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Aus dem Koran

3:5 Vor Allah ist nichts verborgen, weder auf der Erde noch im Himmel.

16:18 Wenn ihr Gottes Gaben zählen wolltet, würdet ihr sie nie erfassen können. Gott ist allverzeihend, allbarmherzig.

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Wie können wir die Kontaktgebete (Salât) befolgen indem wir allein dem Koran folgen? PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Edip Yüksel   
Mittwoch, den 24. Dezember 2008 um 15:48 Uhr
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Wie können wir die Kontaktgebete (Salât) befolgen indem wir allein dem Koran folgen?
Kontaktgebet (Salât) gemäß Koran
Wie viele Gebete täglich?
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aus Edip Yüksels Appendix 10 des Quran - A Reformist Translation (englisch)

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

"Wie können wir die Kontaktgebete einhalten indem wir nur den Koran befolgen?" ist eine der beliebtesten Fragen unter den Anhängern der sunnitischen und schiitischen Sekten, die sekundären Texten folgen – religiöse Anweisungen, Lehren und Gesetze, die alle von Menschen verfasst wurden. Anhand dieser Frage versuchen beide Abspaltungen die Notwendigkeit und Verbreitung von widersprüchlichen sektiererischen Lehren, mittelalterlicher arabischer Kultur, unterdrückender Gesetze, angefüllt mit zahllosen Verboten und Vorschriften zu rechtfertigen, die fälschlicherweise alle Gott und Seinem Propheten zugeschrieben werden. Vielleicht ist die beste Antwort für diejenigen, die diese Frage stellen, folgende:

Wenn Sie die Fürbitte von Mohammed und vieler anderer Heiligen erwarten, wenn Sie Ihre Religionsführer Gott als Partner beigesellen, indem Sie deren Religion autorisieren, autoritäre Regierungsformen rechtfertigen, indem Sie die Rechte der Frauen missachten und sie in schwarze Säcke stecken, indem Sie keinerlei Toleranz zeigen für die Äußerung von oppositionellen Ideen und Kulturen, indem Sie die Steinigung als Todesstrafe für Ehebrecher rechtfertigen, indem Sie zahlreichem Aberglauben anhängen, wie z.B. das Wohnzimmer mit dem linken Fuß zu betreten, das Kind zwingen, mit der rechten Hand zu essen, die Musik und Bildende Kunst zu verbieten... Kurz, wenn Sie sich selbst und Ihre Gesellschaft verwerfen für ein rückständiges und erbärmliches Leben, nur weil Sie von diesen sektiererischen Quellen lernen, wie Sie ihren Leib beugen oder wo Sie Ihre Hände hinlegen müssen, dann ist es besser für Sie überhaupt nicht zu beten. Solch ein Gebet (genauer gesagt, eine mechanische Übung) ist es nicht Wert Monotheismus gegen Polytheismus, Licht gegen Dunkelheit, Frieden gegen Konflikte, Universalismus gegen Stammessysteme, Fortschritt gegen Rückschritt auszutauschen.

Aber diese Antwort reicht vielleicht nicht aus, um sie wachzurütteln und sie zu vor dem Spinnennetz der Geistlichen zu schützen. Sie werden uns weiterhin dazu auffordern, eine Gebrauchsanweisung für das Gebet zu erstellen. Wie und wie oft sie sich beugen, wo und wie sie ihre Hände hinlegen, was sie mit ihren Fingern machen, wo und wie sie auf ihren Füßen stehen sollen etc. Für viele Anhänger der sunnitischen und schiitischen Sekten ist die Frage nur eine Entschuldigung um die Anstrengung zu vermeiden, sich selbst zu reformieren. Sie wissen, dass der Koran nicht für jede klitzekleine Angelegenheit eine ausgedehnte Erklärung vorsieht, die in ihren Gedanken ersonnen werden. Deshalb wird die Frage meist in einem rhetorischen Sinn gestellt: "Im Koran kannst du nicht ersehen, wie oft du dich beugen und niederwerfen musst, oder wie ich meinen Zeige- oder kleinen Finger im Kontaktgebet halten muss, deshalb werde ich weiterhin all diesen Bänden widersprüchlicher Bücher folgen, die mit dummen Geschichten und abscheulichen Vorschriften gefüllt sind!"

Als Ergebnis davon wird Monotheismus in eine Anonyme Gesellschaft (AG) mit beschränkter Haftung umdefiniert, in welcher die Bestätigung und die Unterwerfung an Gott alleine zu einem Widerspruch wird; eine logische Unvereinbarkeit in welchen sich anderen "Teilhabern" unterworfen wird, die von solchen "Gläubigen" akzeptiert werden. Die gebräuchlichste Anordnung für 'sunnitischen shirk (Polytheismus)' ist: Der Koran (Gott) + Ahadith und Sunna (Gesandter) + die Vorgehensweise der Gefährten des Propheten + die Vorgehensweise der Gefährten der Gefährten des Propheten + die Meinung der Imame (Idschtihad) + der Konsens der Ulema der jeweiligen Sekte (Idschma') + die Anmerkungen und Meinungen ihrer Schüler + der Stellungnahmen und Meinungen der frühen Ulama + der Stellungnahmen und Meinungen der späteren Ulama + der Fatwas der gegenwärtigen/lebendigen Ulama.

