischen den Gesandten Gottes; wir ziehen keinen dem anderen vor. Wir fokussieren uns auf Gott und Seine universelle Botschaft, nicht auf Seine sterblichen Gesandten. Wir glauben, dass die ursprüngliche Botschaft von Sokrates, Buddha, Moses, Jesus, Mohammed von ihren sogenannten Anhängern und Gelehrten erheblich verzerrt wurde.

Wir fördern Äußerungsfreiheit und Glauben, Frieden, Gerechtigkeit und Kooperation. Wir glauben, dass die Demokratie bislang das beste System ist, das Freiheit und zivile Rechte für Individuen und Minderheiten liefert. (Wir glauben auch, dass das Geld und spezielle Interessensgruppen fatale Viren sind, welche die Demokratie korrumpieren!)

Es sind hauptsächlich korrupte sunnitische oder schiitische Gelehrte, welche behaupten, dass wir "Abfällige" seien. Und wir sind das Ziel ihrer fanatischen Anhänger; einige von uns wurden bedroht, andere getötet, einige wurden gezwungen zu immigrieren, einige von uns äußern mutig ihren Glauben in einer Umgebung von Verdrängung und Unterdrückung und einige von uns, Gott sei Dank, genießen die Freiheit, die in den demokratischen Ländern der "freien" Welt sichergestellt wird. (Dies hat nicht zu bedeuten, dass die sogenannte Freie Welt frei von Problemen sei!).

Wir glauben, dass Männer und Frauen, nebst einigen kleinen Unterschieden, gleich vor Gott sind, und dass Frauen durch die frauenfeindlichen Lehren von männlichen Klerikern unterdrückt wurden.

Wir haben ein mathematisch codiertes Buch: Das Letzte Testament. Es ist ein Buch mit einem eingebauten, physikalischen Beweis, dass es die Botschaft Gottes an uns ist; Es ist jenseits menschlicher Fähigkeiten mathematisch komponiert. Daneben liefert es einen physikalischen Beweis für die Existenz Gottes. (Der gleiche mathematische Code wurde in einem authentischen Teil des Alten Testamentes durch Rabbi Judah im 11. Jahrhundert entdeckt. Siehe: Studies in Jewish Mysticism, Cambridge University, 1982. Nebenbei: Dieser Code hat nichts mit dem Bibelcode zu tun, welcher keinen mathematischen Wert enthält).

Dieser mathematische Code ist einfach zu verstehen, aber unmöglich zu imitieren. Sie brauchen nicht die Sprache der Schrift zu erlernen, um das Wunder zu bezeugen. Wenn Sie Buchstaben und Wörter sehen und bis 19 zählen können, so können Sie die Mehrheit der Beweise überprüfen.

Diese mathematische Botschaft, durch die Primzahl 19 codiert, verspricht eine neue Ära in der Welt der Religionen. Sie liefert nicht nur einen überprüfbaren, physikalischen Beweis für die Existenz Gottes, sondern sie deckt auch die weit verbreitete Korruption von organisierten Religionen auf. Dieser mathematische Code suggeriert (wie bereits in vielen Büchern publiziert) eine "Kopernische Revolution" in der Theologie der Religionen. Statt Krishna-zentrierten oder Jesus-zentrierten oder Mohammed-zentrierten Religionen müssen wir uns dem wahren Zentrum zuwenden: dem Gott-zentrierten Modell.

Des Weiteren verfolgen wir die unten stehenden Absichten:

Wir brauchen Brückenbauer

[...] Was wird die Zukunft sein für den Islam hier und in anderen Ländern? Wer werden die Erben sein dieser 1300 jährigen Religion und Kultur? [...]

... die die Substanz des Islam bewahren wollen, aber zugleich die Botschaft des Koran in die heutige Zeit hinein zu übersetzen versuchen. Also weder ein gottloser Säkularismus noch ein weltfremder Fundamentalismus. Vielmehr eine Religion, die gerade dem Menschen von heute wieder einen Sinnhorizont, ethische Maßstäbe und eine geistige Heimat zu vermitteln vermag.
Eine Religion jedenfalls, die nicht trennt und spaltet, sondern eine Religion, die verbindet und versöhnt. Denn was unsere Zeit vor allem braucht, sind Brückenbauer, Brückenbauer im großen und im kleinen. Brückenbauer, die bei allen Schwierigkeiten, Gegensätzen, Konfrontationen doch das Gemeinsame sehen: das Gemeinsame vor allem in den ethischen Werten und Haltungen. Die sich zu diesen gemeinsamen ethischen Werten und Maßstäben bekennen und sie auch zu leben versuchen.

