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Geschrieben von: Kerem Adıgüzel
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Montag, den 15. August 2011 um 20:30 Uhr |
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Salam!
Wir Menschen sind vor Gott alle gleich viel wert, ob Mann oder Frau. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir das gleiche verdienen oder dasselbe Schicksal erleben. Wieso werden nicht alle Menschen in gleichen Umständen geboren, wo wir doch alle gleich wären?
Die Juden werden im Koran an zahlreichen Stellen erwähnt. Sowohl für schlechtes wie auch für vorbildliches Verhalten. Sie mischen in beiden Richtungen in der Weltklasse mit. Dass den Juden zusätzlich weitere Nahrungsmittel verboten wurden ist eine disziplinarische Maßnahme unseres Schöpfers. Weitere Verbote für die besonderen Umstände, in denen Juden auf ihre Weise reagierten.
Es stellt sich nun die Frage, was denn nun mit den heutigen Juden ist? Was können die dafür, was die früheren gemacht haben? Dass sich die Juden an diese Regeln halten, die sie in der Thora wiederfinden, ist ihre eigene Entscheidung. Kein Zwang, der nur aus dem Koran käme. Der Koran gibt lediglich wieder, was in den Schriften bereits steht.
Zum Verkauf: Wenn der Verzehr verboten ist und der Verkauf den Verzehr begünstigt, unterstützen wir etwas Verbotenes. Ob das wiederum in Sachen Glauben etwas Verwerfliches oder gar selbst verboten ist, ist schwer zu beurteilen. Dasselbe für Alkohol.
Solange ich nicht selbst direkt den Verkauf beeinflussen kann (für Ankauf und Verkauf zuständig bin), würde ich es nicht notwendigerweise als Sünde an sich betrachten. Gut ist es sicherlich nicht. Der Umgang mit Ess- und Getränkewaren ist eine gesellschaftliche Angelegenheit.
Wenn ich aber Gäste zu mir nach Hause einlade, toleriere ich kein Alkohol und möchte auch nicht, dass Schweinefleisch gegessen wird. Das hat mit meiner Einstellung zu tun. Andere mögen das unterschiedlich handhaben. Gottes Gebote einzuhalten ist für mich wichtiger als gesellschaftliche Harmonie in erster Linie.
Ich hoffe, die Antwort ist hilfreich.
MfG und in Frieden,
Kerem
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