Start Hadith & Sunna Auszüge aus den Ahadith

Aus dem Koran

6:114 Soll ich etwa jemand anderen als Gesetzesgeber suchen als Gott, wenn Er doch euch dieses Buch vollständig detailliert offenbart hat? ...
6:115 Das Wort deines Herrn ist in Wahrheit und Gerechtigkeit vollständig.

12:1 A.L.R. Dies sind die Zeichen des deutlichen Buches.

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Auszüge aus der Hadith-Literatur PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Kerem Adıgüzel   
Mittwoch, den 24. Dezember 2008 um 17:03 Uhr
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Auszüge aus der Hadith-Literatur
Apostasie
Unlogische und irrationale Ahadith
Der pädophile Prophet
Verherrlichung von Mohammed
Gott: der einzige Richter
Gebete
Pilgerfahrt
Frauen, Mohammed und Ahadith
Verbot von Gold und Seide
Unkommentierte Ahadith
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Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Frieden wünsche ich Ihnen!

Wie Sie vielleicht bereits wissen, haben die Ahadith (Aussprüche, die dem Propheten zugeschrieben werden) in der islamischen Geschichte häufig eine beachtliche Autorität dargestellt. Dass die Schiiten und die Sunniten eigene Sammlungen dieser Aussprüche besitzen, ist weniger verwunderlich, wenn wir die Entstehungsgeschichte der Spaltungen im Islam, welche im Koran klipp und klar verboten werden, studieren. Es ist umso erstaunlicher, wenn wir die meisten Sunniten nach ihren Hadith-Kenntnissen prüfen: sie haben wenige bis gar keine.

Da die meisten der Sunniten bislang ausgewählte ("harmlose") Auszüge aus den jeweiligen Hadith-Büchern lesen durften (oder gar mussten?), entschied ich mich, einige der merkwürdigen, bizarren, manchmal lächerlichen und einige Male menschenverachtenden (und auch frauenverachtenden) Ahadith auszuwählen und dementsprechend zu kommentieren. Versucht wird, die Gründe für die Entstehung dieser Ahadith zu erfragen und zu ergründen. An anderer Stelle wurden kritische Kommentare zu den jeweiligen Ahadith gegeben und Widersprüche aufgezeigt. Es werden auch Vergleiche zum Koran aufgestellt. Diese Arbeit bezweckt eine Aufklärung über die Natur der Hadith-Literatur. Für eine etwas wissenschaftlichere Untersuchung können Sie die Arbeit "Die Zuverlässigkeit der Ahadith - Die Korrumpierung der großen Religion des Islam" auf unserer Seite lesen.

Beginnen will ich mit einem (im Wortlaut leicht abgeänderten) Gleichnis, das einer der Benutzer in unserem Forum aufschrieb. Es spricht die willkürliche Sammlung der Ahadith an:
Stellt euch mal vor, es gibt eine große Schüssel mit verschiedenen Früchten. Jemand kommt zu Ihnen und sagt, diese Schüssel sei heilig und wer die Früchte verspeist, genieße eine Mahlzeit von einem Heiligen.

Ein Mensch nähert sich der Schüssel und sagt: "Einige Früchte scheinen mir verdorben." Er nimmt sie in die Hand, beißt rein legt die Frucht wieder ab; eine andere Frucht aber schmeckt ihm gut. Und so sortiert er aus der Schüssel die Früchte aus, die ihm belieben.

Die Schüssel ist nach dieser Selektion halb voll.

Der Nächste macht sich an die Schüssel heran, erkennt aber dass einige Früchte fehlen, die ihm sehr gut munden, aber dass einige Früchte wiederum in der Schüssel sind, die ihm gar nicht belieben. So stellt der Zweite seine Wunschschüssel mit den Früchten zusammen.

Der Nächste aber wirft rigoros die Hälfte der neuen Früchte aus der Schale und ihm gefällt die Schale nicht, so nimmt er sich eine andere Schale; einige Früchte, die bereits angebissen sind und von den vorherigen aussortiert wurden, fügt er der neuen Schüssel wieder hinzu.

Der Nachfolgende sieht die Schüssel und weiß sich daran zu erinnern, dass die Schüssel heilig ist; jedoch, so seine Meinung, sei nur die Schüssel heilig und so leert er die Schüssel. Ein Anderer neben ihm erinnert sich, dass die gelbe und die rote Frucht, wenn nicht, so doch zumindest die gelbe Frucht auf der Schüssel auflagen.