Kein Überleben der Welt ohne ein Weltethos

Solche religiös wie politisch innovativen Brückenbauer gibt es auch im heutigen Islam. Sie setzen sich für einen nach-modernen reformierten Islam ein, der allein den Koran zur Richtlinie nimmt. Humane Werte, Maßstäbe und Haltungen finden sich gerade im Koran [...]
Auf der Grundlage des Koran können Muslime aus dem Inneren des Islam zu den Menschenrechten gelangen und sich zugleich einsetzen für ein Weltethos zum Wohl des Weltfriedens und der Weltgerechtigkeit.

Hans Küng - Spurensuche
Die Weltreligionen auf dem Weg 2: Judentum, Christentum, Islam
Seite 189 ff., Ungekürzte Taschenbuchausgabe, November 2005, © 1999 Piper Verlag GmbH, München




Gepriesen sei Gott!
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. Dezember 2008 um 19:29 Uhr
 
Kommentare (6)
1Donnerstag, den 21. Oktober 2010 um 02:37 Uhr
Dalga
Wie man sieht, befasst ihr euch ausschließlich nur mit der Wiederlegung der Sunna und Shia bzw. den Ahaditen allgemein und der daraus resultierenden Korruption in islamischen Ländern.

Aber die korruption der westlichen Länder ist doch viel gewaltiger und größer und sie nehmen ein globales Ausmaß an. Jeder einzelne Mensch wird von den Ideologien des 21.Jahrhunderts betroffen sein, die von der "modernen" westlichen Zivilisation ausgeht.

Ihr habt doch sicherlich schon davon gehört. Von der einen Weltregierung, von der neuen Weltordnung oder?

Wenn man so eure Seite durchliest, könnte man meinen, dass ihr Pro-westlich und anti-östlich seid.

An den haltungen der Sunna und Shia wird sich sowieso nichts ändern, zumindestens solange nicht, bis nicht etwas großes geschieht. Und wenn dieses große Ereignis eintritt, dann ist es sowieso schon zuspät für die Menschen.

Ihr glaubt doch, dass der Koran die einzige, nicht verfälschte Wahrheit ist und ihr wisst ja auch, dass die westliche Welt überwiegend atheistisch und Gottlos ist. Mich wundert es nur, wir ihr die islamischen Staaten dermaßen verteufelt aber die westlichen Staaten so sehr in Schutz nehmt, obwohl sie gewaltiges Planen gegen die gesamte Menschheit.
Samstag, den 23. Oktober 2010 um 02:27 Uhr
Kerstin
Salam Dalga,

wir sind weder pro-westlich noch anti-östlich, es geht hier gar nicht um West und Ost auch nicht um Korruption in der Welt, sondern um Islam nach dem Koran und um die Bedeutung von "Islam". Das ist auch auf der Startseite beschrieben:
[...]Kurz – Islam bedeutet, sich dem Schöpfer aller Welten aus vollstem Herzen zu ergeben und die entsprechende Lebensführung gemäß den Naturgesetzen und den daraus entstehenden sozialen Regelungen einzuhalten. [...] Wir werden auf unserer Seite so Gott will versuchen, den Koran allen Menschen näher zu bringen, wie wir glauben ihn richtig verstanden zu haben.

siehe: http://alrahman.de/


Sie schreiben:
An den Haltungen der Sunna und Shia wird sich sowieso nichts ändern, zumindest solange nicht, bis nicht etwas großes geschieht. Und wenn dieses große Ereignis eintritt, dann ist es sowieso schon zu spät für die Menschen.


Ob sich etwas ändert oder nicht, das weiß Gott allein, aber eines ist doch sicher: Durch Nichtstun, Schweigen und Resignieren hat sich noch nie etwas geändert und es gibt durchaus einzelne Sunnis und Shiiten, die ins Nachdenken kamen und ihre Haltung geändert haben.

