| Der Zeitpunkt der Stunde |
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| Geschrieben von: Edip Yüksel |
| Dienstag, den 23. Dezember 2008 um 14:06 Uhr |
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Seite 1 von 5 aus "Kuran Çevirilerindeki Hatalar" (Fehler in den Koranübersetzungen) von Edip YükselVorbemerkung der Webseite-Betreiber: dieser Artikel darf nur als Meinung von Edip Yüksel angesehen werden. Wir veröffentlichen seinen Artikel lediglich, um auf die fehlerhaften Übersetzungen hinzuweisen und um Informationen anzubieten. Auf keinen Fall sind die Betreiber der Seite pauschal mit den Inhalten des Textes einverstanden. 20:15 Die Stunde ist zweifellos im Kommen. Ich halte sie fast verborgen, damit jede Seele das erhält, was sie gewirkt hat. Ekadu: fast/beinahe ich. Uhfiha: halte sie verborgen Mit den obigen zwei Wörtern gibt Gott bekannt, dass Er das Ende der Welt - die Stunde - darlegt. Der Koran gebraucht das Wort "Stunde", um das Ende der Welt zu beschreiben. Das Wort "Qiyamat" wird hingegen für das Auferstehen der Toten, d. h. für das Ereignis der Auferweckung gebraucht. Doch das Wort Qiyamat wurde im Türkischen falsch übernommen [Anm. des Übers.: Dieses Wort wird in der türkischen Sprache als "Weltuntergang" verstanden]. Diese galat-i meschhur (verbreitete Falschheit) ist der Grund, wieso die türkischen Koranübersetzungen die Wörter "Stunde" und "Qiyamat", welche voneinander völlig verschiedene Begebenheiten bezeichnen, mit einem einzigen Wort "Qiyamat" übersetzen. Dadurch haben sie Verwirrungen in den Koranübersetzungen ermöglicht. Der Koran erwähnt nicht, dass er den Zeitpunkt der "Stunde" nicht bekanntgeben wird; er sagt nur aus, dass die Kenntnis darüber bei Gott ist. Gemäß Koran ist die einzige Informationsquelle über das Ende der Welt Gott. Abgesehen von Gott kann sie auf keine Weise, weder mit einer astronomischen Berechnung, noch mit einem Traum noch mit einer Prophezeiung in Erfahrung gebracht werden. Die Interpreter, die aus der in Vers Lokman 34 vorkommende Formulierung "innellahe indehu ilmus saati", d. h. "das Wissen über die Stunde ist bei Gott", die Bedeutung abgeleitet haben, dass Gott dieses Wissen niemandem geben wird, haben dies für verbindlich genommen, da sie unter der Wirkung der erfundenen Ahadith geblieben sind. Jedoch kommt dieselbe Äußerung "innellahe indehu ecrun azim", d. h. "der große Lohn ist bei Gott" in Vers 9:22 vor und es wird auch angekündigt, dass dieser große Lohn den Gläubigen zuteil wird (4:146). Auf dieselbe Weise kann Gott, sofern Er will, den Zeitpunkt der "Stunde", der bei Ihm ist, mittels Koran den Menschen bekanntgeben. Denn mit dem Vers 20:15 bemerkt Er, dass Er die "Stunde" offen legt. Die Derivate des im Vers vorkommenden Wortes "ekadu" kommen im Koran an 24 Stellen vor und bekunden an allen Stellen, dass das vorkommende Ereignis fast verwirklicht werden würde, aber schließlich nicht stattgefunden hat. Wenn Sie wünschen, können Sie folgende Verse betrachten: 2:71; 2:20; 7:150; 17:73,74; 68:51. Die Interpreter und Übersetzer, die unter der Wirkung der Gerüchte der erfundenen Ahadith standen, welche besagten, dass der Zeitpunkt der Stunde nicht gewusst werden kann, bemühten sich darum, dem Vers 20:15 andere Bedeutungen zu geben. Während einige nach rechts zogen, haben manche nach links gezogen; während der Eine nach oben zog, zog der andere nach unten. Dass sie sich bei einem überaus einfach zu verstehenden Vers in Uneinigkeit verloren und schwankten, ist ein exemplarisches Beispiel. Diyanet Übersetzung: Damit alle