| Evolution: Göttlich kontrolliert |
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| Geschrieben von: Rashad Khalifa | |
| Mittwoch, den 24. Dezember 2008 um 15:52 Uhr | |
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Appendix 31
Wahrscheinlichkeitsrechnungen schließen Darwins Evolution aus! In unserer Computer-Zeit haben wir mathematische Gesetze, welche uns zeigen, ob gewisse Ereignisse wahrscheinlich sind oder nicht. Werfen wir fünf mit Nummern versehene Würfel in die Luft und lassen sie anschließend in eine gerade, geführte Linie fallen, so zeigen uns die Wahrscheinlichkeitsgesetze, dass die Anzahl der möglichen Kombinationen 1×2×3×4×5 = 120 Kombinationen beträgt. Die Wahrscheinlichkeit, irgendeine Kombination aus diesen Möglichkeiten zu erhalten, beträgt 1 zu 120 oder 1/120 oder 0.0083. Diese Wahrscheinlichkeit verkleinert sich schnell, wenn wir die Anzahl der Würfel vergrößern. Wenn wir sie durch einen Würfel vergrößern, so erhalten wir 1×2×3×4×5×6 = 720 Kombinationen. Die Wahrscheinlichkeit, eine Kombination zu erhalten, vermindert sich zu 1/720 oder 0.00139. Mathematiker, die sehr exakte Wissenschaftler sind, stimmen überein, dass die Wahrscheinlichkeit auf "Null" fällt, wenn wir die Anzahl der Würfel auf 84 vergrößern. Arbeiten wir mit 84 Würfeln, verringert sich die Wahrscheinlichkeit auf 209×10-50 oder
Darwins berühmte Stellungnahme, dass "Leben aus einer 'einfachen' Zelle begann" ist lächerlich. Vor 50 Jahren schrieben Huxley und Wells, dass im Zellkern nichts außer einer klaren Flüssigkeit zu erkennen sei. Heute wissen wir, dass die Zelle eine extrem komplexe Einheit mit Milliarden von Nukleotiden (Grundbaustein der DNA) im Genmaterial im inneren des Zellkerns ist, in der Millionen biochemischer Reaktionen stattfinden. Die Wahrscheinlichkeitsrechnungen sagen aus, dass die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Anordnung der korrekten Nukleotidsequenz innerhalb der DNA 0 ist. Wir sprechen nicht von 84, sondern von Milliarden Nukleotiden die in einer bestimmten Reihenfolge arrangiert werden müssen. Einige Verfechter der Evolutionstheorie argumentierten, dass das menschliche Genom zu 90% mit dem eines Affen übereinstimme. Selbst bei einer Übereinstimmung von 99% sprechen wir hier immer noch von 300'000'000 Nukleotiden, die sich durch Zufall neu arrangiert haben müssten, um den Affen in einen Menschen zu verwandeln. Nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit ist dies eine vollkommene Unmöglichkeit. Das menschliche Genom enthält 30'000'000'000 Nukleotide. 1% davon entsprächen 300'000'000. Ein passendes Zitat von Professor Edwin Conklin: "Die Wahrscheinlichkeit, dass Leben aus Zufall entstünde, ist vergleichbar mit der Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Großwörterbuch aus einer Explosion in einer Druckerei ergibt." |
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. Dezember 2008 um 23:58 Uhr |
Kommentare (5)





























































Ich habe mir gestern ein Video (könnt ihr auf YT unter dem Titel: "Darwin, evrim teorisini müslümanlardan caldi" finden) von Yasar Nuri Öztürk angeschaut, in dem er über Ibn Miskeveyh (war selbst ein Muslim) erzählt, der angeblich vor Charles Darwin die Ideen zur Evolutionstheorie aufgeschrieben haben soll. Natürlich weiß ich jetzt nicht, wie richtig diese Behauptung ist, hab's noch nicht nachgeprüft. Aber ich find's schon interessant.
Was sagt ihr dazu? Vielleicht könnt ihr ja Quellen liefern, die diese Behauptung belegen. Möchte gerne eure Meinung dazu wissen.
Danke im Voraus!
MfG
EinSuchender
Ich denke, solche Themen sollten wir den Leuten überlassen, die sich damit bestens auskennen. Yasar Nuri hat in der Hinsicht eine interessante Behauptung angestellt. Aber was nützt uns diese Behauptung, wahr oder falsch? Werden wir dadurch besser? Werden wir dadurch intelligenter? Nützt es uns etwas, außer dass wir damit prahlen können? Wo sind die Muslime, die HEUTE als strahlende Sterne gelten können in der Wissenschaft?