Ich weiß nicht, was Sie alles zur westlichen und zur östlichen Welt zählen, aber ich denke nicht, dass die einen insgesamt gottloser sind als die andern, ich möchte mir darüber auch kein Urteil erlauben und an Verschwörungstheorien kann man glauben oder auch nicht. Wir nehmen auch keine westlichen Staaten in Schutz (auf Grund welcher Artikel glauben Sie das?), denn wie eingangs geschrieben ist das Anliegen dieser Seite ein ganz anderes. Das steht aber auf der Startseite alles deutlich beschrieben.

Mit freundlichen Grüßen und in Frieden
Kerstin
2Mittwoch, den 19. Januar 2011 um 19:52 Uhr
Marvin
Hallo,

ich lese bereits seit längerem hin und wieder diese, Ihre Website. Ich bin selbst katholisch, aber nicht in dem Sinne der Kirche. Ich denke, wenn die wüssten, was ich wirklich glaube - z.B. dass Jesus nicht Gott ist, und um das rauszukriegen, muss man nicht einmal den Koran lesen, sondern die Evangelien reichen schon! - wenn die Kleriker das wüssten, dann würden die mich wahrscheinlich rausschmeißen oder so.
Ich habe v.a. in den letzten Tagen verstärkt Teile des Korans gelesen. Dabei sind mir einige Sachen noch klarer geworden: z.B. dass es nur vier vorgeschriebene tägliche Gebete für Muslime gibt statt fünf, dass Gott sagt, man solle zum Glaubensbekenntnis Abrahams zurückkehren - und das wird wohl nicht beinhaltet haben, dass Mohammed Gottes Prophet ist, denn Abraham lebte ja schon ein paar Jährchen vor Mohammed. Nachdem ich solche Sachen gelesen hatte, war ich erst mal ziemlich verwirrt - vielleicht auch, weil ja im Internet viele Videos rumspuken mit dem Motto: "Nur, was unsere Gruppe tut, ist einzig wahrer Islam." Dank dieser Website fühle ich mich glücklicherweise in vielen Gedanken bestätigt.

Auch ich bete regelmäßig an den EINEN Gott. Ich gehe auch immer wieder in den Gottesdienst, wo ich dann Formilierungen, die sich als Anbetung an jemand anderen als Gott richten, schon überhöre oder für mich umformuliere. Ich bin auch kein großer Fan von regelrechten Protzmessen mit Weihrauch etc., sondern mag eher das Schlichte. Insbesondere mag ich Psalmen, die sich ja auch an den einen Gott richten als biblische Gebete. Dazu habe ich zwei Fragen:

1. Ist es nach Ihrer Meinung möglich, sozusagen als "muslimischer", also gottergebener, Christ zu leben mit Verrichtung der koranischen Kontaktgebete, Fasten etc. und trotzdem noch hin und wieder zu einem Gottesdienst in einer Kirche zu gehen?
Ich bin mir darüber bewusst, dass es im Koran in Sure 9 Vers 108 heißt, man solle sich nicht zum Gebet in eine Gebetsstätte der Ungläubigen stellen. Andererseits geht aus dem vorigen Vers 107 hervor, dass es sich um eine Gebetsstätte handle, die die Ungläubigen sich genommen hätten in der Absicht, die Gläubigen zu spalten, also vom Glauben an den einen Gott abzubringen. Schließlich kündet Gott aber auch seine Barmherzigkeit immer wieder an - auch ggü. Christen (z.B. Sure 2 Vers 62) und Christen könnten Freunde der Gläubigen sein, wenn sie den Ein-Gott-Glauben und die Einhaltung der Gebote fördern (z.B. 3:52, 5:82). Letztlich bestätigt der Koran ja das, was schon in der Thora und dem Evangelium offenbart wurde.
Das beschäftigt mich schon seit einigen Tagen und treibt mich so langsam zur Verzweiflung.

2. Ist es beim Gebet möglich, Psalmen anzuhören und mitzusprechen buw. mitzusingen? Da fühle ich mich Gott irgendwie am Nächsten. ;-)

Viele Grüße und Frieden
Marvin
Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 23:56 Uhr
Kerstin
Hallo und Frieden Marvin,

Ich bin selbst katholisch, aber nicht in dem Sinne der Kirche. Ich denke, wenn die wüssten, was ich wirklich glaube - z.B. dass Jesus nicht Gott ist, und um das rauszukriegen, muss man nicht einmal den Koran lesen, sondern die Evangelien reichen schon! - wenn die Kleriker das wüssten, dann würden die mich wahrscheinlich rausschmeißen oder so.