Bei der schiitischen Version von 'shirk' werden zu den zuvor genannten Partnern noch die 12 Unfehlbaren Imame (allesamt Verwandte und Nachkommen des Propheten Mohammed, beginnend mit Ali) und der lebende stellvertretende Imam hinzugezählt zum Leitungsgremium der Heiligen AG mit beschränkter Haftung. Der Koran wird gewöhnlich als ein vieldeutiges Buch gesehen und wird im Wesentlichen verzerrt und für ihre Rechtfertigung für diesen 'Shirk' missbraucht, der darin besteht Gott Partner beizugesellen.

Islam, was Unterwerfung zu Gott in Frieden bedeutet, ist die Geisteshaltung aller Menschen, die sich nur Gott unterwerfen. Alle Gesandten, Noah, Abraham, Moses, Salomon, Jesus und alle vorhergehenden Monotheisten waren 'Ergebene' (2:131; 5:111; 7:126; 10:72,84; 22:78; 27:31,42,91; 28:53; 72:14). Daher ist die einzige von Gott anerkannte Religion die Unterwerfung an Gott (3:19). Gott der Allmächtige ist es, der dieses Attribut benützt, um diejenigen zu beschreiben, die sich Seinem Gesetz unterordnen (22:78). Auf den Islam wird in vielen Versen als die 'Religion von Abraham' verwiesen, da die mekkanischen Götzenanbeter für sich in Anspruch nahmen, ihrem Vater Abraham zu folgen (2:130,135; 3:95; 4:125; 6:161; 12:37-38; 16:123; 21:73; 22:78). Und Mohammed war ein Folger von Abraham (16:123).

Unwissend über die Tatsache, dass Abraham Kontaktgebete eingehalten hat (21:73), fordern viele der heutigen Muslime Gott heraus, indem sie fragen, wo wir die Anzahl der Einheiten in jedem Kontaktgebet finden können. Unkundig der Tatsache, dass Gott den Koran als vollständig bezeichnet (6:112-116), erkennen sie nicht, dass ALLE religiösen Gewohnheiten von Unterordnung/Monotheismus schon vor der Offenbarung des Koran festgesetzt waren (8:35; 9:54; 16:123; 21:73; 22:27; 28:27). Die Gesandten nach Abraham haben Kontaktgebete, obligatorische Almosengaben und das Fasten ausgeübt (2:43; 3:43; 11:87; 19:31,59; 20:14; 28:27; 31:17).

Die 'mekkanischen Mushriks (Polytheisten)' glaubten daran, dass sie Nachfolger von Abraham seien. Sie haben keine Statuen oder Idole angebetet, wie es von den Hadith-Erfindern behauptet wird, aber sie haben um schafaat (Fürsprache) von einigen heiligen Namen gebetet, solche wie al-Lat, al-Uzza, und al-Manaat (53:19-23). Deshalb werden sie, entgegen ihrer falschen Behauptung, Monotheisten zu sein (6:23), beschuldigt, dass sie 'Mushrik" seien oder Gott Teilhaber zuordnen (39:3).

Sunnitische und schiitische Gelehrte haben nachträglich Geschichten fabriziert, im Bestreben jegliche Ähnlichkeit zwischen ihnen und den Mushriks auszulöschen. Aber indem sie das machten, haben sie durch widersprüchliche Äußerungen über diese Statuten ihre eigenen ihnen innewohnenden Lügen dargelegt (siehe beispielsweise Al-Kalbi's klassisches Buch über Statuten: Kitab-ul Asnam). Mekkanische Mushriks, die auf Abrahams Legende stolz waren, konnten nicht den eigentlichen Brauch des Götzendienstes ausführen; sie entschieden sich für eine eher metaphysische satanische Falle, indem sie Fürsprache und menschengemachte religiöse Verbote akzeptiert hatten (6:145-150; 39:3). Sie waren metaphysische oder spirituelle Götzenanbeter.

Mekkanische Mushriks haben während der Ära des Propheten Mohammed die von Abraham gebaute Heilige Moschee respektiert (9:19). Sie haben ihre Kontakgebete, das Fasten und die Pilgerfahrt ausgeführt (2:183,99; 8:35 – die Bedeutung dieses Verses ist in traditionellen Übersetzungen absichtlich verzerrt –; 9:54; 107:4-6). Obwohl sie Zakat (Pflicht der Almosengabe) kannten, haben sie ihre Pflicht nicht erfüllt (53:34). Während der Zeit des Propheten Mohammed haben die Menschen die Bedeutung der Wörter Salât (Gebet), Zakat (Almosen), Sawm (Fasten) und Hadsch (Pilgerfahrt) gekannt. Es waren keine Fremdwörter.

Gott hat den Koran in ihrer Sprache gesandt. Und wie bei jedem weiterem Buch wurde die Offenbarung in ihrer Zeit gegeben und in der Sprache der Menschen, die die Offenbarung erhalten haben. Gott befiehlt und offenbart in einer Weise, die sowohl verstanden als auch beobachtet werden kann, und dann detailliert Er Seine Bestimmungen von Seinen Leuten durch Sein ganzes Buch hindurch (16:103; 26:195). Außerdem informiert uns Gott, falls Er eine neue Bedeutung eines bekannten Wortes hinzufügen möchte. Zum Beispiel wird das arabische Wort 'al-din' das in 1:4 vorkommt, in 82:15-19 erklärt.

Vers 16:123 ist ein direkter Beweis, dass alle religiösen Praktiken im Islam intakt waren, als Mohammed geboren wurde. Deshalb wurde ihm befohlen der "Religion Abrahams zu folgen". Wenn ich Sie bitte, Fahrrad zu fahren, dann setze ich voraus, dass Sie wissen, was ein Fahrrad ist und Sie entweder Fahrrad fahren oder es von anderen lernen können. Desgleichen wenn Gott Mohammed auferlegt, den Praktiken von Abraham zu folgen (16:123), dann müssen solche Praktiken bereits bekannt gewesen sein.

