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Aus dem Koran

6:59 Er (allein) besitzt die Schlüssel (für den Zugang) zum Verborgenen. Keiner kennt sie außer ihm. Und er weiß was auf dem Festland und auf dem Meer ist. Und kein Blatt fällt (zu Boden), ohne daß er darüber Bescheid weiß. (Es gibt) auch kein Korn, das in der finstern Erde ruht, und nichts Feuchtes und nichts Trockenes, das nicht in einer deutlichen Schrift (verzeichnet) wäre.

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Geschrieben von: Kerem Adıgüzel   
Samstag, den 19. Dezember 2009 um 13:37 Uhr
Salam Berrin, Die erste Frage wird ja im letzten Absatz des Artikels beantwortet. Dass der Sohn Abrahams seinem Vater sagt, er solle tun, was ihm "befohlen" wird, heisst nicht, dass das ein Befehl Gottes gewesen sein muss. Es gibt nur das Verständnis von Abrahams Sohn wieder. Es wird nichts darüber gesagt, ob dieses Verständnis korrekt ist oder nicht. Die zweite Frage: das Verb "auslösen" ist durchaus näher zu betrachten. Vielleicht ist es besser im Sinne von "erretten", "erlösen". Oder besser wäre auch als Erklärung von "auslösen" wohl die bildliche Beschreibung "Lösegeld". Abrahams Aufgabe war nicht, seinen Sohn real zu töten, sondern mehr seine Einstellung zu seinem Sohn zu "töten". Er durfte seinen Sohn nicht über Gott stellen und Abraham hat sich auf eigene Faust und auf Bestätigung seines Sohnes hin entschieden, seinen Sohn zu töten. Mit dieser Entscheidung hat er schon bewiesen, dass er die Einstellung korrigiert hatte und Gott "errettete" ihn durch ein "Schlachtopfer" und um damit die Geschichte von Abraham als Ritual zu erhalten für weitere Völker. mfG und in Frieden, Kerem
 
Dieser Kommentar ist von "Abraham und das Opfer"
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