das erhalten, was sie gewirkt haben, wird die Qiyamat, deren Zeitpunkt ich verberge, zweifellos kommen.Die Diyanet Übersetzung überspringt das Wort "ekadu=beinahe ich" im Vers und bringt ein völlig gegensätzliches Ergebnis hervor. Süleyman Ateş: Die (Qiyamat) Stunde wird zweifellos kommen. Damit alle mit dem bestraft werden, dem sie (Wohltat oder Schlechtigkeit) hinterher sind, halte ich sie beinahe verborgen (ich werde es nicht sagen, dass sie kommt. Aber da dies den Menschen nützt sage ich, dass sie kommt, und warne die Menschen).Süleyman Ateş verschiebt mit seiner letzten Satzklammer die Bedeutung, obwohl er außerhalb der Klammern richtig übersetzt. Im Koran handeln sich die gestellten Fragen über die "Stunde" stets über den Zeitpunkt der Stunde. Natürlich wurden diese Fragen von den Fragenden nicht gestellt, um zu lernen und zu glauben, sondern um herauszufordern. Die Übersetzung des unter der Leitung von Dr. Ali Özek stehenden Gremiums: Der Zeitpunkt der Qiyamat wird zweifellos kommen. Damit alle die Gegenleistung von dem erhalten, wonach sie trachten, werde ich sie beinahe darlegen.Das aus Ali Özek, Hayreddin Karaman, Ali Turgut, Mustafa Çağırıcı, Ibrahim Dönmez und Sadreddin Gümüş bestehende Gremium, hat ein Wort im Vers in seiner Bedeutung ins Gegenteil gekehrt, damit sich [der Vers] nicht mit den erfundenen Ahadith widerspricht und haben mit einer Fußnote eine angeblich wissenschaftliche Rechtfertigung gefunden. Die Übersetzung von Hikmet Neşriyatın: Die Qiyamat wird zweifellos ausbrechen. Damit alle das sehen, was sie gewirkt haben, hätte Ich sie beinahe vor mir selbst verborgen gehalten. Hingegen wird in dieser Übersetzung, welche die Wörter "beinahe" und "verbergen" nicht einspart, die im koranischen Text nicht vorkommende Äußerung "vor mir selbst" eingeschoben und die Bedeutung des Verses verzerrt. Diese Übersetzung, welche Gott als eine Person mit doppelten Persönlichkeiten vorstellt, hat wie auch immer die Phantasie, dass "Gott den Zeitpunkt der Qiyamat sogar vor sich selbst beinahe verborgen hält" der klaren Bedeutung des Verses vorgezogen. Ich hoffe, dass das Bild "des doppelte Persönlichkeit besitzenden, sich selbst nicht einmal vertrauenden Gottes" in der mir vorliegenden vierten Auflage der Übersetzung des aus Hasan Karakaya, Kadir Kabakçı, Mehmet Süslü, Kerim Aytekin und Kenan Seyithanoğlu bestehenden, fünfköpfigen Gremiums, welches die Anerkennung und den Beifall von Emin Saraç genießt, bei der nächsten Auflage verbessert wird. Ali Bulaç: Kein Zweifel, die Stunde der Qiyamat naht herbei. Damit jeder das Entgelt vom aufgebrachten Bestreben erhält, halte ich sie fast verborgen.Ali Bulaç hat ohne den Versuch zu unternehmen, die Bedeutung zu verzerren, diesen Vers so übersetzt wie er ist. Dass er auch keine Intentionen hat, Klammern zu gebrauchen, ist bemerkenswert. Osman Nebioğlu: Schau, die 'Stunde' wird zweifellos kommen. Ich werde sie bald offen legen, damit alle die Gegenleistung von dem erhalten, was sie getan.Auch wenn die obige Übersetzung von Osman Nebioğlu nicht Wort für Wort übersetzt wurde, so ist sie als Bedeutung des Textes angebracht. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. Januar 2009 um 14:20 Uhr |





























































Ich versteh nicht wie man draufkommt, dass die Gemeinschaft des Propheten bis zum Jahr 1709 lebt.
Wie man auf die Zahl gekommen ist,verstehe ich schon, aber dass diese Zahl für die Lebensdauer bestimmt ist, kann ich nirgendswo entnehmen.
Ich hoffe, es kann mir jemand Klarheit schaffen.
