Start Kommentar-Archiv Ungeordnete Kommentare "Nichtmuslime" als Mitwirkende an einer musl. Seite?

Aus dem Koran

2:62, 5:69 Die Gläubigen, die Juden, die Gottgläubigen - Sabäer - und die Christen, sofern sie wirklich an Gott und den Jüngsten Tag glauben und gute Werke vollbringen, haben im Jenseits keine Strafe zu befürchten, und sie sollen nicht traurig sein.

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Geschrieben von: Kerem Adıgüzel   
Sonntag, den 20. Februar 2011 um 16:23 Uhr
Salam Dona! Zwar wurde hier Schwester Kerstin angesprochen, doch möchte ich selbst das Wort ergreifen. Diese Seite wird prinzipiell von Menschen betrieben, die in eine Abspaltung der Religion Gottes hinein geboren wurden - sei es etwa Sunnismus, Schiitentum, Evangelismus, Katholizismus etc. Der Koran hat unser aller Leben verändert. Wir sind Konvertierte, die ihre Augen geöffnet haben mit Hilfe Gottes und zum Wort Gottes zurückgekehrt sind. Ob wir vorher Christen, "Muslime" oder sonst was waren, spielt keine Rolle mehr. Den Weg, den wir eingeschlagen haben, ist der Weg der Gottergebenheit, der Hingabe (Islam). So sind wir Gottergebene (Muslim) und keine "Mainstream-Muslime" mehr. Ich selbst bin seit Geburt ein "Muslim" und viele andere Schreiber auf dieser Seite auch. Wo wären wir aber, wenn wir den Koran nicht Ernst nehmen würden, wenn wir bspw. Verse wie 39:18 nicht befolgen, wo wir jedem und allem zuhören und dem Besten folgen sollten? Der Koran sagt uns, dass die Verschiedenheiten unserer Sprachen, unserer Hautfarbe und unserer Kulturen ein Zeichen für die Nachdenkenden sind. Verschiedenheiten als Reichtum und Vielfalt, als eine Möglichkeit der Wahrheit ein wenig näher kommen zu können - und zwar zusammen. Ob unsere Worte, unsere Gedanken und Interpretationen richtig sind, müssen die Leser selbst herausfinden. Genauso wie es der Koran von uns verlangt in 17:36, 10:100, 8:22 und vielen anderen Versen. Doch können wir mit Fug und Recht behaupten, dass wir Menschen sind, die ihre von Gott erschaffenen Anlagen wie etwa Verstand, Wissen, Vernunft, Intuition und Aufrichtigkeit versuchen zu gebrauchen - und damit leider momentan in der Minderheit sind. "Muslim" oder "Nichtmuslim" - welche Bilder werden in uns geweckt, wenn wir diese Worte hören? "Gottergeben" oder "Nicht Gottergeben" - welches Bild wird erzeugt? Namen oder Eigenschaften? Schubladen oder Taten? Was ist wohl entscheidender vor Gott? MfG und in Frieden, Kerem
 
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