Die erfundene Religion und die Koranische Religion – Kapitel 17: Arabischer Nationalismus

Kategorien: Die erfundene Religion und der Koran

Ehrlichkeit, gute Moral, Gewissenhaftigkeit in der Praxis religiöser Rituale, häufiges Rezitieren des Namen Gottes sind essenzielle Sunnas, auf die im Koran hingewiesen werden. Turbane, Roben mit langen Ärmeln und Schürzen zu tragen, Bärte wachsen zu lassen, mit der rechten Hand zu essen und am Boden zu sitzen bis zu den Einschränkungen der Rechte der Frauen sind unter den zahlreichen, arabischen Bräuchen zu reihen, die in die Köpfe der Öffentlichkeit eingeimpft wurden, als wären sie die Wege des Propheten. Einer der Gründe dieser Gehirnwäsche war die Arabisierung der Muslime, die keine Araber waren, durch die Indoktrination der Heiligung arabischer Bräuche und Lebensweisheit. Wären diese Bräuche nicht in einem religiösen Charakter gezeigt worden, so hätten die arabischen Bräuche die muslimischen Gesellschaften nicht infiltriert. Die Hadith-Bücher, die ein fruchtbares Feld in den Köpfen der Sunna-Folger wie Bukhary und Muslim und den etablierten Sekten unter den Umayyaden und Abbasiden fanden, namentlich Hanafiyah, Shafiyah, Malikiyah und Hanbaliya, haben dazu beigetragen, den Arabischen Nationalismus in den Geist der islamisierten Gemeinschaften einzuimpfen.

 

Heiligung der arabischen Sprache

Einer der Gründe für die Ausbreitung der Unwissenheit unter dem größeren Teil der muslimischen Bevölkerung, war das Verbot, den Koran in andere Sprachen zu übersetzen. Das machte die Religion zu einer Exklusivität einer Minderheit. Dem Volk wurden eher Bücher über Islamischen Katechismus gelehrt, anstatt der Koran. Andererseits wurden die Deserteure von etablierten Sekten zu harten Strafen verurteilt und der arabisierte und verzerrte Islam wurde auf diese Weise geschützt. Das war die gleiche Geisteshaltung, die in Europa im Mittelalter herrschte, als die Übersetzung der Evangelien in eine andere als die lateinische Sprache verboten war. Obwohl nirgends im Koran ausgesagt wird, dass Gebete auf Arabisch verrichtet werden sollen, machten es die sektiererischen Erfindungen der Sunniten zu einer Pflicht, die die Menschen daran hinderte, in ihrer Muttersprache zu beten. Ihre Gehirne wurden gewaschen, indem behauptete wurde, dass Arabisch die Sprache des Paradieses und heilig sei, und dadurch wurde die Arabische Kultur den anderen Völkern erfolgreich aufgezwungen. Der Koran sagt aus, dass jeder Prophet (ob sein Name im Koran erwähnt wird oder nicht) sein Volk in seiner Muttersprache angesprochen hat. Keine dieser Sprachen hatte irgendeine Heiligkeit unter ihnen. Dass Arabisch die gesprochene und geschriebene Sprache im Paradies sei, wird im Koran nirgends erwähnt. Dies ist eine Erfindung die auf den angefertigten Ahadith basiert.

 

Nicht-Araber zu heiraten

Die sektiererischen Araber bezeichneten Nicht-Araber als „Mawali“ (befreite Sklaven). Regeln, die Arabern die Heirat mit ihnen verbaten, wurden durch erfundene Ahadith festgelegt.

Araber sind Arabern und Mawalis sind Mawalis gleichgestellt. Oh Araber, diejenigen unter euch, die Mawalis heiraten, wird angelastet, ein strafbares Vergehen begangen zu haben. (Muttaki 8/24-28- Lewis Übersetzung)

Oh Araber, heiratet euch Gleichgestellte, heiratet niemals Neger, da ihr befürchten müsst, eure Nachkommen zu verderben. Denn Neger sind eine unehrliche Rasse und ihre Nachkommen werden unehrlich und unfähig sein. (Muttaki 8/24-28- Lewis Übersetzung)

Was wir hier zu vermitteln versuchen, ist die Tatsache, dass alle sogenannten Quellen des Islam anders als der Koran unglaubwürdig sind. Das einzige glaubwürdige und verlässliche Buch ist der Koran. Nachfolgend werden Sie solch einen abfälligen Hadith über die Türken finden:

Gebt euch nicht mit Türken ab, außer ihr werdet von ihnen angegriffen. Denn falls sie euch mögen, werden sie euch eueres Besitzes berauben. Wenn sie euch nicht mögen, werden sie euch umbringen. (Suyuti, Lealil Masnua 1/440)

