Start Kommentar-Archiv Ungeordnete Kommentare Extarverbot nur für Juden???

Aus dem Koran

25:63 Die Diener des Barmherzigen sind die, die bescheiden auf der Erde umhergehen, und wenn die unwissenden törichten Ungläubigen sie unbotmäßig ansprechen, sagen: "Friede sei mit euch!"

13:22 ... und das Böse durch das Gute abwehren - diese erhalten den Lohn.

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Extarverbot nur für Juden??? PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Murat   
Mittwoch, den 10. August 2011 um 10:50 Uhr
Selam, wieso ist den Juden, der Verzehr von Schafs- u. Kuhfett, sowie der Verzehr von Tieren mit Krallen verboten und den Muslimen nicht? Sind denn nicht alle Menschen gleich? Ich verstehe das nicht und sehe darin auch keinen Sinn- Wie seht Ihr das? P.S.Wenn áusschliesslich der Verzehr verboten ist, ist dann auch der Verkauf direkt/indirekt (z.B. beim Einfüllen der Regale als Aushilfe) auch verboten? Besonders wenn man in einem Nicht isl. geprägten Land an nicht Mulsime verkauft? Dürfte man in seinem Supermarkt für nicht Muslime auch Alkohol verkaufen? Oder ist dies auch eine Sünde, auch wenn man selbst keinen trinkt? Sollte man nicht tolerant und offen gegenüber den nicht Muslimen sein und Sie nicht so offensichtlich abweißen, zudem hier auch musl. Kinder im Kindergarten bezüglicch des Essens, sogar in Christl. Kigas respektiert werden und es manchmal gar kein Schwein gibt. Friede sei mit Euch!
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. August 2011 um 02:34 Uhr
 
Dieser Kommentar ist von "Schweinefleischverbot - bis wohin?"
Kommentare (1)
1Montag, den 15. August 2011 um 20:30 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salam!

Wir Menschen sind vor Gott alle gleich viel wert, ob Mann oder Frau. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir das gleiche verdienen oder dasselbe Schicksal erleben. Wieso werden nicht alle Menschen in gleichen Umständen geboren, wo wir doch alle gleich wären?

Die Juden werden im Koran an zahlreichen Stellen erwähnt. Sowohl für schlechtes wie auch für vorbildliches Verhalten. Sie mischen in beiden Richtungen in der Weltklasse mit. Dass den Juden zusätzlich weitere Nahrungsmittel verboten wurden ist eine disziplinarische Maßnahme unseres Schöpfers. Weitere Verbote für die besonderen Umstände, in denen Juden auf ihre Weise reagierten.

Es stellt sich nun die Frage, was denn nun mit den heutigen Juden ist? Was können die dafür, was die früheren gemacht haben? Dass sich die Juden an diese Regeln halten, die sie in der Thora wiederfinden, ist ihre eigene Entscheidung. Kein Zwang, der nur aus dem Koran käme. Der Koran gibt lediglich wieder, was in den Schriften bereits steht.

Zum Verkauf: Wenn der Verzehr verboten ist und der Verkauf den Verzehr begünstigt, unterstützen wir etwas Verbotenes. Ob das wiederum in Sachen Glauben etwas Verwerfliches oder gar selbst verboten ist, ist schwer zu beurteilen. Dasselbe für Alkohol.

Solange ich nicht selbst direkt den Verkauf beeinflussen kann (für Ankauf und Verkauf zuständig bin), würde ich es nicht notwendigerweise als Sünde an sich betrachten. Gut ist es sicherlich nicht. Der Umgang mit Ess- und Getränkewaren ist eine gesellschaftliche Angelegenheit.

Wenn ich aber Gäste zu mir nach Hause einlade, toleriere ich kein Alkohol und möchte auch nicht, dass Schweinefleisch gegessen wird. Das hat mit meiner Einstellung zu tun. Andere mögen das unterschiedlich handhaben. Gottes Gebote einzuhalten ist für mich wichtiger als gesellschaftliche Harmonie in erster Linie.

Ich hoffe, die Antwort ist hilfreich.

MfG und in Frieden,
Kerem
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