Ich wäre dafür, dass wir der Wissenschaft aktiv mithelfen, statt in der Vergangenheit zu wühlen, um uns für einen kurzen Moment besser zu fühlen.
Danke für den Kommentar!
mfG und in Frieden,
Kerem
Danke für deine Antwort! Ich glaube, du hast Recht in den Dingen, die du schreibst
Ich finde es aber z.B. schade, dass der Name von Rashad Khalifa heute in der Wissenschaft kaum erwähnt wird. Verdient hätte er es allemal!
MfG
EinSucheder
Mfg
Eine, dies gefunden hat
Auch wenn dein aggressiver Ton nicht wirklich förderlich für eine bessere Verständigung zwischen Religion und Wissenschaft ist, muss ich dir in vielen Punkten zustimmen!
Du kannst auch im folgenden Artikel lesen, wie der Koran die Evolutionstheorie unterstützt:
http://www.alrahman.de/philosophisches/6-islamische-gedanken/41-wissenschaftlich-philosophische-analyse-der-schoepfungsgeschichte
MfG
EinSucheder
ich entschuldige mich für meinen aggressiven Ton, das war wirklich nicht nötig. Wir behandeln das Thema gerade in der Schule und es regt mich leider immer wieder auf, wie manche Gläubige (aller Religionen) stur auf ihrem Standpunkt beharren. In Zeiten der Globalisierung sollte doch ein ganz wenig Offenheit für andere Denkweisen selbstverständlich sein.
Sure30, Vers 30 sollte für Diskussionsstoff sorgen!
Wer wirklich Informationen haben möchte sollte den Koran lesen..
Der erste Befehl an den Propheten(frieden&Segen auf Ihm) war:
LIES!! LIES IM NAMEN DEINES HERREN!!
--- und sollten wir auch... Nicht verzagen, Koran Al-Karim lesen
wa3alaikumsallam
Schließlich wurde hier Trivialmathematik unzulässig angewendet. Dabei wurden folgende Fehler gemacht
1.) Es wird angenommen, dass die Evolution teleologisch ist und nur ein Ereignis günstig sei
2.) Es wird angenommen, dass Aussagen, die für Lebewesen gelten auch für andere Dinge wie Bücher oder Würfel gelten. Dabei gibt es Mechanismen wie Reduplikation etc. nur bei Lebewesen.
3.) Es wird angenommen, dass die DNA sich plötzlich zufällig bilden muss
Ich empfehle dem Autor zunächst ein Buch über Molekularphysik zu lesen, um ein wenig ein Gefühl über molekulare Prozesse zu bekommen. Anschließend sollte er weiter zur Molekularbiologie übergehen. Danach sollte er sich ein wenig in die Grundlagen der Genetik einlesen und danach sollte er sich nochmal ein wissenschaftliches Lehrbuch zur Evolutionstheorie ansehen.
anderes Beispiel:
Man weiß, dass eine Zelle nur dann lebensfähig ist, wenn mindestens drei verschiedene Arten komplexer Moleküler zusammenarbeiten: DNA, RNA und Proteine.
Nun; für die Bildung von Proteinen ist RNA nötig, und umgekehrt entsteht RNA nur unter Mitwirkung von Proteinen, d.h. es müssten beide zur gleichen Zeit am gleichen Ort auftreten, damit diese sich vervielfältigen können. Nehmen wir an, dass dieser Fall eintrifft, wie wahrscheinlich ist es dann, dass diese auch kooperieren?
Anderes Beispiel (in einer Zelle):
Enzyme sind notwendig, damit ein spezielles energiereiches Molekül, das Adenosintriphosphat (ATP) gebildet werden kann. Gleichzeitg aber, ist die im ATP gespeicherte Energie notwendig, damit Enzyme gebildet werden können. Ähnlich ist es bei der DNA. DNA ist erforderlich, damit Enzyme hergestellt werden können. Gleichzeitig sind Enzyme erforderlich, damit DNA hergestellt werden kann.
Mikrobiologe Radu Popa, der nicht an an einen Schöpfungsbericht glaubt, stellte 2004 folgende Frage:
"Wie soll die Natur Leben hervorgebracht haben, wenn uns das in all unseren kontrollierten Experimenten nicht gelungen ist?" Er schreibt weiter: "Die Mechanismen in einer Zelle sind derart vielschichtig und miteinander verzanht, dass man sich unmöglich vorstellen kann, sie seien zufällig zur gleichen Zeit aufgetreten." [Aus, Radu Popa: Between Necessity and Probability: Searching for the Definition and Origin of Life. 2004, S. 129 und S. 126, 127.]
Mit freundlichen Grüßen,
Gast