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Aus dem Koran

68:36-38 Was ist mit euch, wie urteilt ihr?! Oder verfügt ihr über eine Schrift, in der ihr lest und alles findet, was ihr euch wünscht?

42:21 Oder haben sie Partner, die ihnen eine Religion vorschreiben, die nicht von Gott verordnet wurde?

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Bibel vs. Koran PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Phill   
Mittwoch, den 15. September 2010 um 05:44 Uhr
Hallo Leute, was sagt ihr den dazu, dass die beiden Bücher, abgesehen davon, dass sie zeitlich rund 600 Jahre auseinander sind, einen völlig anderen Schreibstil haben? Die Bibel ist sehr Detaliert aufgebaut, was Daten und Ereignisse angeht. Desweiteren macht die Bibel prophezeiungen, die eingetroffen sind, was für die Inspiration spricht. Und auch heute noch werden Funde im archäologischen gemacht, die die Angaben der Bibel bestätigen. Und wie ist es mit dem Koran? Mir ist nicht bekannt. In der Bibel ist alles aufgezeichnet... von Adam und Eva bis zum 1000 jährigen Reich Christi und die Prophezeiungen für danach. Warum sollte Gott ein zweites Buch schreiben lassen. Sagte Jesus nicht in Matthäus 5:18 "18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur e i n kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. " Sollte Jesus gelogen haben? Sollte Gott nicht die Macht haben sein Wort die Bibel zu bewahren? NEIN. Lastt euch nicht irre führen... Christus sagte in Markus 5:21-23: Wenn dann auch jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘, ‚Siehe! Dort ist er‘, glaubt [es] nicht. 22 Denn falsche Christusse und falsche Propheten werden aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten irrezuführen. 23 Seht euch also vor; ich habe euch alles vorhergesagt." Prüft daher, was inspiriert ist und ob ihr allezeit im Glauben seid (2. Korinther 13:5) Ich wollte meine Gedanken mal äußern, um vielleicht zum Überlegen zu ermuntern. LG
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. September 2010 um 11:43 Uhr
 
Dieser Kommentar ist von "Bibel vs. Koran - Gemeinsamkeiten"
Kommentare (5)
1Donnerstag, den 16. September 2010 um 01:01 Uhr
Kerstin
Hallo und Frieden Phill

Danke für Ihre Überlegungen. Ich möchte hier ein wenig näher darauf eingehen:
Dass der Schreibstil unterschiedlich ist, ist meiner Meinung nach normal und logisch. Erstens liegen (wie Sie ja auch schon erwähnten) mehrere hundert Jahre dazwischen, zweitens wurden sie in einer anderen Sprache offenbart.

Die Bibel ist detailliert aufgebaut, bezüglich Daten und Fakten - ja, das ist richtig, aber auch diese stimmen nicht immer genau überein (in den verschieden Büchern)

Der Koran bestätigt (laut Koran)ja auch die Thora und das Evangelium und dient als Unterscheidung. Gott hat ja nicht ein "zweites Buch" schreiben lassen (die Bibel besteht ja im Grunde auch schon aus vielen Büchern/Schriften, zu unterschiedlichen Zeiten offenbart) und die Grundaussagen (Gottes Wort) sind ja die gleichen. Z. B. Gott ist Einer, Jenseits, Jüngstes Gericht, nur Gott anbeten, Gutes Tun und Glauben usw.
Wie schon erwähnt - die Bibel besteht selbst aus vielen Büchern, die später dann zu einem Buch zusammengefasst wurden. Welche der Schriften kanonisiert wurden, wurde von Menschen entschieden. Allein das Alte Testament besteht aus 39 Bänden, diese wiederum werden eingeteilt in die sogenannten Gesetzesbüchern (Tora),den Geschichtsbüchern,den Lehr- und poetische Büchern und den Prophetenbüchern

Des weiteren stelt sich dann auch die Frage welche der vielen verschiedenen Bibelausgaben denn nun die Beste ist. Es gibt da durchaus große Unterschiede, so sind z.B. in manchen eineg Apokryphische Schriften wie z.B. das Buch Jesus Sirach als Bestandteil der Bibel aufgenommen, in anderen nicht.

Gott hat immer Propheten gesandt zu den verschiedenen Völkern und zu verschiedenen Zeiten, um Sein Wort zu offenbaren, daher gibt es auch verschiedene Schriften über viel Jahrhundert hinweg, die in der Grundaussage aber immer gleich sind.
Man sollte die Bücher nicht als "Konkurrenz" sehen, sondern als eine Ergänzung.Smile

Diese Grundaussage, die alle Gebote enthält, wird m.E. am besten mit folgendem Vers wiedergegeben:

"... Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,
30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften«.31 Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese.Q" (Markus 12, 29-31)

Mit freundlichen Grüßen und in Frieden
Kerstin
2Freitag, den 24. September 2010 um 16:48 Uhr
Phill
Hallo Kerstin,

ich habe eben erst gesehen, dass Du (ich hoffe diese Form ist ok für dich) mir zurückgeschrieben hast. Hätte kaum damit gerechnet.