Trotzdem erläutert der Koran entgegen der allgemeinen Meinung die Kontaktgebete. Während weder der Koran noch Hadith-Bücher Illustrationen für das Kontaktgebet enthalten (oder Videoclips, die zeigen, wie die Propheten ihr Gebet verrichtet haben), beschreibt der Koran das Gebet. Die koranische Beschreibung des Kontaktgebets ist aus folgenden Gründen von höherer Bedeutung:
  • Die Sprache des Koran ist der Sprache der Ahadith überlegen. Ahadith sind eine Sammlung von Erzählungen, die zahllose verschieden Dialekte enthalten und sie stecken voller chronischen und endemischen sprachlichen Problemen. Die Sprache des Koran ist viel einfacher, was von jenen bestätigt wird, die sich sowohl mit dem Koran als auch mit den Hadith befassen. Die Eloquenz der koranischen Sprache wird im Koran mit einer wiederholten rhetorischen Frage betont (54:17,22,32,40).

  • Hadith-Bücher beinhalten vielleicht mehr Einzelheiten. Aber sind diese Einzelheiten hilfreich und im Einklang mit dem Koran? Wie entscheidet ein Gläubiger bei widersprüchlichen Details? Wählt er nur die Worte seines Lieblings-Imams? Wenn wir die Worte eines bestimmten bevorzugten Imams nehmen, bedeutet das dann, dass wir wirklich den Praktiken des Propheten folgen? Beispielsweise können Sie dutzende Ahadith in Sahih Muslim finden, die erzählen, dass der Prophet Mohammed die erste Sure des Koran (al-Fatiha) gelesen habe und sich beugte ohne weitere Verse aus dem Koran gelesen zu haben. Es kann sein, dass Sie viele andere Ahadith finden, die aussagen, dass der Prophet dieses oder jenes Kapitel nach al-Fatiha gelesen habe. Es gibt auch viele sich widersprechende Ahadith bezüglich der Waschung, welches die Quelle verschiedener Rituale unter den Sekten ist. Ahadith, die mehr oder weniger Gottes Wort mit widersprüchlichen Details vermischen, können nicht zur Wahrheit führen. Es ist für ignorante Gläubige und Gemeindeleiter, die die Gläubigen manipulieren, ein notwendiges Übel geworden.

  • Die Hadithbücher erzählen eine lächerliche Geschichte bezüglich der Zeiten und der Ausführung der Kontaktgebte. Die Geschichte von der 'Miradsch' (Himmelfahrt) ist eine der längsten Ahadith bei Bukhari. Angeblich habe Mohammed, nachdem er wiederholten Ratschlag von Moses erhalten hat, als er zwischen dem 6. und dem 7. Himmel auf und abgestiegen ist, mit Gott darüber verhandelt, die Anzahl der Gebet von 50 mal am Tag (umgerechnet ein Gebet pro 28 Minuten) auf 5 mal täglich zu reduzieren. Dieser Hadith beschreibt Mohammed als einen mitfühlenden Gewerkschaftsführer, der seine Leute vor Gottes unbarmherziger und unmöglicher Forderung bewahrt.



Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 31. Dezember 2008 um 01:02 Uhr
 
Kommentare (14)
1Samstag, den 21. November 2009 um 00:28 Uhr
Mert
Salam Alaikum,

zuerst möchte ich Ihnen für Ihre gelungene Seite gratullieren. Es hat mir viel Anregung gegeben zu recherchieren und nachzudenken. Ich bin ein geborener Sunitischer Muslim, wobei ich sagen muss, dass es mir lieber ist einfach nur Muslim genannt zu werden.

Nun zu meiner Frage was Gebetshaltung angeht.
Unabhänging von der Anzahl der Gebetseinheiten und den Versen die im Gebet rezitiert werden, ist die Form bzw. die Bewegungsabläufe (Vorbeugen, aufrichten. hinknien usw.) wie die Sunnitischen Muslime Beten Falsch oder Richtig??

So wie ich es verstanden habe, ist mir überlassen welche Verse ich rezitiere. Aber ist es deiner Meinung nach richtig, wenn ich die Bewegungsabläufe so mache wie ich es gelernt habe oder liegt auch da deiner Meinung nach ein Fehler vor.

Danke im Voraus

MfG
Mert
Donnerstag, den 26. November 2009 um 01:18 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salaam Mert,

Es ist nicht verkehrt, sich allgemein am sunnitischen Gebet zu orientieren. Der Teufel liegt im Detail heißt es, im Groben ist in diesem Falle die Haltung recht gut erhalten geblieben. Allerdings steht auch der eigenen Suche nach der richtigen Demut vor dem Herrn nichts im Wege. Stehen, Beugen und Niederwerfen sind die Grundhaltungen, die wir variieren können, wie wir wollen. Einen festen Ablauf zu haben kann uns auch Orientierung verschaffen. Deshalb ist es eine individuelle Angelegenheit. Beim Freitagsgebet würde ich im Allgemeinen auch der Gemeinschaft folgen.