Da haben wir ja einiges gemeinsam, nur, dass ich nicht katholisch, sondern evangelisch bin und in Gesprächen auch offen darüber bin, dass ich Jesus nicht als Gott sehe und ich die Trinität daher auch nicht richtig finde. In der katholische Kirche ist das sicher etwas schwieriger.

Dank dieser Website fühle ich mich glücklicherweise in vielen Gedanken bestätigt.

Das ist schön Smile

Auch ich bete regelmäßig an den EINEN Gott. Ich gehe auch immer wieder in den Gottesdienst, wo ich dann Formilierungen, die sich als Anbetung an jemand anderen als Gott richten, schon überhöre oder für mich umformuliere. Ich bin auch kein großer Fan von regelrechten Protzmessen mit Weihrauch etc., sondern mag eher das Schlichte. Insbesondere mag ich Psalmen, die sich ja auch an den einen Gott richten als biblische Gebete.

Ersteres mache ich genauso Wink, Zweiteres gibt es bei uns in der evangelischen Kirche Gott sei Dank gar nicht, sondern eher die schlichten einfachen Gottesdienste. Die Psalmen finde ich auch sehr schön. Ich denke Sie können vom Inhalt und auch von der Sprache, als Gebet auch eine Art Bindeglied zwischen den 3 monotheistischen Religionen sein.

Zu Ihren Fragen:
Ich persönlich wüsste nicht was dagegen spricht, aber ich sehe es natürlich auch aus meiner Sicht. Andere würden jetzt vielleicht anderes sagen. Letztendlich kommt es aber nicht darauf an was andere denken oder welcher Meinung andere Menschen sind, sondern wie Sie es selbst aus ihrem Glauben und Denken heraus für sich entscheiden können. Diese Fragen und auch inneren Kämpfe kenne ich selbst sehr gut, leicht ist es nicht. Deshalb meine Empfehlung: Machen Sie es so, wie Sie es momentan für richtig halten und horchen Sie immer wieder in sich hinein(was empfinden Sie ...was verändert sich in Ihrem Denken ... usw.), dann werden Sie bestimmt auch eine Antwort für sich finden. Gott wird Ihnen ihren Weg sicher zeigen. Vertrauen Sie darauf Smile

Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem Weg und Frieden, vor allem den inneren.

Mit freundlichen Grüßen
Kerstin
3Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 07:38 Uhr
Salam ihr Lieben,
habe heute beim "googlen" eure Seite entdeckt, die mir auf den ersten Blick sehr gut gefällt und ich werde mich sicher noch intensiver mit ihr beschäftigen!
Hättet ihr etwas dagegen, wenn ich euch auf meiner Seite verlinke?

Mit freundlichen Grüße Maryam
Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 23:12 Uhr
Kerstin
Salam Maryam

Schön das dir unsere Seite auf dem ersten Blick schon mal gefällt, auf dem zweiten dann hoffentlich auch Smile

Du darfst uns natürlich gerne auf deiner Seite verlinken, die mir übrigens auf den ersten Blick (habe kurz reingeschaut und auch schon ein wenig reingelesen) auch sehr gut gefällt Smile

Mit freundlichen Grüßen
Kerstin
4Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 17:41 Uhr
Dona
Selam Kerstin!

Diese Seite hat mir sehr gut gefallen(Beweise aus dem Quran zB. Mathematik im Quran, ect.....), ich habe auch die Kommentare gelesen.
Nun frage ich mich, wer seid ihr die diese Seite gemacht habt? Soweit ich es verstanden habe, nennst du (Kerstin) diese Seite als unsere, also heißt es, dass du auch mitgewirkt hast, mitwirkst?! ABER du hast in einem Kommentar geschrieben, "Da haben wir ja einiges gemeinsam, nur, dass ich nicht katholisch, sondern evangelisch bin" wenn du evangelisch bist wie kannst du hier mitwirken?! Oder habe ich hier etwas falsch verstanden, bitte kläre mich auf!!!! Auf dieser Seite steht, wir Muslime sollen uns nicht spalten, Gruppen bilden, uns nicht an Lehren außerhalb des Qurans richten (Ahadith)?! ABER spalten wir uns denn nicht in eine Gruppe, wenn wir MUSLIME uns an eine Seite richten die von NICHTMUSLIMEN gemacht wurde?! Wer sagt mir, dass eure Interpretation des Qurans die richtige ist und ihr nicht auch (wie viele andere Gruppen)den Quran so interpretiert/erklärt/lehrt wie ihr es für RICHTIG hält???!!!
Sonntag, den 20. Februar 2011 um 16:23 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salam Dona!