So wie wohl für die meisten, die die Bibel als Gottes Wort annehmen, sind auch für mich nur die 66 Bücher als kanonisch zu betrachten, die bekannt sind.

Das mit dem Kanon ist eine interessante Sache, die ich neben meinem Studieren der Bibel für mich auch lange erforscht habe.

Was sagte Jesus zu seinen Jüngern, kurz nach seiner Auferstehung? In Lukas 24:44 sagt Jesus „„Er sagte nun zu ihnen: „Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, dass sich alles, was im Gesetz Mose und in den PROPHETEN und Psalmen über mich geschrieben steht, erfüllen muss.““

Das AT stand schon lange fest. Einer der Bekanntesten jüdischen Geschichtsschreiber Flavius Josephus bestätigt das auch an mehreren stellen, dass z.B. der Kanon des AT aus eben diesen von Jesus erwähnten Schriften bestand... dem Gesetz, den Propheten und den Psalmen.

Du schreibst, dass der Koran ja auch nicht von Gott sei, aber man solle (nicht als Konkurenz, sondern) als eine Ergänzung sehen.

Aber was sagte die Offenbarung? Off. 22:18,19 sagt, dass wer immer einen Zusatz zu diesen Dingen macht oder etwas weglässt, dass Gottes Strafe auf ihm sein wird. Das sollte man bedenken.

Ich habe auch angefangen den Koran zu lesen, aber für mich ist es kein Zusatz oder Ergänzung.

Sollten wir denken, dass Gott nicht die Macht hat sein Wort uns so zu bewahren, dass wir den Weg zu ihm Finden können?

Was sagte Jesus in Matthäus 5:17,18? „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als dass auch nur e i n kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht ALLES GESCHÄHE.“

Jesus sagte uns also, dass Gott sein Wort die Bibel bewahren würde, biss alle Dinge, die darin vorher gesagt worden, erfüllt sind.

Und wir haben noch nicht alles erlebt. Wenn wir an die Prophezeiungen aus der Offenbarung denken, dann sehen zwar die Zeichen, die laut Jesus in Mätt. Kapitel 24 und Paulus laut 2. Tim. 3:1-5 erwähnte, aber es kommen noch Dinge auf uns zu.

Vielleicht magst du mir Deine Gedanken zurück schreiben.

Dir Frieden und Gottes Segen, da Du Gott suchst.

MfG
3Sonntag, den 26. September 2010 um 00:31 Uhr
Kerstin
Hallo und Frieden Phill

...dass Du (ich hoffe diese Form ist ok für dich) ..


Natürlich Smile

Das AT stand schon lange fest. Einer der Bekanntesten jüdischen Geschichtsschreiber Flavius Josephus bestätigt das auch an mehreren stellen, dass z.B. der Kanon des AT aus eben diesen von Jesus erwähnten Schriften bestand... dem Gesetz, den Propheten und den Psalmen.


Das stimmt so für die hebräische Ausgabe, bei den andern kommen noch die Schriften hinzu http://www.bibelgrundkurs.de/html/aufbau_der_bibel.html

Du schreibst, dass der Koran ja auch nicht von Gott sei, aber man solle (nicht als Konkurenz, sondern) als eine Ergänzung sehen.


Nein, das habe ich so nicht geschrieben, sondern dass Gott "kein 2.Buch schreiben ließ", da 1. die Bibel ja schon selbst aus vielen Bücher besteht und 2. die Schriften aus Bibel und der Koran doch in der Grundaussage gleich sind.

Ich habe auch angefangen den Koran zu lesen, aber für mich ist es kein Zusatz oder Ergänzung.


Ich meinte nicht Ergänzung im Sinne von Zusatz sondern so, dass die Bücher ja in der Grundaussage alle gleich sind, wie man auch schön an unserer Zusammenstellung (die sich noch beliebig verlängern lassen würde) erkennen kann.

Sollten wir denken, dass Gott nicht die Macht hat sein Wort uns so zu bewahren, dass wir den Weg zu ihm Finden können?


Sicher, das hat Er ja auch, zumindest sehe ich es so Smile

IN den von dir zitierten Versen aus Matthäus steht das Jesus das Gesetz und die Propheten nicht auflösen will sondern erfüllen, bis Himmel und Erde vergehen. weiter heißt es "..Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. 20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen."

Wie siehst du es nun in diesem Gesamtzusammenhang? Und welche Gesetze sind deiner Ansicht nach gemeint?

Jesus sagte uns also, dass Gott sein Wort die Bibel bewahren würde, biss alle Dinge, die darin vorher gesagt worden, erfüllt sind.


Jesus hat nichts von der "Bibel" gesagt, die es ja damals in unserer heutigen Form so noch gar nicht gab , sondern nur die Schriften aus dem AT.

Herzliche Grüße
Kerstin
4Sonntag, den 26. September 2010 um 17:29 Uhr
Phill
Hallo Kerstin,

danke für deine Antwort.