Hoffe, dass dir dies weiter hilft!

mfG und in Frieden,
Kerem
2Mittwoch, den 25. November 2009 um 02:28 Uhr
Salih
selamun aleykum meine brüder im islam

möge allah euch den weg freihalten beim verkünden des wahren islams.

eure erläuterung zum kontaktgebet leuchtet mir sehr ein, jedoch bin ich jetzt etwas verwirrt und habe immernoch einpaar fragezeichen im kopf, ich kann mir im moment keine konkrete vorstellung der gebetsausübung machen, ich vermute dass früheren muslime die selbe grobe vorstellung der gebetsausübung hatten wie ich gerade und sie deshalb die ausübung des propheten muhammed(s) als vorbild nahmen( so wie sie überliefert wurde), da sich bei der Gebetsausübung die 4 Rechtsschulen nur durch kleine details unterscheiden und es bei dem Hauptablauf( ruku, secde etc.) keine gravierenden unterschiede gibt, vermute ich dass dieses "hauptablauf" seine richtigkeit bewahrt hat, so wie es muhammed (s) verrichtet hat.

Ein Fragezeichen hinterlässt mir jedoch warum sich die 4 rechtsschulen und fast die gesamtheit aller muslime mit den 5 gebetszeiten einig sind? auf was ist das zurückzuführen?

ich bitte euch diesbezüglich um eine erläuterung und eine konkreteren hinweis, wie das gebet zuverrichten ist und auf was die traditionel übliche ausübung zurückzuführen ist?

esselamu aleykum ve beraktu
Donnerstag, den 26. November 2009 um 01:23 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salaam Bruder Salih,

Danke für deinen Kommentar. Ja, was die Haltung angeht, so siehe meine Antwort an Mert von oben. Die traditionelle Ausübung orientiert sich im Groben am Koran, die Einzelheiten aber sind natürliche Erscheinungsformen von individuellen und kulturellen Einflüssen (etwa Kleidung, Haltung der Finger, Gebetsteppiche etc.).

Die fünf Gebetszeiten sind auf einen unglaublich märchenhaften Hadith zurückzuführen, der uns weismachen will, dass Mohammed mit Gott über die Anzahl der Gebete verhandelt habe und die Verhandlung bei fünf Gebeten beendet wurde. Weitere Infos im Buch "Die erfundene Religion und die Koranische Religion": Gebet.

mfG und in Frieden,
Kerem
3Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 18:52 Uhr
Arzu C.
Waschung
Um ein Gebet abzuhalten, muss die Waschung gemacht werden (4:43; 5:6). Die Waschung wird nur ungültig durch Geschlechtsverkehr oder Urinieren und dem Stuhlgang. Die Waschung bleibt gültig auch beim Furzen, dem Händeschütteln mit dem anderen Geschlecht oder wenn eine Frau menstruiert (Anmerkung des Übersetzers: im verzerrten Islam wird die Waschung durch diese Ereignisse ungültig). Eine menstruierende Frau darf entgegen abergläubischem kulturellem Glauben die Kontaktgebete abhalten (5:6; 2:222; 6:114-115).


ungültig durch Geschlechtsverkehr oder Urinieren und dem Stuhlgang.


Ich habe eine Frage bezüglich dem quotierten Satz. Und zwar ist es ja so, dass die Gebetswaschung nur durch Geschlechtsverkehr, Urinieren und Stuhlgang ungültig wird. Im Koran konnte ich bis jetzt nur lesen "außer, ihr seid am "Austreten" oder habt eine Frau berührt"

Meine Frage ist nun: Was ist mit dem Wort "Austreten" gemeint, wenn das überhaupt die richtige Übersetzung ist? Meint man mit "am Austreten" nur Urinieren und Stuhlgang?

Bedanke mich schon im Voraus für eure Antwort!

LG + in Frieden,
Arzu
Freitag, den 19. Februar 2010 um 01:46 Uhr
Salam

Das Wort im Vers 4:43 und 5:6 beschreibt eher so eine Art Loch oder Graben, den Man in früheren Zeiten als Klo benutzte.
Man kann in www.openquran.org nach der Wurzelbeschreibung des Wortes غوط nachschlagen, hier habe ich die englische Bedeutung:

enter/sank into a thing, become hidden/ descended/sloped in the ground, dug/excavated/hollowed out, make deep, cavity/pit, Lane gives the example of 4:43 & 5:6 to mean "place in which one satisfies a want of nature" (i.e. toilet), human excrement

او جاء احد منكم من الغايط
Wortwörtliche Übersetzung:
Oder wenn jemand von euch dem Klo nachkommt

In anderen Worten: Wenn jemand von euch auf m Klo war, dann.....

Salam
Samstag, den 07. Mai 2011 um 17:48 Uhr
Fatima
Frieden mit dir,
wer Geschlechtsverkehr hatte muss eine Ganzkörperwaschung durchführen,und dann die Gebetswaschung!
Urinieren und Stuhlgang ,wer das hatte muss die ausscheidungen
mit wasser abspühlen und dann die Gebetswaschung durchführen,das steht im Koran ,und das hat uns alles damals der Gesandte Allahs(s)
gut erklährt unsw.....
wer Furzt muss sofort die Gebetswaschung wieder hollen!
Eine Frau die Menstruiert darf nicht beten nicht fasten nicht koran lesen .Ist die Menstruation vorbei muss sie eine Ganzkörperwaschung vollziehen.

Frieden und Allah möge uns verzeihen,und uns auf den geraden Weg leiten.
Dienstag, den 10. Mai 2011 um 02:23 Uhr
Kerstin
4Samstag, den 20. Februar 2010 um 20:13 Uhr
Hajridin
Selam Alekum !