Am Ende wird die Schüssel ganz sorgfältig und behutsam an einen besonderen Platz getragen. Als eine Frucht, die bereits angebissen war, herunter fiel, gab es großen Tumult. Sehr sorgsam wurde die Frucht an den Platz gestellt, von wo sie gefallen war. Die Schüssel wird derweil von einer Eskorte begleitet. Einige der Älteren erkennen die alte bekannte Schüssel kaum wieder, trauen sich aber nicht, sich darüber zu äußern.

Und so sterben die Alten dahin, aber die Nachfolgenden sind sich ganz sicher: DAS ist die heilige unversehrte Schüssel. Und sie achten darauf, dass ja keine Frucht abhanden kommt und so werden ganz viele Schüsseln mit genau denselben vorliegenden Früchten zusammengestellt (dass dies mit besonderer Sorgfalt vonstatten ging, ist selbstverständlich).

Und wehe jemand behauptet, diese Schüssel sei nicht heilig!
Es wird oft behauptet, dass die Ahadith sehr sorgfältig gesammelt und überprüft worden seien. Als Argument werden übernatürliche Eigenschaften der Hadith-Sammler vorgelegt. Die Hadith-Überlieferer seien zeitlebens tadellose Muslime gewesen, hätten nicht geheiratet und seien nicht hinterfragbar. Manchmal werden diese Persönlichkeiten gar als Heilige angesehen. Wir werden gleich sehen, wie "tadellos" die Sammler wirklich waren. Das Ergebnis wird sie überraschen.




 
Kommentare (2)
1Sonntag, den 08. Mai 2011 um 23:23 Uhr
juliane
Guten Abend ^^ (wohl eher Nacht....)

Es gibt eine Aya, die man hier nennen könnte. Es ist die Stelle 4:119.
In der sagt das Böse (Entschuldigung, ich habe den Namen vergessen....), das er die Menschen irreführen wird und das er sie dazu anstiften wird Gottes Schöpfung zu verändern (Ohren des Viehs abschneiden).
Wenn es also schon beim Vieh eine Schandtat darstellt, dann gilt das doch auch erstrecht für einen Menschen(bezogen auf das Entfernen von Körperteilen, sei es auch nur ein Stückchen Haut).

Ich wünsch noch allen eine gute Nacht und einen guten Start in den neuen Tag. Smile

Salam
Dienstag, den 10. Mai 2011 um 11:15 Uhr
Fatima
Frieden mit dir,
das ist der Teufel Iblis.
Er kommt (zum Menschen) Von vorne ,von hinten von links und rechts ,nur von oben und unten kann er nicht weil oben ist Allah (Gott)und unten der Friedhof ,Allah hat ihm zeit gegeben bis zum Tag der Auferstehung,AllAh hat gesagt wer dir follgt , (von den Menschen),follgt dir in die Hölle ,das er auch dazu anstiften wird Gottes Schöpfung zu verändern,das sieht man doch überall
fast alle sind tätowiert piercings,verstühmelungen,
ein Mann wird eine Frau, eine Frau wird ein Mann ,
wer einen kleinen Busen hat macht ihn grösser ,Nasenoperationen unsw..........
Und Allah hat uns das vieh zur versorgung gegeben ,
und wer ein Tier absichtlich verletzt ,wird bei Allah zur rechenschaft gezogen,das Tier wird reden wer ihm das angetahn hat und es bekommt sein recht und der jenige wird bestaft.
Und wenn das tier sein recht bekommen hat , macht Allah Erde aus ihm.Denn ein Tier hat keine Seele sondern nur ein Gewissen!

Frieden
2Dienstag, den 12. Juli 2011 um 15:18 Uhr
dawud
Im den Artikel ist von ``Verstümmelung``bei Männern die Rede,in Bezug auf Beschneidung.Ich bin selbst beschnitten und kann sagen,dass das keine Verstümmelung ist.
Sonntag, den 24. Juli 2011 um 10:11 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salam,

Der subjektive, also persönliche Umgang mit der Genitalverstümmelung mag einen tolerant gegenüber diesem Vorgang machen. Doch laut Koran ist das eine Änderung in der Schöpfung Gottes (4:119) und demnach sollten wir das auch richtig und angemessen bezeichnen, damit wir uns dessen Bedeutung auch bewusst sind.