Edip Yüksel schreibt in seiner dritten Fußnote, dass er seine eigenen Interpretationen mit den Ahadith ergänzt. Es ist nichtsdestotrotz schwierig zu sagen, wie Edip da genau auf diese Idee gestoßen ist. Da Ihr Name mich vermuten lässt, dass Sie türkischer Abstammung sind und Edip Yüksel leider kein Deutsch kann, schlage ich Ihnen vor, dass Sie Edip Yüksel direkt über seine persönliche Webseite yuksel.org kontaktieren.
mfG und in Frieden,
Kerem
Kann es nicht sein, dass mit dem Ende nur das Ende der jetzigen Menschen gemeint ist und nicht das Ende der Welt oder des Sonnensystems oder der gesamten Schöpfung?
Wie ich darauf komme: Ich kenne einen Vers Nr ist mir entfallen, das folgendes sagt: "Glaubt ihr euer Herr könnte nicht bessere Geschöpfe hervor bringen?" Warum sollte Er so was sagen wenn Er es nicht vor hat?
In einem anderen Vers heist es " Erschaffen haben wir alles aus der kraft der Hand und es zu einem Haus(Universum) gemacht und sind dabei es zu vergrößern(Ausdehnung des Universums)auf den Geheiß deines Herrn bleiben alle Dinge stehen(Ende der Ausdehnung) und zu ihm ist die Rückkehr alle mal( Anziehung der Materie zum Ausgangspunkt)glaubt ihr euer Harr könnte nicht alles von neuem erschaffen?"
Wenn wir einen Wissenschaftler fragen was denn passieren könnte wenn alles zu einem Punkt wieder zurückkehrt, lautet die Antwort, Neubeginn und genau das sagt auch der Koran.
Nun wissen wir aber das die jetzige Ausdehnung mindestens 12 Milliarden Jahre gedauert hat, wenn sie zurück driftet, wie es der Koran verspricht, warum sollte das in so kurzer Zeit geschehen? Wenn man die Aussage des Koran in betracht zieht, das es bessere Wesen geben kann wenn Er es wünscht dann passt es doch eher, das der Mensch in eben von euch errechneten Zeitrahmen von der Bildfläche verschwindet wie es der Koran auch in anderen Versen verkündet, aber eben nur der Mensch nicht die Erde.
Oder die Auferstehung findet in diesem Universum statt, fest steht aber das nach dem Koran auch dieses Universum vergehen wird, ist alo anzu nehmen das die Auerstehung in einem völlig anderen Universum stattfinden wird, denn dieses Universum verursacht Müll also Abfall und Reste.
Doch der Koran sagt z.B das Paradies betreffend, ein Mensch sieht eine Frucht und sagt "Ich kenne das von der Erde, nein es ist nur ähnlich"
Eine Frucht wie auf der Erde müßte man eben wie auf der Erde ausscheiden, aber nicht im Paradies, ist also die Frucht nur ähnlich nicht identisch. Will sagen der Koran redet von einem anderen Universum, das Ende de Menschen ist nicht das Ende der Erde, weil dann müßten alle anderen Planeten und Lebewesen auch ihr Ende finden.
Selam
Gefaellt mir sehr wie tief du denkst.
Alles schön und gut, jedoch sehe ich einen Widerspruch in den "7 Paaren" und den 14 Initialeinführungen. Denn nur weil 14, 7 x 2 ist heisst es nicht dass es 7 Paare sind. 7 Paare heisst für mich, 7 mal etwas dass sich gegenseitig ergänzt oder sich gleich ist.
Bei der Berechnung werden jedoch 14 verschiedene benutzt...also nix mit Paaren.
Weiterhin kann man als Ahadith-Abstreiter etwas nicht mit einem Ahadith untermauern. Denn dann ist man nicht ehrlich. Entweder ist der Beweis im Koran, oder er ist im Koran.
Da gibt es keine Alternative.
Ausserdem spielt es keine Rolle, wissen zu müssen wann die Stunde eintrifft.
Unser Leben, ganz egal in welchem Jahrhundert oder wie nah und entfernt es der Stunde ist, ist der Maßstab für die Auferstehung. Uns ist mit der Geburt, und dem Tod eine Frist gegeben. Entweder macht man es da richtig, oder nicht. Mit dem Tod ist für jeden von uns die Stunde, und die Auferstehung nicht mehr veränderbar.
Sie ist dadurch quasi schon vor der Tür, und kann nicht mehr abgewendet werden. Mit dem Tod gibt es für niemanden weder ein vor noch zurück. Ob man nun vor der Stunde gestorben ist, oder nachdem eintreffen der Stunde!
Gruß
Serdar