Eine Frage an Kerem, in deinem Link "Gebete" ist von fünf Gebeten die Rede, oben im Artikel ist von 3 Gebeten die Rede. Ich selber bin der arabischen Sprache nicht mächtig.
Bin aber über Regel von Hanifi-Mesheb zum Glauben geführt worden. Über meine scheinbar falsche Schahada war ich relativ geschockt und seitdem bemüht die Wahrheit in Koranübersetztungen zu finden.

Selam !
Sonntag, den 21. Februar 2010 um 12:55 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salam Hajridin!

Danke für den Kommentar und es freut mich herzlich für dich, dass du die Suche nach der Wahrheit eingeschlagen hast! Im angegeben Link auf islam.alrahman.de wird vor der Linksammlung angegeben:

Bei der folgenden Linksammlung ist zu beachten, dass die Meinungen nicht unsere Meinung wiederspiegeln. Einige der Links widersprechen obigem Artikel. Wir führen sie hier an, um die Recherche in diesem Gebiet zu erleichtern:


mfG und in Frieden,
Kerem
5Donnerstag, den 08. April 2010 um 20:59 Uhr
Melek
Selaam,

Ich muss sie erstmals wirklich loben, und ich finde es toll wie gut und richtig sie die Religion erforschen!! Jedoch habe ich eine Frage zu einem wichtigen Thema wovon ich immer nur weiß, dass es sehr haram ist.

Ich habe ihren Bericht über die "Themen außerhalb des Kontexts zum Koran" gelesen. Dabei erwähnen sie, dass das Tätowieren erlaubt sei. Jedoch kann man daraus schließen, das es erlaubt ist nur weil es nicht im Koran vorkommt? Im Koran kommt auch nicht vor, dass man keine Drogen nehmen darf, sondern nur dass man seinem Körper keinen Schaden zufügen soll.

Jedoch meine Frage an sie könnten sie mir in diesem Punkt genaues erklären, warum sie denken, dass Tätowierungen erlaubt sind?

Danke schön
mfg
Freitag, den 09. April 2010 um 13:21 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salaam!

Danke für den Kommentar! Die Drogen werden im Koran als "Berauschendes" bezeichnet. Weitere Infos hierzu im Artikel Alkohol und Berauschendes. Eine Tätowierung wird also auch nicht indirekt erwähnt. Das Lebenssystem des Islam, der Hingabe gibt uns viele Freiheiten und so auch in diesem Falle: Gott überlässt die Entscheidung uns, ob wir uns tätowieren wollen oder nicht. Solange die Schöpfung dabei nicht verändert wird (4:119), was ja m.E. bei einer Tätowierung als solche nicht der Fall ist, können wir unseren Körper verzieren, wie wir es für gut halten.

Ich hoffe geholfen zu haben und wünsche den Segen Gottes und verbleibe

mfG und in Frieden,
Kerem
Freitag, den 09. April 2010 um 18:25 Uhr
Melek
Salaam,

Ich bedanke mich herzlichst für Ihre Antwort!!

Da Sie in Ihrem Kommentar erwähnt haben, dass man die Schöpfung Allahs nicht verändern darf,bedeutet dass also keine Schönheitsoperationen durchzuführen??

Was ist mit den Fraun die eine zuu große Nase haben oder in vielen fällen
zu kleine Brust usw.., und sie tragen deswegen eine schwere psychische Belastung??
Dürfen diese Fraun bzw auch natürlich Männer(im Falle einer zu großen Nase) keine
Operation durchführen??
Würde mich interessieren??

Mfg
Sonntag, den 11. April 2010 um 02:05 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salaam Melek,

Danke für Ihre Frage. In der Tat ist es nicht einfach, da eine gute Antwort zu finden. Ich würde meinen, dass eine ästhetische Korrektur oder anders gesagt eine Schönheitsoperation nicht so schlimm ist. Da ist ein gewisser Spielraum vorhanden, wo man diesen ausnützen könnte bei Bedarf. Solange zum Beispiel eine Nase auch als Nase bleibt und in ihrer Funktion nicht verändert wird, ist denke ich der Vers nicht verletzt worden. Anders bei einer Beschneidung, wo die Vorhaut unwiederbringlich entfernt wird und somit die Schöpfung geändert wird, denn die Funktion der Vorhaut wurde eliminiert.

mfG und in Frieden,
Kerem
6Sonntag, den 11. April 2010 um 11:12 Uhr
Melek
Salaam Kerem,

Ich habe heute noch etwas genauer nachgeforscht und mir ist bei der Sure 11:114 aufgefallen, dass sie den Satz nicht vollendet haben.
Der vollständige Satz in Sure würde eig. lauten: Und verrichte das Gebet (salaat) an den beiden Enden des Tages und zu frühen Zeiten der Nacht.

In Sure 20:130 :.., und lobpreise deinen Herrn vor Aufgang der Sonne und vor ihrem Untergang; und verherrliche (Ihn) in den Stunden der Nacht und an den Enden des Tags, auf daß du wahre Glückseligkeit finden mögest.

Damit ist es doch klar dass es auch ein Nachtgebet gibt??

