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Aus dem Koran

7:3 Folgt dem (Koran), was zu euch von eurem Herrn herabgesandt wurde, und folgt keinen anderen Beschützern außer Ihm. Wie wenig lasst ihr euch ermahnen!

6:38 Und es gibt kein Tier auf der Erde und keinen Vogel, der mit seinen Flügeln fliegt, ohne dass es Gemeinschaften wären gleich euch. Nichts haben Wir im Buch ausgelassen. ...

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Geschrieben von: Abdurrahman   
Montag, den 01. Februar 2010 um 03:10 Uhr
Sure 33 Vers 21: In dem Gesandten Allahs habt ihr wirklich ein schönes Beispiel für jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und oft Allahs gedenkt. Sure 8 Vers 20:ihr, die ihr glaubt! Gehorcht Allah und Seinem Gesandten und kehrt euch nicht von ihm ab, wo ihr doch hört. Selam, ich finde, dass man nicht einfach so sagen kann "wenns im Quran nicht steht dann ists erlaubt". In den 2 Versen die ich oben hinzugefügt habe, sieht man, dass nicht alles im Quran steht, dass man der Sunna des Propheten Muhammed (s.a.w.) folgen soll. Nur weil ein Hadith einem nicht passt, kann man es nicht sofort als Lüge/Erfindung bezeichnen. Und unsere Religion ist erst dann Vollkommen, wenn man auf Allahs Gebote im Quran folgt und eins der Gebote ist, dass man dem Propheten folgen soll! Wenn man nicht auf den Propheten hören sollte, dann würde Allah im Quran sagen, dass man nur dem Quran folgen und sich von den Sachen die der Prophet gemacht hat fernhalten soll. Kann Musik schaden? Ja, auf jeden Fall. Bsp: Tinitus, bei zu lauter Musik. Jeder weiß ganz genau, wenn jemandem ein Song besonders gut gefällt und man grad keinen mit den Kopfhörern stört, im Auto oder sonst wo, macht man gelegentlich die Musik sehr laut an. Und man darf NICHT den Unterschied zwischen Verborgen und Zukunft verwechseln. Wenn wir annehmen müssten, dass unser Prophet (s.a.w.) kein Wissen von Allah über die Zukunft bekam, dann könnte er uns weder vom Paradies, von der Hölle und weder noch von Imam Mahdi (a.s.) und die wiederkehr von Isa (Jesus(a.s.)) erzählt haben. Fakt ist, dass unser Prophet Eingebungen von Allah gekriegt hat, denn sonst wüssten wir nicht wie wir beten sollten. Und ein Vers im Quran deutet auf die wiederkehr von Isa (a.s.) hin: Sure 43 Vers 61: Doch er(Isa/Jesus) dient wirklich als Vorzeichen der Stunde. So bezweifelt sie nicht, sondern folgt Mir; dies ist der gerade Weg. Und zu dem Thema mit der Musik, naja, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Empfohlen wird jedoch allerdings, von den Sachen, über die man nicht eindeutiges weiß, fern zu halten. Beispiele für Verborgen und Zukunft: Verborgen: Was macht Mr. X wohl in seinem Keller? Etwas was vielleicht nie ans Licht kommt und Verborgen bleibt! Zukunft: Morgen erwartet uns ein leichter Schneefall. Etwas was einen erwartet. (Zukunft ist kein Synonym für Verborgen!) Und Allah hat den Propheten ganz sicher nicht nach der Vollendung des Qurans alleine gelassen und ihm keine Eingebungen mehr gegeben! Falls ich Fehler gemacht habe, dann klärt mich bitte auf. Möge Allah uns Rechtleiten, unsere Sünden vergeben und unsere Unwissenheit mit richtigem Wissen füllen. Selam
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. Februar 2010 um 09:39 Uhr
 
Dieser Kommentar ist von "Musik ist nicht verboten"
Kommentare (1)
1Dienstag, den 02. Februar 2010 um 09:47 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salaam Abdurrahman,

Sie haben Recht. Weil ein Hadith einem nicht passt, kann er nicht einfach als Lüge bezeichnet werden. Und weil er einem passt auch nicht als Wahrheit. Es ist so, dass wir prinzipiell die Ahadith nicht als Quelle der Religion akzeptieren, da sie nicht zweifelsfrei vom Propheten sein können. Der einzige authentische Hadith des Propheten ist der Koran. Dem Gesandten zu folgen bedeutet nicht notwendigerweise der Person Mohammed zu folgen. Das ist ein wichtiger Unterschied. Denn als Postbote sind Sie nicht immer Postbote, sondern nach Feierabend können Sie auch einfach nur der Abdurrahman sein, der mit dem Postboten nicht viel zu tun hat. Auch wenn die Aufgabe des Postboten einen nicht ganz in Ruhe lässt, so gibt es Unterschiede in der Art unseres Auftretens und unserer Funktion.

Das Beispiel mit dem Tinitus als Beweis für die schädliche Musik finde ich gezwungen. Nur weil ein Mensch unklug ist zu bemerken, dass ein Hammer weh tun kann und er sich auf die Finger haut, heißt das nicht, dass der Hammer nun verboten sei. Oder wenn sich jemand verbrennen kann bei Feuer, heißt das nicht, dass Feuer verboten ist. Die Logik ist da nicht ganz durchdacht bei Ihnen.

Was Ihre weiteren Vorstellungen angehen, so sind diese sehr vermischt mit traditionellem und kulturellem Gedankengut. Wir müssen zuerst lernen, was die Religion ausmacht, also was der wahre Islam ist. Danach können wir weiter denken. Die Hadith-Bücher sind keine zuverlässige Quelle für den Islam, den Gott geschickt hat im Koran und im Koran vollendet ist.

Danke für den Kommentar!

mfG und in Frieden,
Kerem
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