„Nein, das habe ich so nicht geschrieben, sondern dass Gott "kein 2.Buch schreiben ließ", da 1. die Bibel ja schon selbst aus vielen Bücher besteht und 2. die Schriften aus Bibel und der Koran doch in der Grundaussage GLEICH sind. „

Das ist schwer zu glauben, denn Christen und Muslime sind die 2 größten „konkurrierenden“ Religionen.

Die bestehenden Gleichungen kommen u.a. wohl eher daher, dass jeder Mensch von Natur aus weiß, wie wir miteinander umzugehen haben... Frieden etc.

Und es ist auch erstaunlich, dass vieles von dem, was im Koran steht dem gleicht, was die Bibel vor hunderten von Jahren sagte – „übernommen“?

Zu Deiner Frage: „Wie siehst du es nun in diesem Gesamtzusammenhang? Und welche Gesetze sind deiner Ansicht nach gemeint?“

Also was hier mit dem Gesetz gemeint ist sollte klar sein. Wie du mir ja zustimmtest: hätte es keine festgelegte Sammlung heiliger Schriften gegeben, die diejenigen, zu denen Jesus sprach, kannten und anerkannten, hätten Jesus und die Schreiber der Hebräischen Schriften nicht Ausdrücke verwendet wie:

„die Schriften“ (Mat 22:29; Apg 18:24)

die „heiligen Schriften“ (Rö 1:2; 2Ti 3:15)

das „GESETZ“, oft als Bezeichnung der ganzen Schrift (Joh 10:34; 12:34; 15:25)

„das GESETZ und die PROPHETEN“, der OBERBEGRIFF für die gesamten Hebräischen Schriften und nicht lediglich für den ersten und zweiten Teil dieser Schriften (Mat 5:17; 7:12 „Alles daher, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun, sollt auch ihr ihnen ebenso tun; in der Tat, das ist es, was das GESETZ und die PROPHETEN bedeuten.“; 22:40; Luk 16:16).

Paulus’ Bezugnahme auf das „GESETZ“ ist z.B. ein Zitat aus Jesaja (vergleiche 1Ko 14:21; Jes 28:11).

Vielleicht ein paar Gedanken zum Kanon des NT. Festlegung der Kanonizität: Welches sind einige der göttlichen Maßstäbe für die Kanonisierung der 66 Bücher der Bibel? Vor allem müssen die Urkunden von GOTT JHWH`s Tun in Verbindung mit der Erde handeln; sie müssen die Menschen veranlassen, ihn anzubeten, und sie müssen hohe Achtung vor seinem Namen und vor seinem Werk und seinem Vorsatz hinsichtlich der Erde einflößen. Sie müssen von Inspiration zeugen, das heißt, sie müssen davon zeugen, daß sie ein Produkt des heiligen Geistes sind (2. Pet. 1:21).

Sie dürfen weder Aberglauben noch Menschenverehrung fördern, sondern müssen vielmehr dazu bewegen, Gott zu lieben und ihm zu dienen. In keiner einzelnen Schrift darf etwas sein, was der inneren Harmonie der übrigen inspirierten Schriften widerspräche, sondern jedes Buch muß mit den anderen übereinstimmen und so beweisen, daß der eigentliche Urheber Jahwe/Jehova Gott ist. Ferner sollte man erwarten, daß die Schriften bis in die kleinste Einzelheit genau sind.

Dir Frieden und Gottes Segen, bis bald... Wink
5Mittwoch, den 29. September 2010 um 23:22 Uhr
Kerstin
Hallo und Frieden Phill Smile

Zunächst einmal danke für deine Antwort und die weiterführenden Gedanken.
Ich möchte hier nur noch kurz auf drei Dinge eingehen eingehen, denn sonst wird es eine größere Diskussion, dafür ist aber das dazugehörige Forum da. ( Dort wurden diese Themen auch schon öfters diskutiert; du kannst ja, falls du Interesse hast, dort auch mal lesen oder dich auch anmelden)

Das ist schwer zu glauben, denn Christen und Muslime sind die 2 größten „konkurrierenden“ Religionen.


Ich sehe nicht die Religionen selbst als "konkurrierend" sondern es eher als eine menschengemachte "Konkurrenz", also die Art und Weise, wie die Religionsangehörigen ihre Religion auslegen und leben und die anderen betrachten.

Die bestehenden Gleichungen kommen u.a. wohl eher daher, dass jeder Mensch von Natur aus weiß, wie wir miteinander umzugehen haben... Frieden etc.


Wobei zu betrachten/überlegen wäre, woher dieses Wissen kommt. Was ist unser Gewissen, diese innerer Stimme, die sich zumindest bei den meisten Menschen regt, wenn sie etwas Falsches tun?


Und es ist auch erstaunlich, dass vieles von dem, was im Koran steht dem gleicht, was die Bibel vor hunderten von Jahren sagte – „übernommen“?

Warum erstaunlich? Ich finde es nur logisch, da es nur Einen Gott gibt. Wink

Ich wünsche dir Frieden und Gottes Segen,
Kerstin
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