Mfg
Mittwoch, den 14. April 2010 um 09:04 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salaam Melek,

In diesem Artikel bleibt diese Frage tatsächlich ein wenig unklar, auch wenn sie von Edip erklärt wird, deshalb danke für die Frage! Weitere Einzelheiten zur Übersetzung von 11:114 stehen in folgendem Artikel:

http://islam.alrahman.de/36a_glaube,gebet.htm

Es ist also so, dass vollständig zitiert wurde. Die Übersetzung ist lediglich anders.

mfG und in Frieden,
Kerem
Dienstag, den 07. September 2010 um 03:51 Uhr
Turkishlady
Auch wenn man nicht nach Hadithen geht, Sunna ist etwas völlig anderes. Hadithen sind die Erzählungen, die von den Menschen erschaffen wurden, die eventuell falsch sein könnten. Sunna ist die Praxis, die Ausführungsweise, die von Generation zu Generation übermittelt wurde. Ich kann euch mit dem Punkt, dass das Gebet nur dreimal sein soll, nicht recht geben. ihr könnt doch nicht eines der fünf Säulen (das 5-malige Gebet) leugnen! Auch wenn man keinen großen Wert auf die Hadithen legt, sollte man sich trotzdem nicht von der Sunna abwenden! Auch wenn es im Koran nicht eindeutig steht, es ist nicht daran zu zweifeln, dass fünf mal Beten Pflicht ist! Die Verschleierung, das Gebet, der Ramadan das sind Dinge die eindeutig sind, wo es nichs zu ändern gibt, denn sonst würde es jeder anders machen, ist aber nicht so. Wenn Verschleierung und 5 mal beten keine eindeutigen Pflichen wären, dann könnte man ja auch in die Moschee gehen und sich dort kleiden und beten wie man lustig ist, dem ist aber nicht so!
7Sonntag, den 29. August 2010 um 18:15 Uhr
Jenna
Selamunaleykum ich bin deutsche und habe schwirigkeiten mit den aussprechen den Arabischen Gebets. Kann ich die Gebete auch auf Deutsch verichten?
Sonntag, den 29. August 2010 um 21:50 Uhr
Kerstin
Salam Jenna,

natürlich können Sie die Gebet auch in deutsch verrichten.
Siehe auch Seite 2 dieses Artikels:

Rezitation beim Kontaktgebet
[...]. Für Nicht-Araber sollte es nicht zu schwer sein, die Bedeutung der Worte in al-Fatiha zu erlernen, da sie aus sieben kurzen Versen besteht. Diejenigen die nicht fähig sind, die Bedeutung von al-Fatiha zu erlernen, sollten in der Sprache beten, die sie verstehen. Ich erkenne keine praktischen Gründe dafür, ein persönlich abgehaltenes Gebet zwangsweise in Arabisch zu rezitieren. [...]
http://alrahman.de/koran/gebet-laut-koran?start=1


Mit freundlichen Grüßen
Kerstin
8Montag, den 06. September 2010 um 21:52 Uhr
Youssofi
Salam ihre seite ist super, bravo
Die genanten Versen über das Gebet ist leider unvollstängig.Sie haben die Versen 30:17 und 30:18 nicht genant.Vier Gebetzeiten sind in diesen Versen zu erkennen und die fünfte in 11:114
Grüsse
Youssofi
Dienstag, den 14. September 2010 um 20:08 Uhr
youssofi
Salam
in Koran steht 5 mal Gebet und nicht 3 mal.
1., 2.,3.und 4. Gebet in 30:17 und 30:18
5. Gebet in 11:114

YOUSSOFI
Mittwoch, den 15. September 2010 um 16:58 Uhr
Hajridin
Selam youssofi !

Aus 30:17 lassen sich das Abendgebet und das Morgengebet herraus lesen, erkläre doch mal welche Gebete du aus 30:18 ableitest.

Selam !

Hajridin
Montag, den 04. Oktober 2010 um 22:34 Uhr
Youssofi
Bruder Hajridin
in 30:18 lassen sich das Mittag und Nachmittagsgebet herraus lesen . Eschia auf arabisch heisst:Nachmittag.
Aber eigentlich egal was Eschia bedeutet , 30:17 und 30:18 zeigen , dass mindestes 4X Gebetzeiten sind sicher und nicht 3X.
Grüsse Youssofi
Montag, den 11. Oktober 2010 um 20:36 Uhr
Hajridin
Selam Alejkum !

Habe gerade "Wunder im Quran" gelesen, fand es relativ gut. Stimmt es, das im Quran das arabische Wort für Gebet 5 mal vorkommt.
Habe auch "Jesus kommt züruck" von Harun Yahya gelesen(überflogen), fand ich jedoch ziemlich schwach, verstehe die Quranverse anders als von ihm erklärt. Was sollte man über Harun Yahya wissen

Selam !
Sonntag, den 17. Oktober 2010 um 12:45 Uhr
Kerem Adıgüzel
Wa alaykum salaam wr wb Hajridin!

Das arabische Wort für Gebet, also mit der Transliteration "Salâh", kommt sogar mehrmals vor. Mehr als fünf Mal sicher. Die Anzahl Vorkommnisse eines bestimmten Wortes ist aber kein Argument für dieses Thema. Unter openquran.org kann man sich selbst vergewissern, wie oft die Wörter vorkommen. Auch die einzelnen Abläufe des Gebets, wie etwa SaJDa oder Ruku, kommen sehr häufig vor.

Was sollte man über Harun Yahya wissen:

http://forum.alrahman.de/thread-353.html

mfG und in Frieden,
Kerem
9Dienstag, den 14. Dezember 2010 um 03:40 Uhr
Timur
Vielen Dank erstmal für die vielen tollen Artikel!

Welches sind denn nun aber die genauen Gebetszeiten für die 3 Gebete? Die Gebete sollen ja alle tagsüber verrichtet werden, das erste direkt nach Sonnenuntergang, das letzte kurz vor Sonnenuntergang. Für das Mittagsgebet kann ich die gebräuchlichen Zeiten für das dhuhr-Gebet nehmen, richtig? Für das Morgengebet kann ich die Zeit für Shuruk nehmen, nehme ich an. Das Abendgebet sollte dann wohl etwas früher beginnen als üblich, da es ja vor Sonnenuntergang sein soll, oder?