Zwar wurde hier Schwester Kerstin angesprochen, doch möchte ich selbst das Wort ergreifen. Diese Seite wird prinzipiell von Menschen betrieben, die in eine Abspaltung der Religion Gottes hinein geboren wurden - sei es etwa Sunnismus, Schiitentum, Evangelismus, Katholizismus etc.

Der Koran hat unser aller Leben verändert. Wir sind Konvertierte, die ihre Augen geöffnet haben mit Hilfe Gottes und zum Wort Gottes zurückgekehrt sind. Ob wir vorher Christen, "Muslime" oder sonst was waren, spielt keine Rolle mehr. Den Weg, den wir eingeschlagen haben, ist der Weg der Gottergebenheit, der Hingabe (Islam). So sind wir Gottergebene (Muslim) und keine "Mainstream-Muslime" mehr. Ich selbst bin seit Geburt ein "Muslim" und viele andere Schreiber auf dieser Seite auch.

Wo wären wir aber, wenn wir den Koran nicht Ernst nehmen würden, wenn wir bspw. Verse wie 39:18 nicht befolgen, wo wir jedem und allem zuhören und dem Besten folgen sollten? Der Koran sagt uns, dass die Verschiedenheiten unserer Sprachen, unserer Hautfarbe und unserer Kulturen ein Zeichen für die Nachdenkenden sind. Verschiedenheiten als Reichtum und Vielfalt, als eine Möglichkeit der Wahrheit ein wenig näher kommen zu können - und zwar zusammen.

Ob unsere Worte, unsere Gedanken und Interpretationen richtig sind, müssen die Leser selbst herausfinden. Genauso wie es der Koran von uns verlangt in 17:36, 10:100, 8:22 und vielen anderen Versen. Doch können wir mit Fug und Recht behaupten, dass wir Menschen sind, die ihre von Gott erschaffenen Anlagen wie etwa Verstand, Wissen, Vernunft, Intuition und Aufrichtigkeit versuchen zu gebrauchen - und damit leider momentan in der Minderheit sind.

"Muslim" oder "Nichtmuslim" - welche Bilder werden in uns geweckt, wenn wir diese Worte hören?

"Gottergeben" oder "Nicht Gottergeben" - welches Bild wird erzeugt?

Namen oder Eigenschaften? Schubladen oder Taten? Was ist wohl entscheidender vor Gott?

MfG und in Frieden,
Kerem
5Freitag, den 02. September 2011 um 14:41 Uhr
Salam, liebe Geschwister!!
Ich wollte mal wissen was Sokrates und Buddha mit den heiligen propheten zu tun haben und warum diese zusammen genannt werden! Sind dann meiner Meinung nach nicht auch z.b. Bob Marley oder ghandi oder Peter tosh Propheten oder wie seht ihr das??

MfG dominic
Sonntag, den 04. September 2011 um 12:06 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salam Dominic!

Sokrates' wie auch Buddhas Lehren wurden durch ihre Anhänger verzerrt. Das heißt, selbst bei einer oberflächlichen Betrachtung ihrer Lehren wird ersichtlich, dass die heutigen Anhänger nicht mehr den ursprünglichen Ansichten folgen, sondern durch Tradition wie auch "Gelehrtenmeinungen" überlagerten, neuen Ansichten, die denen von Buddha oder Sokrates ähneln.

Ob sie selbst Propheten oder Gesandte waren, können wir nicht wissen und die Diskussion darum würde auch nicht viel bringen. Es gibt viele im Koran nicht namentlich oder gar nicht erwähnte Gesandte. Jedes Volk hatte seinen Gesandten. Wichtig ist die Essenz der Botschaft zu erkennen, dass sie in den Wesenszügen mit denen des Koran übereinstimmt.

Freundliche Grüße und in Frieden,
Kerem
6Sonntag, den 04. September 2011 um 21:13 Uhr
Dominic
Salam kerem!
1. Vielen dank für die Antwort! Und...
2. Ein Riesen dank für diese tolle Seite,
Möget ihr dafür belohnt werden inchallah!
Mit freundlichen grüßen
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