Trotz der Tatsache, dass sie Glaubensbrüder waren, haben die Türken und die Araber wegen solcher erfundener Geschichten und unsachlicher Provokationen nie aufgehört, Feinde zu sein. Diese Feindschaft ist zum Nachteil beider gewesen, welches Opportunisten, wie die Engländer oder Franzosen ausnutzten. Napoleon benutzte den Arabischen Nationalismus, indem er vorgab pro-islamisch zu sein. Er kam in die arabischen Länder, ließ die Türken islamfeindlich erscheinen und hatte es dank dieser Politik erreicht, sich in Ägypten aufzuhalten. Die Engländer profitierten von der Türkisch-Arabischen Feindschaft mit der Absicht das osmanische Reich zu teilen und Erdöl auszubeuten. Auf der türkischen Seite wurden den Arabern absurde Eigenschaften, ja geradezu Schimpfworte, zugeschrieben. Jedoch noch schlimmer war die Tatsache, dass Worte, die gegen die Türken gerichtet waren, den Ahadith des Propheten zugeschrieben wurden. Viele bedeutende türkische Gelehrte, die in der Tat in vielerlei Hinsicht ignorant waren, haben die Dinge auf die Spitze getrieben und sind selbst zu eifrigen Schmeichlern der Araber geworden. Die bekanntesten Ahadith über die Türken haben die Türken als Gog und Magog bezeichnet.

Ehe (Bis) der Krieg geführt und gewonnen ist gegen die Türken (Gog und Magog), die kleine Augen, rote Wangen und Gesichter mit gehärteter Haut wie Schilder haben, wird das Jüngste Gericht bleiben. (Bukhary, K. Dschihad 95,96; Muslim, K. Fitan 63,64-66.)

 

Das arabische und tribalistische Religionskonzept

Es gibt Meinungsverschiedenheiten über die Identität von Gog und Magog, die als wilde und unzivilisierte Kreaturen beschrieben werden. Bukhary, den die Traditionalisten als einen Mann beschreiben, dessen Ahadith so unanfechtbar sind, dass ein Muslim, der auch nur einen der Ahadith anzweifelt, ein Ketzer wäre, behauptet zusammen mit Tabari, Baghdadi, Balhi, Bayzawi, Nasafi, Nuwayri und Ibn Kathir, alle von den Traditionalisten verehrt, genauso wie auch einige Türken, wie Asim Efendi and Ahteri Mustafa Efendi, dass „Gog und Magog“ Türken seien. Es gibt peinliche und unanständige Legenden, die erzählen, dass Gog und Magog Produkte des Spermas von Adam sind, der während eines Traumes eine Ejakulation gehabt hatte. All das zielte darauf ab, den Sitten und Gebräuchen der Araber einen religiösen Charakter zuzuschreiben, die arabische Sprache zu heiligen, dem arabischen Geschlecht Heiligkeit zuzusprechen und die Türken und andere Menschenrassen zu verunglimpfen, indem abfällige Ahadith erfunden wurden. Ahadith wurden erfunden, welche die arabische Rasse über alle anderen Menschen stellen (siehe Ibn Arrak, Tenzihuz Saharia Fil Marfua 2/36). Sie scheinen zu übersehen, dass Abu Lahab and Abu Jahil, die Feinde des Propheten, Araber waren. Die Fahnenflüchtigen und Heuchler, auf die im Koran oft hingewiesen wurde, waren Araber. Gemäß dem Koran wird eine Person nach seiner Hingabe und Liebe zu Gott beurteilt. Ahadith, erfunden aus politischen Interessen und rassistischen Belangen, wurden in die Religion eingeführt und korrumpierten die Reinheit des Koran.

  • Pandora

    Die arabische Sprache genießt aufgrund der Offenbarungssprache eine gewisse Exklusivität, sodass es schon Sinn macht, das Gebet auf Arabisch zu vollführen. Dennoch muss ich zustimmen, dass der Islam vom arabischen Nationalismus durchtränkt ist. Dieser äußert sich schienbar nicht nur in der Antipathie gegenüber Türken. Auch Mischlinge mit einem deutsch-asiatischen Hintergrund werden nicht als Muslime anerkannt, weil sie „nicht arabisch sind“. So erkannte ich schon früh, dass ich weder auf der muslimischen (leider beherrschen Türken wie die Araber die Kunst der Ausgrenzung perfekt, dort bin ich nämlich auch immer nur „die Deutsche“, aber nie die Glaubensschwester), noch auf der deutschen Seite (dort bin ich der Sprössling einer primitiven Spezies, die Opfer eines orientalischen Dämonenkultes geworden ist) akzeptiert werde. Doch alhamdulillah kennt Allah wa ta ala keinen Nationalismus. Ich wünschte mir, dass die Pathologie des Nationalismus endlich stärker in muslimischen Kreisen beleuchtet und hinterfragt wird. Der obige Artikel birgt einen guten Ansatz, den man definitv ausbauen und kritischer ausführen sollte. Denn der Antagonismus von Araber und Türken juckt mich als Freigeist nicht. 🙂