Vielen Dank im Voraus für eure Antwort!
Donnerstag, den 16. Dezember 2010 um 09:50 Uhr
Salam Timur!

1. Ab dem ersten Licht bis die Sonne aufgegangen ist (Morgendämmerung)
2. zur Mittagszeit
3. Sonnenuntergang bis Dunkelheit (Abenddämmerung)

wa salam
Freitag, den 17. Dezember 2010 um 13:22 Uhr
Timur
Hallo Andreas,

danke für deine Antwort!

Das hieße doch z.B heute (in Aachen):
1. ~6:38 Uhr
2. ~12:33 Uhr
3. ~16:33 Uhr

Ich will nur sicher gehen, dass ich es richtig verstanden habe...

Gruß,
Timur
Sonntag, den 26. Dezember 2010 um 18:42 Uhr
Salam Timur!

Ja, genau.

wa salam
10Samstag, den 25. Dezember 2010 um 19:34 Uhr
Bahatin
Slm!

Ich würde gerne wissen, was die Strafen oder Folgen im Jenseits sind wenn man vielleicht für einen Tag das Gebet nicht verrichtet? Also bei uns in der Moschee, sagen die Hocas, man würde für ein Rekat 100 000 Mio. Jahre brennen!!

Gibt es eine genaue Angabe der erwartetend Strafe, falls man für einen oder 2 Tage mal das Gebet auslässt??
Und wenn man mal für ein Tag 3 Gebete nicht verrichet hat, gibt es dann auch eine Möglichkeit diese Nachzuholen?? Oder können die Gebete, welche nicht zur Zeit verichtet worden sind, nicht nachgeholt werden??
Sonntag, den 26. Dezember 2010 um 01:55 Uhr
Kerstin
Salam Bahatin

Also bei uns in der Moschee, sagen die Hocas, man würde für ein Rekat 100 000 Mio. Jahre brennen!!


Es ist doch immer wieder erstaunlich,was so alles gelehrt wird. Das hat keinerlei koranische Grundlage

Gibt es eine genaue Angabe der erwartetend Strafe, falls man für einen oder 2 Tage mal das Gebet auslässt??

Nein. Wenn wir beten sollten wir das auch nicht nur aus Angst vor Strefe tun, denn dann wären wir nicht mit dem Herzen dabei. Gebet ist ein Geschenk.

Und wenn man mal für ein Tag 3 Gebete nicht verrichet hat, gibt es dann auch eine Möglichkeit diese Nachzuholen?? Oder können die Gebete, welche nicht zur Zeit verichtet worden sind, nicht nachgeholt werden??


Verpasste Gebete können m.W. nicht nachgeholt werden, es steht auch nichts darüber im Koran.
Wir sollten bedenken: Beten ist eine Gnade. Wenn wir nicht beten, dann schaden wir im Endeffekt uns selbst.

Mit freundlichen Grüßen
Kerstin
11Samstag, den 05. Februar 2011 um 14:45 Uhr
Serdar
Selam,

mir ist was unklar wegen des Gebetes. Habe gestern schonmal versucht eine Frage zu posten, da ich es aber übers Handy tat, war es ziemlich knapp formuliert, und ich bin mir auch nicht sicher ob es angekommen ist!
Auf der Seite von Submission.org, ist die Rede von 5 Gebeten am Tag. Dieses versuchen sie mit der Kombination der Zahl 19 zu untermauern.
Wie ist eure Meinung dazu?
http://www.submission.org/german/g_salat.html
Gruß
Serdar
Sonntag, den 06. Februar 2011 um 14:43 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salam Serdar!

Danke für die Frage. Bei uns ist leider nichts aufgetaucht vom 4. Februar. Vielleicht klappt es ja das nächste Mal auf mobile Weise!

Ich halte es für problematisch, die Zahl 19 zu missbrauchen, um Erklärungsmuster bieten zu können. Dadurch entsteht ja gerade bei vielen Mathematikern der Eindruck, dass hier mit Zahlen gespielt wird. Es ist auch einfach (Hausaufgabe für dich Smile), eine weitere Zahlenkombination zu finden, welche mit der 19 erklärt werden kann. Wenn du dies auf eigene Faust schaffst, wirst du gleich viel skeptischer werden, wenn etwas mit der 19 versucht wird zu erklären. Die Zahl 19 hat einen eingeschränkten Bereich im Koran, wo es als Erklärung dient und nur dort! Wir sollten den klassischen Fehler nicht wiederholen, etwas Glitzerndes gleich auf alles anwenden zu wollen. So kann Physik spannend und lehrreich sein, wird aber in psychologischen Themen nicht viel Anwendung finden. Und wenn die Grenzen von verschiedenen Dingen dann immer näher sind, die Art und Weise der "Sprache" und der Ausdrucksweise sich stark ähneln, wird es schwieriger zu unterscheiden. Ob man nun Akademiker ist oder nicht.