Also sprechen wir hier von Verstümmelung.

In Frieden,
Kerem
Sonntag, den 24. Juli 2011 um 13:21 Uhr
karina
bist du ein ahmadija wenn ja dir ist bewußt das der koran auf arabisch herab gesand ist und nicht auf pakistanisch der letzte prophet war auch araber und kein pakistaner und die beschneidung ist ein bund mit allah und es kam mit dem propheten ibrahim mir kommt es so vor als ob du denken würdest du wüsstes alles aber allah weiss alles du stellst die propheten da als ob sie kein nutzen hätte als ob sie allah nur benutzt hätte aber nur allah kennt die wahrheit selem
Montag, den 25. Juli 2011 um 08:55 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salam Karina,

Ich bin kein Ahmadija und der Koran ist nicht nur arabisch, sondern in klassischem Hocharabisch geschrieben. Des Weiteren wäre ein Beleg für die Verstümmelung aus dem Koran sehr hilfreich, um die Behauptung zu belegen. Gott ist allwissend, deshalb vergisst Er auch nichts. Wenn es nicht im Koran steht ist es auch kein Teil der Religion.

In Frieden,
Kerem
Mittwoch, den 27. Juli 2011 um 16:25 Uhr
Nachdenkender
Selam Aleykum
Wir wissen ja alle dass der Koran STELLUNNG nimmt zu den älteren Schriften und wir wissen, der Koran korrigiert das falsche in den älteren Schriften und berichtet uns die Wahrheit.
Jetzt fragen wir uns, wieso im Koran über die Beschneidung nichts berichtet wird?!
Genauer betrachtet, man muß jetzt auch seinen Verstand und seine Vernunft benutzen, über die Beschneidung gibt es nichts zu korrigieren, denn
[16.123] Und Wir haben dir offenbart: آ«Folge dem Weg Abrahams, des Aufrechten; er gehörte nicht zu den Götzendienern.آ»

Allah vergißt nichts!
Es ist eine lange Zeitspanne zwischen dem Koran und der Thora, wo von diesem Bund auch geschrieben steht.
Im Koran steht nichts über diese sogenannte "Verstümmelung"!
Jede art von schlechte Taten, wird im Koran als das schlechte bezeichnet , z.B. dass man Babys nicht töten soll, keine unzucht(schlimmer als Verstümmelung??) usw.
Falls die Beschneidung irgendwie schlecht gewesen sein sollte und wir wissen dass es schon lange angewendet wurde, dann hätte doch Gott, ein paar wörter offenbart und die Menschen hätten es sein gelassen!
Also ist dieser Bund EWIG bis zum jüngsten Tag!
Das waren meine Gedanken dazu, ich hoffe es ist nützlich!

andere meinungen würden mich interessieren!
Donnerstag, den 28. Juli 2011 um 16:10 Uhr
Kerem Adıgüzel
Salam Nachdenkender,

Ist sicherlich ein interessanter Ansatz, so vorzugehen. Die vorhergehenden Bücher sind sicherlich auch Worte Gottes, denen wir zu glauben haben. Allerdings stellt sich die Frage, wie weit?

In Kapitel fünf des Koran werden die Juden getadelt, wie sie es wagen können Mohammed zum Richter zu erheben, wo sie selbst doch die Thora haben. Jetzt lässt sich also fragen: Wie können wir die Thora zum Richter erheben, wo wir doch den Koran haben?

Solange der Koran keine genauen Anweisungen macht, für dieses oder jenes Thema in den älteren Büchern nachzuschlagen, müssen wir also mit dem Koran alleine auskommen, da dieser ja vollständig ist.

Im Koran steht z.B. auch nichts von der Steinigung geschrieben - aber in der Thora. Ist dies nun auch so zu sehen, dass die Steinigung ein Teil der Lebensweise von gottergebenen Menschen sein sollte?

Des Weiteren gilt auch, dass alles, was durch direkte Schlussfolgerungen vom Koran abgeleitet werden kann, ebenfalls Gültigkeit besitzt. So wird also laut 4:119 eine Veränderung der Schöpfung Gottes als Teufels Werk beschrieben. Wir veränderten die Schöpfung am Menschen, wenn wir uns beschneiden ließen. Also ist dies ein Werk des Teufels und dementsprechend zu unterlassen.

MfG und in Frieden,
Kerem
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