Man kann durchaus der Meinung sein, dass der Koran fünf Gebete vorschreibe. Wenn man als Mensch aufrichtig daran glaubt, so ist das für ihn richtig und er sollte danach leben. Gott prüft unser Herz. Aufrichtigkeit und Rechtschaffenheit ist der beste Weg. Ich persönlich halte nur drei Pflichtgebete pro Tag ab. Ob man nun mehr betet, wieso nicht? Smile

MfG und in Frieden,
Kerem
Sonntag, den 06. Februar 2011 um 15:30 Uhr
Serdar
Selam Kerem,

als ich es las, überkam mich irgendwie ein ungutes Gefühl. Nur frage ich mich, wo ist der Fehler? Sind 2 Zeiten an einer Stelle identisch mit einer in einem anderen Vers? Wieso dann Addition?
Was mich aber stutzig gemacht hat, sind die Rakats im Gebet. Wo holen sie dieses Wissen her? 2, 4, 4, 3, und 4
Steht nicht im Koran oder? Also bedienen sie sich wieder "Hören-sagen", oder der "Kultur der Vorfahren"!
Dann ist natürlich auch klar, wie die mathematische Berechnung aufgeht. Du nimmst dir die Zahlen wie du sie brauchst...
Ich werde mich nochmal genau damit auseinandersetzen. Vielen dank für deine Antwort,
liebe Grüße
Serdar
12Montag, den 21. Februar 2011 um 15:35 Uhr
Mantis
Friede sei mit euch werte Geschwister,

Beim Lesen auf Dr. Rashad Khalifas Seite http://www.masjidtucson.org/quran/appendices/appendix15.html#prayers bin ich auf einen Artikel und auf eine Rede von ihm gestoßen ( Siehe 3:50, http://www.youtube.com/watch?v=A0GQPz7cX50&feature=related ), der da 5 tägliche Gebete angibt.

Was ist nun richtig? Die von Edip Yüksel angegebenen 3 oder Khalifas 5 Gebete?

Danke für eure Hilfe im Vorraus.

Mit freundlichen Grüßen

Mitglied Mantis
Sonntag, den 27. Februar 2011 um 16:37 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salam Mantis!

Der Mensch ist nun mal ein Wesen, welches den Streit und die Diskussion liebt. Und deshalb ist es auch so, dass sie lieber ihren eigenen Ideen folgen, als zuzugeben, dass sie Unrecht hatten. Dies macht sich dann in unterschiedlichen Ansichten bemerkbar.

Dass Rashad Khalifa fünf Kontaktgebete als Anzahl sah, liegt wohl darin begründet, dass seine Informationen damals noch unvollständig waren.

Ob aber nun drei oder fünf Kontaktgebete pro Tag abgehalten werden sollen, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Aufrichtigkeit vor Gott wird zählen. Meiner Meinung nach sind es drei Gebete. Wenn aber jemand anders denkt, so ist das sein Recht.

Smile

MfG und in Frieden,
Kerem
Freitag, den 12. August 2011 um 17:42 Uhr
Sophian
Selam,

mich wurde es gerne interessieren,ob die Theorie stimmt, dass der Koran gefälscht ist und das Dr.Khalifa einige Verse als falsch betitelt hat,was hat es nun auf sich? Und wie kam er dazu? ist es richtig oder nicht? und was ist nun als Original anzusehen? Ich persönlich vertrete einer Seits, dass man nur dem Koran folgen sollte, jedoch gibt es auch einige starke Argumente der sunnitischen Perspektive. Würde mich mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet auf dem richtigen zu Allah.

Danke
Montag, den 15. August 2011 um 21:35 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salam Sophian!

Ob die Theorie stimmt oder nicht, kann man durch eigenes Nachdenken und durch das Lesen der auf diesen Seiten vorhandenen Beiträge dazu feststellen. (17:36)

Die Nebenseite mathe.alrahman.de beinhaltet einige Diskussionen hierzu.

Welche Argumente der sunnitischen Perspektive sind denn zu berücksichtigen?

Liebe Grüße und in Frieden,
Kerem
13Freitag, den 06. Mai 2011 um 12:16 Uhr
Sonja
Salam,

im Moment beschäftigt mich die Frage "Wie kann man sich in Gebieten, in denen die Sonne nicht untergeht bzw. nicht aufgeht an die im Koran vorgegebene Gebetsanweisung und somit auch Fastenanweisung halten?" Und wie kann man die Regelung mit dem Koran begründen.
Ich wäre sehr froh, wenn man mir bei der Lösung dieser Frage behilflich ist...

Freundlichste Grüße und Frieden

Sonja
14Donnerstag, den 26. Mai 2011 um 21:38 Uhr
Muslim4EverInsallah
Selamualeykum

hab mal ne frage bezüglivh des waschens bzw streichens über die füsse..also hab mir den artikel durchgelesen der festhält das es im koran deutlich gemacht wird über die füsse zu streichen und nicht zu waschen..hab mir ebenfalls ein video von rashad khalifa angeschaut in dem er die waschung erklärt und er meint die füsse zu waschen..was meint ihr dazu wie ist es im arabischen den genau beschrieben im koran?
Donnerstag, den 07. Juli 2011 um 10:34 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salam!

Im Koran steht folgender Ausdruck:
وامسحوا برءوسكم وأرجلكم إلى الكعبين
wamsaħow berowowsekom waarjolakom ela Alkaåbayne
wamsaħow über eure Köpfe und eure Füße bis zu den Knöcheln.

Die Wurzel, die wir hier betrachten ist dabei also die folgende:
مسح
Miim-Siin-Ha

und bedeutet in diesem Sinne

Zu wischen, reiben, streichen, seine Hand über etwas anderes legen.

So wird der Vers denke ich um einiges klarer. Rashad Khalifa hat diesen Umstand wohl nicht bedacht und übersehen.

MfG und in Frieden,
Kerem
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